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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 150
2018 30
2019 18
 
S.
1
2
3
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8
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14
14
70
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300
380
610
849
990
1140
1170
1188
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
15,15%
2,63%
1,54%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
0,1869
0,1810
0,1734
 
K.  
1
1
1
3
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2
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4
0  
158
97
246
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1614
1579
1950
1102
79
26
 
S.
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10
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16
16
174
271
517
686
2300
3879
5829
6931
7010
7036
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
68,65%
50,27%
18,91%
1,14%
0,37%
 
  K.  
S. E.
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13,83
7,35
2,63
1,44
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3260
5,3279
3,0192
0,2164
0,0712
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,569
5,888
6,080
5,991
5,923
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
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0,1210
0,1479
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0,7225
1,0164
1,1362
1,0843
1,0316
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 1321) Alf, 14.10.2020, 19:13; Kathrina, 14.10.2020, 21:16; Alf, 14.10.2020, 21:38 (7470-7442)

7470

@ Herbert Ludwig:

„»Ihr wißt, wie wir in tief verruchten Stunden // Vernichtung sannen menschlichem Geschlecht« (Johann Wolfgang von Goethe, Faust, II, 1832, S. 361 **).

Mit diesen Worten lässt Goethe in seinem Faust-Drama den Mephisto das tiefste Ziel der Mächte des Bösen aussprechen. Gibt es diese absolut feindlichen Wesen, mächtiger als der Mensch und von unbändigem Willen erfüllt, die Menschheit zu vernichten? Von der Klärung dieser Frage hängt ungeheuer viel ab. Denn wenn das Böse nicht ein Produkt der Menschen selbst ist, das untereinander geklärt und im Zaum gehalten werden kann (wo sollen sie es herhaben?), müssen sie ganz andere Anstrengungen unternehmen, sich zu schützen.“ **

Ich zitiere Sorge von und um Faust: „Nicht immer hat so etwas solche Ursachen, die aus einem Menschen selbst kommen, sondern solche Ursachen, die in ihn hineinkommen, über seine Seele und seinen Geist Macht bekommen wollen. .... Unser Gehirn stellt doch selbst auch immer wieder eine Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie eine Kosten-und-Leistungs-Rechnung an. Wir bringen also die Disposition für alles Mephistophelische bereits mit. So braucht es auch niemanden zu wundern, daß in politischer, wirtschaftlicher, wirtschaftspolitischer Hinsicht „der Staat bzw. sein ständig mächtiger werdender Auftraggeber - die private Globalmafia - ... der „Mephistopheles“ (Alf, 11.10.2020, 17:33 [**|**]) ist.“ ** **

Ich gehe von einem Dualismus bzw. einer Zweiweltentheorie aus, die gegebenenfalls auf weitere Welten übertragen werden kann und dann zu einem Trialismus, Quadrialismus usw. wird. Wenn nun gesagt wird, „dies oder jenes existiere“, so muß zunächst geklärt sein oder werden, welche Welt gemeint ist: die materielle Welt (die Welt des Anorganischen und Organischen) oder die spirituelle Welt (die Welt der Seele und des Geistes) - beide können eventuell weitergeteilt werden (um so immer mehr in die Einzelteile gehen zu können), wie gesagt. Existenz ist also an Materie nicht immer und nicht notwendigerweise gebunden, sondern kann auch spirituell sein.

Das Böse ist in der Welt. Wer will das bestreiten? Es kommt aus der einen und nimmt Teil an der anderen Welt, wirkt mit spirituellen (seelisch-geistigen) Mitteln auf die andere Welt ein. Diese beiden Welten sind nicht direkt, sondern nur indirekt verbunden. Schon Plancks Quantentheorie (**) legt eine solche Deutung der Welt nahe und Heisenbergs Quantenmechanik (**) läßt sich auf Grund von Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation (**) dahingehend deuten, daß dem mikrophysikalischen Geschehen eine Art von Spontaneität, von fehlender Ursächlichkeit zukomme.

7471

@ Herbert Ludwig:

„Je weiter wir in der Geschichte zurückgehen, desto selbstverständlicher wurden in allen Völkern höhere Wesen in der Natur und im Menschen wirkend seelisch wahrgenommen und erlebt, gute wie böse.“ **

Dies war bis zur Seßhaftigkeit der Menschen sowieso so und ist danach zum weitaus größten Teil der Geschichte ebenfalls überall auf diesem Planeten so geblieben.

Die abendländische Kultur ist die einzige Kultur, die es gewagt hat, die spirituelle Welt nach und nach völlig außen vor zu lassen, denn die abendländische Wissenschaft ist zwar ursprünglich auch von spirituellen Fragen ausgegangen („gibt es Gott?“, „kann ich Gott erreichen?“, „wo ist die Grenze unserer Welt“, „wo beginnt die andere Welt?“ u.ä. Fragen), hat danach zwar nicht dieses Fragenfeld verlassen, wohl aber die Antworten immer seltener in der spirituellen Welt, dafür aber um so mehr in der materiellen Welt gesucht, und zwar zuletzt sogar so sehr, daß alle spirituellen Fragen als „Aberglaube“, „Spinnerei“, als „falsch gestellte Fragen“ oder „Scheinfragen“ usw. abgetan worden sind, nach Erreichen des Höhepunktes (Ende des 19. Jahrhunderts / Anfang des 20. Jahrhunderts) jedoch sich allmählich der spirituellen Welt wieder zugewendet hat, und die Geschichte dazu zeigt, daß seitdem diese Zuwendung zugenommen hat.

Es ist die noch nie dagewesene, von anderen Kulturen nicht einmal annäherungsweise erreichte Erfolgsgeschichte der abendländischen Kultur, besonders ihrer Wissenschaft und Technik (im Grunde aber ihrer gesamten Kulturleistungen), die zunächst nur den abendländischen, später allen anderen Menschen ebenfalls einen Wohlstand gebracht hat, der ebenfalls noch nie zuvor, noch nicht einmal ansatzweise erreicht worden ist: daher auch die demographischen und wirtschaftlichen Explosionen. Bei dieser Erfolgsgeschichte der abendländischen Kultur, die der ganzen Welt zugute kam, haben die Deutschen die größte Rolle gespielt, den Weltmeistertitel geholt. Daher der Neid auf sie. Das erinnert mich an das, was Christian Friedrich Hebbel (1813 – 1863) einmal sagte: „Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.“

7472

@ Kathrina.

Wenn niemand etwas für andere Menschen tun darf, sondern immer nur jeder vor sich hin bzw. jeder gegen jeden kämpfen soll, dann bedeutet das, daß das Böse sich durchsetzen soll. Mit anderen Worten: Das Gute wird über den Neid oder anderes zerstört, damit sich das Böse durchsetzen, verbreiten kann.

Die Welt, in der wir jetzt leben, ist eine Welt, die fast nur noch den Egoismus (beschönigend gesagt: „Individualismus“) und den Materialismus kennt. Wann aber dreht sich das wieder um? Wenn gar nicht, dann wird hier bald „Feierabend“ sein.

 

NACH OBEN 1322) Alf, 15.10.2020, 01:01; Herr Schütze, 15.10.2020, 01:14; Alf, 15.10.2020, 15:57; Kathrina, 15.10.2020, 17:54; Alf, 15.10.2020, 19:00; Kathrina, 15.10.2020, 23:04 (7473-7478)

7473

Hubi Stendahl:

„Wer nimmt den Zeiger in die Hand und stellt ihn auf Ausgleich?

**

Ein von mir geschätzter Kommentator namens James S. Saint (er kommentierte wie ich im Forum „Ilovephilosophy“) pflegte zu sagen:

„Clarify, Verify, Instill, and Reinforce the Perception of Hopes and Threats unto Anentropic Harmony.
Else:
From THIS age of sleep, Homo-sapien shall never awake.“ **

Das Emotikon gehört übrigens mit zum Zitat.

7474

@ Zitrone:

„»Vor allem eins, mein Kind: Sei treu und wahr,
laß nie die Lüge deinen Mund entweih’n!
Von alters her im deutschen Volke war
der höchste Ruhm, getreu und wahr zu sein.«–
(Robert Reinick)“ **

Solche, die mit diesem Gedicht nichts (mehr) anfangen können oder/und es falsch deuten, sind seelisch und geistig bereits verarmt, hat der Drache (gemäß Steiner: Ahriman) schon vereinnahmt.

