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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
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2018 30
2019 18
 
S.
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14
14
70
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300
380
610
849
990
1140
1170
1188
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
15,15%
2,63%
1,54%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
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0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
0,1869
0,1810
0,1734
 
K.  
1
1
1
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2
2
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4
0  
158
97
246
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1614
1579
1950
1102
79
26
 
S.
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6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3879
5829
6931
7010
7036
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
68,65%
50,27%
18,91%
1,14%
0,37%
 
  K.  
S. E.
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2,11
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13,83
7,35
2,63
1,44
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
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4,4219
4,3260
5,3279
3,0192
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0,0712
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
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1
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1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,569
5,888
6,080
5,991
5,923
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
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0,0030
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1,0164
1,1362
1,0843
1,0316
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 1261) Kathrina, 24.07.2020, 02:31 (7249)

7249

Ich möchte - ganz kurz mal eben - noch einmal auf meinen Text zur Hartmannschen Schichten- bzw. Kategorienlehre zurückkommen (**|**), allerdings mehr unter Bezugnahme auf die Naturwissenschaft, speziell die Physik, aber auch die Chemie und die Biologie.

Physiker kamen von der Dynamik auf die Thermodynamik, begründeten 1839 den 1. Hauptsatz (J. Robert Mayer / Hermann Helmholtz), der noch ganz im Zeichen der Dynamik stand, und 1850 den 2. Hauptsatz (Rudolf Clausius), auch „Entropiesatz“ genannt. Der Dynamik und auch dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik zufolge sind natürliche Prozesse umkehrbar, dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik zufolge sind aber Naturprozesse nicht umkehrbar. Durch die Einführung der Nichtumkehrbarkeit wird also eine dem unmittelbaren Leben angehörende Tendenz ins Spiel gebracht, die dem Wesen des Mechanischen und Logischen grundsätzlich widerspricht. Wenn zwar nicht theoretisch, wohl aber in Wirklichkeit sämtliche Naturvorgänge nicht umkehrbar sind, dann ist nichts „bezeichnender für die Lage des gegenwärtigen Systems als die Einführung der Hypothese der »elementaren Unordnung«, um den Widerspruch zwischen geistiger Forderung und wirklichem Erlebnis auszugleichen: die »kleinsten Teilchen« der Körper – ein Bild, nicht mehr – führen durchweg umkehrbare Prozesse aus; in den wirklichen Dingen befinden die kleinsten Teilchen sich in Unordnung und stören einander; infolgedessen ist mit einer mittleren Wahrscheinlichkeit der natürliche, allein vom Beobachter erlebte, nichtumkehrbare Prozeß mit einer Zunahme der Entropie verbunden. So wird die Theorie zu einem Kapitel der Wahrscheinlichkeitsrechnung, und statt exakter Methoden treten statistische in Wirksamkeit. .... Die Statistik gehört wie die Chronologie ins Gebiet des Organischen, zum wechselnd bewegten Leben, zu Schicksal und Zufall und nicht zur Welt der Gesetze und der zeitlosen Kausalität. Man weiß, daß sie vor allem zur Charakteristik politischer und wirtschaftlicher, also geschichtlicher Entwicklungen dient.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918, S. 544 **). Was also ist hier passiert? Da „die Nichtumkehrbarkeit der Weltprozesse, im Gegensatz zu dem physikalischen Zeichen t, ein Ausdruck der echten, historischen, innerlich erlebten Zeit ... ist“ (ebd., S. 544-545 **), ist der Untersuchungsgegenstand von der Natur in die Kultur getragen worden.

Diese epistemologische Wegbewegung von der Natur zur Kultur scheint mir auch beim Thema „Virus“ vorzuliegen, was ich in meinem Text zur Hartmannschen Schichten- bzw. Kategorienlehre schon andeutete (**|**): Es ist möglich, das Virus einerseits dem Anorganischen und andererseits dem Organischen zuzuordnen; und so wie man die Naturprozesse seit Etablierung des 2. thermodynamischen Hauptsatzes (1850) sowohl dem physikalisch-chemischen Bereich als auch dem biologischen Bereich zuordnet, ohne es so recht zu bemerken, so ordnet man auch das Virus sowohl dem anorganischen (physikalisch-chemischen) als auch dem organischen (biologischen) Bereich zu. Warum tut man das? Es gibt dafür zwei Gründe bzw. Beweggründe. Der erste bezieht sich auf die Wissenschaft selbst, der zweite bezieht sich auf das Geld als Mittel zur Macht. Die Wissenschaft ist ihren Weg gegangen - schicksalhaft, denn sie hat sich immer mehr dem Geld ausgeliefert. Als die Thermodynamik entwickelt wurde, waren diese zwei Beweggründe existent, aber ich vermute, daß das Geld hier noch nicht einen so großen Einfluß hatte wie später beim Thema „Virus“. Jedenfalls hat sich das Geld immer mehr in die Wissenschaft eingemischt, während gleichzeitig das wirklich Wissenschaftliche an der diesen Namen mehr und mehr nicht mehr verdienenden „Wissenschaft“ größtenteils verlorengegangen ist. Man benutzt die „Ausrede“ namens „Entropie“, weil man wissenschaftlich nicht mehr so richtig weiterkommt und läßt sich auf neue „Praktiken“ ein, die immer unwissenschaftlicher, dafür aber immer geldabhängiger werden. Letzteres gilt auch und besonders für das Thema „Virus“. Die Geschichte des Themas „Virus“ läßt sich jedenfalls nicht rein wissenschaftlich erklären, es muß der zweite Beweggrund hinzukommen, so daß man sagen kann: Anfangs haben die Virologen mehr der Wissenschaft als dem Geld dienen wollen, doch das hat sich im Laufe der Zeit umgedreht - mit zunehmend desaströsen Folgen.

Wenn man das Thema hier („Wie die Theorie von den tödlichen Mikroben in Medizin und Gesellschaft die Macht ergriff“ **) mit dem letzten Thema („Die »Wissenschaft« vom Virus, das einfach nicht nachzuweisen ist“ **) zusammen betrachtet, so ist eine historische Sichtweise darauf oft hilfreicher als eine rein fachspezifische. Das Virus ist nicht einfach erfunden worden, z.B. deswegen, weil man schon am Anfang böse Gedanken damit im Sinn hatte, sondern man ist von der zum größten Teil freien Wissenschaft in die zum größten Teil unfreie „Wissenschaft“ auf Grund der Bestechung abgerutscht. Die Frage ist, ob wir heute am unteren Ende dieser Rutsche bereits angekommen sind.

 

NACH OBEN 1262) Kathrina, 25.07.2020, 01:04, 01:49; Herr Schütze, 25.07.2020, 01:23; Alf, 25.07.2020, 18:58; Kathrina, 25.07.2020, 19:46, 21:30, 21:57; Alf, 25.07.2020, 22:58 (7250-7257)

7250

Wenn in der Wissenschaft mehr und mehr die Frage nach dem Nutzen – statt nach der Wahrheit – die Hauptrolle spielt, dann sind auch mehr und mehr Theorien und Praktiken danach ausgerichtet. Die Relativitätstheorie gilt in der Physik, also einer anorganischen Ordnung, liefert aber nur Mathematik, also eine geistige Ordnung. Cui bono? Wem nützt das? In der Wirtschaftswissenschaft ist das alles noch viel ausgeprägter, denn dort herrscht die Mathematik fast ganz allein - man versteckt sich hinter dem Mikro- und dem Makrobereich und kümmert sich keinen Deut mehr um den Mesobereich (Mittelbereich), was nämlich die Wirtschaft im eigentlichen Sinne ausmacht, heute oftmals auch „Realwirtschaft“ genannt. Die Wirtschaftswissenschaft betreibt also eigentlich kar keine Wirtschaftswissenschaft, sondern reine Mathematik. Interessanter-, aber nicht zufälligerweise werden seit 1969 - zwei Jahre vor dem Ende der Golddeckung - Wirtschaftsnobelpreise vergeben. Die Träger dieser Wirtschaftsnobelpreise waren bzw. sind die geistigen Urheber aller späteren Finanzkrisen, besonders der von 2007/2008. Cui bono? Wem nützt das? Sie haben sich und den Rest der Hochfinanz nur noch mehr bereichert auf Kosten von 99,99 Prozent aller Menschen. Und das alles im Namen der Wissenschaft und im Namen Nobels!

In der Biologie funktioniert das Verstecken hinter dem Mikro- und dem Makrobereich ebenfalls. Der Pleomorphismus gehört zur Mikrobiologie. Wir wollen in erster Linie wissen, was mit unserer Biologie geschieht, weil wir gesund bleiben, möglichst alt werden, möglichst gar nicht sterben wollen. In den Mikrobereichen der Naturwissenschaftsdisziplinen ist es aber so, daß man ohne eigenes Labor gar nicht empirisch überprüfen kann, ob die Ergebnisse und also die Behauptungen seitens der Mikrobiologen wahr sind oder nicht. Andererseits brauchen wir aber auch die Information darüber. Es ist wie mit den Medien. Wissenschaft ist ja im Grunde auch nichts anderes als ein Medium. Bezüglich des historischen Pleomorphismus gibt es die Aussage, daß dieser bereits seit 1931 als widerlegt gilt, widerlegt durch Erkenntnisse der Mikrobiologie (sic!). Wenn die Mikrobiologie sowohl behauptet als auch widerlegt, daß Zellen, Viren und Bakterien sich ineinander umwandeln und in unterschiedlicher Erscheinungsform auftreten können, dann stehen wir hinsichtlich der Erkenntnis wieder vor dem Problem, das ich an Beispielen aus den anderen Wissenschaftsdisziplinen schon angesprochen habe. ** ** ** **

Ich finde, daß, wenn wir den aus der Wissenschaft selbst kommenden Aussagen nicht trauen können - und zwar nicht, weil sie nicht wahr wären (denn das wissen wir ja nicht), sondern weil sie auf empirisch unzureichende oder gar fehlende Nachweise zurückgehen -, uns immer noch die historische Forschung bleibt, die zwar nicht nur, aber doch auch immer eine kriminologische Forschung ist.

