|
Schichten (Stand:
1960 und 1974), Schrumpfung
der Mittelschicht (Stand: 2010) 1)
Oberschicht (rd. 1%): Großunternehmer,
Finanziers, Manager, Spitzenpolitiker u.ä.. 2)
Mittelschicht (rd. 50%):
2a) Obere Mittelschicht (rd. 5%): Leitende Angestellte / Beamte,
Professoren, Freiberufler u.ä. 2b) Mittlere Mittelschicht
(rd. 15%): Mittlere Angestellte / Beamte, Ingenieure, Lehrer, Kaufleute
u.ä.. 2c) Untere Mittelschicht (rd. 30%): Untere
Angestellte / Beamte, mittlere Gewerbetreibende, Werkmeister u.ä.. 3)
Unterschicht (rd. 49%):
3a) Obere Unterschicht (rd. 28%): Industriearbeiter, Kleinhändler,
Handwerksgesellen u.ä.. 3b) Mittlere Unterschicht
(rd. 17%): Ungelernte Arbeiter u.ä.. 3c) Untere
Unterschicht (rd. 4%): Handlanger, Gelegenheitsarbeiter, Verachtete u.ä.. | Stand: 1960 |
|  | |
1)
Oberschicht: rd. 2% 2)
Mittelschicht: rd. 48%
2a) Obere Mittelschicht:
rd. 5% 2b) Mittlere Mittelschicht:
rd. 14% 2c) Untere Mittelschicht:
rd. 29% 3) Unterschicht:
rd. 50% 3a) Obere Unterschicht:
rd. 29% 3b) Mittlere Unterschicht:
rd. 17% 3c) Untere Unterschicht:
rd. 4% |  | GELB:
Oberschicht. BLAU: Sogenannte neue
Mittelschicht. Rot: Sogenannte alte
Mittelschicht. GRÜN: Sogenannte Arbeiterschaft. SCHWARZ:
Verachtete. Kreuz
im Kreis: Mittlere Mitte nach den Vorstellungen der Bevölkerung.Pfeil:
Mitte nach der Verteilung der Bevölkerung (50% liegen oberhalb, 50%
liegen unterhalb dieser Mitte) | Nach
Selbsteinschätzung: Nach Selbsteinschätzung: Nach
Selbsteinschätzung: Nach Selbsteinschätzung: Nach
Selbsteinschätzung: Nach Selbsteinschätzung: Nach
Selbsteinschätzung: Nach Selbsteinschätzung: Nach
Selbsteinschätzung: | 0,5% 59,0% 7,4% 11,3% 40,3% 40,5% 27,6% 10,7% 2,2% | (1) (2) (2a) (2b) (2c) (3) (3a) (3b) (3c) | Stand: 1974 |
| Das
Schrumpfen der Mittelschicht / des Mittelstandes bedeutet auch, daß die
Kluft zwischen Reichen und Armen größer wird. So ist z.B. in der Zeit
von 2000 bis 2010 die Unterschicht um 4% gewachsen, die Mittelschicht um 4% geschrumpft
und die Oberschicht relativ unverändert geblieben. |
| -
Die Reichsten werden reicher, die
Mittleren werden ärmer und weniger, die Ärmsten
werden ärmer und mehr - |
Exponentieller
Anstieg der Milliardäre. Zum Beispiel: 1998 waren es 230,
2004 waren es 587, 2007 waren es 946. Allein in diesen neun Jahren
stieg die Zahl um 311,3 %! | |  |  |  | | Prozentuale
Veränderungen (gegenüber 1992) des durchschnittlichen Nettoeinkommens
pro Kopf. |
| Deutschlands
Mittelschicht wird ausgebeutet - national und international. Der umverteilende
Staat, die umverteilende Euro-Zone und die umverteilende EU beuten Deutschlands
Mittelschicht rigoros und auf zynischste Weise aus. Die Weltbank, der IWF, die
UNO, die G7 und die G20 tun dies auf ihre Weise und im Rahmen ihrer Möglichkeiten
auf globaler Ebene ebenfalls. Deutschlands Mittelschicht ist die Melkkuh der
Nation, und, weil Deutschland insgesamt die Melkkuh Europas und der Welt
ist, auch die Melkkuh der EU und der Welt. Deutschland ist der größte
Zahlmeister der Welt aller Zeiten. |
Staatsformen bzw. Staatsverfassungen
Aristoteles
unterschied als Hauptformen des Staates Monarchie, Aristokratie und Demokratie
sowie deren Entartungs- bzw. Verfallsformen: die unbeschränkte Monarchie
wird zur Autokratie (Tyrannis), die unbeschränkte Aristokratie zur Oligarchie,
die unbeschränkte Demokratie zur Ochlokratie (Pöbelherrschaft) oder
zur Anarchie. Immanuel Kant
unterschied: A) Gesetz und Freiheit ohne Gewalt (Anarchie), B) Gesetz
und Gewalt ohne Freiheit (Despotismus), C) Gewalt ohne Freiheit und Gesetz (Barbarei),
D) Gewalt mit Freiheit und Gesetz (Republik). (Immanuel Kant, Metaphysik
der Sitten, Rechtslehre, 1785, IV, S. 287).|
- Staatsformen nach Aristoteles - | | GUT: | Monarchie | Aristokratie | Demokratie | | ENTARTET: | Autokratie
(Tyrannis) | Oligarchie | Ochlokratie
(Pöbelherrschaft) / Anarchie |
| -
Staatsverfassungen nach Kant - | | A)
Anarchie | B) Despotismus | C)
Barbarei | D) Republik | | Gesetz: | X | X | | X | | Gewalt: | | X | X | X | | Freiheit: | X | | | X |
| |  |
Der Staat ist
eine durch repräsentativ aktualisiertes Zusammenhandeln einer menschlichen
Gemeinschaft andauernd sich erneuernde Struktur der Herrschaft, die die gemeinschaftlichen
Akte auf einem bestimmten Gebiet in letzter Instanz ordnet. Anknüpfend an
Aristoteles formulierte Polybios
die Auffassung von der Abfolge der Staatsformen besonders anschaulich-schlüssig,
und zwar im Sinne der Vorstellung vom zyklischen Ablauf der Geschichte, die der
linearen Betrachtungsweise strikt zuwiderläuft, da sie von dem ständigen
Kreislauf des historischen Geschehens ausgeht (**).
Siehe auch: Historische
Konstanten. Hannah Arendt
teilte die politischen Systeme in liberale, demokratische, autoritäre und
totalitäre (**).Das
Oberhaupt (der Souverän) ... ist sofern
nur ein (das geamte Volk vorstellendes) Gedankending,
als es noch an einer physischen Person mangelt, welche die höchste Staatsgewalt
vorstellt und dieser Idee Wirksamkeit auf den Volkswillen verschafft. Das Verhältnis
der ersteren zum letzteren ist nun auf dreierlei verschiedene Art denkbar: entweder
das einer im Staate über alle, oder daß einige, die einander gleich
sind, vereinigt über alle andere, oder daß alle zusammen über
einen jeden, mithin auch über sich selbst gebieten; d.i. die Staatsform ist
entweder autokratisch oder aristokratisch oder demokratisch (**).
.... Alle wahre Republik ... ist und kann nichts anderes sein als ein repräsentatives
System des Volks, um im Namen desselben durch alle Staatsbürger vereinigt,
vermittelst ihrer Abgeordneten ihre Rechte zu besorgen. .... Der Staat ist ein
Volk, das sich selbst beherrscht. (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten,
Rechtslehre, 1785, § 51 [II , S. 167], § 52 [III, S. 169f.] III,
S. 295).
Individualform, Kollektivformen, Universalform
Entweder man ist allein
oder zusammen oder nicht. Echtes Zusammensein gibt es nur für Kollektivwesen.
Das Wort Kollektiv ist zwar schon sehr häufig mißbraucht
worden, doch dieser Mißbrauch ist kein Grund dafür, das Positive am
Kollektiven zu loben, nämlich das Gemeinschaftliche als das positive Zusammensein.| Individualform | | K O L L E K T I V F O R M E N | | Universalform | | K L E I N E | M I T T L E R E | G R O S S E | | Einzelwesen (Individuum)
    | | Paar
(Ehe u.ä.) | Familie | Sippe | Stamm | Nation | Kultur | | Universalkultur (Menschheit)
    | | Organisationssystem
(**)
wie z.B. Unternehmen, Staat, Superorganismus (**),
Energon ( )
| |
| Vgl.
die Beispiele zur Rationalitätenfalle, bei der Individualrationalität
und Kollektivrationalität in Konflikt geraten (**|**) |
Eine
kranke Gemeinschaft erkennt man daran, daß sie Gesellschaft
nur noch sein will, denn sie will nur noch aus Individuen bestehen,
mit uneinlösbaren und die Umwelt völlig zerstörenden Menschenrechten,
die letztlich auch sie selbst zerstören, ihren Traum von der Menschheit
wie eine Blase zerplatzen lassen. Nicht-kollektive Formen erkennt man daran, daß
sie dauerhaft nicht realisierbar sind. Individualform und Universalform werden
besonders in Zeiten der Dekadenz (Zivilisation) gewählt, als
das Moderne gepriesen und als Symptom auch dann meist nicht erkannt,
wenn der Untergang schon fast vollendet ist. Individualform und Universalform
sind Zeichen der Dekadenz. Kollektivformen sind für jede Art des menschlichen
Zusammenseins die gesunden Formen; die kleinste ist das Paar, die größte
die Kultur (sie alle können auch - nicht nur wirtschaftlich gesehen - Organisationssysteme
[**]
bzw. Superorganismen
[**]
genannt werden); die warmen, kleinen (Paar, Familie) werden von den
Dekadenten deshalb angegriffen, weil sie im Grunde sehr viel stabiler sind als
die kalten, großen (Nation, Kultur). **|
KLEIN (1, 2), MITTEL (3, 4), GROSS (5, 6) |
Je
kleiner die Kollektivform, desto stabiler ist sie. Wegen dieser Regel ist jeder
kollektive Zerfallsprozeß immer begleitet vom Willen zur Zerstörung
der kleinen Kollektivformen. Die Regel besagt nämlich implizit auch, daß
die Existenz der großen und mittleren Kollektivformen von den kleinen abhängig
ist. Die Bedeutung dieser Regel steigt daher mit zunehmender Anzahl an Kollektivformen.
Anders formuliert: Je größer die Anzahl der mittleren und großen
Kollektivformen, desto mehr steigt die Belastung der kleinen. Politiker (besonders
unsere beruflichen Parteipolitiker), Juristen und andere Interessengruppen gaukeln
vor, daß es auch umgekehrt oder (noch wahnsinniger) sogar ohne Kollektivformen
gehen könne, doch das beweist nur, daß gerade sie, weil sie es doch
eigentlich wissen, am meisten lügen.Nicht-kollektive Formen (Individualform,
Universalform) sollen gemäß
dem Willen ihrer Befürworter alle Kollektivformen zerstören, und wenn
die größte Kollektivform, die Kultur, gestorben ist, dann ist es ihnen
auch zum größten Teil gelungen, aber nicht zu dem Preis, den sie angeblich
gerne hätten - daß die nicht-kollektiven Formen schon bald an die Stelle
der Kollektivformen treten würden (jedenfalls gibt es dafür bisher kein
Beispiel) -, sondern zu dem Preis, daß sie als Symptom genauso verschwinden
werden wie zuvor der von ihnen zerstörte Teil der Kollektivformen. Jeder
Versuch, eine Kollektivform durch die Individualform oder die Universalform zu
ersetzen, führt letztlich über Kriege brutalster Art in Untergang und
Tod. Die größtmögliche Zerstörung der
im Grunde unzerstörbaren kleinen Kollektivformen beschleunigt den Zerfall
der großen Kollektivformen natürlich am meisten. Am Zerstörungsgrad
kleiner Kollektivformen ist der Untergang großer Kollektivformen direkt
erkennbar.Die deutschen Stämme als ein Beispiel
für die Gemeinschaftsformen mittlerer Art (**|**|**)
sind seit dem Wiener
Kongreß (**)
immer mehr zerrissen worden: seitdem sind die deutschen Stämme
zwei, drei, vier oder noch mehr verschiedene Neu-Gemeinschaftsformen verteilt
worden, weil die politischen Grenzen immer wieder neu gezogen worden waren. Seitdem
sind z.B. die Westfalen Teil der 1816 neugegründeten preußischen Provinz
Westfalen, Teil des mittel- und südwestlichen Königreichs Hannover,
Teil des Fürstentums Schaumburg-Lippe, Teil der Grafschaft Waldeck-Pyrmont,
seit 1929 zusätzlich Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau, (Eingliederung
Waldecks), seit 1949 Teil der neugegründeten Bundesländer Nordrhein-Westfalen,
Niedersachsen und Hessen. Ein anderes Beispiel sind die Franken, die Teil Bayerns,
Baden-Württembergs und Hessens sind, oder die Schwaben, die Teil Bayerns
und Baden-Württembergs sind, oder die Rheinischen, die in den Bundesländern
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland beheimatet sind, oder die Brandenburger,
die komplett in Brandenburg und Berlin, aber zum Teil auch in Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen-Anhalt und Sachsen zuhause sind. Diese modernen Verhältnisse
treffen auf alle tradtionellen deutschen Stämme zu (auch Bayern gibt es nicht
nur in Bayern, sondern auch in Österreich und Italien). Die abscheuliche,
zutiefst kriminelle Vertreibung deutscher Stämme aus Ostdeutschland (u.a.
Pommern, Schlesien, Posen, Danzig, Westpreußen, Ostpreußen, Memel,
Sudeten, Prag und anderen Teilen Böhmens) sowie Ost- und Südosteuropa
(**)
kam noch als Vermischung hinzu, weil viele der Vorfahren dieser Vertriebenen ursprünglich
(zumeist im 11., 12., 13. Jh.) aus anderen west- und mitteldeutschen Gebieten
kamen als denen, in denen sie aufgenommen wurden.Die Veränderungen
der mittleren Gemeinschaftsformen haben - so tragisch sie in vielen Fällen
und so furchtbar kriminell sie auch seitens der Bolschewisten und ihren Mitläufern
auch gewesen sind (!) - nicht die Umwälzungen gebracht, die die Zerstörer
aller Gemeinschaftsformen gern gehabt hätten. Die Zerstörung der Gemeinschaftsformen
kleinster bzw. wärmster und größter bzw.
kältester Art (**|**|**|**)
ist da effektiver, und zwar am effektivsten mit den Werkzeugen des
Nihilismus (**|**|**|**).
Zuletzt jedoch sind leider alle Gemeinschaftsformen gleichermaßen betroffen,
d.h. im Falle des nihilistischen Erfolges: zerstört. Ist eine
Gemeinschaftsform im Aufbau, also jung, ist sie sehr erfolgreich, fast unbezwingbar,
jedenfalls erfolgreicher als jeder Zerstörungsversuch; ist sie aber im Abbau,
also alt, ist sie immer weniger erfolgreich, wird immer mehr in Frage gestellt
und zuletzt, wenn es für sie ganz schlecht läuft, völlig
zerstört.Gemeinschaften sind deshalb am erfolgreichsten,
weil sie vom Gemeinschaftssinn, von der Bindung - eben: vom Gemeinchaftlichen
- getragen werden. Innerhalb der Gemeinschaft darf es zwar auch gesunde Egoisten
geben, doch nach außen hin darf es immer nur um die jeweilige Gemeinschaft
gehen, zu der man gehört. Eine im gesunden Sinne egoistisch motivierte gegenseitige
Hilfe dient ja sogar der Gemeinschaft. Aber eine Gesellschaft bleibt
eine chaotische Gruppe von Egoisten dann, wenn sie diese auch nach außen
hin ist. Eine Gesellschaft, die gleichzeitig keine Gemeinschaft ist, ist erfolglos.
Sogar eine Welt-Gesellschaft, falls deren Bildung in der Zukunft überhaupt
gelingen würde, müßte auch eine Welt-Gemeinschaft
sein, um erfolgreich sein zu können. Wenn sie das nicht sein würde,
würde sie das Ende der Menschheit bedeuten. Nur eine Gemeinschaft ist erfolgreich,
denn sie ist nach außen hin erfolgreich. Eine Gesellschaft kann es nur sein,
wenn sie nach außen hin keine Gesellschaft, sondern eine Gemeinschaft bildet.
Eine Gemeinschaft aber ist auch dann erfolgreich, wenn sie nach innen hin eine
Gesellschaft bildet. Mit anderen, einfachen Worten: Wenn wir nach außen
hin nicht zusammenhalten, folgt die Niederlage, der Untergang.Organisationssysteme
(**), ob rein wirtschaftlich oder im
wirtschaftlichen Interesse politisch handelnd, werden z.B. dann besonders gefährlich,
wenn sie in die Nähe der Universalform kommen (**)
- wie das in modernen Unternehmen und Staaten immer mehr der Fall ist. In der
heutigen Zeit des abendländischen Globalismus nennen sie sich dementsprechend
ja auch sogar: Globale Spieler (global players). Ähnlich
wie z.B. Peter Mersch Organisationssysteme definiert, so definiere
ich Kultur(en), wobei auch ich davon ausgehe, daß derartige Organisationsysteme
als Superorganismen
(**) seit der Moderne
sogar dabei sind, auch biologisch einen ähnlich großen evolutionären
Sprung (Komplexitätssprung)
zu vollziehen wie vor ihnen die erfolgreichen Organismen. Organisationssysteme
beinhalten Organismen, die Zellen beinhalten. (Zellen [Einzeller] sind
autopoietische Systeme erster Ordnung; Vielzeller [Organismen] sind autopoietische
Systeme zweiter Ordnung; Organisationssysteme sind autopoietische Systeme dritter
Ordnung **).
Mersch begründet seine sympathische Theorie vor allem mit biologisch-evolutionstheoretischen,
ökonomischen und demographischen Argumenten, ich meine Theorie vor allem
mit biologisch-evolutionstheoretischen, ökologischen, ökonomischen,
demographischen und kulturgeschichtlichen. Unsere Theorien treffen sich also argumentativ
in nicht wenigen Bereichen. Mersch vernachlässigt, wie ich finde, die Kulturgeschichte
zu sehr, auch definiert er die Begriffe Kultur, Zivilisation
und Moderne zum Teil anders als ich (**).
In meiner Theorie ist eine Kultur erst dann auch Zivilisation, wenn
sie erwachsen bzw. modern geworden ist. Kultur ist hier
stets als Oberbegriff gemeint. Genauer: Kultur als Hyperonym (Superordination)
umfaßt auch Zivilisation als Hyponym (Subordination), auch Moderne
als Hyponym (Subordination). Kultur ist gemäß meiner
Theorie vor allem als eine G e m e i n s c h a f t s f o r m
- in etwa so wie ein K u l t u r k r e i s
- zu verstehen, und zwar bezogen auf zwei Erscheinungen:| (1.)