Was wird denn den heutigen Kindern (besonders denen im Westen) überhaupt noch vermittelt - außer Egoismus und Matarialismus? Sie dürfen nur noch sich selbst (lieb)haben, müssen lernen, Wahrheit mit Lüge, Gemeinschaft und Treue mit Vereinzelung und Vereinsamung, Ruhm und Ehre mit Schimpfe und Schande zu verwechseln.

7475

@ Kosmokrat:

„@ Alf:

»Existenz ist also an Materie nicht immer und nicht notwendigerweise gebunden, sondern kann auch spirituell sein.« ** **

Die Existenz rein geistiger Entitäten ist nicht nur denkbar, sondern auch möglich.“ **

Genau das ist mit meinem, von Ihnen zitierten Satz gemeint.

Ideen, wie Platon sie verstanden hat, gehören der Ideenwelt - der seelisch-geistigen Sphäre - an. Sie sind nicht materiell, können sich aber in der materiellen Welt verwirklichen. So ist es auch mit dem Bösen. Es gehört zur seelisch-geistigen Sphäre und kann sich in der materiellen Welt verwirklichen.

7476

@ Manfred Schreiber:

„Kathrina schreibt:

»Es ist die noch nie dagewesene, von anderen Kulturen nicht einmal annäherungsweise erreichte Erfolgsgeschichte der abendländischen Kultur, besonders ihrer Wissenschaft und Technik (im Grunde aber ihrer gesamten Kulturleistungen), die zunächst nur den abendländischen, später allen anderen Menschen ebenfalls einen Wohlstand gebracht hat, der ebenfalls noch nie zuvor, noch nicht einmal ansatzweise erreicht worden ist: daher auch die demographischen und wirtschaftlichen Explosionen.« ** **

Da spricht einfach nur Unwissenheit aus solchen Behauptungen.
Es gab Hochkulturen Millionen von Jahren, bevor es eine „abendländische Kultur“ gab. Es gab dort ungeheuren Wohlstand, es gab technisches Wissen, das von der abendländischen Kultur niemals erreicht wurde. Es gab Raumfahrt, Atomwaffen und vielerlei Waffensysteme, denen heutige Militärs nicht das Wasser reichen können.
Es gab Kriege auf der Erde und im Weltall, wogegen die heutige Technik wie Kinderspielzeug aussieht.“ **

Da spricht einfach nur Unwissenheit aus solchen Behauptungen.

Und Sie müssen schon so gerecht sein und akzeptieren, daß das, was Sie da behauptet haben, zwar geglaubt, aber nicht gewußt werden kann. Ich bin vom Wissen ausgegangen, besonders von dem, das sich auf die jüngste Geschichte bezieht. Aber Sie gehen von etwas aus, von dem wir noch nicht einmal wissen, sondern höchstens glauben können, daß es das überhaupt gegeben hat. Das, worauf ich mich bezogen habe, ist auch naturwissenschaftlich - materiell - beweisbar. Doch das, worüber Sie sprechen, ist naturwissenschaftlich - materiell - nicht beweisbar.

Ich weiß, daß es mittlerweile immer mehr Versuche gibt, die abendländische Kultur völlig zu Unrecht, dafür aber mit um so mehr bösen Absichten zu diskreditieren, wo immer es möglich ist. Immer mehr Abendländer beteiligen sich selbst daran. Das ist Teil der Agenda (NWO), zu der auch die Coronahysterie und die Zwangsimpfungen gehören, kennen wir ja schon, ändert aber nichts an den historischen Tatsachen.

Und auf Ron Hubbards Sekte namens „Scientology“ möchte ich hier lieber nicht eingehen.

7477

Man sollte das Wissen und den Glauben nicht miteinander verwechseln und die Grenzen sehr wohl beachten. Das ist doch auch gerade das, was das Thema hier - „das tiefste Ziel der Mächte des Bösen“ (Herbert Ludwig) - lehrt: Schon dann, wenn der sowieso schon schwer erreichbare Ausgleich zwischen den dualen Mächten zu kippen, wenn also eine Sphäre die andere Sphäre zu beherrschen beginnt, ist Vorsicht geboten. Wenn ihr also verhindern wollt, daß die zwei Sphären in ihrer Dualität so sehr gegeneinander kämpfen, daß im Ergebnis eine der beiden nahezu tabuisiert ist, dann respektiert sie so, wie sie sind in ihrer Dualität, aber unterstützt nicht den Versuch, aus dieser Dualität eine Polarität zu machen oder anderswie die Dualität zu vernichten, denn das wird nie Erfolg haben. Man kann Dualität nicht vernichten, aber man kann den Ausgleich zwischen den dualen Sphären anstreben. Dies impliziert die Achtung der Grenze zwischen ihnen, die Unterlassung der Versuche, diese Grenze, die die Dualität ja anzeigt, zu verwischen, die Beziehung zwischen den beiden Sphären ins Ungleichgewicht zu bringen, wozu auch schon der Versuch gehört, die Zuständigkeiten der beiden Sphären auszutauschen.

7478

@ Michael. **

Wissen Sie das wirklich nicht?

Es ist nichts, rein gar nichts wissenschaftlich Verwertbares bekannt über derartige Phänomene, die vor Millionen von Jahren so etwas wie „Raumfahrt, Atomwaffen und vielerlei Waffensysteme, denen heutige Militärs nicht das Wasser reichen können“, gewesen sein sollen. All das hätte Spuren hinterlassen müssen - hat es aber nicht.

Wer - wie Sie - meint, man brauche keine geschichtswissenschaftlich (also auch archäologisch [naturwissenschaftlich]) verwertbaren Beweise, der denkt irrtümlich.

Was haben Sie denn gegen den Glauben? Ich habe gesagt, daß „zwar geglaubt, aber nicht gewußt werden kann“ (**|**), und habe weder das Wissen noch den Glauben damit abgewertet oder aufgewertet, sondern es so vorurteilsfrei und achtungsvoll gemeint, also in etwa so, wie es Alf später gesagt hat: „die Achtung der Grenze zwischen ihnen, die Unterlassung der Versuche, diese Grenze, die die Dualität ja anzeigt, zu verwischen, die Beziehung zwischen den beiden Sphären ins Ungleichgewicht zu bringen, wozu auch schon der Versuch gehört, die Zuständigkeiten der beiden Sphären auszutauschen“. (**|**).

Glauben Sie auch an Aliens, Michael?

 

NACH OBEN 1323) Alf, 16.10.2020, 02:16; Kathrina, 16.10.2020, 23:00 (7479-7480)

7479

@ Michael:

„Weiss ich überhaupt etwas davon?“ **

Das ist die Frage, die Sie sich stellen sollten. Denn Sie wissen nicht wirklich zu trennen zwischen dem Glauben und dem Wissen, zwischen der Religion und der Wissenschaft, zwischen der Subjektivität und der Objektivität, zwischen der einen und der anderen Sphäre, und das ist nicht gut, da es zwischen ihnen eine Grenze gibt, die uns eine Dualität anzeigt, von der wir sicher sein können, daß es besser ist, sie möglichst im Ausgleich zu halten, was u.a. bedeutet, daß man die Regeln - die Grammatik - jeder der beiden Sphären anerkennt.

Früher haben die Wissenschaftler sehr stark sein und kämpfen müssen gegen die Unterdrückung durch die Religion. Es wird nicht besser dadurch, indem versucht wird, diese Unterdrückung wieder einzuführen. Erst dann, wenn Wissenschaftler selbst zu Religiösen geworden sind und - als Religiöse - andere wieder unterdrücken, muß wieder aufgepaßt werden, weil dann das Gleichgewicht wieder gestört ist. Man kann schon seit einiger Zeit erkennen, daß es diese Tendenz gibt.