7251

Warum wir skeptisch sein sollen? Weil uns nichts anderes mehr übrigbleibt. Wir sind mittlerweile sogar ernährungstechnisch abhängig von Menschen, die wir gar nicht kennen. Sollte uns das nicht zu denken geben? Ja, besonders angesichts der Tatsache, daß wir nicht nur in diesem Bereich, sondern in allen anderen Bereichen auch so abhängig sind wie ein Haustier von seinem Halter, der ein Tierhasser, ein Antianimalist ist.

Wir müssen einen anderen Weg, nämlich den älteren unter uns hier im Blog von früher her noch bekannten Weg der Ernährung gehen, den Weg der Selbstversorgung (Autarkie), müssen also zurückgehen. Und so ist auch der Weg der Erkenntnis für diejenigen zu beurteilen, die am Erkenntnistropf hängen, von den Medien abhängig sind, selbst keine Medien mehr sein dürfen, obwohl sie es selbstverständlich trotzdem sind. Wir müssen nämlich solche Wissenschaftskriterien einfordern, die früher selbstverständlich waren, als sie noch nicht vom Geld abhängig waren. Dann können wir uns wieder auf uns als Medien oder gar ein Medium und all die anderen Medien verlassen. Wir können dann auch die Virus-Problematik anders angehen, weil wir dann ja zuverlässigere Medien haben.

So, wie es heute ist, kann und wird es nicht bleiben. Anders wird es also sowieso werden. Ob es schlimmer werden wird oder besser: das ist die Frage.

7252

@ Kathrina:

„Wenn man das Thema hier („Wie die Theorie von den tödlichen Mikroben in Medizin und Gesellschaft die Macht ergriff“ **) mit dem letzten Thema („Die »Wissenschaft« vom Virus, das einfach nicht nachzuweisen ist“ **) zusammen betrachtet, so ist eine historische Sichtweise darauf oft hilfreicher als eine rein fachspezifische. Das Virus ist nicht einfach erfunden worden, z.B. deswegen, weil man schon am Anfang böse Gedanken damit im Sinn hatte, sondern man ist von der zum größten Teil freien Wissenschaft in die zum größten Teil unfreie „Wissenschaft“ auf Grund der Bestechung abgerutscht. Die Frage ist, ob wir heute am unteren Ende dieser Rutsche bereits angekommen sind.“ ** **

Ich schlage vor, auf der Rutsche zu bremsen, dann abzuspringen und ein anderes Gerät auf dem Spielplatz zu suchen. Das habe ich als Kind oftmals praktiziert. Es hat immer besser geklappt. Ich habe das Bremsen und Abspringen durch Übung verbessert, bin dafür auch belohnt worden, denn die für den Spielplatz Verantwortlichen haben die Geräte auf dem Spielplatz verbessert.

Sie wissen was ich meine, oder?

7253

Danke für den Film, Barbara Stoll. **

Diese Leute sind immer nur unter sich gewesen. Daher rührt auch deren Ideologie, eine Herrenschicht zu sein, die sie aber nur sind, weil sie in diese Verhältnisse hineingeboren worden sind. Ihre Herkunft ist zwar auch genetisch bedingt, nicht aber in dem Ausmaß, wie sie es sich selbst mit ihrer Wahnsinnsideologie ausmalen. Wenn z.B. vor vielen Generationen ein Vorfahr mit hinterhältigen Geschäften und Tricks reich wurde, dann mußte er dazu nicht besonders intelligent sein, sondern ihm reichte eine durchschnittliche Intelligenz dafür, wie es oft bei Gaunern der Fall ist. Dieser Reiche und seine Nachkommen, deren „Leistung“ übrigens nur noch in Erbschaft von Vermögen bestand und besteht, haben sich offenbar aber schnell einbilden können, Herrenmenschen zu sein, und aus dieser schieren Einbildung einen Mythos, einen Glauben, eine Ideologie gemacht.

Im Film heißt es u.a.:

„Das Thema ist besonders umstritten, weil »Bevölkerungskontrolle« und »reproduktive Gesundheit« seit einem halben Jahrhundert als Euphemismus für Eugenik verwendet werden. .... Francis Galton .... Angeblich beschäftigte er sich mit Vererbung und dem, was später als Genetik bekannt werden sollte. Der Eugeniker glaubte, daß die Reichen und Mächtigen reich und mächtig waren nicht wegen Glück oder Zufall und schon gar nicht durch den Einsatz von gnadenlosen Geschäftstaktiken und hinterhältigen Geschäften. Nein. Die Reichen und Mächtigen hatten ihren Status erreicht, weil sie aus besseren Verhältnissen stammten, umgekehrt waren die Armen wegen ihres defekten Erbgutes arm. So durchschaubar es heute ist, daß diese Ideologie eine eigennützige Rechtfertigung der herrschenden Klasse war (und ist! HB), wurde sie so zu einem großen sozialen Kreuzzug für Teddy Roosevelt, H. G. Wells, Julian Huxley bis hin zu Winston Churchill.“ (14:59 ff.).

„There are times when saving a life is a greater crime than taking one.“ (16:37 ff.).

„Es gibt eine außergewöhnliche Anzahl von Menschen, die ich töten will. Nicht auf eine unfreundliche oder persönliche Weise. Aber es muß für Sie alle offensichtlich sein. Sie alle müssen mindestens ein halbes Dutzend Leute kennen, die in dieser Welt keinen Nutzen haben, die mehr Ärger machen, als sie wert sind. Ich denke, es wäre eine gute Sache, jeden vor einen ordentlich ernannten Ausschuß zu stellen, der von einem Einkommensteuerbeauftragten durchgeführt werden könnte, der alle fünf oder sieben Jahre auffordert: »Sir oder Madam, wären Sie jetzt so freundlich, Ihre Existenz zu rechtfertigen«.“ (George Bernard Shaw, 17:00 ff.)

„Und es wird nicht wieder normal sein, bis wir einen Impfstoff für die ganze Welt haben.“ (Bill Gates, 32:08 ff.).

„Nein, eine Ideologie kann nicht gestoppt werden, indem man einen Mann aufhält.“ (34:07 ff.).

Diesen letzten Satz kann ich allerdings nicht unterstützen, weil ich mir sicher bin, daß „eine Ideologie gestoppt werden“ kann, „indem man einen Mann aufhält“. Es muß danach zwar noch einige Zeit weitergekämpft werden, aber es geht.

7254

@ Kaktus Bacchus:

„Es wird schlimmer. Danach wird es noch schlimmer. Erst wenn es so schlimm geworden ist, daß es schlimmer nicht mehr geht, wird es besser. Prost!“ **

Zum Wohle! Die Verschlimmerung kann schneller gehen, als so manchem lieb ist, aber es liegt auch eine Chance darin.

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
(Johann Christian Friedrich Hölderlin)

7255

@ Erwin Lottermann:

„Noch einige Anmerkungen zur Methode der Pleomorphisten (deren Erkenntnisse ich übrigens nicht widerlegt sehe, eher durch Leute wie Dr. Young bestätigt), der Dunkelfeldmikroskopie – wenn Sie nicht sterilisiertes Blut von jungen und alten Menschen unter dem M. beobachten, können Sie die Folgen der mit den Jahrzehnten zunehmenden verminderten Nahrungsmittelqualität und der zunehmend lebensfeindlicher werdenden Umwelt beobachten. Das Blut älterer Menschen (60–70 Jahre), die den Umweltbelastungen städtischer Regionen über viele Jahre ausgesetzt waren, bleibt über einen bemerkenswert längeren Zeitraum »lebendig«, als dies bei jüngeren Menschen, die vergleichbarer Umweltbelastung ausgesetzt waren, der Fall ist. Bei »alten« Menschen können noch nach 6 und mehr Stunden Lebensvorgänge im Blut betrachtet werden, bei jüngeren, ca. 20–30 Jahre alten Vertretern unserer Spezie zersetzt sich das Blut bereits nach 30 Minuten ( !!! ) . Ich denke, die Ursache für diesen Sachverhalt in der Tatsache finden zu können, daß, je älter ein Mensch ist, desto weniger toxisch Umwelt und Nahrung während seiner formgebenden Jahre in der Jugend waren. Hinzu kommt ein höherer Gehalt an biologisch aktiven Inhaltsstoffen bei den Lebensmitteln, als das heute der Fall ist. – Selbstversorgung kann lebensverlängernd sein.“

Ja, das ist richtig, und zwar auch unabhängig von der Methode der Pleomorphisten, der Dunkelfeldmikroskopie. Es läßt sich über längere Zeiträume beobachten, wie sehr einerseits die Umweltbelastung zugenommen und andererseits die Lebenserwartung gesunken ist. Es gibt also eine Korrelation zwischen Umweltverschmutzung und Lebenserwartung. Die Zeiträume sind mittlerweile groß genug für eine solche Untersuchung mit den entsprechenden Ergebnissen.