Menschen-Kultur (Evolution bzw. Geschichte der Menschheit) als ein
bis heute doch ziemlich abstrakt gebliebener Kulturkreis, da die Kultur
dieser einen Menschheit ja konkret kaum existiert. |
|
| (2.)
Historien-Kultur als die aus bislang acht unterschiedlichen Historien-Kulturen
bestehende Historiographie-Kultur, und das heißt: die Moderne
der Moderne der Menschen-Kultur bzw. die Historiographie-Kultur der
Historisierung der Menschen-Kultur oder aber sogar die Zivilisation
der Zivilisation der Menschen-Kultur. |
| Man
kann die Entwicklung der Menschheit evolutiv und/oder histori(ographi)sch beschreiben,
aber sie blieb so lange nur evolutiv, so lange ihr die Schrift fehlte - also ist
sie erst seit Beginn der Schrift zusätzlich auch historiographisch. Gemäß
meiner Theorie ist die Schriftlichkeit - zusätzlich zu der ihr vorausgegangenen
Seßhaftigkeit, der Neolithischen Revolution, den ersten Städten
u.ä. - der Grund für die Notwendigkeit der Aufteilung einer Erscheinung
in zwei Erscheinungen: Menschen-Kultur (Evolution bzw. Geschichte
der Menschheit) und die in ihr enthaltene Historiographie-Kultur (Historien-Kultur)
mit den unterschiedlichen Historien-Kulturen. Die Aufteilung in diese
beiden menschlichen Kulturphänome ist auch aus folgendem Grund sehr sinnvoll:
Die Menschen-Kultur hat bis heute keine wirkliche Einheit bzw. kein
wirkliches Organisationssystem werden können, ihre einzelnen Historien-Kulturen
dagegen sehr wohl. Die Menschen-Kultur ist also bis heute sehr blaß
und abstrakt geblieben - ganz im Gegenteil zu ihren Historien-Kulturen.(1.)
Die Menschen-Kultur umfaßt die Evolution bzw. die Geschichte
der Menschheit - das heißt: die Prähominisierung, Hominisierung,
Sapientisierung, Historisierung. Mit ihrer Moderne
als ihrer Historisierung beginnt auch ihre Zivilisation,
obwohl Moderne und Zivilisation nicht genau dasselbe bedeuten.Die
Menschwerdung ist noch lange nicht beendet! Sie wird definitiv erst mit dem Tod
des letzten Menschen beendet sein. Das letztmalige echte Gefühl der
Zusammengehörigkeit der Menschen als eine Menschheit war vielleicht
die Mondlandung (1969). Aber Einrichtungen wie die UNO, die ein historienkulturelles
- nämlich ein abendländisches (und innerhalb des Abendlandes ein angelsächsisches
und also ein genuin sehr wikingerhaftes [Motto: Nimm dir, was du haben willst],
zu individuelles und deshalb unbrauchbares) - Konstrukt ist,
oder die WTO dienen nur der Minderheit (4%) einer Minderheit (20%) aller Menschen
(100%). UNO, WTO, Weltbank und IWF sind also eher Beispiele dafür, daß
ein Zusammengehörigkeitsgefühl aller Menschen eben gerade nicht entstehen
soll und wird. Die echten Gefühle dafür müssen aus der kulturellen
Seele selbst kommen.(2.)
Die Historien-Kultur ist die aus den 8 Historienkulturen bestehende
Moderne der Menschen-Moderne - das heißt: Moderne
der Moderne der Menschen-Kultur bzw. Historiographie-Kultur
der Historisierung der Menschen-Kultur oder eben sogar Zivilisation
der Zivilisation der Menschen-Kultur.Historien-Kultur
bedeutet somit einerseits die Moderne der Moderne der Menschen-Kultur
und andererseits die eigenartigen und sich unterschiedlich beeinflussenden Historien-Kulturen
(in der Fachliteratur oft Hochkulturen oder auch einfach nur Kulturen
genannt), für die gilt: je näher, desto mehr Berührungen, gegenseitiger
Einfluß und also Beziehungen, aber auch entschiedene Abgrenzung voneinander
(vgl. folgende Abbildung): In
meiner Theorie sind Kulturen im allgemeinen und im besonderen als den Lebewesen
sehr ähnlich aufzufassen. Außerdem sind alle Historienkulturen
als Abweichungen (besonders in der künstlerischen Art bzw. Form) von der
Menschenkultur zu verstehen, in die sie über ihre Modernen bzw. Zivilisationen
allmählich wieder einmünden - allerdings auf jeweils andere, nämlich
kulturspezifische Art und Weise. Insofern und auch aufgrund anderer Hypothesen,
z.B. auch der über die vorgeburtliche Existenz einer jeden Kultur,
unterscheidet sich meine Kulturtheorie auch sehr von allen bisherigen mir bekannten
Kulturtheorien.Die
abendländische Kultur ist übrigens die einzige Kultur, die es tatsächlich
geschafft hat, den Globus zu erobern und also ihre Globalisierung - sie ist grundsätzlich
Absicht, Ziel bzw. Finalität jeder Kultur (ähnlich dem Motto: Ausdehnung
ist alles) - in eine Wirklichkeit umzusetzen. Um das zu können, muß
man aber zunächst noch nicht so wirtschaften wie heute, sondern zuvor (!)
eine kulturelle Gemeinschaft gebildet haben. Kulturelle Gemeinschaft -
vor allem als Gefühl (!) - ist die Voraussetzung dafür, nicht ihre Wirtschaft,
die lediglich eine Folge davon ist, wenn auch bald so stark, daß sie gerade
das historienkulturelle Gemeinschaftsgefühl fast ganz in den Schatten zu
stellen vermag und als ein Motor für die oben erwähnte Einmündung
der Historienkulturen in die Menschenkultur fungiert, obwohl diese Einmündung
bisher noch nie so richtig geklappt hat, weil die Menschenkultur ein zu sehr abstraktes
und also zu wenig konkretes Gebilde ist. Die abendländische Kultur hat also
wegen ihrer tatsächlich realisierten Eroberung des Planeten Erde die Möglichkeit
zum Beweis, ob ihr eine solche Einmündung gelingt (dafür müßte
sie alle anderen Menschen und damit alle anderen noch existierenden Kulturen integrieren
[ich persönlich glaube, daß sie gerade das nicht kann]). Die
Wirtschaft hat sich im Abendland bereits viel zu sehr von der Kultur als der Gemeinschaft
getrennt, und die Kulturgemeinschaft selbst ist offensichtlich nicht mehr fähig,
die Wirtschaft zu zähmen. Die abendländische Wirtschaft hat sich von
der abendländischen Kultur so sehr emanzipiert, daß sie
neben anderen abendländischen Erscheinungen eine ziemlich große Gefahr
für den Untergang des Abendlandes bedeutet.Peter
Mersch definiert auch den Begriff Globalisierung zum Teil anders als
ich (**).
Gemäß meiner Theorie ist Globalisierung die Geschichte einer jeden
Historienkultur, besonders die des Abendlandes. Die Kulturgeschichte des Abendlandes
ist eine Geschichte der Globalisierung. Nachdem die drei für das Abendland
unenbehrlichen Faktoren aufeinander getroffen waren - Germanentum, Römerreich,
Christenheit -, wurde sie mittels einer zunächst noch wenig konkrete Formen
annehmende Mythomotorik des jungen Abendlandes möglich. Der Gedanke
an ein Reich spielte also von Beginn an eine ganz besonders wichtige, weil kulturgenetisch
bedingte Rolle, nämlich reichshistorisch
(römisch), reichsreligiös (christlich)
und reichskybernetisch (germanisch), denn
eine Kultur kann nur dann Kultur werden, wenn sie auch sich selbst
steuern kann. Ohne die Germanen gäbe es keine Abendland-Kultur, kein Europa.
Ohne die Germanen hätte sich das Abendland nicht zu einer selbständigen
Kultur entwickeln können. Die Germanen sind die Gründer Europas.Wer
von Globalisierung spricht, kann dreierlei meinen: (a) Globalisierung
als Kulturgeschichte, (b) Globalisierung als eine kulturgeschichtliche Phase
(Globalismus, Cäsarismus, Zeusiokratie u.ä. [**]),
(c) Globalisierung als eine absolute Dominanz der globalen Wirtschaft (Weltwirtschaft,
Globalwirtschaft, Globalkapitalismus u.ä.). Zwei (b und c) dieser drei Definitionen
kann man zusammenfassen, weil das von der heutigen Öffentlichkeit Globalisierung
genannte Phänomen sowohl ein Ausdruck des Zeigeistes im Sinne der erwähnten
abendländischen Kulturphase (vgl. b) ist als auch die Dominanz der ja vom
Abendland hervorgebrachten und dominierten Globalwirtschaft (vgl. c) bezeichnet.
Aber das, was Globalisierung dem Ursprung nach bedeutet, ist den meisten
Menschen gar nicht mehr bewußt.Der
Globalismus ist eine Kulturphase, nicht aber die Globalisierung, denn diese wird
häufig lediglich als ein wirtschaftliches Phänomen begriffen - im Sinne
der Welt- bzw. Globalwirtschaft, des Globalkapitalismus.Globalismus
als Kulturphase bedeutet auch Befruchtung und, daß diese Phase allen Akteuren
alle Möglichkeiten schenkt. Doch deren Auswirkungen können positiv,
aber auch negativ sein. Diese Phase ist so offen wie keine andere Phase; in ihr
sind alle Chancen gegeben; in ihr werden die Karten neu gemischt (und verteilt
!); es wird gewürfelt, und wer kein Glück hat oder die Gelegenheiten
verpaßt, ist erst einmal draußen - vielleicht auch für immer.
Das Abendland steht erst am Anfang dieser Phase und sollte sich nicht von ihren
Verlockungen des Allen-alles-Versprechens leiten lassen oder sich etwa
darauf verlassen oder gar berufen, daß die anderen 7 Kulturen diese Phase
glücklich erlebt oder überlebt haben. Keine der anderen 7 Kulturen war
eine so extreme Globalisierungskultur wie das Abendland!Eine sehr interessante
Frage, ob das für die Zukunft der abendändischen Menschen, ja sogar
für die Zukunft aller Menschen (mehr) positive oder (mehr) negative Auswirkungen
haben wird!Es ist
durchaus möglich, daß die von Peter Mersch beschriebenen Organisationssysteme
(**|**)
der Moderne einen bedeutenden, vielleicht sogar den bedeutendsten
Beitrag (er ist seit Beginn der abendländischen Moderne exponentiell gestiegen),
zur weiteren Entwicklung leisten, aber ob dieser positiv oder negativ zu bewerten
ist, wird erst die Zukunft zeigen können, denn der Globalismus als Kulturphase
(Befruchtung oder Cäsarismus) hat gerade erst begonnen, muß
aber beendet sein, um sich darüber ein Urteil bilden zu können. Hier
wäre eine Prognose angebracht. **
Ideologien des Totalitarismus
Der Totalitarismus ist eindeutig ein Phänomen
der Moderne. Was für die Moderne auf der allgemeinen Ebene gilt, das gilt
für den Totalitarismus auf der politischen und ökonomischen Ebene. Ideologien
des Totalitarismus sind Ideologien der Moderne; darum unterscheiden sie sich im
Grunde auch nicht so sehr.Im
Totalitarismus - das heißt: in der Moderne - verfolgen die drei hauptsächlichen
Ideologien entweder gemeinschaftliche (Links- und Rechts-Sozialismus)
oder indivduelle (Liberalismus) Ziele. Sie plädieren für
den freien Markt - ganz explizit totalitär als Liberalismus oder
immerhin bedingt als Rechts-Sozialismus - oder lehnen diesen ganz explizit totalitär
ab (Links-Sozialismus). Sie wollen die Eine Welt (Universalkultur
als Monokultur) - ganz explizit totalitär als Liberalismus oder
immerhin bedingt als Links-Sozialismus - oder lehnen diese ganz explizit totalitär
ab (Rechts-Sozialismus). Übrigens vertritt nur der Liberalismus ein nicht
auch von einer der anderen beiden hier genanntenen Ideologien vertretenes
Ideologem: Individualität. Andere als die drei hier genannten
modernen Ideologien bleiben entweder bis zum Ende der Moderne ohne Erfolg oder
als Varianten dieser totalitaristischen Ideologien ohne Einfluß.Moderne
Ideologien sind immer Totalitarismen, das heißt: deren Ziele
werden immer auf totalitäre Weise vertreten und verteidigt. Ihre Gegner werden
stets gleichgeschaltet oder mundtot gemacht, körperlich und/oder seelisch
bzw. geistig getötet, und was dabei schlimmer ist, können nur die jeweiligen
Opfer beurteilen. Totalitaristische Ideologien lassen entweder nur den
Staat oder nur den Einzelnen gelten - total!Was Aristoteles
bezüglich der Staatsformen
sagte - gut sei eine Mischung aus den drei gemäßigten Formen -, gilt
analog auch für die Ideologien des Totalitarismus: die drei Formen müssen
gemäßigt bleiben, sie dürfen nicht extremistisch werden. Eine
der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist, daß keine der drei verboten
wird, denn: wenn auch nur eine der drei verboten ist - wie bei uns (**)
-, ist der Staat selbst bereits extremistisch.
Drei Wirtschaftssektoren und Herrschaftsformen
Moderne
heißt auch, daß erst Demokratie, dann Plutokratie, schließlich
Zeusiokratie dominiert. Niedergang der Kultur
bedeutet auch, daß zuerst nur der Adel, zuletzt das ganze
Volk stark schrumpft. Wenn man bestimmte Bereiche untersucht, z.B. die Industrie,
erscheint auch die Moderne als ein Auf-und-Ab. Es ist die Ausdehnung selbst,
die in den Himmel wächst, und nicht die Wirtschaft, wie die Propaganda
suggeriert.
Beschäftigungsstruktur (Bs) und Wertschöpfung
(Ws) in den 3 Wirtschaftssektoren (Stand: 2007) Staaten (Beispiele) | I)
Primärer Wirtschaftssektor (Land-
und Forstwirtschaft, Fischerei) | II)
Sekundärer Wirtschaftssektor (Produzierendes
Gewerbe, Industrie) | III)
Tertiärer Wirtschaftssektor (Handel,
Verkehr, Dienstleistungen) | | USA | 1,2
% (Bs) bzw. 1 % (Ws) | 22,8
% (Bs) bzw. 21 % (Ws) | 76,0
% (Bs) bzw. 77 % (Ws) | |
Deutschland * | 1,0
% (Bs) bzw. 1 % (Ws) | 30,0
% (Bs) bzw. 30 % (Ws) |
69,1 %*
(Bs) bzw. 69 %*
(Ws)* | | Aus
Primär-Sekundär-Tertiär ist Tertiär-Sekundär-Primär
geworden! Aus I > II > III ist III > II > I geworden ! | | China | 11,7
% (Bs) bzw. 12 % (Ws) | 48,4
% (Bs) bzw. 48 % (Ws) | 39,9
% (Bs) bzw. 40 % (Ws) | | Aus
Primär-Sekundär-Tertiär ist Sekundär-Tertiär-Primär
geworden! Aus I > II > III ist II > III > I geworden! | | Tansania | 81,3
%*
(Bs) bzw. 45 % (Ws) | 8,5
%*
(Bs) bzw. 17 % (Ws) | 10,2
%*
(Bs) bzw. 37 % (Ws) | | Aus
Primär-Sekundär-Tertiär ist Primär-Tertiär-Sekundär
geworden! Aus I > II > III ist I > III > II geworden! |
In
der Wirtschaft ist die wachsende Bedeutung ihres Tertiär-Sektors (Handel,
Verkehr, Dienstleistungen) seit dem Ende des 20. Jahrhunderts zu beobachten,
vor allem in den westlichen (= abendländischen) Staaten, aber durch sie auch
in den übrigen Industriestaaten. Diese Tertiarisierung der Wirtschaft,
gemeint ist die zunehmende Bedeutung der Dienstleistungen im weitesten Sinne,
ist eine Begleiterscheinung des Globalismus (**).
Was von den Experten beschönigend Globalisierung
genannt wird, ist die abendländische Kulturgeschichte selbst, denn die Globalisierung
ist eine abendländische Geschichte, und der Globalismus ist die vollendende
Phase der Globalisierung, der Globalismus ist die Vollendungsphase der abendländischen
Geschichte! (**).
Der Globalismus hat die die zunehmende Bedeutung der Dienstleistungen im weitesten
Sinne, also die Tertiarisierung der Wirtschaft, sehr stark beschleunigt.
Dies läßt sich zweifach mit Zahlenangaben belegen: 1.) mit dem Anteil
der Beschäftigten im Dienstleistungsbereich, 2.) mit dem Anteil der Dienstleistungen
an der gesamten Wertschöpfung der Wirtschaft, ausgedrückt durch das
Bruttoinlandsprodukt (BIP). Der Rückgang der Arbeitsplätze im Primär-Sektor
(Land- und Forstwirtschaft, Fischerei u.ä.) kam früher hauptsächlich
dem Sekundär-Sektor (Produzierendes Gewerbe, Handwerk, Industrie u.ä.)
zugute, doch seit Mitte der Krisis-Phase (**)
geht auch der Sekundär-Sektor zurück - auch ist seitdem der Tertiär-Sektor
größer als der Primär-Sektor -, aber erst seit Beginn der Globalismus-Phase
(**)
ist der Tertiär-Sektor größer als der Sekundär-Sektor. (**).
Zum Abbau des Sekundär-Sektors trägt vor allem die zunehmende und bis
zur Roboterisierung gesteigerte Automatisierung der Produktion bei.Nutznießer
dieses Strukturwandels sind die Dienstleistungen, die in allen hoch entwickelten
Industriestaaten als einziger Sektor ein Wachstum an Arbeitsplätzen aufweisen,
und zwar anteilsmäßig (prozentual), meist aber auch rein zahlenmäßig.
Der Bereich der Dienstleistungen im weitesten Sinne ist allerdings in sich äußerst
heterogen; zu ihm gehören z.B. die Wirtschaftsbereiche Handel, Banken und
Versicherungen, Verkehr und Tourismus, medizinische und soziale Dienste sowie
Dienste in Bildung und Unterricht, Dienste in Wissenschaft und Forschung, Dienste
in Medien, Dienste in der öffentlichen Verwaltung und Dienste im Rechtswesen.In
Deutschland ist der Anteil der Beschäftigten im Tertiär-Sektor in Wirklichkeit
höher als in der Statistik angegeben (**|**).