7480

@ Michael:

„Wenn Kathrina schreibt, dass das, was Sie mitteilen, nur geglaubt, aber nicht gewusst werden könne, woran mag es liegen, dass so irrtümlich gedacht wird?“ **

Mit anderen Worten: Sie (Michael, „Spitzname Jesus“, wie Sie ja selbst sagen), sind derjenige, der bestimmt, wer irrtümlich denkt.

@ Michael:

„Es ist oft so, dass Menschen mit gewisser Schulbildung dauernd von einem »Wir« gedanklich ausgehen, als sei die Art, wie ein »Wir« zu denken habe, sonnenklar.“ **

Jetzt wollen Sie auch noch bestimmen, wer wann welche Personalpronomen zu benutzen hat. Es hat hier einmal jemand geschrieben: „Wir vom Fassadenkratzer ....“ Damit sollten die, die vom Fassadenkratzer nicht sind bzw. nicht sein dürfen, ausgegrenzt werden. Hat es darauf eine Kritik gegeben? Nein. Hat es auf meine Art, das Personalpronomen „wir“ zu benutzen, eine Kritik gegeben? Ja. Aber nur von Ihnen! Das Personalpronomen „wir“ kann exklusiv oder inklusiv gemeint sein. Warum respektieren Sie das nicht? Sie müssen sich doch gar nicht angesprochen fühlen.

@ Michael:

„Deswegen wissen die nichts davon und gehen von einem „Wir“ aus, statt sich selbst infrage zu stellen und zu fragen: Weiss ich überhaupt etwas davon.“ **

Mit anderen Worten: Sie sind derjenige, der bestimmt, wer etwas nicht weiß, ob jemand überhaupt etwas weiß und wer irrtümlich denkt.

@ Michael:

„WEM ist nichts wissenschaftlich Verwertbares bekannt?
Denen etwa gar nicht, die sich noch nicht ansatzweise mit der Geschichte der Erde und der Entwickelung der Menschheit befasst haben. Denen etwa gar nicht, die sich niemals im Leben mit der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners befasst haben, die sich deswegen auch niemals mit dem Srimad Bhagavatam befassten.“ **

Sie suggerieren, daß wiederum Sie derjenige sind, der bestimmt, wer „sich noch nicht ansatzweise mit der Geschichte der Erde und der Entwickelung der Menschheit befasst“, „sich niemals mit der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners“, „sich deswegen auch niemals mit dem Srimad Bhagavatam“ beschäftigt hat. Vielleicht hat sich diejenige oder derjenige ja damit beschäftigt, und Sie (Michael, Spitzname: Jesus) wissen das nur nicht und haben sich selbst damit überhaupt noch gar nicht beschäftigt. Aber das kann ja nicht sein, nicht wahr? Denn Sie bestimmen ja, wer etwas weiß und wer nicht.

Sie respektieren nur sich und Ihre Vorbeter, weil sie sich hinter denen verstecken können; aber andere und anderes respektieren sie nicht.

@ Michael:

„Wer mich auf einen Irrtum hinweist, bei dem möchte ich mich bedanken, denn mir selber geht es nicht darum „Recht zu behalten“ im Sinne von Besserwisserei.“ **

Doch. Genau darum geht es Ihnen: um Besserwisserei! Sie haben nur dazu noch gelernt zu heucheln.

 

NACH OBEN 1324) Alf, 17.10.2020, 03:00; Herr Schütze, 17.10.2020, 04:00; Alf, 17.10.2020, 21:30 (7481-7483)

7481

@ Vier:

„@ Alf:

»Denn Sie (gemeint ist Michael) wissen nicht wirklich zu trennen zwischen dem Glauben und dem Wissen ...«. M.a.W.: Er soll wissen, was keiner weiss?“ **

Weiß denn - Ihrer Meinung nach - auch keiner zu trennen zwischen dem Guten und dem Bösen? Der Bibel zufolge hat sich der Teufel - vormals noch Engel (!) - von Gott losgesagt, um sein eigenes Reich zu gründen. Demnach ist das Böse aus dem Guten hervorgegangen. Fast genauso verhält es sich mit dem Glauben und dem Wissen. Das Wissen ist aus dem Glauben - einem Fürwahrhalten bzw. der inneren Gewißheit, die von Beweisen unabhängig ist - hervorgegangen, hat sich während der Kulturgeschichte (und tut dies übrigens auch in der Ontogenese [siehe: Kindesentwicklung]) von ihm getrennt, sich selbst diszipliniert, ist zu einer selbständigen Disziplin, später sogar zu vielen Wissenschaftsdisziplinen geworden. Ob Sie es wahrhaben (also: glauben) wollen oder nicht: man kann so etwas wirklich wissen. Die ersten Wissenschaftler hatten es schwer, sich vom Glaubensdogma zu lösen. Das kann man wirklich wissen. Ja. Der Glaube und das Wissen sind zwei verschiedene Systeme oder Sphären, weil sie es geworden sind, so wie auch das Gute und das Böse zwei verschiedene Systeme oder Sphären sind, weil sie es geworden sind.

Die Kultur und die Natur sind zwei verschiedene Systeme oder Sphären, weil sie es geworden sind, denn die Kultur hat sich von der Natur losgesagt.

Ihre Kritik an dem Naturwissenschaftlichen teile ich nur da und bei denen, wo und bei wem sie angemessen ist. Ich selbst habe eine solche Kritik auch bei Kollegen angebracht. Doch das Dogma hat nicht nur die Naturwissenschaftler erreicht, sondern noch viel mehr die Kulturwissenschaftler (Geistes-und Sozialwissenschaftler). Aber wen wundert das? Das Böse erobert doch auch immer wieder das Gute!

Zur Erinnerung: „Ihr wißt, wie wir in tief verruchten Stunden Vernichtung sannen menschlichem Geschlecht“ (Johann Wolfgang von Goethe, Faust, II, 1832, S. 361 **).

7482

@ Kosmokrat:

„Für manche Menschen ist das Böse so ungeheuer attraktiv (Wortspiel), daß sie sich das ganze Leben über intensiv damit beschäftigen.
Auf diese Weise gehen sie ihm buchstäblich auf den Leim, denn sie bleiben daran kleben und werden nicht mehr frei ihr Leben lang.“ **

Ich bin mir ziemlich sicher, daß für wenigstens einige dieser Menschen das Böse nicht mehr ganz so attraktiv wäre, wenn sie dessen Eintritt in das Gute besser erkennen könnten, d.h. den Zeitpunkt erwischen könnten, an dem das Böse sein Spiel beginnt. Doch dazu muß nicht nur eine Grenze zwischen dem Guten und dem Bösen gezogen, sondern auch „die Achtung der Grenze zwischen ihnen“ (Alf, 15.10.2020, 19:00 [**|**]) gewährleistet sein. Letzteres ist das Schwierigste für die Lösung des von Ihnen angesprochenen Problems.

7483

@ Werner Hill:

„Es stellt sich eher die Frage, ob Deutschland in der Lage ist, sie noch länger zu verkraften.“ **

Ein Land kann auch Dinosaurier und Atomkriege verkraften. Ob Menschen das auch können? Deutsche Menschen können besonders viel. Aber können sie auch Dinosaurier und Atomkriege verkraften?

Was Merkel und die Frage nach ihrer Gesundheit angeht, so rate ich ihr, ihren Arzt oder Apotheker zu fragen.

Wer Merkel noch lange verkraften kann? Die Plutokraten können sie noch sehr lange verkraften. Zwar stimmt es, daß, wenn sie es nicht tut, es eine andere tut, sie also auch ausgetauscht werden kann; aber ich glaube, die Plutokraten sind mit ihr sehr zufrieden. Sie hat den Weg zu deren Ziel - NWO - verkürzt und „schön verziert“ - zu „schön“, denn viele können den Weg und das Ziel gar nicht sehen. Dafür wird sie bezahlt. Dafür ist sie auch schon viermal zur Kanzlerin gewählt worden - von ihrer Partei (NICHT vom Volk).

Muttis Spielregeln: „Frau am Steuer, das wird teuer.“ (**). Ja. Oder: „Frau am Steuer? Ungeheuer!“ Ja, da können Sie ganz sicher sein: Dinosaurier und Atombomben oder Schlangen und Impfseren - unsere „Patchwork-Mutti“ wird sich um uns „kümmern“.