Was die Selbstversorgung angeht, so sollte sie wieder eine Selbstverständlichkeit werden. Jetzt, und zwar im Rahmen der jetzigen Weltwirtschaftskrise, ist die Gelegenheit, sie wieder einzuführen bzw. - andersherum gesagt - die Abhängigkeit von Großkonzernen zu verhindern. Die Leute müssen die Möglichkeit zur Selbstversorgung bekommen, und das geht nur, wenn die Abhängigkeit von Großkonzernen nicht mehr möglich ist. Zu diesem Thema gibt es mehrere analoge Themen, z.B. auch das Thema „Gesundheit unter Berücksichtigung der industriellen Pharmazie, der von ihr abhängigen Medizin, Wissenschaft und der Gemeinschaft“. Es ist auch in diesem Bereich möglich, wieder mehr Selbstversorgung zu haben. Es müßten in jedem Fall aber genau die Kartelle, die jetzt das Sagen haben und genau entgegen der Selbstversorgung und der Gesundheit überhaupt wirken (weil sie mit der Krankheit ihre Gewinne machen!), verboten werden. Ich sehe aber gegenwärtig überhaupt keine Ansätze dazu - nirgendwo. Im Gegenteil!

7256

Hinter jedem Verbot muß übrigens nicht immer gleich der Kommunismus stehen, auch wenn es tatsächlich oft so ist, aber die globalen Kartelle bzw. Monopole haben doch sowieso gar nichts mehr mit dem Marktgeschehen zu tun, sie bestimmen den Markt lediglich und haben daher selbst die Eigenschaft des Kommunismus.

Ich möchte mich wieder frei bewegen können, wie früher. Bei den jetzigen Verhältnissen ist das in keinerlei Weise mehr möglich.

7257

@ Till Außenspiegel. **

Verhalten ist Sprache.   –  Es gibt nicht nur für die verbale, sondern auch die nonverbale Sprache eine Grammatik. Die Grammatik bezüglich der nonverbalen Sprache ist das Sittengesetz. Stimmt die Sittlichkeit mit dem Sittengesetz nicht mehr überein, ist das, wie wenn die Sprachverwendung mit der Grammatik (bei der Schriftsprache zusätzlich Rechtschreibregeln) nicht mehr übereinstimmt. Wenn man von „Verrohung der Sitten“ oder gar von der „Vernichtung der kulturellen Werte“ spricht, dann ist davon zumeist schon die Masse der Sprachgemeinschaft betroffen. Wer will dann noch „im Namen der Gerechtigkeit“ (**) „eine Bestie ... entsprechend ... behandeln“ (**)? Wer will noch protestieren, wenn „gut“ bereits als „böse“ und „böse“ bereits als „gut“ gilt? Sprache in ihrer Bedeutung völlig umkehren bedeutet also auch Werte völlig umkehren.

Locker gefragt: Sieht hierbei eigentlich noch einer „Licht am Ende des Tunnels“?

 

NACH OBEN 1263) Alf, 26.07.2020, 01:20, 18:53, 21:50 (7258-7260)

7258

@ Till Außenspiegel:

„Die Mehrheitsgesellschaft ist bereits völlig verblödet und glaubt offenbar jeden Mist. Daran wird sie zugrunde gehen. Selber schuld.“ **

Zwei Gründe, die dieser Behauptung widersprechen, sie aber wenigstens relativieren:

1. Grund: Die Mehrheit ist die Mehrheit auf dem gesamten Globus, somit ist aus ihrer Sicht nichts Blödes daran, wenn sie das tut, „was alle tun“, weil Mehrheiten immer das tun, „was alle tun“. „Man“ hat Martin Heidegger das genannt. Man liest Zeitung, wie man so Zeitung liest. Man sitzt am Tisch, wie man so am Tisch sitzt. Man macht Blödsinn, wie man so Blödsinn macht.
2. Grund: Aus Sicht der herrschenden Globalisten ist diese „Verblödung“ ein „Beweis“ für ihre „Überlegenheit“, den sie um so mehr nötig haben, je mehr sie sich darin versponnen haben. So gesehen hätten sie und Sie also recht mit ihrer und Ihrer Behauptung. Die Globalisten sehen das ja genauso wie Sie. Aber Sie sind doch kein Globalist. Oder? (*Schreck!*). Nur vergessen sie und Sie, daß die Mehrheit eigentlich nur das tut, was sie eigentlich immer tut (siehe: 1. Grund). Evolutionsmäßig tut sie das Richtige, denn die evolutionsmäßig jungen Bereiche des Gehirns sind für das Überleben gar nicht bedeutend. Deshalb ist es relativ einfach, auch Intelligente in die „Verblödung“ zu schicken (ein gutes Mittel dazu ist z.B. das Spiel mit der Angst). Die Globalisten müssen, um das zu tun, selbst auch gar nicht sonderlich intelligent sein. Sie können auch bei eigener Blödheit etwas veranlassen, was andere ebenfalls in die Blödheit treibt. Sie können das tun, weil sie so mächtig sind. Die Mächtigen sind also selbst blöd. Sie laufen Gefahr, alle Menschen, also auch sich selbst, aus der Evolution zu treiben. Wie oberblöd ist das denn?

Der erste Grund bezieht sich auf das Sosein der Mehrheit, der zweite Grund auf die Evolution der Menschen, in der eine Intelligenz hohen Grades gar nicht nötig ist, eher sogar hinderlich.

Ein großer, wenn nicht gar der größte Fehler seitens der Mehrheit ist in dem Zusammenhang somit, die „Sichtweise“ der Globalisten zu übernehmen. Die Globalisten sind selber blöd, halten aber in ihrem Machtwahn die Untertanen für blöd, obwohl die einfach nur ohnmächtig sind. Macht Macht vielleicht auch blöd?

7259

@ Kai Ahnung:

„Weil diese Wörter völlig unterschiedlich definiert sind.“ **

Das spielt keine Rolle. Definitionen gelten für Begriffe. Der Begriff „Sprache“ ist den Begriffen „Verhalten“, „Handeln“ übergeordnet, etwa so wie der Begriff „Kommunikation“. Wenn Ihr Hund mit dem Schwanz wedelt, dann „sagt“ er etwas; er sagt es nicht verbal, sondern nonverbal, aber er sagt es. Die Hunde untereinander deuten es auch so, nämlich als Zeichen. Sprache hat immer mit Zeichen zu tun. Dabei ist es zunächst einmal gleichgültig, um welche Zeichen es sich handelt. Sicherlich kann man dann Unterscheidungen vornehmen und semiotische Zeichen von rein linguistischen Zeichen trennen; doch ändert das nichts daran, daß sie zur Sprache (Kommunikation) gehören.

Das Robert-Koch-Institut setzt auch Zeichen, nicht nur dadurch, daß es über die Medien (ein Zeichensystem) merkwürdige Thesen verbreitet, sondern auch dadurch, daß es Geld von außerhalb bekommt, also das Zeichen von Geben und Nehmen gegeben ist. Das alles bedeutet etwas. Die Zeichen werden gedeutet - so oder so. Denn anders geht es nicht.

7260

Unser Organismus verfügt über zwei Möglichkeiten, unsere Außenwelt zu erkennen (richtig oder falsch): (1.) Sinne, (2.) Gehirn. Sie sind miteinander verbunden. Die Wissenschaft spiegelt das ziemlich exakt wider, nämlich (a) mit ihrer Praxis (Empirie), die analog zu den Sinnen verstanden werden kann, und (b) mit ihrer Theorie, die analog zum Gehirn verstanden werden kann, obwohl zugegeben werden muß, daß bei der Wissenschaft in der Praxis (Empirie) die Theorie immer schon dabei ist, nämlich durch den denkenden und urteilenden, also deutenden Beobachter - die Physik z.B. mußte bis 1924/1927, als Werner Heisenberg die Unbestimmtheitsrelation bekanntgab, warten, um das zu entdecken und „unter Schmerzen“ auch zugeben zu können. Und so erkennen wir die Welt einerseits, indem unsere Sinne sie aufnehmen, aber sofort durch das Gehirn, mit dem sie über Neuronen verbunden sind, deuten lassen, und andererseits, indem das Gehirn eben genau dies tut: deuten. Es geht also um Deutungen, um Bedeutungen, philosophisch gesprochen: um Definitionen. Die Sinne sind die Verbindungsstellen in Richtung Außenwelt; das Gehirn aber deutet diese Außenwelt, und wenn es die Innenwelt deutet, geht es ähnlich vor (Introspektion, Kontemplation, Vorstellungen ... u.ä, zuletzt aber immer nur: Deutungen). Es geht also zuletzt immer um Deutungen, um Bedeutungen - selbst dann noch, wenn versucht wird, sie mit Wörtern wie „Werte“ oder „Definitionen“ auf einer „höheren Ebene“ wie der Philosophie zu beschreiben. Sie müssen deuten, ob Sie wollen oder nicht. So kann es im Grunde nur zwei Arten von Wissenschaft geben. Die eine beschäftigt sich mit etwas, an deren Methode auch die Sinne teilhaben (Empirie), die andere ist in dieser schon enthalten (Theorie), obwohl dieses Enthaltensein zu vermeiden versucht wird, und beschäftigt sich ansonsten wie das Gehirn ausschließlich mit Deutungen, Bedeutungen.