In Deutschland und vielen anderen Ländern werden nämlich die Beschäftigten
nicht nach ihrer Tätigkeit, sondern nach ihrer Arbeitsstätte zugeordnet,
das heißt, daß z.B. hier eine Schulsekretärin zum Tertiär-Sektor
und eine Industriesekretärin zum Sekundär-Sektor gezählt wird,
obwohl beide Sekretärinnen der Tätigkeit nach zum Tertiär-Sektor
gehören. Außerdem verwischen sich in High-Tech-Industrien die Grenzen
zwischen Produzierenden und Dienstleistenden immer mehr. Trotzdem kann, wenn diese
Einschränkungen beachtet werden, der Anteil der Beschäftigten im Tertiär-Sektor
Hinweise darauf geben, wie stark die Modernisierung der Wirtschaft in einem Land
fortgeschritten ist - fundierter gesagt: wie weit und wie stark der abendländische
Globalismus mit der Vollendung der abendländischen Geschichte (Globalisierung)
fortgeschritten ist und den Rest der Welt angesteckt hat.Die Dienstleistungen
stehen in der Phase des Globalismus innerhalb der Wirtschaftspolitik und speziell
innerhalb der Arbeitsmarktpolitik im Zentrum. Sie stellen den Haupt-Wachstumsbereich
dar, und die Schaffung neuer Arbeitsplätze setzt in der Regel geringere Investitionen
voraus als z.B. in der Industrie. Daß in den 1990er Jahren die Arbeitslosigkeit
in den USA verringert werden konnte, ist fast ausschließlich dem Zuwachs
an Arbeitstellen im Dienstleistungsbereich zu verdanken. In Deutschland konnte
dieser Effekt bisher weniger oder gar nicht wirken, weil wegen der - verglichen
mit den USA - hohen Lohn- und Lohnnebenkosten auch im personalkostenintensiven
Dienstleistungsbereich fast gleich viele Arbeitsplätze wegrationalisiert
wie geschaffen wurden! Geradezu beängstigend ist übrigens die
Tatsache, daß z.B. in Deutschland der Anteil der Beamten und Angestellten
von nur 5% im Jahre 1791 über ebenfalls nur 8%
im Jahre 1895 auf wahnsinnig außerordentliche 57% im Jahre
1999 gestiegen ist. Drei Viertel von diesen 57% sind überflüssig, ein
bürokratischer Kropf, der für nichts gut und darum auch nur gut für
Politiker ist, weil ihr überflüssiger Anteil nicht zufällig genauso
hoch ist wie der der Beamten und Angestellten (kein Wunder, denn beide Gruppen
gehören zum von Steuern finanzierten Staatsdienst **)
und sie sich funktionierende Wähler halten wollen! Ebenso alarmierend
ist die Tatsache, daß z.B. in Deutschland der Anteil der Selbständigen
und der mithelfenden Familienangehörigen extrem gesunken ist, und zwar von
70% im Jahre 1791 über 35% im Jahre 1895 auf 11% im Jahre 1999, genauer aufgeteilt
heißt das, daß der Anteil der Selbständigen von 40% im Jahre
1791 über 25% im Jahre 1895 auf 10% im Jahre 1999 und der Anteil der mithelfenden
Familienangehörigen von 30% im Jahre 1791 über 10% im Jahre 1895 auf
1% im Jahre 1999 gesunken ist. Ähnliches gilt also auch für den Primär-Sektor
(Land-, Forstwirtschaft, Fischerei u.ä. **),
der von 62% im Jahre 1791 über 38% im Jahre 1895 auf 2% im Jahre 1999 gesunken
ist, während der Tertär-Sektor (Handel, Verkehr, Dienstleistungen u.ä.
**)
von 17% im Jahre 1791 über 25% im Jahre 1895 auf 66% im Jahre 1999 gestiegen
ist (**)
! All dies geht einher mit einer erschreckenden Bevölkerungsentwicklung (**).
Demokratie (These), Plutokratie (Antithese), Zeusiokratie (Synthese) Machtpolitisch
heißt Moderne, daß erst Demokratie ('D'),
dann Plutokratie ('P'),
schließlich Zeusiokratie ('Z')
dominiert. Anders gesagt: Verkleidet als 3. Stand herrschen Adel und Priestertum,
obwohl das Volk sie besiegt zu haben glaubt, wie Geldritter und lenken die Massen
als medialer Geldadel bzw. geldmediales Priestertum. So gesehen, bedeutet Demokratie,
daß die Geldritter ihre Macht erkämpfen, und Plutokratie, daß
die Geldritter auf dem Höhepunkt ihrer Macht sind, und Zeusiokratie, daß
die Geldritter, die wieder um ihre Macht kämpfen müssen, von den Cäsaristen
oder Befruchtern besiegt werden. (**).
Wer wissen will, wie weit die Abendländer bereits gekommen sind (**),
achte auf die Politik von Scheinkorrekten, Doppelmoralisten und Heuchlern, durch
die verdeutlicht wird, daß Demokratie nicht einmal mehr eine sekundäre,
sondern nur noch eine tertiäre Rolle spielt, weil Zeusiokratie über
Plutokratie und Demokratie herrscht. | These | Antithese | Synthese | | These | Demokratie | Plutokratie | Zeusiokratie | | Antithese | Freiheit | Gleichheit | Brüderlichkeit | | Liberalismus
(Mitte) | Sozialismus
der Linken | Sozialismus
der Rechten | | Synthese | ? | ? | ? |
Demokratie,
Plutokratie, Zeusiokratie verhalten sich zueinander ähnlich wie Freiheit,
Gleichheit, Brüderlichkeit bzw. wie Liberalismus, Links-Sozialismus, Rechts-Sozialismus
- nämlich wie These, Antithese und Synthese. Daß sie sich gleich
verhalten, heißt nicht, daß sie auch gleich sind. Man erkennt schnell,
daß zur einen These die andere These eine Antithese bildet, daß zur
einen Antithese eine andere Antithese eine Antithese bildet, daß zur einen
Synthese eine andere Synthese eine Antithese bildet u.s.w., kurz: daß sie
sich widerspechen. chronikDas ist kein Zufall. Aus der Abbildung, der Tabelle
und dem eben Gesagten ergibt sich u.a., Demokratie und Gleichheit (bzw. Links-Sozialismus),
obwohl auch sie unterschiedlich sind, in Plutokratie und Freiheit (bzw. Liberalismus),
obwohl auch sie unterschiedlich sind, ihre Gegner haben und die Synthese immer
nur Zeusiokratie und Brüderlichkeit (bzw. Rechts-Sozialismus), obwohl auch
sie unterschiedlich sind, sein kann.Bevormundungen und andere nicht-demokratische
Entscheidungen sind charakteristisch für jede tiefmoderne und also nicht
mehr frühmoderne Demokratie, denn diese ist wohl noch Wunsch, die tiefmoderne
Wirklichkeit jedoch ist Plutokratie, und die spätmoderne Wirklichkeit - d.h.
also für uns: seit Ende des 20. Jahrhunderts werden beide auch noch dominiert
von der Zeusiokratie.In der Zeusiokratie sind und bleiben Demokratie
und Plutokratie enthalten, doch beide werden - je nach Wunsch der Zeusiokraten
- so instrumentalisiert, daß sie das für sie wichtige Optimum des erwünschten
Erfolges bringen können, um den Kampf gegen ihre globalen Konkurrenten gewinnen
zu können.In unserer jovialen Zeit - wo die Pressefreiheit großzügig
ist und deshalb bedeuten muß, daß nur wenige reiche Menschen
ihre Meinung medienmächtig verbreiten - können noch so wenige Reiche
noch so vielen Dummen und Ohnmächtigen einreden, daß die Geschichte
zu Ende sei - sie ist nicht zu Ende!Wenn die Für-Dumm-Verkauften auch
in Zukunft auf dieses Angebot mit einer anderen Nachfrage
reagieren, weil sie nicht zum Konsumenten eines verdummenden Ideals werden wollen,
dann wird diese Lüge auch in Zukunft keine Chance haben. Und selbst wenn
sie sich durchsetzen sollte, wird sie nicht als das Wahre zu verkaufen sein und
bleiben, was sie ist: die Ware Lüge.
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
Bürgerliche
Revolution bedeutet, daß der 3. Stand, um mehr Macht oder sogar die
Macht zu bekommen, die Freiheit braucht und darum auch extrem fragwürdige
Bündnisse eingeht, d.h. daß Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
zwar angeblich angestrebt werden, in Wirklichkeit aber nur ein Zweckbündis
darstellen, schon bald gegeneinander ausgespielt werden und sich dabei als das
zeigen, was sie sind: Widersprüche, Gegner, Feinde!
- Bürgerliche Revolution (1) - Zweckbündnis des 3. Standes. | |
- Bürgerliche Revolution (2) - Zunehmende Rivalität. | | -
Bürgerliche Revolution (3) - Parlamentarische Rivalität | | -
Bürgerliche Revolution (4) - Parlamentarisches Modell. |  |  |  |  | | Um
mehr Macht oder sogar die Macht zu bekommen, braucht der 3. Stand
seine Freiheit und schließt darum auch äußerst fragwürdige
Bündnisse. | Das Bündnis
droht zu zerfallen, weil die Feindschaften zwischen den Verbündeten
immer stärker und offener ausgetragen werden. | Im
Parlament zeigt sich bereits die aus den Feindschaften unvermeidlich hervorgehende
Struktur, in der sie fortbestehen - nur scheinbar gezähmt. | Im
Parlament sind die Feindschaften wieder aus Gründen eines Bündnisses
so lange gezähmt, wie dessen Macht erhalten werden kann. |
| Egalität |  |  |  | Fraternität | | |  | | | | | Libertät | | |
| Das
moderne (extremistische) Politwahnsystem gleicht einem Pendel, das seine Extrempunkte
verwirklichen will und also wirklich so gar nicht erreichen kann. Freiheit
(Libertät), Gleichheit (Egalität),
Brüderlichkeit (Fraternität) kann es so nicht
geben, wie es sich die Politwahnsinnigen vorstellen. Allein schon die Anthropologie
als die Lehre vom Menschen spricht dagegen, und die Praxis beweist es auch. |
Trotzdem
werden immer wieder Moderne (Extremisten) versuchen, dieses moderne (extremistische)
Ziel zu erreichen. Aber jeder Versuch, der unternommen wird, scheitert - meistens
leider erst nach Jahrzehnten - an der Undurchführbarkeit, weil ihm die Fundierung
fehlt. Kein Mensch ist wirklich im absoluten Sinne frei, sondern nur im relativen
Sinne; Menschen sind nicht im absoluten Sinne gleich, sondern nur im relativen
Sinne; Menschen sind nicht im absoluten Sinne brüderlich, sondern nur im
relativen Sinne. Für diese relativen Werte zu kämpfen, lohnt sich immer,
denn sie werden ständig mißbraucht. Wer sie aber im absoluten Sinne
verstanden haben will, hat andere Absichten, will sie mißbrauchen und vernichten,
will lügen und betrügen, will den Nihilismus aus Machtgründen.Schon
die Jakobiner haben die Freiheit auf dem Altar der Gleichheit geopfert. Und man
kann die berühmte Parole der französischen Revolution - Freiheit,
Gleichheit, Brüderlichkeit - eben so verstehen, daß man das Phantom
der Brüderlichkeit braucht, um den Widerspruch zwischen Freiheit und Gleichheit
zu verdecken. (Norbert Bolz, Diskurs über die Ungleichheit,
2009, S. 25 **).
Die Widersprüche und die Feindlichkeiten zwischen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
können nur so lange verdeckt bleiben , wie das Bündnis erhalten
werden kann. Mit anderen Worten: Die Widersprüche und die Feindlichkeiten
zwischen Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit können nur synthetisch
(**)
oder gar nicht aufgehoben werden. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind
genauso widersprüchlich und feindschaftlich wie Liberalismus, Links-Sozialismus,
Rechts-Sozialismus (**).
Und insofern die Synthese aus diesem System selber kommen muß, kann sie
nur von der Brüderlichkeit bzw. dem Rechts-Sozialismus mit seinem fraternitaristischen
Zivilglauben (**)
kommen, wie es der heutige Globalismus verrät, wenn auch mehr heimlich als
offen. **
**Auch
und vor allem die heute gültige Praxis von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit,
dient nicht denen, die für diese Werte kämpfen, sondern lediglich
denen, die gegen sie kämpfen. Schon längst stehen bei allen abendländischen
Nationen diese Werte lediglich auf dem Papier, während die Praxis schon längst
den Untergang der Abendländer akzeptiert hat und die Übergabe der Macht
an die Morgenländer vorbereitet. Wer heute frei, emanzipiert, gleichberechtigt
sein will, wird später nicht frei, emanzipiert, gleichberechtigt sein, sonden
versklavt (siehe: Steuern an Muslime, Kopftuch-, Burka-, Heiratszwang und andere
barbarische Versklavungen und Unterdrückungen - von den Ehrenmorden und anderen
kriminellen Gewalttaten gar nicht erst zu reden -, denn dies alles findet ja heute
schon bei uns statt). Man darf darüber nicht sprechen, weil es dummerweise
nicht politikorrekt (**|**|**|**|**|**|**|**|**),
also tabuisiert, zensiert und verboten ist.
Freiheit (These), Gleichheit (Antithese), Brüderlichkeit (Synthese)
Die
französische Revolution hat im Zeitraffer gezeigt, welche Ziele
die Bürgerliche Revolution (**)
mit mehr Langsamkeit erfüllen will - und größtenteils auch erfüllt
hat bzw. noch erfüllen wird: Von etwa 1789 bis etwa 1870 die Forderungen
nach Freiheit durch den Liberalismus (**),
von etwa 1871 bis etwa 1989 die Forderungen nach Gleichheit durch den Links-Sozialismus
(**), von etwa 1990 bis etwa
2100 oder gar 2200 die Forderungen nach Brüderlichkeit durch den Rechts-Sozialismus
(**). Sie durchlaufen einen
ähnlichen Prozeß wie z.B. Demokratie, Plutokratie, Zeusiokratie und
auch wie z.B. Bürgerwahn, Arbeiterwahn, Menschenwahn: Den Herrn ersetzt
also zunächst der »Bürger«, dann der »Arbeiter«
und schließlich der »Mensch«. Der Bürger ist das Subjekt
des Liberalismus: keiner soll befehlen. So verwirklicht man Freiheit. Der Arbeiter
ist der asketische Held des Sozialismus: keiner soll haben. So verwirklicht man
Gleichheit. Und der Mensch ist der Durchschnittswert des Humanismus: keiner soll
meinen. So verwirklicht man Brüderlichkeit. (Norbert Bolz, Diskurs
über die Ungleichheit, 2009, S. 129 **).Wer
Freiheit will, muß damit rechnen, daß sie nach einer gewissen
Zeit von einem Gegenspieler namens Gleichheit aufgehoben, nämlich
negiert wird, darf aber auch damit rechnen, daß sie nach einer weiteren
Zeit mit dieser von einer Synthese namens Brüderlichkeit ebenfalls aufgehoben,
nämlich auf emporgehobenem Niveau aufbewahrt wird. Die These wird von der
Antithese durch Negation aufgehoben und dann durch Negation der Negation erneut
gesetzt, folglich von der Synthese in erhöhter Form aufbewahrend aufgehoben.
Ähnlich wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit oder Liberalismus,
Links-Sozialismus, Rechts-Sozialismus verhalten sich auch Demokratie, Plutokratie,
Zeusiokratie prozessual zueinander wie These, Antithese, Synthese - also dialektisch.
(Vgl. Hegel
**).
Die Forderung nach Freiheit wurde im Liberalismus des 19. Jahrhunderts erfüllt;
die Forderung nach Gleichheit erfüllte der Sozialstaat des 20. Jahrhunderts;
und die Idee der Brüderlichkeit wird der sorgende Kapitalismus des 21. Jahrhunderts
verwirklichen. (Norbert Bolz, Diskurs über die Ungleichheit,
2009, S. 166 **).
Sorgender Kapitalismus heißt also die Synthese in wirtschaftspolitischer
Sprache, aber Zeusiokratie in rein politischer Sprache und Befruchtung oder Cäsarismus
(**)
in kulturgeschichtlicher Sprache.
Freiheit = MITTE (?), Gleichheit = LINKS
(?), Brüderlichkeit = RECHTS (?)
Ob
wirklich die Freiheit mit der Mitte, die Gleichheit mit der Linken
und die Brüderlichkeit mit der Rechten identifizierbar sind, kann
uns nur die Geschichte verraten. | Freiheit | | | Gleichheit | | | | | | Brüderlichkeit | | LINKS | MITTE | RECHTS | | Links-Sozialismus | Liberalismus | Rechts-Sozialismus | | Egalitarismus | Individualismus | Fraternitarismus | | Kommunismus | Humanitarismus | Humanitarismus | | Kosmopolitismus | Kosmopolitismus | Konservati(vi)smus | | Sozio(öko)logismus | Eudämonismus | Sozio(öko)logismus | | Kollektivismus | Solipsismus | Kollektivismus | | | B e i s p i e l e
a u s d e r G e s c h i c h t e | | 1)
Nationalismus | 1) Liberalismus | 1)
Loyalität gegenüber den Herrschenden | | 2)
Internationalismus | 2) Liberalismus | 2)
Nationalismus | Extremform: Sozialnationalismus
(linker Nationalsozialismus [**|**]) | Extremform:
Liberalismus (extremer Liberalismus [**];
Liberismus [**]) | Extremform:
Nationalsozialismus (rechter Sozialnationalismus[**|**]) | | 3)
Loyalität gegenüber den Herrschenden | 3)
Liberalismus | 3) ... ... ...? ... ... ... |
|
Der
Nationalismus z.B. war von seiner Entstehung gegen Ende des 18. Jahrhunderts an
bis 1850/1870 eine Forderung der Linken - niemand hätte das in dieser Zeit
bestritten oder überhaupt bestreitbar machen können -, aber danach war
er bis Ende des 20. Jahrhunderts eine Forderung der Rechten.
Links, Mitte, Rechts
- Nur Markt - Freie Marktwirtschaft und Gesellschaft mit Individuen. | | -
Nur Staat - Staatlicher (Öko-)Sozialismus; Gemeinschaft
mit Institutionen. | | - Markt
und Staat - (Öko-)Soziale Marktwirtschaft; teils Gem.m.I.,
teils Ges.m.I.. | | -
Links-Mitte-Rechts - (Öko-)Soziale Marktiwrtschaft; Parlament (neutrales
Modell). |  | |  | |  | |  | Hier
gibt es Markt zu 100%, d.h.: zu viel Chaos, Anarchie. | | Hier
gibt es Staat zu 100%, d.h.: zu viel Ordnung, Starre. | | Hier
gibt es Staat und Markt zu je 50%, d.h.: Neutrales Modell. | |
Mitte bedeutet mehr Markt, Linke und Rechte mehr Staat. | | | | | | | | -
Modell der Linken - Linker (Öko-)Sozialismus. | | -
Modell der Mitte - Liberalistischer Kapitalismus. | | -
Modell der Rechten - Rechter (Öko-)Sozialismus. | | -
Modell Bundesrepublik - Beispiel: 1960er Jahre. |  | |  | |  | |  | | Verbot
von rund 50%. | | Verbot von rund 40%. | | Verbot
von rund 50%. | | Verbot von rund 45%. | | Man
muß von Diktatur sprechen, wenn eine der drei Komponenten beide anderen
oder auch nur eine dieser beiden verdrängt und verboten hat. Der Liberal(kapital)ismus
der Mitte kann ebenso radikal sein wie die linken und rechten (Öko-)Sozialismen.