Jetzt habe ich auch einmal eine Frage: Wen und mit was will und - vor allem - wird die AfD dagegensetzen (z.B. im Falle der Kanzlerschaft mit welcher Politik)?

 

NACH OBEN 1325) Alf, 18.10.2020, 21:33 (7484)

7484

Freie Welt:

„Merkel-Regierung plant neue Corona-Zwangsmaßnahmen.“ **

Das ist übrigens nicht ganz richtig. Denn die „Merkel-Regierung“ plant nicht, sondern führt nur aus, was Nichtgewählte von ihr erwarten. Die „Merkel-Regierung“ ist einerseits von den Plutokraten bestochen worden und versteckt sich andererseits hinter angeblichen „Experten“, die ebenfalls von den Plutokraten bestochen worden sind.

So etwas ist nichts Neues. Denn so etwas gibt es mindestens schon so lange, wie es schriftlich bezeugte Geschichte gibt, vielleicht auch schon länger, nämlich seit Beginn der menschlichen Seßhaftigkeit (erinnert das an Besessenheit?).

 

NACH OBEN 1326) Alf, 19.10.2020, 18:24; Herr Schütze, 19.10.2020, 19:20; Alf, 19.10.2020, 21:27; Herr Schütze, 19.10.2020, 22:01 (7485-7488)

7485

Ein Artikel wird gekauft, ein Text wird gelesen! Einen Artikel soll man abkaufen, einen Text soll man verstehen.
Sollen Menschen - also gegebenenfalls sogar Massen von Menschen - Thomas Külken aus Staufen einen Artikel abkaufen oder eher seinen Text verstehen?

Die auch zwecks besseren Verständnisses erfolgte Analogisierung von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ mit „Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben“ zeigt, daß Külken ein Steinerianer ist.

Külken ist jedoch kein für die Massen geeignetes Medium, kein Massenmedium. Massen wiederum lassen sich aber nur von Massenmedien beeinflussen. Nicht aus Dummheit, sondern aus Bequemlichkeit.

7486

@ Alf. ** **

Meinen Sie, daß auch Külkens Text sich für die Massenmedien nicht eignet, also von der Menschenmasse nicht angenommen wird?

7487

@ Herr Schütze. ** **

Külken will zwar aufklären, schließt aber viele Menschen aus, wenn er über die Masse eher negativ und aufklärerisch eher nur im Sinne der Steinerschen Anthroposophie spricht, die die meisten Menschen gar nicht kennen. Primär richten Massen sich sowieso nicht nach rationalen, sondern nach irrationalen Gesichtspunkten. Das heißt aber nicht unbedingt, daß Külken nicht so hätte vorgehen sollen, wie er es getan hat; denn ich kenne die Umstände der Demonstration in Sinsheim nicht, wo er gesprochen hat, bin dort auch nicht anwesend gewesen. Es ist eben die Frage, wie man strategisch vorgehen soll, wenn man ein bestimmtes Ziel - hier: die Beendigung einer totalitären Weltdiktatur - erreichen will.

Da bei einer Demonstration fast immer ein bestimmtes Ziel vorgegeben ist, mit dem fast alle Demonstranten einverstanden sind, ist es fast immer ratsam, die Rede den Verhältnissen der Masse, und sei sie noch so klein, nicht nur, aber doch in einem angemessenen Rahmen anzupassen. Ob das in Sinsheim so war, weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß die Masse an sich (bei dieser Weltdiktatur: die Menschheit in der Rolle des Unterdrückten) nur folgt, wenn sie angesprochen wird. Und dabei haben eben Massenmedien riesige Vorteile, ein leichtes Spiel, denn sie müssen die Richtungen, die sie vorgeben wollen, nur immer wiederholen, andere Richtungen ausschließen, Menschen dieser anderen Richtungen ausgrenzen, diskriminieren usw.. Ein Redner, der auch gegen die Massenmedien redet, hat diese Möglichkeit zur Beeinflussung der Masse nicht in dem Umfang, wie sie die Massenmedien haben. Ein gegen die Massenmedien Kämpfender sollte daher so zur Masse sprechen, daß diese seinen Text gut versteht, dadurch zur Solidarität ermuntert wird und diesen Text zuhause, im Verwandten- und Freundeskreis, im Berufskreis und möglichst überall sonst noch weitererzählt.

7488

@ Alf:

„Primär richten Massen sich sowieso nicht nach rationalen, sondern nach irrationalen Gesichtspunkten.“ ** **

Stimmt. Die Medienanstalten lenken die Massen auch lieber in die Hysterie statt in die Aufklärung, lieber in Hysteriesendungen statt in Wissenschaftssendungen (Dokumentationen usw.). Als ich noch fernsah - das ist sehr lange her -, sah ich mir fast nur Wissenschafts- und Sportsendungen an.

Ich glaube, ich bin massenuntauglich.

 

NACH OBEN 1327) Herr Schütze, 20.10.2020, 19:35; Alf, 20.10.2020, 23:59 (7489-7490)

7489

Es geht nicht so sehr um „Hypnose“ (**|**) und auch nicht so sehr um „die Erwachten“ (**|**), sondern um das Verstehen, warum die Masse eben eine Nichtmasse nicht ist und auch nicht werden kann. Jede Masse ist so wie eine Masse, eine Masse ist so wie jede Masse. Die Masse ist also kein bestimmtes, sondern ein allgemeines Phänomen. Eine Nation bzw. ein bestimmtes Volk ist ein bestimmtes Phänomen, doch genau davon soll sich ja das gerade unterscheiden, was mit dem Wort „Masse“ gemeint ist - die Bedeutung des Wortes „Masse“. Begrifflich ist das genauso. Die Masse ist ein allgemeines Phänomen. Sie spricht mehr auf Irrationalität als auf Rationalität an. Deshalb kommt der Umgang mit ihr einer Hypnose zwar nahe, ist aber in Wirklichkeit etwas anderes; denn die Masse muß ja nicht wirklich hypnotisiert werden, um die Merkmale einer Masse zu zeigen; sie ist auch nicht in Hypnose, sondern eben in einem für sie typischen Zustand, dem Massezustand. Schauen Sie sich einfach die Fanatiker bei Sport- oder Musikveranstaltungen an. Sie bringen das Merkmal, welches einer Hypnose ähnelt, schon mit. Das ist also schon da. Sie sind vielleicht auch solche, die sich leicht hypnotisiern lassen und wollen, aber das ist kein hinreichendes Anzeichen und Kennzeichen für eine Masse. Eine Masse will beispielsweise Emotion, sich in ihr verlieren, sie nach innen oder nach außen tragen. Stellen Sie sich vor, daß in Sinsheim nicht Thomas Külken, sondern ein „Star“ (heute: „Promi“) aus den Bereichen Musik, Sport oder Schauspiel gesprochen hätte! Er hätte Külkens Text originalgetreu aufsagen können, aber das Ergebnis wäre bei der Masse ein anderes gewesen.

Die Masse will nicht tief oder groß nachdenken, sondern abgelenkt sein, abgelenkt von allen Sorgen und Nöten. Das ist auch verständlich. Es ist ein uraltes Phänomen, dem Überleben dienend. Ist die Masse in einem heiteren Rauschzustand, dann weitet sie sich aus und trägt die Emotion nach außen. Hat die Masse Angst, dann reißt sie sich zusammen, geht in sich, schlimmstenfalls isoliert sie sich und tut das, was ihr gesagt wird nur noch so, als wäre sie ein Automat. In Primitivgesellschaften, die es ja heute noch gibt (obschon sie mittlerweile „Zivilisation“ kennen, nicht selten deswegen auch ablehnen), wird ein von der Gruppe abweichendes „Individuum“ mit dem Tode bestraft.