Wer kann ein Virus mit den Sinnen allein, d.h. auch ohne das Gehirn und also ohne Deutung „wahrnehmen“? Das Virus muß zu einem Bild gemacht werden. Dieses Bildmachen hat selbst wieder eine Bedeutung, ist also selbst wieder ein Zeichen, wird also gedeutet - genauso wie später das durch das Machen entstandene Bild. Wenn Sie das einigermaßen wissenschaftlich kontrollieren wollen, dann müssen Sie auf der empirischen Seite das Gehirn ausschalten. Doch wer kann das schon? Auf der theoretischen Seite ist das Problem ein anderes, allerdings noch viel größeres, denn es gibt ja die Lüge, d.h. Sie können bewußt die Unwahrheit sagen.

 

NACH OBEN 1264) Alf, 27.07.2020, 01:05, 01:57; Papst Butieke-Wuppertal, 03:57; Alf, 20:20 (7261-7264)

7261

Herbert Ludwig:

„Das heißt, man muss Sprache und Zeichen von den Begriffen unterscheiden, auf die sie hindeuten.“ **

Ja. Von der Struktur her gesehen ist bei der Sprache, d.h. dem Zeichensystem mit seinen Zeichen, u.a. zweierlei zu beachten: (1.) Bezeichnendes und (2.) Bezeichnetes.

(1.) Das Bezeichnende ist das, was bezeichnet (z.B. ein Laut, ein Buchstabe, ein Text, ein Verhalten, ein Bild u.ä.); (2.) das Bezeichnete ist das, was vom Bezeichnenden bezeichnet wird (alles, was bezeichnet werden kann, also auch sogar das Bezeichnende). Die Beziehung zwischen diesen beiden Seiten des Zeichens ist beliebig bzw. willkürlich. Diese Beliebigkeit bzw. Willkürlichkeit bezieht sich entweder (a) auf das Verhältnis von sprachlichen Zeichen und außersprachlicher Wirklichkeit oder (b) auf das Verhältnis von sprachlichem Zeichen und seiner Bedeutung. Nicht bedeutet diese Beliebigkeit bzw. Willkürlichkeit, daß ein Sprecher (Bezeichner) nach völlig freier Wahl bei der Benutzung sprachlicher Ausdrücke verfahren kann (doch dazu im nächsten Absatz mehr). Schon beim kindlichen (nonverbalen und verbalen) Spracherwerb erfährt der Sprecher (Bezeichner) den Zusammenhang zwischen Zeichen und Bedeutung als eine gewohnheitsmäßige, obligate Verbindung, also sozusagen wie ein Gesetz bzw. Regelsystem. Das Kind findet die Regeln vor - sie sind ja schon da -, muß dafür jedoch die Kompetenz zum Erwerb dieser Regeln bereits mitbringen. Diese Kompetenz scheint angeboren zu sein.

Nun kann jeder - also auch der, der etwas vortäuschen will - die Zeichen so benutzen, daß sie auf etwas anderes hindeuten als auf das vom Regelsystem Vorbestimmte. Die Mimikry oder Täuschung oder - elaborierter - die Rhetorik bis hin zur Lüge benutzt ja dasselbe Zeichensystem, kann allerdings sowohl das Bezeichnende (siehe: 1.) als auch das Bezeichnete (siehe: 2.) so verändern, daß das Verhältnis von sprachlichen Zeichen und außersprachlicher Wirklichkeit (siehe: a) oder das Verhältnis von sprachlichem Zeichen und seiner Bedeutung (siehe: b) oder sogar beides gleichzeitig vom Regelsystem Vorbestimmten abweicht. So kann Sprachwandel entstehen, aber auch politische Lenkung und vieles sonst noch. Jedenfalls ist die Lenkung, wie sie heute beobachtet werden kann, nach meiner Einschätzung noch nie so stark gewesen wie heute - abgesehen von den in den kommunistischen Staaten UdSSR, China und Kambodscha in ihren jeweils grausamsten Zeiten. Auch das Schüren der Angst gehört dazu. Heutiges Beispiel: Die befohlenen Masken werden als ein Zeichen gedeutet, das erstens an die Angst erinnert, so daß diese beim Tragen der Masken ständig gegeben ist, zweitens wie ein Tabu wirkt (z.B. Distanzvorschrift, Entfremdung u.v.a.) und drittens die leistungsorientierte Wirtschaft stark einschränkt und folglich auch völlig ruinieren kann, was wiederum angst macht (siehe: erstens).

Zuerst ge...ickt einge.ädelt und dann ge.ickt einge...ädelt.

7262

@ Till Außenspiegel:

„@ Kalle Möllmann:

»Der SOUVERÄN dagegen, hatte eine primitive & extrem teure Telefon-Leitung zu bezahlen, mit monatlichen Miet-Kosten für den erzwungenen Minimal-Service, so in etwa wie derzeit Staats-Fernsehen & GEZ ....« **

Jaja, der Souverän!
(SCHENKELKLOPF)
Souveränität ist die Entscheidungsfreiheit in inneren und äußeren Angelegenheiten.
Jetzt erklären Sie mir bitte, wie man als Untertan (Subjekt) souverän sein kann!
(Werde mir in der Zwischenzeit ganz souverän ein Bier aus dem Keller holen.)“ **

Bier
W e l c h e s   B i e r   h ä t t e n   S i e   d e n n   g e r n ?

Sehr gut! (GAR NICHT MEHR AUFHÖR MIT DEM KLATSCHEN)

Das ist wirklich einer der zentralsten Punkte bei dem Hinter’s-Licht-Führen der Masse: der „Souverän“!

„Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.“ (Carl Schmitt **).

Wer entscheidet heute über den Ausnahmezustand namens „Corona-Krise“?

(SICH GANZ SOUVERÄN EIN ZWEITES BIER AUS DEM KELLER HOL)

7263

@ Erwin Lottermann:

„»Die skizzierte grundsätzliche Fehlentwicklung in der Medizin« (**) ist wie die »Fehlentwicklung« der gesamtem menschlichen Gesellschaft gesteuert – von einer »mörderischen Sekte«, die es rechtzeitig verstanden hat, die Herrschaft über Finanzen, Medien und Politik zu erobern – im Übrigen eine Entwicklung, wie sie m.E. schon Ende des 19. Jahrhunderts zu beobachten war.“ **

Das haben meine Forschungen und Nachforschungen auch ergeben, wobei es eine Vorlaufzeit von mindestens 100 Jahren gegeben hat, bis dann gegen Ende des 19. Jahrhunderts diese Entwicklung - aus menschlicher Sicht eine Fehlentwicklung - offen, also von außen her beobachtbar war, jedenfalls für Kenner, für Eingeweihte dagegen schon seit mindestens 100 Jahren.

Es kann doch nicht so schwer sein, diese Leute zu verhaften. Ja, ich weiß, vieles ist da mittlerweile zum Selbstläufer geworden, weil bestochen worden ist, und viele Behörden werden erst einmal einfach weitermachen. Trotzdem!

7264

Guten Tag, Herr Käßheimer.

Ich vertrete hier Herrn Hubert Brune, der in diesem Gästebuch am 08.02.2016, um 01:23 Uhr, u.a. den folgenden Satz hinterließ: „Zwischen dem 8. und dem 10. März des Jahres 2020 werde ich mich wieder in Dein Gästebuch eintragen.“ (**|**). Diesen Termin konnte Herr Brune nicht einhalten und hat mir gegenüber sein Bedauern darüber ausgesprochen. Er war zu der besagten Zeit u.a. sehr damit beschäftigt, seinen geplanten Urlaub zu retten, weil die Corona-Hysterie bereits heimlich drohte, ihn ausfallen zu lassen, was dann leider auch geschah. Da Herr Brune nicht gerne Termine verstreichen läßt, aber auch nicht gerne nachzuholen versucht, mir vor wenigen Tagen von Ihrem Gästebuch erzählt hat, weil es ihn immer noch wurmt, sich nicht rechtzeitig bei Ihnen gemeldet zu haben, habe ich ihn gebeten, an seiner Stelle einen Gästebucheintrag zu wagen, was er nach langem Zögern dann doch noch erlaubt hat.

Ich bin übrigens älter als Sie. Dies habe ich nur geschrieben, weil ich auf Ihrer Seite „ZU MIR“ gelesen habe: „wäre am 27.05.2333 350 Jahre alt geworden (älter als ALF)“ (**). Das geht mich schließlich etwas an.

Nun, gut. Ich wünsche Ihnen viel Glück und Gesundheit und verbleibe mit besten Grüßen auch von Herrn Brune.

Alf

 

NACH OBEN 1265) Hubert Brune, 28.07.2020 (7265)

7265

Sehr geehrter Herr Gen-Abfall. ** **

Sie werfen in Ihrem Text vieles durcheinander und gehen mit fremden Text um wie di2e längst zur Mehrheit gewordenen Oberflächlichen (je jünger, desto oberflächlichler).