Man darf nicht vergessen, daß die obigen Graphiken nur Modelle darstellen
und die bundesrepublikanischen Modelle, obwohl sie Realitäten sind, sich
daran orientieren. Das Modell Bundesrepublik ist ein Links-Liberal(kapital)ismus/Links-(Öko-)Sozialismus,
hat sich weiter nach links entwickelt und ist heute (vgl. Beispiel: Heute)
ein Radikal-Links-Liberal(kapital)ismus/Links-(Öko-)Sozialismus, dessen
Verbote (rd. 51%) bereits mehr sind als die der links-(öko-)sozialistischen
(rd. 50%), liberal(kapital)istischen (rd. 40%), rechts-(öko-)sozialistischen
(rd. 50%) Diktatur-Modelle. In der Bundesrepublik gibt es nur noch linke
Blockparteien, d.h. eine linke Einheitspartei. **
| | -
Modell Bundesrepublik - Beispiel: Heute. |  | | Verbot
von rund 51% |
Wenn heute in der Bundesrepublik von der Mitte
die Rede ist, dann müßte der Bereich des Grauen ( CDU/CSU)
und dessen Nachbarn bis zur linken und rechten Grenze (vgl. in der Graphik die
gestrichelten Linien **)
gemeint sein; da aber rechts von ihm alles verboten ist (außer z.B. REP,
NPD u.ä., die zwar de jure noch nicht, aber de facto
schon seit ihrer Gründung verboten sind), ist damit ein Teil der Mitte verboten
(der größte Teil der rechten Mitte befindet sich ja im Bereich des
Verbots **);
also muß unser Parteienstaat mit Mitte in etwa den Bereich des
Grünen und also die Grünen meinen, obwohl der Bereich
bereits außerhalb der Mitte ist (die linke Grenze der Mitte befindet
sich ja im Bereich des Gelben [FDP] **).
Ob er diesen Bereich wirklich meint, weiß ich nicht; aber gemäß
der politischen Geometrie gehört dieser Bereich nicht zur Mitte, sondern
eindeutig zur Linken. Klar, daß die SPD nicht sozialdemokratisch
(S), nicht für Deutschland (D),
sondern nur eine Partei (P) ist, daß die CDU/CSU
nicht christlich (C), nicht demokratisch (D),
nicht sozial (S), sondern nur eine Union (U)
ist, daß die FDP nicht frei (F),
nicht demokratisch (D), sondern nur eine Partei (P)
ist, daß die Grünen nicht grün (Grüne)
sind, sondern sich nur aus rein wahltaktischen und sonstigen opportunistischen
Gründen so nennen, daß aber die Linken Linke sind - dies
alles spricht dafür, daß bis auf die Linken die Namen dieser Parteien
verlogen sind, daß also auch, weil diese Parteien nur Teile ihrer Einheitspartei
sind, der Name dieser Einheitspartei verlogen ist (SPD/CDU/CSU/FDP/Grüne/Linke)
und ersetzt werden muß durch einen wahrheitsgemäßen Namen: PUP/Linke
(**).
Diese Enheitspartei steht für den Linksliberal(kapital)ismus/Links-(Öko-)Sozialismus
und ist besonders links, weil sie sich über den linken Weg zum Staat, zum
Parteienstaat gemacht hat bzw. hat machen lassen. In diesem Bündnis zwischen
der Linken und der Mitte ist heute die Linke mit 60,2% Machtanteil und einem Anteil
am Politikbereich von 29,5% (geometrisch: 53,1° **)
stärker vertreten als die Mitte mit 39,8% Machtanteil und einem Anteil am
Politikbereich von 19,5% (geometrisch: 35,1° **),
während diejenigen, die an der Macht gar nicht beteiligt sind, einen Anteil
am Politikbereich von 51% (geometrisch: 91,8° **)
haben. Eine solche Staats- bzw. Regierungsform ist nicht demokratisch, auch nicht
repräsentativ-demokratisch, sondern plutokratisch bis zeusiokratisch (**)
und repräsentativ nur im Sinne eines diesem Parteienstaat absolut entsprechenden
Parlamentarismus, bei dem auch die Gewaltenteilung nur auf Papier geschrieben
steht, aber nicht praktiziert wird.Nur zum
Vergleich: Im 2. Deutschen Reich, als Deutschlands modernes goldenes Zeitalter
(Dauer: rund 100 Jahre) gerade auf dem Höhepunkt und Deutschland in allem
Weltführer (**|**)
war, lag der Staatsanteil bei 5%, in der heutigen Bundesrepublik Deutschland liegt
er bei rund 70%.
Unser
Parteienstaat verbietet mittlerweile ca. 51% und wäre bereits mit der ehemaligen
DDR identisch, verböte er auch noch den kleinen Rest des mittleren Teils
der Mitte. Statt uns in Ruhe zu lassen, mischt sich unser Parteienstaat immer
mehr in jede unserer Privatsphären ein. Statt Meinungsfreiheit und Demokratie
zuzulassen, diktiert unser Parteienstaat, ideologisch die linke Variante des Totalitarismus
(**), immer mehr.Gut
ist nur der schlanke und möglichst wenig verbietende Staat.
Extremismen (Beispiele)
Extremismen sind immer möglich, können
sich vielfältig äußern und von jeder Position ausgehen. Deswegen
hier nur die bekanntesten Beispiele: Auch
die Mitte (der Liberalismus) kann sich zum Extremismus, z.B. zum
Anarchismus (radikaler
Mitte-Faschismus) radikalisieren. | | Um
eine optimale Politgeometrie hinzubekommen, müssen Politiker
schon mehr tun als unsere Parteipolitiker, deren Führer zusammen mit den
Führern der Interessenvereine die gesamte Politik der Gemeinschaft bestimmen
und auf diese Weise die Gemeinschaft letztlich völlig zerstören. Sie
sind die Totengräber der Gemeinschaft. Wenn sie z.B. den Kern jeder Gemeinschaft,
die kleinen Kollektivformen
(**)
wie die Ehe und die Familie, gespalten haben, können sie sicher sein, daß
schon bald auch die großen wie die Nation und die Kultur gespalten sein
werden. Diese Politik ist vergleichbar mit ganz bestimmten Geschehnissen in der
Physik: wenn der Kern eines Atoms gespalten wird, wird eine ungeheurlich große
Bindungsenergie freigesetzt (siehe: Starke Kernkraft als die stärkste der
4 Naturkräfte **);
wenn moderne (totalitäre) Politikführer die Ehe und die Familie zerstören
- sie tun dies z.B. durch Erlaß der entsprechenden Scheidungsgesetze und
Antifamiliengesetze, die den Singles (Indivduen sagen
sie) dienen -, ebenfalls eine ungeheurlich große »Bindungsenergie«
freigesetzt, die sie dann nutzen, um ihr Spiel fortzusetzen. Sie spielen
atomistische Gesellschaften. | |  Extremismen
wie z.B. der Sozialnationalismus
(radikaler Links-Faschismus) und der Nationalsozialismus (radikaler
Rechts-Faschismus) sind im Grunde austauschbar. | Beendet
ist das Spiel genau dann, wenn durch die Spaltung der Kerne möglichst
viele große und mittlerere Kollektivformen entweder bis zur Unkenntlichkeit
zerstört oder bis zur Übernahme fremder großer und mittlerer Kollektivformen
extrem deformiert worden sind. Der Untergang von Nationen und Kulturen ist also
dann vollendet, wenn deren Kerne extrem oft gespalten, also extrem
verwandelt worden sind.
Linksverrückt
-
Konfrontation - 4 unterschiedliche Modelle | Im
Halbkreis ganz unten befindet sich das neutrale Modell (**),
darüber das der Bundesrepublik der 1960er Jahre (**),
darüber das der Bundesrepublik heute (**)
und ganz oben das an das natürliche Farbspektrum angepaßte.
Man sieht, daß in der Bundesrepublik alles immer mehr nach links verrückt
ist. Die Grünen
müßten gemäß dem natürlichen Farbspektrum
zu der Rechten gehören, also gemäß dem heutigen bundesrepublikanischen
Modell verboten sein. |
| Nach
LINKS verrücktes Modell
Bundesrepubik: 1960er Jahre|
 |
| Gemäß diesem Modell verläuft
die von der Bundesrepublik verschobene Mitte der Mitte (grauer Strich in der obersten
Mitte) fast exakt dort, wo gemäß dem neutralen Modell (Halbkreis ganz
unten) die Grenze zwischen der Mitte und der Linken verläuft, und der verlängerte
Strich geht mitten durch die FDP (gelb) und heute fast mitten, leicht links davon,
durch die Grünen (grün; siehe Modell Bundesrepublik: Heute).
Die gemäß dem neutralen Modell mit der Mitte der Mitte identische absolute
Mitte (senkrechter weißer Strich) gehörte in den 1960er Jahren für
Bundesrepublikaner schon zu der Rechten. Alles ist nach links verrückt. |
| Nach
LINKS verrücktes Modell
Bundesrepubik: Heute|
 |
| Gemäß diesem Modell verläuft
die von der Bundesrepublik verschobene Grenze zwischen der Mitte und der Rechten
sogar schon fast exakt dort, wo gemäß dem neutralen Modell (Halbkreis
ganz unten) die Grenze zwischen der Mitte und der Linken verläuft. Die gemäß
dem neutralen Modell mit der Mitte der Mitte identische absolute Mitte (senkrechter
weißer Strich) gehört für heutige Bundesrepublikaner bereits zum
rechten Rand der Rechten. Die Hälfte der CDU/CSU-Politik der 1960er Jahre
(untere dunkelgraue Fläche; damalige CDU-Bundeskanzler: Adenauer, Erhard,
Kiesinger) ist heute verboten. Alles ist nach links verrückt. |
|
 | |  |
| Heutige
Bundesrepublik: Farbspektrum parlamentarischer und außerparlamentarischer
(verbotener) Parteien - 51% sind verboten. **
** | Ähnlich
wie die sogenannten Grünen - sie sind in Wirklichkeit Rote
- müßten auch CDU/CSU, da sie sich neben schwarz und grau
auch blau bis dunkelblau darstellt, und die FDP, da sie
sich neben gelb auch hellblau darstellt, gemäß
dem natürlichen Farbspektrum zu der Rechten gehören, also
gemäß dem heutigen bundesrepublikanischen Modell verboten sein. Alle
- auch die Roten - sehen sich aber lieber in der Mitte,
weil sie hier die Wahlen gewinnen wollen. Lug und Betrug! Die Wirklichkeit sieht
also auch bezüglich der CDU/CSU und der FDP anders aus: Alle etablierten
Parteien sind entweder Gelbe (Mehrheit der CDU/CSU und der FDP) oder
Rote (Mehrheit der SPD, Minderheit der CDU/CSU und der FDP) oder gar
Dunkelrote (Mehrheit der Partei Die Linke, Minderheit
der SPD). Einig sind sie sich in ihrer Mitte (**),
also gemäß dem heutigen bundesrepublikanischen Modell als Hellrote,
gemäß der Parteienlinguistik und der Parteienlogik als
PUP-Linke:
Alle Parteien sind nach links verrückt (**)!Die
heutigen bundesrepublikanischen Parteien müßten also sich selbst und
ihre Geschichte verbieten - in diesem Fall sogar auch dann, wenn es um ihre eigenen
Regeln geht. Das ist interessant, weil z.B. auch nicht wenige Aussagen des
Ex-Bundeskanzlers Helmut Schmidt (*1918) in den vierzehneinhalb Jahren zwischen
dem Mauerfall (09.11.1989) und der EU-Osterweiterung (01.05.2004) und besonders
in der Zeit nach dieser EU-Osterweiterung hätten verboten werden müssen.
Weil aber der bundesrepublikanische Parteienstaat es sich nicht erlauben kann,
eine wichtige Figur seiner Geschichte zu bestrafen, hält er (und v.a. die
SPD) sich damit natürlich lieber zurück. Helmut Schmidt sagte u.a.,
daß es ein großer Fehler war und ist, Menschen aus fremden Kulturen
zu erlauben, nach Deutschland zu kommen. Im Stern wurde er 1999 mit
folgenden Sätzen zitiert: Tabu ist alles, was nur im Entferntesten
mit dem Thema »Juden in Deutschland« in Verbindung gebracht werden
könnte (**|**).
Seit der Walser-Bubis-Debatte (1999) ist mir klar, daß da die Hölle
ausbrechen würde. Ich war mal der Meinung, es müßte möglich
sein, einen Witz über die Krawatten von Michel Friedman zu machen, ohne daß
ich als Antisemit abgestempelt werde (**).
Heute ist mir klar, daß da überhaupt nicht daran zu denken ist.
(Helmut Schmidt, in: Der Stern, 8 / 1999).
PUP-Linke
Unser
Parteienstaat besteht aus der Einheitspartei namens SPD/CDU/CSU/FDP/Grüne/Linke,
abgekürzt: PUP-Linke| Falscher
Parteiname | | | | Richtiger
Parteiname | | SPD | S
ist falsch, weil die SPD NICHT sozialdemokratisch ist | P
ist richtig | D
ist falsch, weil die SPD NICHT für Deutschland ist | P | | CDU/CSU | C
ist falsch, weil die CDU/CSU NICHT christlich ist | D
und S sind falsch, weil die CDU/CSU NICHT demokratisch und NICHT sozial
ist | U
ist richtig | U | | FDP | F
ist falsch, weil die FDP NICHT frei ist | D
ist falsch, weil die FDP NICHT demokratisch ist | P
ist richtig | P | | Grüne | Grüne
ist falsch, weil die Grünen NICHT Grüne sind | - | | Linke | Linke
ist richtig, weil die Linken Linke sind | Linke |
Partei/Union/Partei-Linke
- abgekürzt PUP-Linke - ist also der richtige Name. Jeder Stammtischpolitiker
ist kompetenter als die Politiker dieser PUP-Linken. Linker
Parlamentarismus ist diktatorisch, NICHT demokratish, NICHT repräsentativ-demokratisch,
ein Parteienstaat der PUP-Linken. ** | Die
Linken gehören, seit es sie gibt, zu denjenigen, die aus der Geschichte nichts
lernen und auch nichts lernen können. Sie sind der personifizierte Selbsthaß.
Linke sympathisieren immer mit den ausländischen Rechtsextremisten (Fundamentalisten,
z.B. Islamisten u.a.), sind also von außen (und demzufolge auch objektiv)
betrachtet selbst rechtsextrem. Linke sind von außen (und demzufolge auch
objektiv) betrachtet ausländerfeindlich, weil sie inländerfeindlich
sind, denn wer dem Inland und den Inländern aus der Perspektive von Ausland
und Ausländern und dazu noch mit Haß begegnet, ist ausländerfeindlich.
Dieser Inländerhaß ist also tatsächlich Ausländerhaß
(wie gesagt: Linke zählen sich selbst nicht zu den Inländern). Wer also
studieren will, wie aus Michelei Selbsthaß wird, der komme nach Europa,
speziell nach Deutschland, in dieses wunderschöne Land mit einem Volk, das
in seiner Mehrheit zu den attraktivsten der Welt gehört. Auch laut weltweiten
Umfragen liegen Deutsche auch diesbezüglich vor fast allen anderen westlichen
Völkern! Raten Sie mal, wer sehr weit hinten liegt (!), raten Sie mal,
von wem unsere Linken zu ihrem faschistoiden Verhalten angestiftet werden und
warum diese Lobbygruppe gerade von ihnen so sehr profitiert, während die
aus Deutschland am liebsten ein einziges Vernichtungslager machen würden,
wenn sie nur endlich auch dafür ihren Befehl erhalten würden - und das,
obwohl sie für diese Umsetzung auch noch zu blöd sind. Von unseren Regierenden
werden sie ja ebenfalls gehätschelt und getätschelt - kein Wunder, da
bei uns ohnehin die Mehrheit der Herrschenden und alle Parteien links sind
(wie damals in der DDR) - auch die CDU ist mehrheitlich links (**).
Unsere Herrschenden entstammen also diesen linken Blockparteien (die DDR läßt
grüßen). Sie sind auf einem Auge blind. Da Exekutive, Legislative und
zunehmend auch Judikative eindeutig links, da unsere Herrschenden eindeutig Linke
sind, sind alle Linken eindeutig systemkonform, also Mitläufer. Die Linken
brauchen so keinen Mut zu haben, kein Gesicht zu zeigen (beides haben sie sowieso
nicht; im Gegensatz z.B. auch zu den Linken vor 1945), wenn sie auch als Extremisten
ihren widerlichen Terror staatsdienerisch zur Schau stellen. Pfui Teufel! Zum
Teufel mit diesen Internazis!
Links-Sozialismus, Liberalismus, Rechts-Sozialismus
Man darf annehmen,
Liberalismus, Links-Sozialismus, Rechts-Sozialismus seien wie Freiheit,
Gleichheit, Brüderlichkeit (**|**|**).
Berührungen haben Links-Sozialismus und Liberalismus beim Kosmopolitismus
als Ziviltheologie, Liberalismus und Rechts-Sozialismus beim Humanitarismus
als Zivilreligion, Rechts-Sozialismus und Links-Sozialismus beim Sozio(öko)logismus
als Zivilwissenschaft und Kollektivismus als Zivilphilosophie.|
Links-Sozialismus
| | Zivilglaube | Zivilreligion | Ziviltheologie | Zivilwissenschaft / Zivilphilosophie | | Egalitarismus | Kommunismus | Kosmopolitismus | Sozio(öko)logismus
/ Kollektivismus | |
|
Liberalismus |
| Zivilglaube | Zivilreligion: | Ziviltheologie | Zivilwissenschaft / Zivilphilosophie | | Individualismus | Humanitarismus | Kosmopolitismus | Eudämonismus
/ Solipsismus | |
|
Rechts-Sozialismus
| | Zivilglaube | Zivilreligion | Ziviltheologie | Zivilwissenschaft / Zivilphilosophie | | Fraternitarismus | Humanitarismus | Konservatismus | Sozio(öko)logismus
/ Kollektivismus | |
Rechts-Sozialismus
und Links-Sozialismus haben zwei Übereinstimmungen (Sozio[öko]logismus
und Kollektivismus), während der Liberalismus sowohl mit dem Rechts-Sozialismus
als auch mit dem Links-Sozialismus je nur eine Übereinstimmung hat (Humanitarismus
mit dem Rechts-Sozialismus und Kosmopolitismus mit dem Links-Sozialismus). Im
Bereich der Ideologeme
haben alle drei je eine Übereinstimmung: Gemeinschaft (Rechts-Sozialismus
und Links-Sozialismus), Eine Welt (Links-Sozialismus und Liberalismus),
Freier Markt (Liberalismus und Rechts-Sozialismus). Wenn Links-Sozialismus
und Rechts-Sozialismus insgesamt eine Übereinstimmung mehr haben als der
Liberalismus mit je einem der beiden, dann müßten sie sich auch eher
verbünden. Doch bei uns ist heute der Rechts-Sozialismus verboten, sogar
auch die rechte Seite des Liberalismus! **Doch
warten wir es ab, denn:
Links verordnet, Mitte verordnet, Rechts verboten
So funktioniert keine
Demokratie, erst recht kein Pluralismus. Wer von drei Politrichtungen zwei verordnet
und eine verbietet, wird scheitern.| | | VERORDNET
(2) | ERWÜNSCHT
(1) | GEDULDET
(-1) | VERBOTEN
(-2) | | | LINKS | Egalitarismus | X | | | | 7 | | Kommunismus | | X | | | | Kosmopolitismus | X | | | | | Sozio(öko)logismus
/ Kollektivismus | X | | | |
MITTE (Liberalismus) | Individualismus | X | | | | 8 | | Humanitarismus | X | | | | | Kosmospolitismus | X | | | | | Eudämonismus
/ Solipsismus | X | | | |
| RECHTS | Fraternitarismus | | | X | | -7 | | Humanitarismus | | | | X | | Konservat(iv)ismus | | | | X | | Sozio(öko)logismsu
/ Kollektivismus | | | | X |
| Gesamtsumme*:
8 | | * Maximale
Gesamtsumme = 24 bzw. 24. Wenn ein politisches System demokratisch und pluralistisch
sein soll, dann muß es zwei Bedingungen erfüllen: 1.)