In einer Masse können auch intelligente Menschen stecken. Mit anderen Worten: Massen - egal, welche (siehe oben) - sind dumm und leicht verführbar, wie auch ein gewisser Diktator einmal sagte, und können dennoch intelligente Einzelne in sich vereinen. Masse und Intelligenz sind miteinander verträglich, weil auch jeder Intelligente Ablenkung braucht und nicht wenige der Intelligenten sich gern in der Masse aufhalten, weil es in der Masse eben nicht um nur durch rationale Gehirnakrobatik zu lösende Probleme, sondern gerade um die Ablenkung davon geht. Die Intelligenten in einer Masse kommen nicht zum Tragen, weil sie in dem semantischen Feld des Wortes „Masse“ und also auch in der Definition des Begriffes „Masse“ gar nicht vorkommen, gar nicht vorkommen können, weil sie sonst wieder nur ein bestimmtes Phänomen bezeichnen würden (siehe oben), also linguistisch/logisch sinnlos wären, weil das Unterscheidungsmerkmal nicht mehr in ihm enthalten wäre.

7490

@ Zitrone:

„Ärzte wie Dr. Thomas Külken sind rar gesät, weil sie ein ganz anderes Menschenbild haben als jene Ärzte, die auf den Golfplätzen dieser Welt zuhause sind und bei denen der Patient eher eine untergeordnete Rolle spielt. Es ist leider davon auszugehen, dass jene Ärzte ebenso den Mephisto-Prinzipien ... verfallen sind, wie bereits in einem vorherigen Artikel von Herrn Ludwig beschrieben. Deshalb arbeiten diese überwiegend für das politische System und stellen Hilfesuchenden grundsätzlich kein Attest zur Maskenbefreiung aus.“ **

Herr Külken hat z.B. gesagt: „Wenn ich einen maskierten Menschen sehe (oder mich später wieder an ihn erinnere), dann realisiere ich zunächst den stereotyp-verblödeten Eindruck, den er auf mich macht“ (**).
Er hätte auch sagen können: „Wenn ich einen kranken Menschen sehe (oder mich später wieder an ihn erinnere), dann realisiere ich zunächst den stereotyp-verblödeten Eindruck, den er auf mich macht“.
Schließlich hat er ja auch gesagt: „Der soziale Organismus ist krank“ (**).

Sind Sie sich sicher, daß Külken „ein ganz anderes Menschenbild“ hat als die Ärzte vom Golfplatz? Ich will Ihnen gar nicht widersprechen, habe aber auch keine Anhaltspunkte für eine Zustimmung.

 

NACH OBEN 1328) Herr Schütze, 21.10.2020, 03:35, 06:37; Alf, 21.10.2020, 18:58, 22:27 (7491-7494)

7491

Man kann die Ideale „Freiheit“, „Gleichheit“, „Brüderlichkeit“ sowohl im Sinne der Schattenseite als Strategie und Mißbrauch der Hegelschen Dialektik verwenden als auch im Sinne Rudolf Steiners als Lebensbereiche ausdeuten, um die Lebenswirklichkeit zu gestalten. Die beiden Möglichkeiten können losgelöst voneinander bestehen bleiben. Die Geschichte hat doch auch gezeigt, wie mit den Idealen sowohl innerhalb der seelisch-geistigen Sphäre als auch innerhalb der lebendig-körperlichen Sphäre umgegangen worden ist: die Ideale „Freiheit“, „Gleichheit“, „Brüderlichkeit“ haben sich als solche einerseits erhalten, sind aber andererseits als die Ideologien „Liberalismus“ („Kapitalismus“), „Egalitarismus“ („Kommunismus“), „Fraternitarismus“ („Humanitarismus“) immer mehr in die Wirklichkeit umgesetzt worden, und zwar bezüglich der Vorherrschaft tatsächlich zeitversetzt.

Steiners Versuch kann als eine in der Waagerechten (drei ideale Lebensbereiche nebeneinander) erfolgten Abbremsung des in der Senkrechten (drei ideolgische Lebensbereiche nacheinander) sich veloziferisch - „feuflisch schnell“ - bewegenden Mephistoprinzips verstanden werden.

Ich habe nicht viel von und über Steiner gelesen, nehme aber an, daß er der zu seiner Zeit bereits ziemlich erfolgreichen Verwirklichung der drei Ideologien entgegensteuern und darum einer Verwirklichung der drei Ideale wieder mehr Raum geben wollte, indem er diese auf drei Lebensbereiche verteilte, um die alles zu vernichten drohenden drei Ideologien zu bremsen (Ähnlichkeiten mit Goethes Ansinnen, das „Velozifersiche“ abzubremsen, sind nicht zufällig). Steiner fragte sich wahrscheinlich, warum sich die Ideologien in der Wirklichkeit so sehr hatten durchsetzen können, und zwar fragte er sich das wahrscheinlich nicht so, wie die damaligen „Experten“ es taten, sondern unabhängig von diesen. Es gab in der gesamten Moderne immer wieder solche Versuche, und es gibt sie heute noch (die Moderne ist ja auch noch [!]nicht zu Ende).

7492

@ Hubi Stendahl:

„Denn Freiheit in einem sozialen Gefüge ist immer relativ ....“ **

Freiheit ist immer relativ. Es kann nur relative Freiheit geben. Die Gleichheit als das zweite Ideal widerspricht der Freiheit als dem ersten Ideal, und die Brüderlichkeit als das dritte Ideal widerspricht der Gleichheit, berücksichtigt aber auch den durch die Gleichheit erfolgten Widerspruch gegenüber der Freiheit, so daß zuletzt sowohl die Gleichheit als auch die Freiheit relativiert sind. Ein sowieso schon relativiertes Ideal - die Brüderlichkeit - hat die Relativität der beiden anderen Ideale endgültig besiegelt.

Es soll auf Brüderlichkeit (Schwesterlichkeit ist selbstverständlich inbegriffen) hinauslaufen, was als das Zurückkommen der Freiheit zu sich selbst verstanden werden soll, allerdings ist diese Freiheit relativ, wie gesagt.

Eine solche Logik bzw. Dialektik kann mißbraucht werden und wird auch mißbraucht. Doch sie kann auch von der positiven Seite (dem Guten) aus gegen die negative Seite (das Böse) verteidigt werden. Denn die drei Ideale an sich sind gut und geraten „nur“ durch Mißbrauch ins Böse bzw. Mephistophelische.

Wenn die drei Ideale sowieso relativ sind, kann man auch den Versuch begrüßen, sie auf Lebensbereiche so zu projizieren, damit sie sich nicht ständig zu sehr ins Gehege kommen. Allerdings besteht hier die Gefahr der zu strikten Abschottung voneinander (es sei an die lange Zeit nach Steiner von Luhmann entwickelte Systemtheorie erinnert, gemäß der die einzelnen, hermetisch voneinander abgeschlossenen Systeme immer komplexer werden, folglich immer mehr Komplexität abbauen müssen, dies aber nur können, indem sie Komplexität aufbauen °_°).

7493

Ganz allgemein (also ziemlich unabhängig von Külken) gesprochen: Spaltung ist kontraproduktiv - erst recht dann, wenn es um Widerstand geht.

Jetzt, in diesem Moment, leben
 
auf unserem Planeten Erde.
Es leben derzeit ungefähr 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde. Die meisten davon (fast alle!) sind solche, die gern in der Masse schwimmen. Auch gehören die meisten Ärzte dazu. Die Masse interessiert sich in ihrer Alltäglichkeit nicht sehr für komplexe Probleme, sondern tut das, was die Masse nun einmal so tut. In „Unauffälligkeit und Nichtfeststellbarkeit entfaltet das Man seine eigentliche Diktatur. Wir genießen und vergnügen uns, wie man genießt; wir lesen, sehen und urteilen über Literatur und Kunst, wie man sieht und urteilt; wir ziehen uns aber auch vom »großen Haufen« zurück, wie man sich zurückzieht; wir finden »empörend«, was man empörend findet. Das Man, das kein bestimmtes ist und das Alle, obzwar nicht als Summe, sind, schreibt die Seinsart des Alltäglichen vor.“ (Martin Heidegger, Sein und Zeit, 1927, S. 126-127 **). Das Problem ist, daß die Masse zumacht oder sogar den Spieß umdreht, wenn ihr unterstellt wird, sie sei „verblödet“. Wer ist schon gern verblödet? Eine solche Unterstellung ist also taktisch unklug, ist kontraproduktiv, ist also dann, wenn sie aus einer Widerstandsgruppe kommt, gegen die Widerstandsgruppe und ihren Widerstand gerichtet. Die Masse wird sich mit dem Vorwurf, verblödet zu sein, ganz sicher nicht überzeugen lassen, sondern gerade im Gegenteil die Widerstandsgruppe als verblödet hinstellen, zumal das ja auch der Tenor in den Massenmedien ist.

