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Papst Benedikt
XVI. (regiert seit 2005) - der 8.
deutsche Papst - wurde noch am selben Tag seiner Wahl (18. April 2005)
von Spöttern mit Kritik überschüttet. Er sei zu alt und zu konservativ.
Das ist aber gerade für das Papsttum normal - es ist die Regel
und nicht die Ausnahme. Hier wird an einem Papst kritisert, daß er Papst
geworden ist. Konservativ - dies ist ein politischer Kampfbegriff der Moderne,
darum erkennt man auch gleich, wer hinter dieser strategischen Spötterei
steckt. Und alt - dies verrät den Neid und das Wunschdenken der zynischen
Kritiker, daß dieser Papst nur ein Übergangspapst sein möge. So
ein Quatsch! Noch am Tag der Wahl, also noch vor der Amtseinführung,
regnete die Kritik aus dem politischen Medienhimmel auf diesen Papst herab. Die
zynischen Kritiker haben ihm von Anfang an keine Chance gegeben - welch eine Intoleranz
! Raten Sie mal, aus welchem Land die meisten dieser intoleranten Vorurteile
kamen, ja kommen sollten? Solche zynischen Kritiker leben von der Intoleranz,
und selbst hinter dem Appell an die Toleranz versteckt sich bei ihnen die Intoleranz. |