Unser Gästebuchgespräch begann damit, daß Sie sich mit Ihrem am 26.11.2019 erfolgten Gästebucheintrag (**) auf einen von Ihnen zitierten, also ganz bestimmten Text bezogen (**), noch einmal: auf einen ganz bestimmten Text! In diesem Text geht es um ein rein kulturelles Thema, ich wiederhole: um ein rein kulturelles Thema! Wenn Völker die Staatsangehörigkeit oder, wie in Rom, das Bürgerrecht bekommen, um das es in dem Text ja ganz besonders geht, dann ist das eben nur auf die Kultur bezogen gemeint, also nicht auf die Biologie, z.B. auf die Rasse, wie Sie es falsch verstanden haben.
Augustus_Varus_Thusnelda_Arminius, Thumelicus
Arminius, Karl Martell, Karl der Große
„Die Germanen waren die Gründer der abendländischen Kultur. Ohne die Germanen hätte es die faustische Kultur nie gegeben. Und damit meine ich eben auch schon die Germanen aus der Zeit des Arminius. Warum? Hätte Arminius die Römer nicht besiegt, wäre auch der von ihm befreite Teil Germaniens römisch geworden. Ohne den freien Teil Germaniens hätte es aber eine Alternative zur apollinischen Kultur gar nicht mehr geben können - jedenfalls nicht in Europa und nicht zu der Zeit, in der es notwendig war -, weil mit Germanien ja fast ganz Europa römisch geworden wäre, was auch bedeutet, daß die Anzahl der römischen Germanen mit der Zeit aufgrund der römischen Dekadenz stark gesunken wäre. (Demographie beachten!).“ (Hubert Brune, 17.11.2018, 22:18 [**]). Darum geht es in dem Text. Dieser Text ist auf staatsrechtliche Belange, also auf etwas rein Kulturelles bezogen. Wer der Kulturträger ist, ist eine andere Frage. Darauf bezieht sich mein Text überhaupt nicht, auf den wiederum Sie sich zwar beziehen, allerdings mit einem rassischen bzw. rassistischen, also - allgemeiner gesagt - biologischen bzw. biologistischen Argument, das folglich völlig ins Leere geht, ja gehen muß, denn (noch einmal): Mein Text, auf den Ihr erster Gästebucheintrag sich bezieht, bezieht sich auf die Kultur allein, Ihr Thema aber ist die biologische Rasse. Es sind zwei verschiedene Themen. Mein Thema ist X, Ihr Thema ist Y, mit dem Sie sich zwar auf mein Thema X beziehen, aber damit nur deutlich zeigen, daß Sie es nicht verstanden haben. In der Schule hätte es zu Ihrem „Aufsatz“ jetzt geheißen: „Thema verfehlt! Sechs! Setzen!“ Sie sind zu oberflächlich. Ihre Oberflächlichkeit ist auch der Grund für Ihre Voreiligkeit bei der Beurteilung fremder Texte. Es gibt nicht nur Ihren Text! Warum verstehen Sie das nicht?

Falsch ist auch Ihre Auffassung von „Nationen“. Diejenigen Nationen, die Sie meinen, deren Entstehung Sie aber falsch begründen, gibt es erst seit Beginn der abendländischen Moderne i.e.S. (seit etwa Ende des 18. Jahrhunderts). Das Wort „Nation“ ist zwar sogar älter als die abendländische Moderne i.w.S., bezog sich aber urprünglich und bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nicht auf den Staat und die Staatsbürgerschaft.
Nationales
Wäre es anders gewesen, dann hätte z.B. Ludwig XIV. nicht „der Staat bin ich“ („l’etat, c’est moi“), sondern „die Nation bin ich“ („la nation, c’est moi“) gesagt. Zu seiner Zeit bedeutete „Nation“ eben etwas anderes, z.B. das, was es in dem Namen „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ auch bedeutete. Stellen Sie sich einmal vor, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation hätte damals „Heiliges Römisches Reich Deutschen Staates“ geheißen. Der Staat, wie wir ihn heute verstehen, ist eben ein Nationalstaat, d.h.: wie die nationalistisch gemeinte Nation ist auch der nationalistisch gemeinte Nationalstaat ein Phänomen des abendländischen Bürgerzeitalters, sprich der abendländischen Moderne i.e.S.. Darum ist Ihre bzw. Days Gleichung „nation is people, nation is DNA“ (**) kurzsichtig, auch typisch angelsächsisch (englisch). Sie sind nicht der erste Deutsche, der „englisch“ denkt; außerdem gehe ich davon aus, daß Sie zu den heute Unter-50-Jährigen gehören, also ohnehin mit Anglizismen vollgestopft sind. Zu den Anglizismen zähle ich nicht nur die mittlerweile unerträglich gewordenen verbalen, sondern auch die mittlerweile ebenso unerträglich gewordenen nonverbalen Sprachformen wie die unbeschreiblich häßlichen Tätowierungen, die übertriebene Nutzung von Computern, Handys, Smartphones, Fast Food, Fettleibigkeit, Heucheleien („cant“), „Gutmenschelei“, „Political Correctness“, Genderismus, Männerfeindlichkeit, Rassismus gegen Weiße (getarnt als „Antirassismus“), Antinationalismus, Internationalismus, Globalismus, Antihumanismus (getarnt als „Philanthropie“), Transhumanismus, Science Fiction, Matrixbezogenheit und überhaupt jede Hingezogenheit zu extremer Weltflucht und extremer Weltsucht.

„Staaten sind rein politische Einheiten, Einheiten der nach außen wirkenden Macht. Sie sind nicht an Einheiten der Rasse, Sprache oder Religion gebunden, sondern sie stehen darüber. Wenn sie sich mit solchen Einheiten decken oder kreuzen, so wird ihre Kraft infolge des inneren Widerspruches in der Regel geringer, nie größer. Die innere Politik ist nur dazu da, um die Kraft und Einheit der äußeren zu sichern. Wo sie andere, eigene Ziele verfolgt, beginnt der Verfall, das Außer-Form-Geraten des Staates.“ (Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, 1933, S. 24). **
Spengler ... nahm den Begriff Rasse metaphysisch“ (**), sagen Sie, doch Sie scheinen Spenglers Bücher gar nicht gelesen zu haben. Spengler verstand unter „Rasse“ etwas Kulturelles, kannte aber selbstverständlich auch die biologische Bedeutung des Wortes / Begriffes „Rasse“. Wenn jemand, z.B. eine Frau, „Rasse hat“, dann ist mit dem Ausdruck nichts Metaphysisches gemeint, sondern etwas, was biologisch begründet sein mag, oft auch ist, aber nicht sein muß, jedenfalls aber in unserer abendländischen Kultur positiv bewertet wird, also ein Werturteil darstellt, das kultureller Herkunft ist.
„Ein Staat ist das »In Form sein« (im Sinne des modernen Sports: Untergang des Abendlandes, S. 1004 ff. **) einer durch ihn gebildeten und dargestellten völkischen Einheit für wirkliche und mögliche Kriege.“ (Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, 1933, S. 24). **
Wenn eine Kultur, eine Nation und ein Mensch in Spenglers Sinne „Rasse haben“, dann sind sie „»in Form«, um einen Sportausdruck zu gebrauchen, der in die Tiefe dringt“ (**), ein Ausdruck, der in Spenglers Hauptwerk eine bedeutende Rolle spielt. Aber davon verstehen Sie ja nichts. Für Sie und Day ist eine Nation nur „people“ und „DNA“ (DNS). Herr Gen-Abfall, Sie sind nicht in Form, haben keine Rasse, dringen leider nicht in die Tiefe. Thema verfehlt (siehe oben).

Wenn Sie mehr als nur einige meiner vielen Texte gelesen hätten, wüßten Sie vielleicht, daß ich auch bezüglich der Kulturen selbstverständlich die biologischen Grundlagen berücksichtige. Ich berücksichtige vieles dabei, zu allererst eben die Natur, und zwar in der Reihenfolge (1.) Landschaft als geologische Bedingung, (2.) Genetik als biologische Bedingung. Erst danach kommen andere Aspekte zum Tragen. Aber in dem Text, auf den Sie sich mit Ihrem ersten Gästebucheintrag (**) bezogen, geht es nur um die Kultur allein (**). Und es ist mein gutes Recht, ein Thema um die Kultur allein kreisen zu lassen. Darauf sind Sie mit Ihren Bemerkungen in keinerlei Weise eingegangen, sondern haben es schlichtweg ignoriert, das Thema verfehlt (siehe oben). Wenn AX aus Rasse A und Kultur X das Bürgerrecht der Kultur Y von Rasse B bekommt, dann darf AX sich immer noch AX, aber eben auch AY oder auch AXY, in völlig abgedrehten Zeiten sogar auch AXBY nennen. Wenn AX dann als AY oder AXY sogar noch eine andere Kultur begründet und diese z.B. Z genannt wird, obwohl AXY rassisch immer noch zu A und kulturell immer noch zu X und Y gehört, kann er sich AXYZ nennen. Das ist möglich, kann aber nicht natürlich-evolutiv erklärt, sondern nur kulturell-geschichtlich verstanden werden.

Es kann sein, daß Sie, Herr Gen-Abfall, Thomas Wangenheim sind, doch das ist nicht wichtig.