Viele im Widerstand sagen etwas, was gegen den Widerstand gerichtet ist. Das ist eine Tatsache. Sie sind Unterwanderer oder Verblödete oder beides. Jedenfalls sind sie kontraproduktiv für den Widerstand, also gegen den Widerstand gerichtet. Ich meine, dies sollte nicht vergessen werden. Wir hatten die Diskussion hier schon einige Male.

7494

@ Vavildi.

„Der Punkt 14: Wenn die Mehrheit von dieser Verschwörung erwacht, setzen Sie ein neues Virus mit einer Sterblichkeitsrate von 30% frei und sagen: »Wir haben es Ihnen gesagt«. .... Die letzten beiden Sätze daraus: »Es scheint wirklich so zu sein, dass die englischsprachige Bevölkerung, wie auch die Europäer im Allgemeinen, zu weit unter der Röhre der ständigen satanischen Gehirnwäsche und des heidnischen Lebens stehen, um sich und ihre Familien zu verteidigen. Oder möglicherweise ... könnte das russische Sibirien der letzte Widerstand des weißen Mannes sein.« (**) “ **

Im russischen Sibirien leben nur sehr wenige Weiße.
Sollen die restlichen Weißen dorthin flüchten?
Die werden doch hier in Europa gebraucht.

@ Hardy Stapf:

„Einen guten Rat für den Realitätssinn kam von Sokrates:

Ein Mann rannte auf Sokrates zu.
»Sokrates, Sokrates! Weißt Du, was ich gerade über einen Deiner Schüler gehört habe?«
»Warte einen Moment«, sagte der Philosoph. »Bevor Du mir davon erzählst, möchte ich, dass Du einen kleinen Test machst, den ich ‚die drei Siebe’ nenne.«
»Die drei Siebe?«
»Ja. Bevor Du aussprichst, was Du sagen willst, prüfe es. Das erste Sieb ist die Wahrheit. Hast Du absolut sichergestellt, dass es wahr ist, was Du mir erzählen willst?«
»Äh, naja, nein … ich hab eigentlich nur davon gehört.«
»Gut. Du weißt also nicht, ob es wahr ist oder nicht. Lass uns zum zweiten Test kommen. Das Sieb der Güte. Ist, was Du mir über meinen Schüler erzählen willst, etwas Gutes?«
»Nein, im Gegenteil.«
»Aha, Du willst mir also etwas Schlechtes über meinen Schüler erzählen, obwohl Du nicht weißt, ob es wahr ist.«
Der Mann zuckte die Schultern. Er wirkte inzwischen etwas betreten.
Sokrates fuhr fort: »Vielleicht besteht das, was Du mir sagen willst, ja den dritten Test. Das Sieb der Nützlichkeit. Ist, was Du mir mitteilen möchtest, hilfreich für mich?«
»Also … nein, nicht wirklich.«
»Wenn es weder wahr ist, noch gut oder zumindest nützlich, warum solltest Du es mir dann überhaupt erzählen?«
Der Mann verstummte, er schämte sich und ging fort. Er hatte verstanden.“ **

Ist die Geschichte wirklich wahr, oder haben Sie die nur gehört?

@ Till Außenspiegel:

„@ Thomas Külken:

»Unser zur Kritik und vor allem zur Selbstkritik fähiges Bewusstsein wird außer Kraft gesetzt – und zwar nachhaltig außer Kraft gesetzt!« **

Da muß ich herzlich lachen, denn bei mir hat dieser Blödsinn noch nie funktioniert.

»Diese Maske ist ja das Symbol der Solidarität …« **

Falsch! Die Maske ist das Symbol der Unterdrückung, ein Symbol des Sklaven, der nichts zu sagen hat.

Und dann noch die Mär von der Gleichheit!
Gleichheit vor dem Gesetz ist wünschenswert, jedoch solange eine Utopie, wie es Privilegien – also Vorrechte – gibt und gewisse Leute Dinge dürfen, die andere nicht dürfen (z. B. Vielweiberei, Schächtungen, Muezzingejaule, Hochzeitskorsos mit Straßenblockade und Freudenschüssen ohne rechtliche Konsequenzen, usw.)
Soziale Gleichheit?
Das bedeutet, Chinesen sind Araber, Araber sind Europäer, Europäer sind Indianer, Indianer sind Afrikaner und Afrikaner sind Inder.
Alle sind gleichwertig? – Blödsinn!
Da hätte ein Mörder den gleichen Wert wie ein Samariter, ein Räuber den gleichen Wert wie ein Sanitäter.

(Gehe jetzt in den Keller und schaue mal, ob ich noch ein staubiges Bier finde. Das hält ja ohne kein Mensch mehr aus!).“ **

Danke. Ja, so ist das in der Welt der „Letzten Menschen“. Die „haben das Glück erfunden“ und leben „am längsten“. **

Ich werde der nächsten Flasche Bier die nur Unterdrückung symbolisierende Maske vom Hals reißen.

Prost!

Bier

P.S.) Ich selbst trage keine Maske.

 

NACH OBEN 1329) Herr Schütze, 22.10.2020, 21:59; Alf, 20.10.2020, 23:07 (7495-7496)

7495

@ Horst (22.10.2020, 12:36):

„»China hat Amerika in der Tasche, wenn Biden gewinnt« (**).
Na und? Ich habe keinerlei Sympathien für »Amerika«. Wenn dem wirklich so sein sollte: Ist mir völlig egal.“ **

@ Magnus (22.10.2020, 15:18):

„@ Horst (22.10.2020, 12:36):

»Ist mir völlig egal.« **

Wie kann man derart ignorant sein?

Und nachdem der tyrannische, kommunistische »rote Drache« Amerika in die Tasche gesteckt hat, kommt Europa, sprich Deutschland dran. Das wird Ihnen dann unter GARANTIE nicht mehr egal sein! “ **

Militär (USA) und Wirtschaft (Deutschland): der Westen wäre ohne seine beiden Stützen nichts.

Vielleicht denkt Horst an ein Bündnis zwischen Deutschland und China. Dann wäre nur die militärische Stütze des Westens (USA) weg, dafür aber eine militärische Stütze des Ostens (China) da. Aber wer will das?

Deutschland :  Sozialamt der Welt
Ich bin dafür, daß Europa (Deutschland) militärisch selbständig wird. Das kostet so gut wie nichts, wenn man es vergleicht mit den Kosten, die Europa (v.a. Deutschland) ausgibt für aus westasiatischen und afrikanischen Sozialhilfeempfängern bestehende Armeen, die Europa kriegerisch zerstören, erobern und zu einem islamischen Kalifat machen wollen. Wenn also Europa (v.a. Deutschland) Rekordsummen an Geld für seine eigene Abschaffung ausgibt, dann braucht es im Vergleich dazu rein rechnerisch nur einen kleinen Prozentsatz davon auszugeben, um sich selbst verteidigen zu können. Nach Hause geschickt werden müssen die westasiatischen und afrikanischen Einwanderer sowieso. Und das kostet auch etwas. Aber es kostet bei weitem nicht soviel wie die Zerstörung und der (eventuell gar nicht mehr mögliche) Wiederaufbau Europas. Außerdem können auch die Kosten für den von uns für alle und jeden im Universum Existierenden angebotenen Sozialstaat (Deutschland als das Sozialamt der Welt) gesenkt werden.

Es gibt noch weitere Beispiele. Wir schaffen das! Das ist sicher! Aber wir wissen auch, wer dagegen ist, in wessen Interesse es ist, dagegen zu sein.