Verordnetes und Verbotenes existieren nicht; 2.)
Erwünschtes und Geduldetes sind gleichmäßig verteilt (zumindest
relativ, d.h.: maximale Differenz = 2). |
Trotz aller
Widersprüche wird das opportunistische Mitte-Links-Bündnis (eigentlich:
Linke-Mitte-Links-Bündnis **)
aufrechterhalten. Rechts wird einfach verboten (**). Man
ruft Nazi, und das Verbot läuft wie von selbst. Das ist totalitär
und nicht pluralistisch. Das ist diktatorisch und nicht demokratisch. Der linke
Sozio(öko)logismus / Kollektivismus wird verordnet, der rechte Sozio(öko)logismus
/ Kollektivismus verboten, indem z.B. der National(sozial)ismus zum International(sozial)ismus
umfunktioniert wird. Der Humantitarismus der Mitte wird verordnet, der Humanitarismus
der Rechten verboten, indem z.B. der National-Humanitarismus zum Verbrechen erklärt
wird. Konservat(iv)ismus ist ebenfalls verboten. Das ist ein riesiger Skandal!Bundesrepublik
bedeutet - neben Michelrepublik
- gesellschaftspolitisches System, das das Gegenteil dessen ist, was es vortäuscht;
sie bedeutet also: Vortäuschen von Demokratie und Pluralismus, um deren Gegenteile
um so effektiver sein zu können. Wenn schon ein politisches System die Kriterien
für Demokratie und Pluralismus nicht erfüllt (**|**|**|**),
dann ein gesellschafliches System schon erst recht nicht, denn das politische
System ist ja bei uns fast ausschließlich dazu da, um das gesellschafliche
System zu regulieren. Der ohnehin kleine Rest an Demokratie und Pluralismus, den
es hierzulande noch gibt, hat mittlerweile eine so beängstigend geringe Effizienz,
daß sein völliges Verschwinden schon fast auf den Tag genau vorhersagbar
ist, unter der Voraussetzung allerdings, daß nicht irgendetwas Außergewöhliches
eintreten würde, z.B. eine von Außen - und das kann nur noch das Außerabendländische
sein - hereingetragene Herausforderung (Toynbee hätte gesagt: Challenge
**),
auf die wir mit einer derartigen Antwort (Toynbee hätte gesagt: Response
**)
reagieren würden, um nicht immer nur fremde Entwicklungen, sondern
wieder unsere eigene Entwicklung bekräftigen zu können. Entweder
wir stehen zu dem, was ist - also auch zu dem, was politisch ist - und nennen
es dann auch so und handeln ebenso entsprechend, oder aber wir täuschen uns
weiterhin selber so sehr, daß wir zur Beute der Anderen werden. Wenn wir
Demokratie und Pluralismus nicht mehr leben, dann sollten wir auch nicht so tun,
als lebten wir sie; und wenn wir sie leben wollen, dann müssen wir sie aus
ihrem restexistentiellen Abseits erst einmal herausholen. Bei uns geschieht aber
genau das Gegenteil.
Wunsch bzw. Ideal: NICHTS VERORDNET,
NICHTS VERBOTEN
So könnte es sein - aber man kann die Moderne
mit ihren Totalitarismen (**)
nicht einfach so abschaffen.| | | VERORDNET
(2) | ERWÜNSCHT
(1) | GEDULDET
(-1) | VERBOTEN
(-2) | | | LINKS | Egalitarismus | |
X | | 0 | | Kommunismus | |
X | | | Kosmopolitismus | |
X | | | Sozio(öko)logismus
/ Kollektivismus | |
X | | MITTE (Liberalismus) | Individualismus | |
X | | 0 | | Humanitarismus | |
X | | | Kosmospolitismus | |
X | | | Eudämonismus/
Solipsismus | |
X | | | RECHTS | Fraternitarismus | |
X | | 0 | | Humanitarismus | |
X | | | Konservat(iv)ismus | |
X | | | Sozio(öko)logismus
/ Kollektivismus | |
X | |
| Gesamtsumme*:
0 | | * Maximale
Gesamtsumme = 24 bzw. 24. Wenn ein politisches System demokratisch und pluralistisch
sein soll, dann muß es zwei Bedingungen erfüllen: 1.)
Verordnetes und Verbotenes existieren nicht; 2.)
Erwünschtes und Geduldetes sind gleichmäßig verteilt (zumindest
relativ, d.h.: maximale Differenz = 2). |
Die abendländische
Kulturgeschichte ist zwar dadurch gekenzeichnet, daß die erreichten Errungenschaften
auch immer wieder in Frage gestellt werden, nicht so sehr selten sogar von Menschen
aus eben genau dieser Errungenschaftsszene; doch das berechtigt nicht, permanent
gegen sich selbst zu sein - erst recht dann nicht, wenn man es soll. Doch in den
gesellschaftspolitischen Systemen des Westens wollen deren Individuen
nicht mehr leben, wohl noch als Einzelne, nicht aber als Teil einer Gemeinschaft,
gemeinsamer Vorfahren, gemeinsamer Vergangenheit, gemeinsamer Tradtion (**).
All dies projizieren sie lieber auf eine nur in ihren Wahnvorstellungen und ansonsten
gar nicht existente Weltgemeinschaft, und der Staat hilft ihnen dabei
- mit Verordnungen und Verboten (**|**|**|**)!
Wahlen gegen die Demokratie **

Tatsächliches Wahlergebnis |**|
Demokratisches Wahlergebnis | -
Nichtwähler bilden die mit riesigem Abstand größte Partei
-
 |
Demokratische Wahlergebnisse sähen anders aus, wenn sie nicht plutokratisch
manipuliert und nicht zeusiokratisch legalisiert wären. Hier geht es nicht
mehr um Demokratie! Die Demokratie spielt nur noch eine tertiäre Rolle. Sie
ist nur noch drittklassig - in der Sprache der politischen Liga: 3. Stand, damit
Vorletzter und Abstiegskandidat.Wahlen in Deutschland sind gute Gelegenheiten
für die Volksvertreter, ein neues Volk zu wählen, während
das Wahlvolk permanent dazu verurteilt ist, einer solchen Auswahl
entgehen zu müssen. Das seit 1648 andauernde Diktat - die Pflicht
zur Kleinstaaterei - nutzen die Kolbenfresser dazu, die Dekadenz so
zu verstärken, daß sie wie ein Fitneß-Programm erscheint, sogar
den Kolben! So wird tatsächlich unmöglich, zu entscheiden,
ob man besonders fit oder besonders dekadent ist; diese Tatsache wird zum Ende
jeder Kultur führen, das Oswald Spengler richtig prophezeit hat. Gute Nacht!
Diese Bundesrepublik ist keine Demokratie (auch keine repräsentative!),
sondern ein Parteienstaat, in dem noch nicht einmal die Gewaltenteilung praktiziert
wird. »Von Anfang an - schon in der ersten Wahlperiode des Bundestages
- hat die Praxis nicht der Gewaltenteilungsnorm entsprochen. Wenn das Fernsehen
Plenardebatten aus dem Bundestag überträgt, dann stehen sich nicht ...
Bundestag und Bundesregierung als Legislative und Exekutive gegenüber, sondern
konkurrierende Fraktionen bzw. Parteien« (Eberhard
Schütt-Wetschky, Gewaltenteilung zwischen Legislative und Exekutive?
Aus Politik und Zeitgeschichte - Beilage zur Wochenzeitung »Das Parlament«,
07.07.2000, S. 5). Die im Parlament vertretene, jeweilige Oppositionspartei
allein kann die mit dem Prinzip der Gewaltenteilung angestrebte Kontrollfunktion
nicht ausüben, dafür hat sie keine ausreichende Mehrheit, und wenn sie
sie erreichte, verhielte sie sich als Regierungspartei wahrscheinlich auf die
gleiche Weise. (Herwig Birg, Die demographische Zeitenwende, 2001,
S. 205 **).
Dem Wahlvolk ist praktisch jede Art von noch so kleiner Machtanteilnahme verwehrt,
und zwar, wie gesagt, von Anfang an und in zunehmendem Maße durch das Zurückhalten
von Informationen und unterlassene Aufklärung, wie Herwig Birg immer
wieder betont. (**).
In diesem politischen System wird der Wille des Volkes, ja überhaupt das
Volk (Demos => Demokratie = Volksherrschaft) bekämpft, mit Füßen
getreten!Der
Politiker möchte sein Mandat behalten. Der Politiker schaut sehr genau, was
muß ich denn machen, damit ich von meiner Klientel das Mandat wiederbekomme
- so läuft's doch -, dann testet er, was kommt denn bei meiner Klientel an.
Daß das eine Peversion ist, das steht doch völlig außer Zweifel.
In unserem Grundgesetz steht drin, daß jemand, der ins Parlament gewählt
wird, Abgeordneter des ganzen Deutschen Volkes ist; das heißt: es dürfte
gar keine Unions-Abgeordenten geben, keine SPD-Abgeordneten, keine FDP-Abgeordneten
... (u.s.w.); in dem Moment, wo sie die Schwelle zum Deutschen Bundestag überschreiten,
sind sie nur noch Abgeordnete des Deutschen Volkes. (Meinhard Miegel, in:
Philosophisches Quartett - Wieviel Wahrheit verträgt die Demokratie?,
ZDF, 2006 **).
Unsere Politiker sind Parteipolitiker, und die belügen sich erst einmal selbst,
lassen sich dann von ihren Beratern und parteipolitischen Expertokraten ihre Lügen
bestätigen und belügen das Volk danach um so mehr. Wer sich selbst belügt,
kann andere gemeiner belügen.Außerdem: Wo steht eigentlich
geschrieben, daß man die Inländer (z.B. die Deutschen) diskriminieren
darf und sogar soll, obwohl oder weil es bei Ausländern verboten ist; daß
man sich gegenüber Inländern (z.B. Deutschen) rassistisch verhalten
darf und sogar soll, obwohl oder weil der Rassismus gegenüber Ausländern
verboten ist; daß man sein eigenes Volk (z.B. Deutsche) und damit letztlich
sich selbst so hassen darf und sogar soll, obwohl oder weil der Haß gegenüber
Ausländern verboten ist - wo steht das geschrieben? Im Grundgesetz
(GG) jedenfalls nicht. Was muß das für ein rassistisches, antidemokratisches,
diktatorisches Gesetz sein: Geheimes Grundgesetz (GGG
**)
? Tatsache ist jedenfalls, daß durch die Parteipolitiker und Medienvertreter
diese Diskriminierungen, dieser Rassismus und dieser Haß sehr stark und
immer mehr gefordert und gefördert werden. Die Resultate kann man täglich
beobachten, z.B. in den Schulen, unter Jugendlichen, in aller Öffentlichkeit,
in fast allen Filmen, in fast allen Fernsehsendungen, in jeder Debatte, in jedem
Totschweigen, in jedem Diskurs. Wenn Vertreter aus Medien und Parteipolitik andere
anklagen und bejammern, meinen sie sich selbst. Sie sind feige, sie sind ohne
Zivilcourage. Sie treten nach innen und buckeln nach außen. Was sie Inländern
zu sein unterstellen, das sind Medienvertreter und Parteipolitiker selbst, und
zwar gegenüber Inländern: Ausländerfeinde, Rassisten, Selbsthasser
!Parteipolitiker sind keine Demokraten, und unsere Politiker sind Parteipolitiker,
unsere Politiker sind keine Demokraten. Fast alle Entscheidungen unserer Regierenden
wurden und werden gegen die Mehrheit des Volkes getroffen und durchgesetzt (**).
Fast alle Entscheidungen sind Entscheidungen gegen das Volk und für die Partei.
Auch wenn es vielen von ihnen gar nicht bewußt ist: Unsere Politiker sind
Volksfeinde und also Demokratiefeinde. Außerdem sind sie extrem eitle Xenokraten
(z.B. nach dem Motto: Schau mal, liebes Ausland, wie toll ich bin! - Dein Parteipolitiker
X der Partei Y).Wahlbetrug und Feudalismus kennzeichnen Parteipolitiker,
Parteien, Parteienstaat. Die Parteien haben ein oligarchisches Feudalsystem gebildet.
Damit verwirklichten sich exemplarisch die von Robert Michels schon 1911 beschriebenen
Gesetzmäßigkeiten von Parteiorganisationen und die 1923 von Carl Schmitt
geübte grundsätzliche Kritik am Parlamentarismus. Robert
Michels fand das »Eherne Gesetz der Oligarchie«, nach dem in jedem
Herrschaftssystem nur wenige wirkliche Macht ausüben. Man hat errechnet,
daß die Anzahl ... mit 3% - 6% (**)
der Bevölkerung immer annähernd gleich ist. Zentrales Problem ist aber,
durch welches Ausleseprinzip welche Art von Menschen Zugang zur Funktionselite
bekommt und dadurch an der tatsächlichen Ausübung der Herrschaft Teil
hat. Daß in der heutigen Bundesrepublik die Art der
Auswahl von Berufspolitikern und ihre Karriere die entscheidende Schwachstelle
des politischen Systems ist, sieht der Soziologe Erwin Scheuch als nicht kontrovers
an. Die Personalauswahl werde durch das Instrument der Wahlliste bestimmt, und
hier dominieren Einflußcliquen und Seilschaften. Für den Berufspolitiker
wird der Kampf um eine Wiederaufstellung zur persönlichen Existenzfrage,
und darum wird er gnadenlos geführt. Hat der Abgeordnete seinen Listenplatz
in der Tasche, ist die Wiederwahl meist nur noch Formsache. Was das Volk von ihm
hält, kann ihm gleichgültig sein. Das Risiko des Mandatsverlust durch
eine Wahl ist mit 2% - 3% der Abegeordneten außerordentlich gering. Die
Eigenabsicherung auf einem sicheren Listenplatz wird nach zwei Richtungen durchgeführt.
Nach innen richtet der Berufspolitiker seine Loyalität auf seine Seilschaft,
allenfalls auf seine Partei aus: Ganze Personalpakete werden in kleinem Kreis
informell abgesprochen und die Cliquenmitglieder darauf festgelegt, sich gegenseitig
zu wählen. Nach außen wird die Wahl jedes Dritten verhindert. ....
Auf Bundesebene und in einer Anzahl größerer Städte haben solche
Seilschaften sich bereits zu voll ausgebildeten Feudalsystemen fortentwickelt.
Grundlegend für jedes Feudalsystem ist ist der Tausch von Treue gegen Privilegien.
Wer auch nur einmal ausschert, wird verstoßen. Wer aber mitspielt und sich
der Cliquenräson beugt, darf mit seiner Wiederaufstellung rechnen, denn die
Clique benötigt ihn als Baustein ihrer Einflußzone ebenso, wie er auf
sie zu seiner persönlichen Existenzabsicherung angewiesen ist. .... Die Parteien
haben Quasi-Kartelle gebildet und die Versorgungsposten des staatlichen und halbstaatlichen
Bereichs wie eine Beutemasse unter sich aufgeteilt. Sie greifen direkt über
sogenannte Wahlkampfkostenerstattungen und andere unmittelbare Zuwendungen in
Höhe von mehr als 1 Milliarde DM jährlich in den gefüllten Steuertopf
und erzielen damit 60% ihrer Einkünfte. Die Gesetze, die ihnen das erlauben,
haben sie im Bundestag selbst beschlossen und reproduzieren den sie umhüllenden
Nährspeck ständig selbst wie eien Spinnerraupe ihren Kokon. Rechnet
man zu ihrer Beutemasse noch die staatliche Finanzierung ihrer Parteistiftungen
mit jährlich 500 Millionen DM, die Fraktionszuschüsse mit 100 Millionen
DM und sämtliche Dienstbezüge der unter Verstoß gegen das Leistungprinzip
(Artikel
33 GG) Protegierten hinzu, steigt sie ins Unermeßliche. Diese Dienstbezüge
sind der wichtigste Gegenstand persönlicher Vorteilnahme. Durch Zugriff auf
die Besetzung lukrativer Posten haben die Parteien sich die Ressource »Privilegien«
unbeschränkt verfügbar gemacht, um sich der Treue ihrer Günstlinge
zu versichern. .... Die Parteien haben den Zugriff auf die öffentlichen Ämter
in kaum vorstellbarem Maße monopolisiert. Sie erweitern den zu ihrer Beutemasse
gehörenden Kreis systematisch. (Klaus Kunze, Der totale Parteienstaat,
1994, S. 17-21). Kein Wunder, denn (wie schon gesagt): Parteipolitiker haben
mit Volk und Demokratie nichts zu tun. Unsere Politiker sind Feinde des Volkes,
Feinde der Demokratie, Feinde der Inländer, Feinde der Männer, Feinde
der Kinder, Feinde der Paare, Feinde der Familie, Feinde der Nation, Feinde der
Gemeinschaft.Das vernichtendste Urteil über
den deutschen Parteienstaat - von seinen Führungscliquen euphemistisch als
Demokratie verherrlicht - fällte Hans Herbert von Arnim in seinem
Buch Staat ohne Diener (**):
Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, daß
sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit
nichts zu sagen. Besonders kraß ist es auf der Bundesebene entmündigt,
obwohl gerade dort die wichtigsten politischen Entscheidungen fallen.
