Germanischer
Geist ist der Geist der Freiheit.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel |
Das
Ganze ist das Wahre.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel |
Erkennen
heilt die Wunde, die es selber ist.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel |
Der
Geist geht in eine tiefere Epoche der Wahrheit ein, in der er der Kunst nicht
mehr bedarf.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel |
Proklamation:
daß Gott tot sei.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel |
Gefühl:
Gott selbst ist tot| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Glauben und Wissen, 1802 |
Es
ist im übrigen nicht schwer zu sehen, daß unsere Zeit eine Zeit der
Geburt und des Übergangs zu einer neuen Periode ist.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Phänomenologie des Geistes, 1807, S. 18 |
Das
Aufheben stellt seine wahrhafte gedoppelte Bedeutung dar, welche wir an dem Negativen
gesehen haben; es ist ein Negieren und ein Aufbewahren zugleich; das Nichts, als
Nichts des Diesen, bewahrt die Unmittelbarkeit auf und ist selbst sinnlich, aber
eine allgemeine Unmittelbarkeit.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Phänomenologie des Geistes, 1807, S. 94 |
Aufheben
und das Aufgehobene (das Ideelle) ist einer der wichtigsten Begriffe der Philosophie,
eine Grundbestimmung, die schlechthin allenthalben wiederkehrt, deren Sinn bestimmt
aufzufassen und besonders vom Nichts zu unterscheiden ist. Was sich aufhebt,
wird dadurch nicht zu Nichts. Nichts ist das Unmittelbare; ein Aufgehobenes dagegen
ist ein Vermitteltes, es ist das Nichtseiende, aber als Resultat, das von einem
Sein ausgegangen ist; es hat daher die Bestimmtheit, aus der es herkommt, noch
an sich. Aufheben hat in der Sprache den gedoppelten Sinn, daß soviel als
aufbewahren, erhalten bedeutet und zugleich soviel als aufhören lassen, ein
Ende machen. Das Aufbewahren selbst schließt schon das Negative in sich,
daß etwas seiner Unmittelbarkeit und damit einem den äußerlichen
Einwirkungen offenen Dasein entnommen wird, um es zu erhalten. So ist das
Aufgehobene ein zugleich Aufbewahrtes, das nur seine Unmittelbarkeit verloren
hat, aber darum nicht vernichtet ist.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Wissenschaft der Logik, Vorrede zur zweiten Auflage,
1812, in: ders., Werke, 5, 114 |
Die
Kunst ist nach der Seite ihrer höchsten Bestimmung für uns ein Vergangenes.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, 1821,
S. 14 |
Wenn die Philosophie ihr Grau
in Grau malt, dann ist eine Gestalt des Lebens alt geworden, und mit Grau in Grau
läßt sie sich nicht verjüngen, sondern nur erkennen; die Eule
der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Ästhetik |
Die
Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewußtsein der Freiheit.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte |
Geschichte
ist nur das, was in der Entwicklung des Geistes eine wesentliche Epoche ausmacht.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte |
Was
die Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses, daß Völker
und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die
aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte,
Band I, S. 19 |
Der Mut der Wahrheit, der
Glaube an die Macht des Geistes ist die erste Bedingung der Philosophie.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie |
Mit
diesem formell absoluten Prinzip (der Freiheit) kommen wir an das letzte Stadium
der Geschichte, an unsere Welt, an unsere Tage.| Georg
Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte |
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