Thomas Wangenheim geht in seinem Büchlein „Migration und die Kultur Europas“ (2019) von einer „Ausdehnung des Bürgertums auf die Gesamtheit der Europäer“ (S. 33) aus, „die nun in Opposition zu den ... ärmeren Fremden stehen“ (S. 33), so daß sich das „Klassenphänomen in ein ethnisches“ (S.34), d.h. Rassenphänomen wandelt, sich also die Europäer als „Weltmittelschicht“ (S. 34) und der Rest bzw. „das importierte Prekariat“ (S. 34) als die untere „Weltmasse“ (S. 34) treffen, „Klassimsus und Rassismus“ (S. 34) zusammenfallen.
Abendland und Europa
Die „Elite“ schaffe „sich ein neues Volk“ (S. 38), betreibe „im Grunde die Simulation eines gesunden Bevölkerungswachstums“ (S. 38), wobei es die Aufgabe des Europäers sei, „diese Simulation überflüssig zu machen“ (S. 38), d.h. wieder mehr, nämlich genügend oder sogar mehr als genügend Kinder zu produzieren. Wangenheim sieht „in der Jugend Europas beides, unbedarfte Traumtänzer und eine weniger sichtbare, stetig wachsende wache Jugend, die den Verlust der Kultur verspürt und sie neu sich zu erbauen sehnt. Daß sie noch in der Minderheit ist, tut nichts zur Sache. Es waren immer wenige, die zur Kultur gedrängt haben. Diese Wenigen besitzen wir. Nur müssen sie auch leisten, was sie können, mit Körper und Geist.“ (S. 39-40). Es gehe um „Lebenstüchtigkeit, ... Verdrängungswettbewerb der Zahl. So als müßten Söhne für die Front gezeugt werden“ (S. 41), es gehe darum, einem „Können ein gleichwertiges Müssen entgegenzusetzen“ (S. 42), es müsse „wegen dieser Weltnot ... eine neue europäische Not entstehen“ (S. 42), es gehe um „Untergang der abendländischen Kultur oder Wiederaufrichtung derselben““ (S. 43), um den „Kampf um das Pomerium Europas“ (S. 44), nur „die Rückkehr, die Neuschöpfung“ könne „noch Bedeutung haben“ (S. 45) - Rückkehr als Neuschöpfung -, ihm scheine „in unserer jüngsten Generation, die nun das alte Erbe abtreten soll, dieser manchmal künstlerische, dann denkerische, manchmal rein lebendige, manchmal unternehmerische Geist ein Stück mehr wiederzuerwachen“ (S. 45-46).

Obwohl Wangenheim in seinem 2019 veröffentlichten Buch die Abendländer zu Unrecht schon fast ganz „abgeschrieben“ zu haben scheint und im Abendland ein nichtabendländisches Weltprekariat Fuß gefaßt hat, sehr wahrscheinlich bald den Krieg gegen die Abendländer beginnen, ihn mit einer Lüge begründen, d.h. den Abendländern die Schuld für ihn in die Schuhe schieben wird, glaubt er dennoch, daß es den Abendländern möglich sein wird, ihre Kultur zu erneuern, weil sie sonst untergehen. Seiner bzw. Ihrer Aussage zufolge ist ja für diese Neuschöpfung nur eine kleine Minderheit notwendig, was ich gar nicht bestreite, aber ein möglichst homogenes Volk ist dafür ebenfalls wichtig, schon aus dem einfachen Grunde, daß das Weltprekariat fast überall in der Welt seine Herkunft hat und sich deshalb jederzeit der Hilfe der Menschen seiner Herkunftsländer sicher sein kann. Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Neuschöpfung ist noch geringer dann, wenn die von Wangenheim über alles geliebten „Eliten“ etwas ganz anderes vorhaben (z.B. die Weltbevölkerung ins Chaos stürzen, die Zahl der Weltbevölkerung auf unter 500 Millionen, den durchschnittlichen IQ der Weltbevölkerung auf unter 70 senken ) und der nichtabendländische Teil der Welt sowieso das Abendland haßt sowie über militärische Mittel verfügt oder zur Verfügung gestellt bekommt, die ebenfalls diese Neuschöpfung unmöglich machen können. ** **

Es tut mir leid, daß Sie für „ über ein Jahrzehnt Atheist“ sein und „daraus die Konsequenz“ ziehen mußten: „Antinatalismus und schließlich Selbstmordversuch“ (**). Aber warum hatte das denn sein müssen? Es gibt doch schließlich noch viele andere Möglichkeiten, um ein Problem wenigstens im Sinne des eigenen Lebens zu lösen. Gibt es für Sie keinen Sinn im Leben? Hat das Leben für Sie keinen Sinn?

Ich werde mit dem folgenden Text auf einige Ihrer Aussagen (in grau) etwas näher eingehen:

Denn es geht mir hier um Rasse und Abstammung.(Gen-Abfall).

Ihnen! Ja. Mir aber nicht! Jedenfalls nicht in dem Text (**), auf den Sie sich mit Ihrem am 26.11.2019 erfolgten Gästebucheintrag (**) bezogen haben! Mir ging es in dem besagten Text nicht um „Rasse und Abstammung“.
Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
Es ging in meinem Text nicht darum, ob es eine Rolle spielte für Arminius (Hermann den Cherusker), als er römischer Bürger wurde, welcher Rasse und Abstammung er war. Denn in meinem Text ging es um die Antwort auf die Frage, welche Folgen es gehabt hätte, wenn nicht nur die linksrheinischen und bestimmte andere Germanen, sondern alle Germanen römisch geworden wären, wobei „römisch geworden“ „römische Einwohner, römische Bürger geworden“ bedeutet. Es wurde dadurch - und nur dadurch -, daß nicht alle Germanen römische Staatsbürger wurden, möglich, daß die freien Germanen die abendländische Kultur begründeten, daß also die Entstehung der abendländischen Kultur sich dieser historischen Tatsache verdankt. Es ging in dem Text ausschließlich um die Entstehung der abendländischen Kultur aus Sicht der Geschichte, speziell der Kulturgeschichte und gerade nicht aus Sicht der Biologie, speziell des Rassissmus.

Trotzdem läßt sich sagen, daß das römische Reich sich z.B. auch mit Arminius als Kaiser hätte erhalten können - es gab ja später auch Kaiser germanischer Herkunft -, wie es sich mit bestimmten anderen Führern erhalten konnte, vielleicht sogar noch besser, denn immerhin war Arminius ein Germane, also biogenetisch sehr nah verwandt mit den Römern, während z.B. der Sohn eines arabischen Scheichs, Philippus Arabs, der von 244-249 und damit rund 250 Jahre nach Arminius regierte, mit den Römern biogentisch nicht verwandt war, aber trotzdem das römische Reich nicht grundsätzlich anders regierte als die anderen Soldatenkaiser. „Ja“, könnte Sie jetzt sagen, „die Soldatenkaiser waren ja bereits die Totengräber des römischen Reiches“. Das Interessante daran ist aber, daß gerade eher die von der Herkunft her sogar noch als echte Römer zu bezeichnenden oder doch den Römern nah verwandten Soldatenkaiser dem römischen Reich mehr geschadet haben als die den Römern nicht verwandten Soldatenkaiser.

„Ich sehe statt jenes öden Bildes einer linienförmigen Weltgeschichte, das man nur aufrecht erhält, wenn man vor der überwiegenden Menge der Tatsachen das Auge schließt, das Schauspiel einer Vielzahl mächtiger Kulturen, die mit urweltlicher Kraft aus dem Schoße einer mütterlichen Landschaft, an die jede von ihnen im ganzen Verlauf ihres Daseins streng gebunden bleibt, aufblühen, von denen jede ihrem Stoff, dem Menschentum, ihre eigne Form aufprägt, von denen jede ihre eigne Idee, ihre eignen Leidenschaften, ihr eignes Leben, Wollen, Fühlen, ihren eignen Tod hat.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918, S. 29). **
Überhaupt ist Ihre rassistische These völlig übertrieben. Die Rasse spielt eine Rolle, ja, und zwar sowohl biologisch als auch kulturell. Aber für den Erhalt einer Kultur ist die Reinrassigkeit, also das zu 100 Prozent anwesende „Biomaterial“ nicht unbedingt erforderlich, jedenfalls nicht so wichtig wie z.B. das In-Form-Sein (**). Und Ihr Argument, daß die USA „angelsächsich“ seien, ist ausgemachter Unsinn. Die Gründerväter der USA waren nicht alle Angelsachsen, und selbst dann, wenn man sie unbedingt so bezeichnen wollte, waren sie es spätestens zu dem Zeitpunkt, als sie die USA gründeten, nicht mehr. Natürlich würde auch ich nicht sagen, daß die USA eine „Indianer-“ oder „Negernation“ seien, obschon die Sklaverei auch bei der Gründung der USA eine maßgebliche, wenn nicht sogar die Hauptrolle gespielt hat. Eine Nation gehört nicht den Gründern allein, Herr Gen-Abfall. Ein Volk gehört auch zur Nation. Ein römischer Bürger gehört auch zu Rom, und Rom hat sogar auch unter rassisch fremden Herrschern und Bürgern fremder Herkunft seinen „Tod“ immerhin für eine gewisse Zeit aufschieben können.