(Hans Herbert von Arnim, Staat ohne Diener, 1993, S. 335.). Der
Parteienkritiker Hans Herbert von Arnim hat einmal ausgerechnet, daß es
in Deutschland ungefähr 17000 Personen sind, die dem parteienübergreifenden
Kartell der Postenverteilung angehören. Diese Berufspolitiker und Berufsfunktionäre
verdanken ihr Fortkommen nicht ihrem Einsatz für Bürgerinteressen und
auch nicht dem Vertrauen der Parteimitglieder an der Basis, sondern fast ausschließlich
dem Wohlwollen der Apparatschiks, von denen sie zur Nominierung vorgeschlagen
werden. (Frank Böckelmann, Die Welt als Ort,
2007, S. 182).Ein Land mit Volksparteien ohne Volk.
(Hans Herbert von Arnim, in: Mannheimer Morgen, 03.07.2008, S.
4). Über die Geltung
des Grundgesetzes konnten wir Deutschen nie entscheiden. Und von einer Wahl der
Abgeordneten durch die Bürger, frei und unmittelbar, wie es das Grundgesetz
verheißt, kann erst recht nicht die Rede sein. Bei uns bestimmen die Parteien,
welche Personen ins Parlament kommen. Wen sie in sicheren Wahlkreisen aufstellen
oder auf sichere Listenplätze setzen, der ist lange vor der Wahl bereits
gewählt. (Hans Herbert von Arnim, Wir haben
nicht zu viel, sondern zu wenig Demokratie, in: Cicero, August 2008, S. 14).Dennoch
nennen Verteidiger des Status quo wie Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse
unsere Kombination von Erst- und Zweitstimmen »fair und gerecht«.
Dazu ein Beispiel: Im Bundestagswahlkreis Hamm-Unna II, einem sicheren Wahlkreis
der SPD, verlieren Laurenz Meyer (CDU) und Jörg van Essen (FDP) regelmäßig
gegen Dieter Wiefelspütz. Das tut ihnen aber gar nicht weh, weil sie auf
den Listen ihrer Parteien abgesichert sind und deshalb von vornherein feststeht,
daß alle drei in den Bundestag einziehen. Wie in Hunderten anderer Wahlkreise
ist der heftige Wahlkampf in Hamm-Unna II nur ein Scheingefecht, das über
die wahre Natur unseres Wahlsystems hinwegtäuschen soll. (Hans
Herbert von Arnim, Wir haben nicht zu viel, sondern zu wenig Demokratie,
in: Cicero, August 2008, S. 14).Welche Wirkung seine für
eine Partei abgegebene Zweitstimme auf die Mehrheitsbildung hat, kann der Bürger
meist ohnehin nicht abschätzen. Regierungen kommen bei uns durch Koalitionen
zustande aber erst nach der Wahl. Dies verlangt, seitdem die Linke auch
im Westen in die Parlamente einzieht, wenn es nicht zur Großen Koalition
kommt, immer häufiger drei Parteien. Dann will jede Partei erst mal ihre
Klientel bedienen, so daß allgemeine Belange leicht auf der Strecke bleiben.
(Hans Herbert von Arnim, Wir haben nicht zu viel, sondern zu
wenig Demokratie, in: Cicero, August 2008, S. 14).Zusätzlich
ergibt sich ein ... Dilemma: Entweder machen die Parteien vor der Wahl eine Koalitionsaussage.
Dann drohen nach der Wahl hessische Verhältnisse. Oder sie halten sich alles
offen. Dann wissen die Wähler nicht, was aus ihrer Stimme wird. Das Dilemma
verschärft sich noch, weil im Bundesrat oft die Opposition dominiert. Stimmt
sie einer Vorlage der Regierung zu, sind alle Parteien beteiligt, so daß
der Wähler erst recht niemanden für die Entscheidung verantwortlich
machen kann. Sagt die Opposition aber Nein, droht wieder die Blockade. Und diese
Gefahr wächst, weil Enthaltungen in der Länderkammer als Nein gewertet
werden. In Fünfparteiensystemen werden Enthaltungen, weil die Koalitionäre
einer Landesregierung sich nicht einigen können, immer wahrscheinlicher.
Wie aber soll ein Kanzler da noch Charisma entwickeln und die Bürger für
notwendige Weichenstellungen begeistern, wenn er befürchten muß, spätestens
im Bundesrat demontiert zu werden? Die Lähmung der Politik ist programmiert.
(Hans Herbert von Arnim, Wir haben nicht zu viel, sondern zu
wenig Demokratie, in: Cicero, August 2008, S. 14-15).Wenn
Demokratie Herrschaft durch das Volk und für das Volk ist, haben wir in Wahrheit
keine. (Hans Herbert von Arnim, Wir haben nicht zu viel,
sondern zu wenig Demokratie, in: Cicero, August 2008, S. 15).Berufspolitiker
legen über die Fraktionsgrenzen hinweg nicht nur ihre finanzielle Ausstattung,
sondern ihren gesamten Status selbst fest. Sie entscheiden in eigener Sache über
die Regeln des Machterwerbs und Machterhalts, über das Wahlrecht und die
Politikfinanzierung und über die Verfassung insgesamt, ohne daß
sie dafür noch zur Verantwortung gezogen werden können. Damit hat sich
die Willensbildung verkehrt. Die politische Klasse hat die Souveränität
usurpiert, und das Volk wird durch wohlfeile Formeln darüber hinweggetröstet.
Die Täuschung gelingt zwar nicht immer und schon gar nicht auf Dauer, sie
trägt aber umso mehr zur allgemeinen Verdrossenheit bei. Hier liegen Gründe
für den Rückgang der Wahlbeteiligung sowie den massiven Mitglieder-
und Vertrauensschwund der Parteien. (Hans Herbert von Arnim,
Wir haben nicht zu viel, sondern zu wenig Demokratie, in: Cicero, August
2008, S. 15).Das eigentliche Problem ist die Reformresistenz
der politischen Klasse in eigener Sache, die ihre Allmacht nicht teilen will,
erst recht nicht mit dem Volk selbst. Die Beseitigung der starren Wahllisten zum
Beispiel hatte die Enquete-Kommission Verfassungsreform bereits 1976 empfohlen,
und Prominente wie die Verfassungsgerichtspräsidenten Roman Herzog und Hans-Jürgen
Papier wiederholen den Vorschlag in periodischen Abständen. Doch dazu kam
es bisher ebenso wenig wie zur Einführung von Vorwahlen in Wahlkreisen, die
Franz Müntefering vorgeschlagen hatte. (Hans Herbert
von Arnim, Wir haben nicht zu viel, sondern zu wenig Demokratie, in: Cicero,
August 2008, S. 15).Nachdem das Bundesverfassungsgericht
im Juli das Bundeswahlgesetz für verfassungswidrig erklärt hat, wäre
jetzt Gelegenheit für eine durchgreifende Reform, die die Parteien auf ihre
grundgesetzliche Position, an der politischen Willensbildung des Volkes nur mitzuwirken,
zurückführt und die grundgesetzliche Verheißung der Wahl der Abgeordneten
durch das Volk erfüllt. Doch auch dieses Mal ist Skepsis angezeigt. Eine
solche Reform läßt sich wohl nur durch Volksbegehren und Volksentscheid
erreichen. Das bestätigen Volksgesetzgebungsverfahren in Hamburg, Nordrhein-Westfalen
und anderen Bundesländern. Mittels direkter Demokratie ließe sich auch
Volkssouveränität herstellen. Könnten die Bürger durch Volksbegehren
und -entscheid das Grundgesetz ändern, könnte das Nichtgebrauchmachen
von dieser Möglichkeit mit einigem Recht als Einverständnis mit der
bestehenden Verfassung interpretiert werden. Doch gerade in der beabsichtigten
Relativierung der Macht der politischen Klasse dürfte der tiefere Grund liegen,
warum man sich im Bund gegen die Einführung direktdemokratischer Verfahren
sträubt, obwohl sich in der Koalitionsvereinbarung ein dahingehender Passus
findet. Letztlich helfen nur öffentliche Aufklärung über die wahren
politischen Verhältnisse und größter öffentlicher
Druck. (Hans Herbert von Arnim, Wir haben nicht zu viel,
sondern zu wenig Demokratie, in: Cicero, August 2008, S. 15).Hans
Herbert von Arnim trifft die Feststellung: »In Wahrheit fehlt dem Grundgesetz
selbst die erforderliche demokratische Legitimation. Die sogenannte bundesdeutsche
Volkssouveränität ist ein ideologisch verbrämtes Traumgebilde.«
Arnim weist auf die systematische Fernhaltung des Souveräns der Demokratie
- des demos - von der Macht hin. Verfassungstext und Verfassungswirklichkeit
kämen in dem Punkt zusammen, daß das Volk möglichst wenig Einfluß
haben sollte. Stattdessen übten die »Kartellparteien« als Quasi-Institutionen
die Kontrolle über das Parlament, aber in den Spitzen über alle Gewalten
aus. Die öffentliche Meinung werde systematisch manipuliert, die Presse korrumpiert.
Es gebe weder die Möglichkeit, wichtige Ämter durch Direktwahl zu besetzen,
noch die Chance, Schicksalsfragen - wie etwa die Ratifizierung der EU-Verfassung
- durch eine Volksabstimmung zu klären. (Karlheinz Weißmann,
Post-Demokratie, 2009, S. 8-9).
Vergleich von monarchialer, präsidialer, parlamentarischer Demokratie
| Monarchiale
Demokratie | Präsidiale
Demokratie | Parlamentarische Demokratie
| | Definition | Demokratrie
mit einem Monarchen an der Spitze (vgl. parlamentarische Monarchie). | Demokratie
mit einem Präsidenten oder Führer an der Spitze | Demokratie
mit einem Parlament oder Parteienstaat an der Spitze | | Beispiele | Deutschland
bis 1916/18; England; Holland; Belgien; Dänemark; Norwegen; Schweden | Deutschland
von 1918 bis 1933 (de jure bis 1945); USA; Frankreich seit 1959 | Deutschland
seit 1949 (W.) bzw. 1990; Österreich seit 1949; Italien seit 1948 | | Wahl | Parlament
und Regierung werden direkt vom Volk gewählt | Parlament
und Präsident werden direkt vom Volk gewählt | Parlament
wird teilweise direkt vom Volk, Präsident vom Parlament gewählt | | Plebiszite | ja
(teilweise) und nein (teilweise) | ja | nein | | Gefahren | geringe
Gefahr der Ein-Personen-Diktatur; geringe Gefahr von Ochlokratie / Anarchie | mittlere
Gefahr der Ein-Personen-Diktatur; mittlere Gefahr von Ochlokratie / Anarchie | große
Gefahr der Parteien-Diktatur; große Gefahr von Ochlokratie / Anarchie | | Tendenz | 20-bis-40%-Wahrscheinlichkeit
Diktatur; 20-bis-40%-Wahrscheinlichkeit O. / A. | 40-bis-60%-Wahrscheinlichkeit
Diktatur; 40-bis-60%-Wahrscheinlichkeit O. / A. | 60-bis-80%-Wahrscheinlichkeit
Diktatur; 60-bis-80%-Wahrscheinlichkeit O. / A. | | Mängel | geringe
Anzahl der Mängel an Demokratie | mittlere
Anzahl der Mängel an Demokratie | hohe
Anzahl der Mängel an Demokratie | | Note | gut | befriedigend
bis ausreichend | mangelhaft |
In rund 75 der mindestens 100 Jahre, in denen Deutschland die erfolgreichste
Nation der Welt war (**),
gab es hier auch die richtige politische Mischung (**|**).
Deutschlands 2. Kaiserreich war neben der ihm folgenden Weimarer Republik das
modernste und demokratischste Politsystem Deutschlands. Der Kaiser und nach ihm
erst recht der Reichspräsident regierten präsidialdemokratisch. Der
Reichspräsident wurde direkt vom Volk gewählt. Zum Vergleich: In der
Bundesrepublik gibt es einen äußerst negativen Parlamentarismus der
Parteien; oppositionelle Parteien sind verboten oder werden von Verfasunsgschutz,
Polizei und Undercover-Agenten des Parteienstaates so lange ausspioniert,
bespitzelt, provoziert u.s.w., bis sie endlich verboten werden können (**|**);
die Parlamentarier werden gar nicht vom Volk gewählt, sondern ziehen über
»Listen« ins Parlament ein. Auch der Bundespräsident, obwohl
nur Repräsentant, darf vom Volk nicht gewählt werden. Volksabstimmungen
sind ebenfalls verboten. **Hätte
es nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik eine Demokratie gegeben, hätten
wir heute die Probleme, die wir haben, nicht. (Das Volk der Bundesrepublik ist
leider aber eben nur laut Papier der »Souverän« und in Wirklichkeit
der Untertan, Unfreie, Hörige, und dieses genaue Gegenteil zum Souverän
kann nicht einfach eine neue Partei gründen und so eine neue Politik betreiben,
weil schon jeder Versuch dazu verboten wird [wie das geht, weiß jeder, der
das schon mal versucht hat, dessen Partei vom Verfassungsschutz des Parteien-Staates
beobachtet, von sogenannten »Undercover«-Agenten des Parteien-Staates
ausspioniert, in Verruf gebracht und zuletzt vom Parteien-Staat als wirklichem
und antidemokratischem Souverän höchstperönlich verboten worden
ist!]!). Die Mehrheit des Deutschen Volkes ist in den wichtigsten Entscheidungen
politisch kompetenter als ihre michelige Bundesregierung. Wenn statt der micheligen
Bundesregierung das Deutsche Volk entschieden hätte, dann hätten wir
heute nicht die riesigen Ausländerprobleme, nicht diese schreckliche EU,
nicht den Euro (Teuro), nicht dumme militärische Einsätze
in der Welt, nicht ähnliches Negatives. Wenn das Deutsche Volk entschieden
hätte, dann hätten wir heute immer noch die paradiesischen Zustände
von früher, die wir ebenfalls nur dem Deutschen Volk (einschließlich
Adel) zu verdanken haben.Wie
demokratisch wer oder was ist, erkennt man nicht an dem, was auf dem Papier
steht, sondern an dem, was praktiziert wird. |
Die
Bundesrepublik Deutschland ist vielleicht so demokratisch, wie es der Deutsche
Bund war, doch bei weitem nicht so demokratisch, wie es das 2. Deutsche Reich
war. Das 2. Deutsche Reich tolerierte die damals extremistische, nämlich
kommunistische bzw. marxistische und somit unstürzlerische, revolutionäre
SPD: sie war die größte Partei dieser Art - weltweit! Dagegen hat die
Bundesrepublik schon Angst vor so harmlosen politischen Gegnern wie z.B. den Republikanern,
der DVP, der NPD und der Partei mit dem irreführenden Namen Die Linke,
von denen nicht einmal annähernd so viel Gefahr ausgeht wie von den kommunistischen
Parteien zur Zeit des 2. Deutschen Reiches. Das 2. Deutsche Reich hat
echte Oppositionsparteien an der Parlamentsarbeit mitwirken lassen; die
Bundesrepublik Deutschland jedoch läßt gar keine echten Oppositionsparteien
zu, läßt sie entweder indirekt oder direkt, weil sie sie zuvor in Verruf
gebracht hat, verbieten. Ein solcher Staat wie die Bundesrepublik hat mit Demokratie
überhaupt nichts im Sinn, ist sogar extrem antidemokratisch und totalitär.Wäre
es auch in der Zeit des Deutschen Bundes schon Mode - wie später seit 1945
- gewesen, von Demokratie gerade dann um so mehr zu reden, je weniger sie praktiziert
wird, dann hätte sich der Deutsche Bund auch Bundesrepublik Deutschland nennen
können, denn der Unterschied zwischen beiden liegt tatsächlich lediglich
in der Menge des Geredes über Demokratie - und also nicht in der politischen
Praxis. Was den demokratischen Anteil an der politischen Praxis angeht, gibt es
kaum einen Unterschied zwischen dem Deutschen Bund und der Bundesrepublik Deutschland.Und
die Europäische Union ähnelt dem 1. Deutschen Reich,
dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, und könnte auch
Europäische Union Deutscher Wirtschaft oder Europäische Union
Deutscher Währung oder Europäische Union Deutscher Finanzierung
oder kurz 4. Deutsches Reich heißen, und weil sie ja primär
aus wirtschaftlichen Gründen zusammenhält, ähnelt sie vielleicht
noch mehr der Deutschen Hanse.Jeder
der in Brüssel vertretenen Bürokraten ähnelt doch sehr dem
Deutschen Michel (**). |
Politisch
aber betreibt die EU, was sie bedeutet: Europas Untergang. Dagegen
betrieb sowohl das 1. Deutsche Reich, das Heilige Römische Reich
Deutscher Nation, als auch die Deutsche Hanse den Aufstieg Europas,
also: Europas Aufgang. Zur Orientierung folgendes Beispiel: 15.
/ 16. Jahrhundert bedeutet für das Abendland das Erreichen des kulturellen
Höhepunktes; 22. / 23. Jahrhundert bedeutet für das Abendland das
Erreichen des kulturellen Tiefpunktes (zivisliatorischen Höhepunktes)!
Diese beiden Zeiten sind also, so gesehen, oppositionell zu verstehen.Alle
Parteien, die bei uns regieren - regieren bedeutet in diesem Fall:
den Untergang organisieren, u.a. auch und gerade mit Hilfe der EU, deren
Programm Europas Untergang (EU) ist - sind ausschließlich
solche Parteien, die den Buckel vor jeder Minderheit machen und also dem Ausland
dienen, während sie die Mehrheit mittels »Umerziehung« zum Selbsthaß
verpflichten und das Inland tabuisieren. Diese Parteien mit ihrem Regierungs-Elfenbeinturm,
dem Parteienstaat, gehören abgeschafft, und zwar sofort.Erinnert
sei an unsere Hochzeit - die Hochzeit innerhalb des modernen goldenen
Zeitalters Deutschlands:Deutschland war mehr
als ein Jahrhundert lang in allen Bereichen Weltmeister. In jeder Hinsicht, denn
Deutschland war auf allen Gebieten Weltführer. Deutschland hatte auf den
modernsten Gebieten der Technik die Weltführerschaft, vor allem in Elektrizität,
Optik, Chemie, Spezialmaschinen, Feinmechanik, Spielzeug, Musikinstrumente, Maschinenbau
überhaupt u.v.m. (eben: Weltmeister in Technik und Wissenschaft), daher auch
bei weitem die meisten Nobelpreisträger (**).
Ursächlich für diese Erfolge waren die sprichwörtliche Rechtssicherheit
und die in der ... Tradition gewachsenen ... Tugenden: Bildung, Fleiß, Ordnung,
Disziplin, Eigenständigkeit und Einfallsreichtum (Kreativität). ....
Deutschland beherrschte in Chemie und Pharmazie den Weltmarkt mit 87 % (Apotheke
der Welt!). Deutschland hatte auf dem Weltmarkt die Führungsrolle auf allen
Anwendungsgebieten der Elektrizität. In der optischen Industrie besaß
Deutschland eine führende Weltmarktstellung. In der Quantität (Stapelware)
war das englische Außenhandelsvolumen größer als das deutsche,
in technischen Qualitätsprodukten dagegen war es erheblich geringer. ....