7496

Politgeometrische Positionen
@ Hajo:

„Hier geht es doch weniger um Personen als um den Kampf um konservative Werte, wo die Linken Amerikas bei der letzten Wahl geglaubt hatten, sie könnten nun ihre Ziele für alle Zeiten zementieren ....“ **

Die Opposition zu „LINKS“ ist „RECHTS“; und die Opposition zu „KONSERVATIV“ ist „ANTIKONSERVATIV“

Wenn Trumps Politik „konservativ“ und Bidens Politik die Opposition dazu sein soll, dann kann Bidens Politik nur „antikonservativ“ sein, aber nicht „links“; wenn Bidens Politik „links“ und Trumps Politik die Oppsoition dazu sein soll, dann kann Trumps Politik nur „rechts“ sein, aber nicht „konservativ“.

 

NACH OBEN 1330) Herr Schütze, 23.10.2020, 19:39; Historiker, 23.10.2020, 20:14; Herr Schütze, 23.10.2020, 23:04 (7497-7499)

7497

@ Herbert Ludwig:

„Besteht ein internationales Netzwerk der Eliten, in dem sie einer gemeinsamen Agenda verpflichtet sind, wie bei plötzlich auftretenden Epidemien einheitlich zu reagieren ist?“ **

Ja. Selbstverständlich besteht dieses Netzwerk.

@ Herbert Ludwig:

„Schon das Ausrufen der Pandemie durch die UNO-Organisation WHO am 11.3.2020 war für die Staaten nicht verbindlich.“ **

Interessanterweise war dem unmittelbar zuvor die Preissenkung des Öls durch die Saudis vorhergegangen

@ Herbert Ludwig:

„Paul Schreyer ... ist auf interessante internationale »Gesundheitsstrukturen« gestoßen, in denen sich Militär, Politik, Pharmaindustrie, Wissenschaft und WHO seit Jahrzehnten mit möglichen Biowaffen-Angriffen, Virus-Epidemien und Notfallplänen befassen, in die die Regierungen der wichtigsten Staaten involviert sind. .... Im Vorwort schreibt er: »Für mich persönlich war es in der Recherche überraschend, wie intensiv und wie lange schon ein solcher Virusausbruch immer wieder geübt wurde, insbesondere in den USA, und wie regelmäßig man in diesem Zusammenhang auch einen politischen Ausnahmezustand einschließlich öffentlicher Unruhen und der Einschränkung von Bürgerrechten durchgespielt hat.« (S.8).“ **

In den 1970er Jahren gab es in den USA einen „Virusausbruch“, auf den die damalige Regierung mit einer Impfung der gesamten US-Bevölkerung reagierte. Nach einer bestimmten Zeit traten durch die Volksimpfung verursachte üble „Fehler“ - also: üble Krankheiten - auf, woraufhin die Regierung die Volksimpfung abbrach.

@ Herbert Ludwig:

„»Mir gehen die Teufel aus. Mir gehen die Schurken aus. Mir bleiben nur noch Castro und Kim Il Sung«, formulierte Colin Powell, ranghöchster Militär der USA 1991 mit einigen Sarkasmus ganz offen (P. Schreyer S. 41).“

Das US-Militär hatte doch gerade erst seinen Schurken Saddam Hussein besiegt und ist außerdem noch im selben Jahr wieder fündig geworden: Milosevic. Die weiteren Schurken, muß ich wohl nicht nennen.

@ Herbert Ludwig:

„Bis man es schließlich unverfänglicher in »Zentrum für Gesundheitssicherheit« umbenannte.“ **

Weil es ja ein Zentrum für Krankheitssicherheit ist. In ihm wird sichergestellt, daß Krankeit nicht verschwindet, und das geht am besten, indem immer mehr Krankheiten erfunden, entwickelt, erprobt und eingesetzt werden. Nur für 0,001 bis 0,1 Prozent der Weltbevölkerung hat dieses Zentrum mit Gesundheit zu tun, mit ihrer.

@ Herbert Ludwig:

„Der Ausdruck »Biosecurity« bezeichnet ein diffuses und mehrdeutiges Forschungs- und politisches Aktionsfeld, in dem Militär- und Gesundheitspolitik miteinander verschmelzen.“ **

„Biosicherheit“ bedeutet Biounsicherheit. „Gesundheitspolitik“ bedeutet Krankheitspolitik. Es geht um die Sicherheit und die Politik, daß das Leben („BIO“) unsicher bleibt, Krankeit nicht verschwindet, und das geht am besten, indem immer mehr Krankheiten erfunden, entwickelt, erprobt und eingesetzt werden. Nur für 0,001 bis 0,1 Prozent der Weltbevölkerung hat diese Sicherheit und diese Politik mit Leben und Gesundheit zu tun, mit ihrer.