In der Nachkommenschaft der Gründer können sich auch Verräter entwickeln, während im Volk, das Ihrer Meinung nach ja überhaupt nichts mit der Gründung zu tun hat, sich glühende Patrioten entwickeln oder schon von Anfang an sein können, auch dann, wenn diese Patrioten biogentisch nicht sehr den Gründervätern entsprechen. Dafür liefert die Geschichte doch auch Beispiele. Sicherlich, das biogenetische „Material“ darf nicht zu sehr „gestreckt“ sein, doch eine „1-zu-1“-Übereinstimmung gibt es ohnehin nicht, weil jede DNS individuell ist, wie Sie vielleicht wissen. Ich bin dennoch vom Herzen her auf Ihrer Seite, kann aber vom Hirn her Ihnen überhaupt nicht zustimmen, weil Ihre Argumenation zu viele Fehler enthält, vieles nicht berücksichtigt und zu sehr von einem Wunschdenken geleitet ist.

Verschwindet das Trägervolk ..., dann verschwindet auch die Kultur, die von diesem Volk erschaffen wurde.(Gen-Abfall).

Das ist weder von mir noch von Herrn Spengler bestritten worden, auch nicht indirekt, nur muß das Trägervolk nicht notwendigerweise ganz genau dem Genpool entsprechen, dem die Kultur oder die Nation zur Zeit der Gründung hatte. Das ist doch völlig klar. Gerade Ihr geliebtes „vereinigtes“ Königreich, zu dem ja hauptsächlich England gehört, ist doch ein „gutes“ Beispiel dafür. Außerdem ist die Gründung oft ein Mythos, so daß die Völker häufig gar nicht genau wissen, auf wen sie sich da eigentlich beziehen, ob die Gründung wirklich so war, wie sie überliefert wird, und ob sie überhaupt eine Gründung war. Ich befürworte uneingeschränkt die Überlieferung, auch die mythische. Ich muß Sie aber schon wieder vorwarnen, da Sie auf ganz auffällige Weise dazu tendieren, einem die gesagten Texte aus dem Zusammenhang zu reißen oder sie gleich zu ignorieren. Wir Menschen brauchen ja gerade deswegen den Mythos, die Überlieferung, weil wir ein Trägervolk haben wollen. Doch dieses Trägervolk hat andererseits auch stets das Volk der jeweiligen Gegenwart zu sein, und wenn es diese Pflicht nicht mehr erfüllen kann, dann ist auch das bis dahin Getragene am Ende. Ob das Volk als Genpool zu 100 Prozent gleichbleibt oder nicht, ist eine Frage der Relativität. Ein Volk kann durchmischt werden, nur nicht zu sehr. Glauben Sie mir ruhig. Genaugenommen unterscheiden sich z.B. Schotten, die keltischen Ursprungs sind, und Engländer, die germanischen Ursprungs sind. Doch es kommt darauf an, wo genau man die Meßlatte anlegt. Schotten und Engländer haben eine lange gemeinsame Geschichte und sich erst 1707 vereint (siehe: „Act of Union“). Sie sind auch biogentisch relativ nah verwandt (es kommt aber immer darauf an, woran man es mißt), trotzdem gibt es viele unter ihnen, die eine solche Einheit als Lüge bezeichnen. Und was ist z.B. mit Ägypten oder China? Eine lange Geschichte, unterschiedliche Völker, eine Kultur! Kann man da wirklich noch von einer „Träger-DNS“ sprechen? Wohl kaum. Wir Abendländer deuten deshalb immer einen Genpool in alle möglichen Völker hinein, weil unser Genpool tatsächlich einheitlich, ziemlich nah an 100 Prozent ist bzw. bis vor noch nicht langer Zeit war, und zwar seit sehr langer Zeit. Bei anderen Völkern ist das anders, teilweise sogar fast genau andersherum, bei den Schwarzafrikanern beispielsweise, deren biogenetische Vielfalt ins Unendliche zu reichen scheint, jedenfalls aus Sicht der Abendländer.

Spengler hat das auch nicht verstanden, er nahm den Begriff Rasse metaphysisch.(Gen-Abfall).

Spengler hat das verstanden und nahm den „Begriff Rassenichtmetaphysisch“, sondern kulturgeschichtlich. (Mehr dazu oben [**|**]). Sie zeigen mit Ihren Aussagen nur, daß Sie ihn nicht verstanden haben.

Militärhistoriker Martin van Creveld ..., der in seinem Essay „War and Migration“ (in: „There Will Be War“; Volume X) darauf hinwies, daß Einwanderung und Krieg immer zwei Seiten der selben Medaille waren.(Gen-Abfall).

Das ist eine Binsenweisheit! Vielleicht nicht mehr für Sie. Fragen Sie ältere Menschen danach, ob „Einwanderung und Krieg immer zwei Seiten der selben Medaille“ sind (und nicht nur „waren“, wie Sie wieder falsch formulieren), dann wird Ihnen jeder, der noch nicht gehirngewaschen ist, sagen, daß diese Aussage richtig ist, weil sie eine Tatsache zum Ausdruck bringt. Einwanderung und Krieg sind immer zwei Seiten derselben Medaille!

Zur Dichte: ... leider leben wir heute zu einer Zeit, da sich alles ballt und viel zu voll ist. Besonders Deutschland ist hier eines der vollsten Länder, und das wirkt sich negativ auf mein Gemüt aus (ich bin Bodensatz und Unterschicht und kann eben _nicht_ in den Bayerischen Wald o. ä. ziehen).(Gen-Abfall).

Können Sie denn dagegen, daß Sie „Bodensatz und Unterschicht“ sind, gar nichts unternehmen? Antworten Sie mir aber nicht wieder mit der „Konsequenz: Antinatalismus und schließlich Selbstmordversuch“.

Birg ist irrelevant -- wie für Sie ja auch Vox Day irrelevant ist. Malthus ist auch nicht widerlegt, denn der technische Vorsprung war das einzige, das uns vor einem Massensterben rettet ....(Gen-Abfall).

Offensichtlich ist, daß Sie überhaupt nicht verstanden haben, warum ich Birg erwähnt habe. Ich habe auch nicht gesagt, daß Vox Day für mich „irrelevant“ sei, wie Sie frech und - wieder - falsch behaupten, sondern ich habe gesagt (es folgt ein Zitat): „Was Vox Day dazu sagt, ist nicht wichtig.“ (**). Ich muß wohl nicht auf Ihre ungenügende Sprachkompetenz näher eingehen. Auch habe ich nicht gesagt, daß Malthus widerlegt sei, sondern ich habe gesagt, daß (es folgt wieder ein Zitat) „wir nicht genau wissen, ob Malthus’ Theorie falsch oder richtig ist“ (**) und zuvor aus Birgs 1996 veröffentlichtem Buch „Die Weltbevölkerung“ zitiert:
„»Süßmilch (Johann Peter [1707-1767]; HB*) hatte durch empirische Tragfähigkeitsanalysen begründet, daß die Erde mehr als das Zehnfache der Menschenzahl ernähren könne, als zu seiner Zeit lebten. Malthus' Kernthese war, daß die Erde bereits mit der damaligen Bevölkerungszahl von rd. einer Milliarde übervölkert sei und daß ein weiterer Zuwachs die Gesellschaft in den politischen, ökonomischen und moralischen Ruin führen müsse. Heute (1996; HB*) lebt die sechsfache Zahl der Menschen als zu Malthus’ Zeit, wobei ein großer Teil von ihnen - mehr als die gesamte damalige Menschheit - einen unvergleichlich höheren Lebensstandard hat als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte, und dies bei mehr als der doppelten Lebenserwartung. Süßmilchs Ideen haben sich bestätigt, nicht die von Malthus, warum ist dann aber Süßmilch nahezu vergessen und nicht Malthus? Wahrscheinlich kann diese Frage in hundert Jahren genauso gestellt werden wie heute. Die Antwort darauf hat viel mit dem Problem zu tun, warum Menschen Hungers sterben müssen, obwohl das Ernährungspotential der Erde groß genug ist, um eine weitaus größere als die heute lebende Menschenzahl zu ernähren.« (**).“ **
Malthus Kernthese ist falsch, ob aber seine Theorie insgesamt falsch ist, ist nicht sicher. Es verhält sich mit Malthus genauso wie mit Darwin, dessen Kernthese ebenfalls falsch ist, obschon nicht sicher ist, ob deswegen auch seine Theorie insgesamt falsch ist. Das ist kein Wunder, denn Darwin bezog sich ja auf Malthus.

Jetzt, in diesem Moment, leben
 
auf unserem Planeten Erde.
Der abendländische Technikerfolg nie zuvor gekannten Ausmaßes sowie die strenge Einhaltung der Hygienemaßnahmen im Abendland brachten zunächst nur im Abendland, später in der ganzen Welt, weil wir Abendländer unsere Technik verraten haben, eine solche Bevölkerungsvermehrung, daß seit der Zeit, seit der die durchschnittliche Intelligenz der Weltbevölkerung abnimmt, weil die Zahl der Nichtabendlandbevölkerung zunimmt und außerdem die Zahl der Abendlandbevölkerung abnimmt, die Gefahr immer größer wird, daß unsere Technik verlorengehen wird, was Spengler übrigens auch vorhergesagt hat (im Hauptwerk [**|**] und im Werk „Der Mensch und die Technik“ [**]). Der „technische Vorsprungist - und nichtwar“, wie Sie geschrieben haben - „das einzige, das uns vor einem Massensterben rettet“. Denn damals verhinderte er nicht ein Massensterben, sondern verursachte immer mehr Massenleben. Diesen Unterschied zu verstehen, ist außerordentlich wichtig, Herr Gen-Abfall. Die Massen müssen ja erst gebildet sein, bevor sie „sterben“. Hätten die faustischen Abendländer ihre Technik nicht ins Leben gebracht, gäbe es heute wahrscheinlich nur 500 Millionen statt tatsächlich 7,7 Milliarden Menschen.