Deutschland hatte die besten durchschnittlichen Lebensverhältnisse.
(Ehrhardt Bödecker, a.a.O., 2004, S. 195, 232, 233 [**]).
Deutschland war mit weitem Abstand das in der Welt führende Land der Wissenschaft
und Bildung! (**|**).
Deutschland hatte weltweit - und wiederum mit weitem Abstand - die beste Sozial-,
Alters- und Gesundheitsfürsorge. Dieses Versicherungssystem war und ist (!)
selbst eine Exportware, ein Schlager mit Weltformat, ein Welthit - weil eben erwünscht.
Deutschlands Wirtschaft - in Verbindung mit der einzigartigen Sozialpolitik -
war die erfolgreichste der Welt, die Verwaltung und Gesetze wurden fast überall
in der Welt kopiert. Als Land der Dichter und Denker galt Deutschland
auch vorher immer schon als die Kulturnation. Weltführung in Kultur und Technik,
Wirtschaft und Kunst - diesen Weltmeistertitel hat bisher nur eine Nation erreicht:
Deutschland. Deshalb ist es auch kein Wunder, daß bis 1918 40% aller
Nobelpreise an deutsche Wissenschaftler verliehen wurden, 80% der wissenschaftlichen
Literatur in der Welt bis 1939 nicht in englischer, sondern in deutscher Sprache
erschienen, die internationale Wissenschaftssprache deutsch und nicht englisch
war, Deutschland im Gegensatz zu allen anderen Ländern so gut wie keine Analphabeten
mehr kannte, die deutschen Universitäten zum begehrten Ziel ausländischer
Studenten wurden, die deutsche medizinische Wissenschaft an der Weltspitze stand
(Ehrhardt Bödecker, a.a.O., 2004, S. 268-269 [**|**])
sowie insgesamt die deutsche Wissenschaft, besonders die deutsche Naturwissenschaft,
und überhaupt die deutsche Technik an der Weltspitze stand. Mit weitem Abstand
zu den Verfolgern. Erst nach dem 2. Weltkrieg verlor Deutschland einige technische
Gebiete an die USA, die Forscher aus Deutschland rauben konnten (nur ein Beispiel
unter vielen: Wernher von Braun), weil sie aus dem 2. Weltkrieg als Sieger hervorgingen.
Doch auch nach dem 2. Weltkrieg hat Deutschland seinen Weltmeistertitel gut verteidigt,
und erst die Entwicklungen seit 1990/2000 zeigen erstmals einen fremd anmutenden
negativen Trend an. Das wird unsere Feinde, die heute größtenteils
unter uns weilen, freuen. Doch mögen diese Neider auch noch so viele Märchen
in die Welt setzen, auf diesen Weltmeistertitel - ich nenne ihn Bildung - können
wir stolz sein. Der Neid aber - ich nenne ihn Einbildung - will immer schon die
Zerstörung. Bleibt nur noch zu sagen, daß Deutschlands Konkurrenz deswegen
auf die zerstörerische Verdrängung zwanghaft angewiesen ist, weil sie
unser Deutschland, nämlich seine einzigartige Erfolgsgeschichte auf
allen Gebieten, bewundert und beneidet. (Ehrhardt Bödecker, a.a.O.,
2004, S. 214 [**]).
Deutschland war damals die Supermacht, also die größte Weltmacht -
vergleichbar mit den USA der 1990er Jahre.Deutschland
hatte damals das beste Bildungssystem der Welt, die besten Schulen und Universitäten
der Welt (und schon seit Beginn der Vergabe von Nobelpreisen die mit weitem Abstand
meisten Nobelpreisträger der Welt), die besten Techniker und Wissenschaftler
der Welt, die beste und stärkste Armee der Welt, die beste (schlanke,
effizienteste) Verwaltung der Welt, die beste Wirtschaft der Welt, die größte
(und auch in allen Bereichen größte) Industrie der Welt, die geringsten
Staatsschulden der Welt, die geringste Steuerbelastung der Welt, die meisten Kreativen
der Welt, die meisten Reichen der Welt, die wenigsten Armen der Welt, die wenigsten
Kriminellen der Welt, die wenigsten (0,9%) Analphabeten der Welt, die geringste
(1% bis 2%) Arbeitslosigkeit der Welt, das beste Gesundheitssystem der Welt, das
beste Sozialsystem der Welt, das beste Alters- und Rentensystem der Welt, die
beste Rechtssicherheit der Welt, den besten Arbeitsschutz der Welt, die besten
Prudukte der Welt (Made in Germany = 1. Qualität der Welt), das
beste (demokratischste) Parlament der Welt, die besten Lebensverhältnisse
der Welt ... u.s.w. u.s.w. u.s.w. ..., ja eben überhaupt die beste Nation
der Welt. (**).
Beispielsweise konnte ein gelernter Maurer in Deutschland mit nur drei Wochenlöhnen
die Jahresmiete seiner Wohnung bezahlen. An den deutschen Börsen stiegen
die Aktien vornehmlich dann, wenn die Arbeitslosigkeit abnahm, und fielen, wenn
sie zunahm - und das bei einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 1% bis
2% bei ständig steigender Zahl von Arbeitssuchenden. Der
Staatsanteil betrug nur ca. 5% (zum Vergleich: in den 1990er Jahren betrug in
der Bundesrepublik Deutschland der Staatsanteil zwischen 50 und 60 Prozent **).
Dies alles wäre ohne wissenschaftliche, technische, wirtschaftliche, soziale
und politische Freiheit niemals möglich gewesen. Deshalb sei an dieser Stelle
ausdrücklich gewarnt vor den Lügen der heutigen Parteipolitiker, die
vor allem deshalb lügen, weil sie ihre Macht sichern wollen, weil sie Angst
davor haben, daß ihre Wähler bessere Politiker wählen könnten,
weil sie nicht denselben Mut haben wie die damaligen Politiker des Deutschen Reiches.Für
die heutige globale Finanzkrise gibt es nur einen Ausweg (auch und gerade dann,
wenn er mit viel Neid als Sonderweg bezeichnet wird): das
Deutsche System - ob man es nun die Deutsche Marktwirtschaft, die
Ökologische Marktwirtschaft, die Soziale Marktwirtschaft, die
Ökosoziale Marktwirtschaft, den Deutschen Kapitalismus, den
Deutschen Sozialismus, den Rheinischen Kapitalismus, den Rheinischen
Sozialismus, den Preußischen Kapitalismus, den Preußischen
Sozialismus, die Deutschland AG oder sonstwie nennt -, gemeint ist
hier die Deutsche Wirtschaftsform als ein Teil der Deutschen Gemeinschaftsform,
die bekanntlich auch Deutsche Kulturnation oder Deutsche Technik- und
Wissenschaftsnation (Land der Dichter und Denker) genannt wird, die
erfolgreichste der Welt.Der Deutsche oder auch Preußische
Sozialismus ist nicht der linke Sozialismus, also der Kommunismus mit seinen
Varianten; es ist damit überhaupt nicht so sehr ein vom Staat dirigierter
oder gar kommandierter Sozialismus gemeint, sondern jener alte Sozialismus, der
sich aus dem Zusammenspiel zwischen Markt und Gemeinschaft, begleitet von einem
Staat mit einer sehr schlanken und deshalb sehr effizienten Verwaltung (**),
fast wie von selbst ergibt - fast deshalb, weil immer nur fast
eine freie Marktwirtschaft existieren kann. Noch Ludwig Erhard hat nicht so gern
Soziale Marktwirtschaft gesagt, sondern immer wieder darauf hingeweisen,
daß der freie Markt das eigentlich Soziale sei, daß nur eine freie
Marktwirtschaft zugleich auch eine soziale sei. Jedenfalls ist sicher, daß
der Staat sich möglichst aus Markt und Gemeinschaft heraushalten sollte.
Ein Musterbeispiel hierzu liefert das Deutsche System (**)
zur Hochzeit des modernen goldenen Zeitalters Deutschlands (**).
Daß Deutschland damals in allen (allen!) Bereichen Weltführer
(**)
war, hat seinen Grund in der deutschen Tradition, in den typisch deutschen Tugenden
als Voraussetzungen für den Erfolg dieses Deutschen Systems, der Deutschen
Ordnung.Heute sind es bei uns mittlerweile gerade die antimarktwirtschaftlichen
Steuer- und Abgaben-Exzesse, die politische Regelungswut und die arbeits- und
tarifrechtlichen Hindernisse, welche den Mittelstand - und somit die echten (Eigentümer-)Unternehmer
- immer mehr schwächen und ausdünnen. Genau diese aber sind - oder wären
- das Lebenselixier der Marktwirtschaft und könnten die Konzerne das Fürchten
lehren. (Roland Baader, Die wahre Macht des Kapitals, in: JF, 13.05.2005
**).
Außerdem sei den angeblichen Moralisten gesagt: Erzwungene Moral ist
keine Moral. Und Freiheit kann es nur in einer Ordnung geben, in welcher die Eigentumsrechte
respektiert werden. Am sichersten und besten geschieht dies im Kapitalismus.
(Ebd. **).
Das ist die wahre Deutsche Ordnung, und sie war am erfolgreichsten v.a.
zur Hochzeit des modernen goldenen Zeitalters Deutschlands (**).
Damals lag der Staatsanteil bei nur 5% (**),
in der heutigen Bundesrepublik Deutschland liegt er bei rund 70%. Rund 70%, das
ist wahnsinnig, schrecklich, ein Horror! In der Kategorie Umfang der Staatstätigkeit
stand die Bundesrepublik 2007 auf Platz 102 von 123 Staaten und damit nahe
bei diktatorisch regierten Staaten, bei der Regulierung des Arbeitsmarktes
auf Platz 115 von 131 Staaten. (Vgl. F.A.Z., 01.11.2007, S. 12 **).
(Max Eichenhain, 2034 - Abschied vom Abendland, 2007, S. 191 **).
Es soll hier aber auch nicht der übertriebene Liberalismus gelobt, sondern
lediglich darauf hingewiesen werden, daß ein vom Staat verordneter Kollektivismus
(fast immer ist er ein Links-Sozialismus **)
falsch, böse, häßlich ist; er ist also in logischer, ethischer,
ästhetischer, in jeder Hinsicht die schlechteste Lösung von allen. Kollektivformen
(**|**)
gibt es auch ohne Staat; der Staat muß sich aus ihnen möglichst heraushalten;
ein kollektivistischer Staat will Formen diktieren, die es schon lange vor der
Zeit des Staates gab; ein kollektivistischer Staat schreibt kurz vor seinem Ende
sogar vor, wann wer mit wem wie und um welche Uhrzeit ins Bett gehen muß.
Der Staat soll die Gemeinschaft in Ruhe lassen, anders gesagt: der Staatsanteil
muß stets unter 15% und über 5% bleiben (meine Faustregel!). Der Staat
soll sich nur da einmischen, wo es wirklich erforderlich ist, z.B. dann, wenn
die Rahmenbedingungen verletzt worden sind. Und diese Rahmenbedingungen darf er
nicht ständig erweitern, verengen oder sonstwie auf ein von ihm bevorzugtes
Maß verändern. Ein Staatsanteil von 10%, wie er früher in Deutschland
üblich war, ist also eine optimale Lösung. Um einen solchen schlanken
Staat wieder zu erreichen, bedarf es aber erst einmal der Erinnerung an die Zeit,
in der in Deutschland alles am besten und optimalsten war (**|**),
also v.a. an die Hochzeit seines modernen goldenen Zeitalters:Deutschlands
modernes goldenes Zeitalter hatte seine Vorlaufzeit (in etwa von 1780
bis 1860), seine Hochzeit (in etwa von 1860 bis 1960) und seine Auslaufzeit
(in etwa von 1960 bis ....). Jede dieser drei Zeiteinheiten kann wiederum in mindestens
drei kleinere Zeiteinheiten (Zeitstufen) unterteilt werden. Für unser Thema
am interessantesten ist natürlich die Hochzeit, also in etwa die Zeit von
1860 bis 1960, und in deren Mitte finden wir nicht zufällig die von Kaiser
Wilhelm II. stark geprägte Zeit, die deshalb auch Wilhelminismus
genannt wird. Damit müssen wir uns ein bißchen näher
beschäftigen und dabei auch die Vorurteile der 68er als Lug und
Betrug entlarven, z.B. auch die von den 68ern hochgejubelte, von Fritz
Fischer 1961 aufgestellte unsinnige These. Wenn Wilhelm z.B. 1892 in das Goldene
Buch der Stadt München schrieb: Der Wille des Königs sei das höchste
Gesetz, meinte er nicht sich selbst, wie die 68er und andere
Linke gern glaubten und immer noch glauben, sondern er spielt auf die Situation
in Bayern an, wo nach der Entmündigung Ludwig II. die Monarchie akut gefährdet
war. Eberhard Straub beschreibt in seinem 2008 erschienen Buch (Kaiser Wilhelm
II. in der Politik seiner Zeit - Die Erfindung des Reiches aus dem Geist der Moderne)
die 26 Jahre vom Regierungsantritt Wilhelms II. bis zum Beginn des 1. Weltkriegs
sogar als die großartigste Epoche, die Deutschland in seiner jüngeren
Geschichte erlebt hat. (Erik Lehnert, Wer war der Kaiser?, in:
Sezession, Dezember 2008, S. 33). Der Aufschwung in Wissenschaft, Technik, Wirtschaft
und allem sei in dieser Zeit besonders einzigartig gewesen, und wenn er für
Deutschland, das ja ohnehin als die Kulturnation überhaupt galt, einen Aufschwung
für diese Zeit konstatiert, so bedeutet das, daß er einen nochmaligen
Aufschwung innerhalb eines schon seit langem andauernden Aufschwungs konstatiert.
Und Lehnert bemerkt: Hinzu kommt, daß diese Ära sicher die Zeit
der größten persönlichen Freiheit war, die es je gegeben hat.
Das haben vor Straub schon andere festgestellt, etwa Golo Mann und Karl Jaspers,
aber es ist in Vergessenheit geraten. Straub stellt den großen Anteil heraus,
den Wilhelm II. an dieser Blüte hatte. (Ebd.). Lehnert erinnert auch
an Niall Ferguson, der in seinem 1999 erschienenen Buch (Der falsche Krieg)
England als die kriegstreibende Macht herausstellt, und an die 2008
erschienene Wilhelm-Biographie von Christopher Clark, in der es u.a. heißt:
In der Literatur über diese Periode - und im allgemeinen, heutigen
Bewußtsein - ist die verblüffende Tendenz zu beobachten, die Angelegenheit
aus englischer Sicht zu betrachten, implizit die Vorstellung zu akzeptieren, daß
die britische, koloniale Ausdehnung und die britischen Auffassungen vom Recht
der Briten eine natürliche Ordnung bildeten, in deren Licht die
deutschen Proteste (hier ist die Krüger-Depesche gemeint) offensichtlich
mutwillige Provokationen waren. (Christopher Clark, Wilhelm II.
- Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers, 2008). Dieser nüchterne
Blick auf die Dinge kann dann auch erkennen, daß Wilhelm II. am Ausbruch
des Ersten Weltkriegs unschuldig ist, er ihn bis zum Schluß nicht gewollt
hat (**).
In Straubs Eloge wird noch etwas deutlich: Es handelte sich beim Wilhelminismus
um ein eminent modernes Phänomen. Der Kaiser war kein Autokrat, aber eben
auch kein Frühstückspräsident. Er war so etwas wie
eine überparteiliche Instanz, die - als preußischer König von
Gott, als Kaiser wohl lediglich historisch legitimiert - den gesellschaftlichen
Ausgleich herbeiführen wollte und oft auch konnte. Das System hatte die Vorzüge,
die man heute an Präsidialdemokratien oder konstitutionellen Monarchien beobachten
kann: Es hatte ein Zentrum, an dem der Parteienstreit ruhte (selbst die Sozialdemokraten
machten da selten eine Ausnahme). Deutschland war ein junger Nationalstaat mit
einem Demokraten auf dem Thron (Straub): Ohne den Reichstag konnte
er nichts, gegen das Volk wollte er nichts unternehmen. Was seine Minister und
Berater betrifft, war das Verhältnis von Fall zu Fall sehr verschieden. Der
Kaiser hatte sicher so etwas wie eine Richtlinienkompetenz, doch die
Richtlinie stand nicht fest und war von den Leuten abhängig, die Zugang
zum Machthaber (Carl Schmitt) hatten - aber das war in England nicht anders.
(Erik Lehnert, ebd.). Damals war Deutschland viel demokratischer als England und
fast alle anderen Staaten der Welt (**).Deutschland
war damals so eindeutig die stärkste Macht, daß unter seiner Führung
die Einigung Europas gekommen wäre, wenn nicht die späteren Weltkriegsgegner
genau dies mit ihrem Neid und ihrer Kriegshetze verhindert hätten. Der
englische Historiker Niall Ferguson hatte etwas ganz Ähnliches im Sinn, als
er feststellte: Wir Engländer haben es im 1. Weltkrieg ganz falsch
gemacht, die Deutschen zu bekämpfen und mit Hilfe der USA zu besiegen; denn
hätten die Deutschen gesiegt, dann wäre die gegenwärtig sich vollziehende
Einigung Europas schon vierzig oder fünfzig Jahre früher eingetreten.
(Ernst Nolte / Siegfried Gerlich, Einblick in ein Gesamtwerk, 2005, S.
119 **).
Die Tatsache, daß Deutschland zwei Weltkriege verloren hat - und das auch
nur knapp, denn es hätte sie auch gewinnen können (**)
-, beweist ebenfalls, daß Deutschland 100 Jahre lang die erfolgreichste
Nation der Welt war (**).
Kein anderes Land hätte gegen den Rest der Welt so lange mit so viel Erfolg
Krieg führen können (**|**).