@ Herbert Ludwig

„2005 tauchte ja dann auch die »Vogelgrippe« mit einem medialen Aufregungssturm auf, die von der US-Regierung und vielen Medien zu einer Weltgefahr erklärt wurde – aber weltweit nur zu 122 Toten führte. Der größte Teil der 7,1 Milliarden Notfallunterstützung war wieder für Impfstoffe vorgesehen, darunter »Tamiflu« von der bis 2001 von Verteidigungsminister Rumsfeld geleiteten Firma Gilead Sciences. Das gleiche Spiel wiederholte sich 2009 mit der »Schweinegrippe« (in den USA wurden 81 Millionen Menschen geimpft; Anm HB).  –  »Das politische Potenzial von Pandemien machte schließlich eine im Frühjahr 2010 veröffentlichte Studie der Rockefeller Foundation deutlich. Unter dem Schock der weltweiten Finanzkrise wurden darin vier denkbare globale Zukunftsszenarien vorgestellt, von denen eines … die Vision einer autoritären Welt voller staatlicher Überwachung und Zwang schilderte, die sich aus Sicht der Autoren nach einer großen Influenza-Pandemie und der daraus folgenden Wirtschaftskrise rund um den Globus durchsetzen könnte. Das Modell gleicht der Gegenwart von 2020 in erstaunlich vielen Punkten. Ausdrücklich wurde darin beschrieben, wie China im Verlauf der fiktiven Pandemie mit seinen besonders autoritären Schutzmaßnahmen zum Vorbild in der Welt würde. Auch eine Maskenpflicht in vielen Ländern erwähnten die Autoren und merkten an: ›Selbst nachdem die Pandemie abgeklungen war, blieb die autoritäre Kontrolle und Überwachung der Bürger bestehen und verstärkte sich sogar noch.‹«“ (S. 81 f.)  –  Im Mai 2012 veranstaltete das Center for Biosecurity eine Konferenz unter dem Titel »Verbesserung der Epidemie-Reaktion: Brücken bauen zwischen den USA und China«. Auf der Konferenz berichteten Amerikaner und Chinesen über ihre gewachsenen Beziehungen in diesem Feld sowie insbesondere bei der Pandemie-Notfallplanung. Die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC betrieb ein Büro in Peking mit damals etwa 50 Mitarbeitern (2020 waren es noch 14), von wo aus man die Zusammenarbeit vor Ort steuerte. Man leitete dort auch ein Trainingsprogramm für chinesische Epidemiologen und half mit, US-Pharmakonzerne wie Pfizer in Kontakt mit chinesischen Forschern zu bringen. Zu den Aktivitäten gehörten auch Trainingsworkshops zur Kommunikation mit den Medien und wie man in Krisenzeiten effektiv mit der Öffentlichkeit kommuniziert. Effektive Öffentlichkeitsarbeit war auch ein wesentlicher Schwerpunkt des Center for Biosecurity, das 2013 in Center for Health Security umbenannt wurde, was sich als Ausdruck der angestrebten Verschmelzung von Gesundheits- und Sicherheitspolitik lesen lässt.  –  »Event 201«: Corona-Planspiel.  –  Den bisherigen Höhepunkt erreichte das Johns-Hopkins-Center for Health Security mit der »Event 201« genannten Übung am 18. Oktober 2019, zwei Monate vor dem Auftauchen von Covid-19. Nun kam die »Oberliga der Sponsoren«(P. Schreyer) mit an Bord, die die Übung finanzierten: die Bill und Melinda Gates Foundation und das World Economic Forum (WEF) in Davos. Das WEF, ein Zusammenschluss der 1000 größten Konzerne der Welt mit einem steuernden Kern der 100 besonders einflussreichen Konzerne, könnte man als eine Art modernes »Politbüro des Kapitalismus« (P. Schreyer) bezeichnen, das eine globale Verzahnung von Regierungs- und Konzerninteressen verfolgt, verschleiernd bezeichnet als »öffentlich-private Zusammenarbeit«.  –  Die Übung »Event 201« spielte interessanterweise auch tatsächlich den Ausbruch einer globalen Coronavirus-Epidemie: »Event 201 simuliert den Ausbruch eines neuartigen zoonotischen Coronavirus, das von Fledermäusen erst auf Schweine und dann auf Menschen übertragen … und schließlich von Mensch zu Mensch übertragbar wird und zu einer schweren Pandemie führt. Der Erreger und die von ihm verursachte Krankheit sind weitgehend an SARS angelehnt. .... Im ersten Jahr steht kein Impfstoff zur Verfügung. .... Das Szenario endet nach 18 Monaten mit 65 Millionen Toten.« Die Pandemie beginne sich zu verlangsamen, da die Zahl der anfälligen Personen abnehme, sie werde aber mit einer gewissen Geschwindigkeit weitergehen, bis es einen wirksamen Impfstoff gebe oder bis 80-90 % der Weltbevölkerung sich angesteckt haben.«  –  Anders als bisher gab es also diesmal keinen terroristischen Hintergrund oder wurde ausgeblendet.  –  Das Wesentliche sowohl an der Übung wie auch am folgenden realen Corona-Geschehen war, so resümiert P. Schreyer »eine spezifische Verschmelzung der Themen Angst, Massensterben, Ausnahmezustand, staatliche Überforderung, Freiheitsbeschränkungen, Impfstoffe, Pharmaregulierung und Medien-Strategie«. Etwaigem Widerstand aus der Bevölkerung sei mit Hilfe von PR-Strategien und Medien zu begegnen. Die Kommunikation mit der Öffentlichkeit müsse sorgfältig geplant werden. Daher fand eine eigene Diskussion darüber im Rahmen der Übung statt. Angemahnt wurde ein verstärkter Kampf gegen Falschinformationen. »Dazu muss die Fähigkeit entwickelt werden, die Medien mit schnellen, genauen und konsistenten Informationen zu überfluten. .... Die Medienunternehmen ihrerseits sollten sich verpflichten, dafür zu sorgen, dass amtlichen Botschaften Vorrang eingeräumt wird und dass falsche Botschaften unterdrückt werden, auch mit Hilfe von Technologie.« (Nach Schreyer S. 97 f.) (**).  –  Ausgesprochen seltsam war, dass am 17. Januar 2020 das Johns Hopkins Center zusammen mit dem WEF und der Gates Foundation eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlichte, in der die Übungsauswertung von »Event 201« mit den politischen Empfehlungen vorgestellt wurden, die man 3 Monate zuvor beschlossen hatte. »Bizarr war daran vor allem, dass die sich gerade entfaltende Corona-Krise mit keinem Wort erwähnt wurde, die Pressemitteilung aber offensichtlich in diesem Zusammenhang lanciert worden war. Andernfalls hätte man sie bereits 3 Monate zuvor, unmittelbar nach dem Ende der Übung, veröffentlichen können. Übung und Realität verzahnten sich in eigenartiger Weise miteinander.« (Schreyer S. 116 f.)  –  Und wie in der Übung »Atlantic-Storm« am 14. Januar 2005, in der als Ausgangssituation festgelegt war, dass den Staatschefs die Ereignisse des Epidemie-Ausbruches bekannt wurden, als sie sich zufällig gerade auf einem Gipfel versammelten, fügte es sich in der Realität nun auf wunderliche Weise ebenfalls, dass viele politische Führer von der Corona-Krise erfuhren, als sie gerade am 21. Januar 2020 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zusammenkamen und sich daher leicht miteinander abstimmen konnten.  Fazit:  Nach allem drängt sich die Vermutung geradezu auf, dass die Corona-»Pandemie« geplant oder bewusst herbeigeführt worden ist.“ **

Na, klar. Es war und ist so offensichtlich, wie es offensichtlicher kaum noch geht.

7498

Goebbels hat nicht vor dem Volk, sondern vor SS und anderen NSDAP-Leuten gesprochen, als er die Frage stellte: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ Genau das tun die heutigen Propagandaminister auch. Goebbels hatte dieses Ministerium erfunden und zugegeben, er sei Propagandaminister; die heutigen Propagandaminister*innen leugnen, das zu sein, was sie sind: Propagandaminister*innen! Der Krieg war nie weg und wird auch nie weg sein, nur die Mittel, mit ihm umzugehen, ändern sich. Das ist auch heute ganz deutlich, und zwar in Ausmaßen und mit Mitteln, die es zuvor in der Weltgeschichte noch nie gegeben hat.

Bald wird die Weltbevölkerungszahl bei 7 777 777 777 angekommen sein. Schon jetzt leben aber etwa 7 777 000 000 bis 7 777 777 700 Menschen in Angst und Schrecken, weil sie sich nicht sicher sein können, wie und ob sie ihre Zukunft gestalten können. Dabei hat das „Spiel“ der 0,000001 Milliarden Menschen erst angefangen.

7499

@ Till Außenspiegel:

„Am bösen Spiel gegen die Menschheit nehmen mittlerweile so viele Institutionen, Organisationen, Firmen und damit Menschen teil, daß es töricht scheint, den Plan gegen deren Willen vereiteln zu wollen. Alle Akteure, Steigbügelhalter, Wegbereiter, Büttel und Mitläufer zusammengerechnet schätze ich deren Anzahl auf etwa 7 von 10.“ **

Wahlen zum Deutschen Bundestag, 2017
Da sprechen Sie einen wichtigen Punkt an. Wie hoch die Zahl der „Akteure, Steigbügelhalter, Wegbereiter, Büttel und Mitläufer“ ist - schließlich sind alle Bezeichnungen ziemlich abstrakt und darum ziemlich quetsch- und dehnbar -, ist schwer zu sagen. Es ist jedoch bekannt, daß es weltweit sehr viele dieser Leute gibt. Bei den Wahlen ist es übrigens ähnlich. Bei uns werden Parteien nicht von Dummen gewählt. Darauf haben Alf (**|**|**|**|**|**), Kathrina (**|**|**|**|**|**) und ich (**|**|**|**|**|**|**|**|**|**) schon sehr oft hingewiesen. Es ist nämlich keineswegs so, daß die Mehrheit der Wähler nicht wüßte, was sie tut, wenn sie wählt, wenn sie überdurchschnittlich viel Anerkennung haben, überdurchschnittlich viel Angst vermeiden will. Nicht alle „profitieren“, aber das ist auch solange nicht wichtig, wie die jeweilige Herrschaft unterstützt wird, direkt durch wenige, indirekt durch viele. Auch das, was wir „Masse“ zu nennen gewohnt sind, spielt dabei eine große Rolle. Deshalb möchte ich auch besonders Harald Münzhardt noch einmal ansprechen:

@ Harald Münzhardt:

„Traugott Ickeroth hat indirekt den einzig machbaren Weg aufgezeigt, denn Diskussionen mit der Masse funktionieren nicht, Aufklärung vereinzelt ja. Die Lösung liegt also in der Wandlung der »Medien für die Masse« und damit der Wandlung der Massen.“ **

Daß die Masse nur über Medien sich bewegen läßt - so wie jedes Individuum übrigens auch (Menschen sind nämlich selber Medien, ihre technischen Erfindungen dazu sind erst ihre noch relativ jungen Fortsätze) -, sagen Alf, Kathrina und ich hier schon seit gefühlten Ewigkeiten. Die Widerständler haben zwar die Möglichkeit, über bestimmte Medien - nämlich über sie selbst als Redner vor Ort, desweiteren auf dem Papier und im Internet - die Masse zu erreichen, nicht aber über die öffentlichen, allgemein anerkannten Medien, die Massenmedien wie Zeitungen und Rundfunk. Auch das Internet ist nur für die Masse wirklich ein Massenmedium, also nicht für die Nichtmasse und also auch nicht für die Widerständler gegen die Politik der Herrscher und ihrer Gehilfen.

 

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