Und weil so viele ausländische Nationen damals so neidisch auf Deutschland
als die erfolgreichste und stärkste Macht der Welt waren, wurde die Einigung
Europas, die ja schon damals von Deutschland ausdrücklich gewollt war, von
den ausländischen Neidern verhindert. Die erfolgreichste Nation
der Welt (**|**)
- dieser Titel ging um 1860 von England auf Deutschland und um 1960 von Deutschland
auf die USA über. Deutschland hat ihn ein Jahrhundert lang, vielleicht sogar
etwas länger als ein Jahrhundert lang behauptet. Ob die USA fähig sein
werden, auch dies nachzumachen?Das, was wir dringend
brauchen, ist eine Restauration des politischen und wirtschaftlichen Systems,
und zwar sofort. Diese Restauration brauchen wir nicht so sehr zu nostalgischen
bzw. utopischen Zwecken, sondern ausschließlich zu einem auf die Zukunft
(wegen der Verantwortung gegenüber unseren Nachkommen) ausgerichteten und
sich dabei an der Vergangenheit (wegen der Erfolge unserer Vorfahren) orientierenden
Zweck. Machen wir uns also nichts vor; denn sogar dann, wenn die in der folgenden
Tabelle (**) genannten Ziele bald erreicht
würden, würden leider immer noch nicht alle Kriterien erfüllt sein,
um die ehemalige Spitzenreiterrolle Deutschlands in der Welt zurückerobern
zu können; denn gerade das, was Deutschland damals so erfolgreich werden
ließ, hatte seine Gründe in der Tradition, und gerade die wurde und
wird ja von den Neidischen, Dummen und Micheligen bekämpft - trotz des Gewinns
für alle. In rund 75 von den mindestens 100 Jahren, in denen
Deutschland die erfolgreichste Nation der Welt war (**),
gab es hier auch die richtige - weil gesunde - Mischung aus Demokratie,
Aristokratie, Monarchie (**),
aus Links-Sozialismus, Rechts-Sozialismus, Liberalismus (**).
Daß z.B. Demokratie und extremer Liberalismus genauso schlecht verträglich
sind wie Demokratie und die extremen Sozialismen von links und rechts (**),
haben viele längst vergessen, weil ihnen seit 1918 (kein Zufall!)
und besonders seit 1945 (kein Zufall!) das angelsächsiche Modell,
in dem der (wirtschaftliche) Liberalismus dominiert und folglich gerade die Demokratie
faktisch so gut wie gar nicht existiert, eingeredet worden ist - obwohl das nie
so richtig geklappt hat: bis 1998, als der Verrat am Deutschen System (**)
durch die extrem (neo-)imperialistischen, extrem (neo-)kapitalistischen,
extrem (neo-)liberalistischen Rotgrünen unter Schröder
und Fischer begann (**).
Deren Nachfolger erkannten die Fehler immerhin, aber unternahmen fast nichts,
um sie zu korrigieren. Auch das zeigt, wie sehr meine empfohlene Restauration
des politischen und wirtschaftlichen Systems dringend notwendig ist.
Hier nur einige (der mittlerweile unzähligen)
Punkte zur Restauration: | 1.1)
Rechtspolitisches
Subsystem |
| -
Präsididiale Demokratie | Deutschlands
Weimarer Republik war eine Präsidialdemokratie und neben der ihr vorhergegangenen
parlamentarischen Monarchie des 2. Kaiserreiches das modernste und demokratischste
Politsystem Deutschlands. Der Kaiser und nach ihm erst recht der Reichspräsident
regierten präsidialdemokratisch. Der Reichspräsident wurde direkt vom
Volk gewählt. Zum Vergleich: In der Bundesrepublik gibt es nicht wirklich
ein demokratisches Politsystem, sondern nur einen äußerst negativen
Parlamentarismus der Parteien; oppositionelle Parteien sind verboten oder werden
von Verfasunsgschutz, Polizei und Undercover-Agenten des Parteienstaates
so lange ausspioniert, bespitzelt und provoziert, bis sie endlich verboten werden
können (**|**);
außerdem werden die Parlamentarier gar nicht vom Volk gewählt, weil
sie über Listen ins Parlament einziehen; und auch der Bundespräsident
z.B., obwohl er nur Repräsentant ist, darf vom Volk nicht gewählt werden. | | -
Volksabstimmungen | Demokratie
heißt Volksherrschaft, und dazu gehören natürlich auch Volksabstimmungen.
Bundesrepublikanische Herrschaften reden nur von Demokratie, praktizieren sie
aber nicht, lassen sie auch gar nicht zu, verhindern sie, wo es nur möglich
ist. In der Bundesrepublik gab und gibt es keine Demokratie. | | -
Volksvertretung | Volksvertretung
ist das richtige, Parlament das falsche Wort in einer Demokratie. Deutschlands
Parlamentarier müssen wieder direkt vom Volk gewählt werden und dürfen
nicht mehr - wie in der Bundesrepublik - über Listen und ähnlichen
Klüngel ihre Sitze im Parlament erhalten. Jeder Abgeordnete muß
direkt vom Volk gewählt werden. Listen darf es nicht mehr geben. Während
der Abgeordnetenzeit müssen Parteimitgliedschaften ruhen. Fraktionen darf
es nicht geben. Deutschlands Parlament darf nicht ein Elfenbeinturm für
Parlamentarier sein wie in der Bundesrepublik, sondern muß wieder
ein Ort für Volksvertreter werden. Die Wahlbeteiligung soll die Größe
des Parlaments bestimmen - so war es nämlich in der Weimarer Republik, als
die Zahl der Sitze im Reichstag sich der veränderten Wahlbeteiligung anzupassen
hatte. Wir müssen also mehr Geschichte wagen, mehr Nation wagen, mehr
Demokratie wagen. | | -
Regierung | Regierungen
müssen direkt vom Volk gewählt oder vom Präsidenten einberufen
werden. In der Bundesrepublik wird die Regierung von den Parteien der Parlamentarier
bestimmt. Alle Minister sind den Parteipolitikern bereits vor der Wahl
bekannt. Das Deutsche Volk will aber eine Demokratie und darum bestimmen, zumindest
mitbestimmen oder aber durch einen von ihm selbst direkt gewählten
Präsidenten bestimmen lassen, wer Regierungsverantwortung übernimmt. | | -
Gewaltenteilung | Gewaltenteilung
muß ohne Klüngel funktionieren. Ämter dürfen nur durch kontrollierbare
Wahl und nicht durch Absprache vergeben werden. In der Bundesrepublik
werden Exekutive, Legislative und Judikative ausschließlich von den etablierten
Parteien bestimmt, und weil solche Parteien sich in der Sache einig sind, bilden
sie faktisch eine einzige Blockpartei und also einen totalitären Parteienstaat. | | -
Verfassung | Verfassung
statt Grundgesetz. Das bundesrepublikanische Grundgesetz
klingt, wie schon das Wort verrät, nach Gesetz im Sinne von Vorschrift oder
sogar Diktat, jedenfalls nicht nach einer Verfassung, in der zu sein eine Gemeinschaft
als eine Nation, ein Volk, eine Demokratie verbindlich Zeugnis ablegt. Die Verfassung
muß am Volk und darum an der Volksherrschaft (= Demokratie) orientiert sein. | | -
Föderalismus | Handlungsfähigkeit
wird vom bundesrepublikanischen Föderalimus regelrecht zerstört. Der
Föderalismus soll darum stark eingeschränkt oder sogar ganz abgeschafft
werden. ** |
| 1.2)
Wirtschaftspolitisches
Subsystem |
| -
Wirtschaftspolitik | Rotgrüne,
und zwar unter der Verantwortung von Schröder und Fischer, haben das, was
ihre Vorgänger die Deutschland AG (**|**)
nannten, erheblich beschädigt. Wenn wir diese verbrecherische Politik nicht
möglichst bald ändern (restaurieren), werden die globalen Finanzkrisen
einen immer größeren Umfang annehmen und die meisten von uns ruinieren.
** | | -
Finanzpolitik | Vertrag
von Maastricht heißt jener Jammer, der im Dezember 1991 beschlossen wurde,
am 7. Februar 1992 unterzeichnet wurde, am 1. November 1993 in Kraft trat und
dazu führte, daß am 1. Januar 1999 die Währungshoheit der einzelnen
EU-Länder auf die Europäische Zentralbank (EZB) überging.
Aus Protest gegen diesen Maastrichter Vertrag (ja überhaupt aus Protest gegen
die gesamte Finanz- und Wirtschaftspolitik der damaligen Regierung unter Kohl
und Genscher) trat der damalige Präsident der Bundesbank, Karl Otto Pöhl
(*01.12.1929), von seinem Amt zurück. Das geschah nicht zufällig: Pöhl
hat die globale Finanzkrise vorausgesehen. Die Zentralbank der EU (EZB)
betreibt eine ähnlich fiese und miese Geldpolitik wie die Zentralbank
der USA (Fed). Beide müssen aber dringend lernen, ihre Geldpolitik
an der Geldmenge auszurichten. Sie müssen vom Deutschen System (**)
lernen: die Bundesbank hatte ihre Geldpolitik immer an der Geldmenge ausgerichtet:
die Zinsen erhöht, wenn die Geldmenge gestiegen war, um so einen Kassenüberschuß
in der Wirtschaft zu verhindern. ** |
| 1.3)
Andere politische Subsysteme |
| -
Außenpolitik | Außenpolitik
bedeutet: die politischen Interessen der Nation nach außen vertreten. Aber
unsere Außenminister vertreten - wie auch alle anderen bei uns Herrschenden
- die Interessen des Auslands. Also ist unsere Außenpolitik nur noch eine
Auslandsinteressenpolitik. Das Deutsche Volk will nicht am Hindukusch,
in Israel, Palästina, Guantánamo, auf dem Mond oder sonstwo von Fremden
oder Nichtfremden-im-Dienste-der-Fremden belogen und betrogen werden. Das Deutsche
Volk will, daß seine Interessen im Inland und im Ausland
von seiner Regierung vertreten und verteidigt (**)
werden. ** | | -
Bevölkerungspolitik | Bevölkerungspolitik
bedeutet besonders Nachwuchspolitik, d.h. Familienpolitik. Wer auf Nachkommenschaft
verzichtet - wie die bundesrepublikanischen Politiker -, ist garantiert bald pleite.
Die bundesrepublikanischen Politiker praktizieren eine antideutsche und also auch
antidemokratische Politik, wollen die Parallelgesellschaften (euphemistisch Multli-Kulti-Gesellschaft
genannt), also den Bürgerkrieg, die Brasilianisierung (**),
den neu-mittealterlichen Feudalismus. Jeder weiß: Zuwanderung
ist keine Lösung, sondern das Gegenteil; Zuwanderung verschärft das
Nachwuchsproblem, Zuwanderung macht noch mehr Probleme (z.B. solche, die es vorher
in Deutschland gar nicht gab), Zuwanderung ist unsinnig, viel zu gefährlich
und viel zu teuer (**).
** | | -
Bildungspolitik | Bildung ist das
bedeutendste Gut, und das ja wohl erst recht für Deutschland als das Land
der Dichter und Denker, die Technik- und Wissenschaftsnation. Wer die
Bildung vernachlässigt - wie die bundesrepublikanischen Politiker -, ist
garantiert bald pleite. Leider ist die Politik kein verantwortungsbewußtes
Wirtschaftsunternehmen, denn sonst hätte die bundesrepublikanische Politik
schon in den 1960er Jahren Konkurs anmelden müssen. Kein einziges Wirtschaftsunternehmen
verzichtet auf Forschung und Entwicklung; die bundesrepublikanische Politik aber
tut gerade dies am liebsten. ** | | -
Verteidigungspolitik | Verteidigungspolitik
bedeutet Politik (ggf. Krieg) zur Verteidigung der Nation und der Demokratie (d.h.:
des Volkes!); deshalb dürfen die bundesrepublikanischen Politiker nicht weiterhin
Stiefelputzer der USA (mit Israel zusammen: Usrael) bleiben und ihnen jeden Wunsch
erfüllen. Um nicht weiterhin herumkommandiert zu werden, nicht weiterhin
erpreßbar zu bleiben und endlich eine eigenständige, d.h. Nation und
Demokratie (also: Volk!) dienende Verteidigungspolitik durchzusetzen, muß
atomar aufgerüstet werden (**).
Natürlich wird es da Gegner geben, doch die sind zumeist vom Ausland ferngelenkt.
Außerdem müssen außenpolitische Vorkehrungen getroffen werden,
z.B. der Abzug aller ausländischen Soldaten. U.U. muß sogar die NATO
verlassen werden, denn die hatte sowieso nur im Kalten Krieg einen
Sinn (**).
Zumindest jedoch sollte den (ehemaligen) NATO-Partnern verdeutlicht werden, daß
auch Deutsche ein Recht auf Selbstverteidigung haben. ** | | -
Innenpolitik | Sicherheit ja, Staatssicherheit
nein! Stasi raus! Wir brauchen keinen Überwachungsstaat, und die Probleme,
die wir unzweifelhaft mit dem Islamterror(ismus) haben, haben unsere Politiker
und die sie stark beeinflussenden Lobbygruppen doch selbst ins Land geholt, weshalb
nicht ein Überwachungsstaat nötig ist, sondern eine Veränderung
seines politischen Systems, wie sie hier kurz und knapp vorgestellt wird. ** | | -
Verwaltungspolitik | Eine sehr
schlanke und deshalb sehr effiziente Verwaltung, wie sie in der Zeit des 2. Deutschen
Reiches praktiziert wurde (**),
muß unbedingt wieder erreicht werden. ** |
| 2.)
Wirtschaftliches System |
| - | Die
Lösung muß lauten: Deutsches Wirtschaftssystem, ob es die Deutsche
Marktwirtschaft, die Ökologische Marktwirtschaft, die Soziale
Marktwirtschaft, die Ökosoziale Marktwirtschaft, den Deutschen
Kapitalismus, den Deutschen Sozialismus, den Rheinischen Kapitalismus,
den Preußischen Sozialismus, die Deutschland AG oder sonstwie
genannt wird, ist egal, denn gemeint ist immer das Deutsche Wirtschaftssystem.
Gemeint ist damit also die Deutsche Wirtschaftsform als ein Teil der Deutschen
Gemeinschaftsform, die auch Deutsche Kulturnation oder Deutsche
Technik- und Wissenschaftsnation (Land der Dichter und Denker) genannt
wird: die erfolgreichste der Welt (**|**).
Die Rahmenbedingungen für jedes normale und gesunde Wirtschaftssystem
gibt jedoch die Politik mit ihren rechtlichen Regeln und Gesetzen
vor, und darum betrifft die Restauration primär das politische System
(**). |
Demokratie
heißt Volksherrschaft. Daran kann niemand etwas ändern. Und da, wo
das Volk an der Politik nicht teilnehmen darf, gibt es auch keine Demokratie.
Also gibt es in der Bundesrepublik keine Demokratie.Wir brauchen also
keine bundesrepublikanische Lösung, sondern eine deutsche. Wir brauchen nicht
mehr Staat, sondern weniger; wir brauchen nicht mehr Föderalismus, sondern
weniger oder gar keinen; wir brauchen nicht mehr Parteienstaat, sondern gar keinen;
wir brauchen nicht mehr Bürokratie (Diktatur) der EU (**),
sondern gar keine; wir brauchen nicht mehr Befehlsstruktur (Diktatur) der NATO
(**),
sondern gar keine; wir brauchen nicht mehr Politische Korrektheit (**
[Zensur]), sondern gar keine; wir brauchen nicht mehr Diktatur (**),
sondern gar keine; wir brauchen nicht mehr »Klimahysterie« (**),
sondern gar keine; wir brauchen nicht mehr globalkapitalistische »Heuschrecken«
(**),
sondern gar keine; wir brauchen nicht mehr Brasilianisierung (**),
sondern gar keine; wir brauchen nicht mehr Zuwanderung (**),
sondern gar keine; wir brauchen nicht mehr Parallelgesellschaften, sondern gar
keine. Wir brauchen nicht weniger Deutsche, sondern mehr; wir brauchen nicht weniger
Nation, sondern mehr; wir brauchen nicht weniger Demokratie, sondern mehr; wir
brauchen nicht weniger Freiheit, sondern mehr; wir brauchen nicht weniger Meinungsfreiheit,
sondern mehr. Wir brauchen also keine bundesrepublikanische Lösung, sondern
eine deutsche.Nur das Deutsche System
(**)
kann die Lösung für die Probleme aller globalen Finanzkrisen sein. Globale
Lösungen sind keine Lösungen, sondern Rhetorik, denn es gibt kein
globales Subjekt, keinen globalen Akteur. Europäische Lösungen
sind ebenfalls keine Lösungen, sondern Rhetorik, denn es gibt (noch) kein
europäisches Subjekt, (noch) keinen europäischen Akteur, und wenn es
den zukünftig geben sollte, wird er eine blasse Figur sein, weil die meisten
Nationen der EU auch weiterhin ihre Interessen über die EU stellen werden.Es
war ja ausgerechnet die deutsche Regierung unter Schröder und Fischer, die
als Erste das Deutsche System (**)
mit Füßen getreten hat, deutsche Unternehmen den globalkapitalistischen
Heuschrecken (**)
ausgeliefert hat. Als regierende Rotgrüne sorgten die 68er
als Erste per Gesetzesänderung dafür, daß in Deutschland Wirtschaft
und Politik immer mehr dem Auslandskapital ausgeliefert werden konnten. Ausgerechnet
die 68er, denn die hatten ja bekanntlich in den 1960ern, 1970ern,
1980ern noch Kommunisten sein wollen, aber nie die Kapitalisten, die sie seit
den 1990ern sind. Diese Rotgrünen haben Deutschland bzw. das Deutsche
System auf totalitäre Weise verraten und verkauft und sind genau diejenigen,
die sie früher haßten und bekämpften. Es war ja schon schlimm
und verbrecherisch genug, daß sie befahlen, Krieg wieder von deutschem Boden
aus zu starten, doch dann machten sie mit ihren Änderungen der Gesetze Deutschland
sogar auch noch wirtschaftlich zu einem Schlachtfeld. Diese Verbrecher sind folglich
rotgrüne Krieger im doppelten Sinne des Wortes: Neo-Imperialisten und Neo-Liberalisten
(Globalkapitalisten).Als wir am 15. September 2008 mit der globalen Finanzkrise
überfallen wurden, hatten unsere Politiker natürlich wieder die obligatorischen
Beschwichtigungen und Lügen parat, aber sie wurden schon bald gebremst, woraufhin
sie sehr plötzlich umschwenkten und das Gegenteil behaupteten, während
zugleich die notwendigen Änderungen natürlich nicht vorgenommen wurden.
Lange kann das aber so nicht mehr funktionieren. Weder ihre widerlichen
Lügen über den guten globalen Markt noch ihre megalomanischen
Versprechen, bestimmte Banken zu verstaatlichen, werden zu einer Zähmung
des Globalkapitalismus beitragen. Im Gegenteil: die nächste globale Finanzkrise
wird mit hoher Wahrscheinlichkeit besonders dann schon bald kommen, wenn die Politiker
weiterhin nichts Fundamentales an ihrer Politik ändern werden.Außerdem
brauchen wir eine Aufsicht über die wichtigsten globalen Zentralbanken und
nicht eine Aufsicht über die Geschäftsbanken, wie die Null-Zins-Politik
betreibenden Zentralbanken fordern, weil sie selbst diese Aufsicht haben wollen.
Die Gefahr geht in erster Linie von den globalen Zentralbanken, in zweiter Linie
von der globalen Politik und erst in dritter Linie von den Geschäftsbanken
aus. Wenn diese Gefahr nicht bald beseitigt wird, werden die Zentralbanken schon
bald nicht mehr nur wie jetzt schon die wichtigsten Gebiete, sondern sogar alle
Gebiete der Politik bestimmen. |