Weiss ist mir ansonsten eigentlich zu beschränkt in seinen Schlußfolgerungen, sieht aber auch ein »Großes Chaos« um 2030 auf uns zukommen, wie Vox Day ab 2033 den Zusammenbruch der USA vorhersagt.(Gen-Abfall).

Weiss ist nichtbeschränkt in seinen Schlußfolgerungen“. Wenn Sie meine Texte zu Weiss gelesen hätten, dann wüßten Sie, daß Weiss ähnlich wie ich über die Zukunft urteilt. Auch könnten Sie dann vielleicht selbst schlußfolgern, daß Ihre Behauptung, für mich sei „Vox Day irrelevant“, gar nicht richtig sein kann. Außerdem habe ich ja nicht gesagt, daß Vox Day für mich „irrelevant“ sei, wie Sie frech und - wieder - falsch behaupten, sondern ich habe gesagt (es folgt ein Zitat): „Was Vox Day dazu sagt, ist nicht wichtig.“ (**). Ich muß wohl nicht auf Ihre ungenügende Sprachkompetenz näher eingehen.

Zu den „Briten“ aus John R. Bakers »Race« ....(Gen-Abfall).

Es gibt keine „Briten“. Es gab einmal Britannier, die nach der Kunde über das Eintreffen der Angeln, Sachsen, Friesen und Jüten (ob Jüten, ist wissenschaftlich jedoch nicht bestätigt) die Insel verlassen haben. „Briten“ jedoch gab und gibt es nicht. Herr Baker plappert hier nur einem typisch „modernen Mythologiesierungsversuch“ nach. Außerdem enthält sein Text noch andere Fehler. Es gibt Angelsachsen, Engländer, zusammengesetzt aus Angeln, Sachsen, Friesen, Jüten (Jüten sind hierfür wissenschaftlich jedoch nicht bestätigt), zu denen sich später auch noch Normannen gesellten, und die Reste verschiedener Keltenvölker wie Waliser, Schotten und Iren (diese wiederum nur auf der Insel Irland). Die Geschichte dieser Völker ist wissenschaftlich eindeutig festgestellt. Also lassen Sie bitte Ihre „Nachmythologisierungsversuche“ sein. Das ist nur peinlich - jedenfalls für einen Historiker!

Nach Ihrer Antwort gibt es z. B. keine Sklaven ....(Gen-Abfall).

Das ist falsch. Außerdem habe ich sowieso nie gesagt, daß es „keine Sklaven“ gibt, wohl aber schon sehr oft, daß man sich nicht zum Sklaven machen soll.

Ob man nun als Bodensatz lebt wie ich -- den nur der christliche Glaube am Leben hält, sonst hätte ich mich schon längst erhängt -- oder ob man durch Erbe o. ä. ruhig und sicher leben kann, soll keinen Unterschied darstellen? Ist es auch egal, ob man bucklig und häßlich und psychisch krank ist oder nicht?(Gen-Abfall).

Ihr Selbstmitleid in Ehren, aber daß Sie dann unmittelbar auf „Erbe“ und darauf, daß man „ruhig und sicher leben kann“, zu sprechen kommen, beides mit der Frage nach dem „Unterschied“ zusammenbringen und natürlich zum Abschluß - wie selbstverständlich - mit der Moralkeule dem auch noch das Adjektiv „egal“ unterschieben müssen, deute ich vorerst als Spott. Und mit Konvertiten habe ich leider immer wieder nur eine Erfahrung gemacht: Kovertiten sind im Umgang mit Menschen schlimmer als Nichtkonvertiten, und am schlimmsten sind diejenigen Konvertiten, die als junge Erwachsene zum Atheismus und später vom Atheismus wieder zurück zum usrprünglichen Glauben(ssystem) wechselten.

Der einzige Grund, dieses Leben zu ertragen, ist der Glaube an Jesus Christus, am schönsten ausgedrückt in Reinhold Schneiders „Verhüllter Tag“, auch in seinem Essay „Über den Selbstmord“. Ich war selbst über ein Jahrzehnt Atheist und zog daraus die Konsequenz: Antinatalismus und schließlich Selbstmordversuch. Es ist hier sowieso Hopfen und Malz verloren, wenn man glaubt, Moral müßte nicht objektiv sein. Sie muß. Sie muß entdeckt werden, braucht einen objektiven Gesetzgeber ....(Gen-Abfall).

Zweite Religiosität“ hat Spengler das Phönomen genannt, das Sie ereilt zu haben scheint. Vorher waren Sie ein Pseudoreligiöser (Sie sagen „Atheist“). Wenn ich Ihre „wiedergewonnene Religisosität“, Ihre „Moral“ als unbedingten „Du-sollst“-Imperativ und Ihre Forderung nach einem „objektiven Gesetzgeber“ aufeinander abzustimmen versuche, dann bin ich geneigt, Ihnen zu sagen, daß Sie eine Religionsgemeinschaft als Moralgemeinschaft haben wollen, wie es sie schon oft gegeben hat. Obendrein haben wir die sowieso schon, nur eben pseudomäßig: eine Pseudoreligion als Pseudomoral (Heuchelei ohne Ende), eine Pseudoobjektivität und einen Pseudogesetzgeber, ... alles in Pseudoform, nichts in echter Form. Und Sie sind nicht in Form, wie Sie hier wieder offen zeigen.

Weil Sie jetzt schon zweimal Ihren Selbstmordversuch angesprochen haben, erlaube ich mir die Frage angesichts der Tatsache, daß es doch technisch überhaupt kein Problem ist, sich zu ermorden: Warum haben Sie es nicht geschafft, sich selbst zu ermorden? In der Wortkomposition „Selbstmordversuch“ steckt das Wort „Versuch“, und im semantischen Feld des Wortes „Versuch“ befindet sich auch das Wort „Absicht“. Es ist überhaupt kein Problem, einen Selbstmordversuch erfolgreich zu beenden. Warum haben Sie es trotz Absicht und Versuch nicht geschafft, sich selbst zu ermorden?

Selbstmordversucher sind durchweg solche Menschen, die anderen Menschen ein Verhalten, also Zeichen aberpressen wollen. Ich hoffe, ich konnte Ihren Erpressungsversuchen widerstehen. Denn wenn ja, dann habe ich Ihnen geholfen.

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN 1266) Hubert Brune, 29.07.2020 (7266)

7266

Danke, lieber Simon (**), für Deinen erneuten Gästebucheintrag (**).

Verzeihung dafür, daß ich mich nicht schon zum von mir zugesagten Termin gemeldet habe (**|**). Der Grund lag in der von der „Corona“-Hysterie ausgelösten Verschiebung meines Urlaubs. Zwar habe ich den Urlaub, aber nicht meinen Eintrag in Dein Gästebuch nachgeholt. Diesen Eintrag hat dann Alf für mich nachgeholt (**|**), weil ich am Boden zerstört war ob des versäumten Termins. Gut, das ist jetzt mit etwas Übertreibung gesagt, aber Du sollst schon wissen, daß ich Deine wunderbaren Webseiten mit Interesse gelesen habe, weshalb es um so unverzeihlicher ist, den zugesagten Termin für den Gästebucheintrag versäumt zu haben; doch wie gesagt: Schuld daran hatte die „Corona“-Hysterie.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN 1267) Hubert Brune, 30.07.2020 (7267)

7267

@ Brauche Information. **

Danke für Ihren Gästebucheintrag.

Ja, das, was Spengler zufolge „in Form“ ist, hat wirklich auch mit Sport zu tun. Folgendes Beispiel:

„Es sind Daseinsströme »in Form«, um einen Sportausdruck zu gebrauchen, der in die Tiefe dringt. In Form ist ein Feld von Rennpferden, das sicher in den Gelenken mit feinem Schwung über die Hürde geht und sich dann wieder im gleichen Takt der Hufe über die Ebene bewegt. In Form sind Ringer, Fechter und Ballspieler, denen das Gewagteste leicht und selbstverständlich von der Hand geht. In Form ist eine Kunstepoche, für welche die Tradition Natur ist wie der Kontrapunkt für Bach. In Form ist eine Armee, wie sie Napoleon bei Austerlitz und Moltke bei Sedan hatten. So gut wie alles, was in der Weltgeschichte geleistet worden ist, im Krieg und in jener Fortsetzung des Krieges durch geistige Mittel, die wir Politik nennen, alle erfolgreiche Diplomatie, Taktik, Strategie, sei es die von Staaten, Ständen oder Parteien, rührt von lebendigen Einheiten her, die sich in Form befanden.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918-1922, S. 965-966). **

Herrscher und Ball
Das, was „ ist“, „hat Rasse“ oder „ist von Rasse“. Es zeugt von Übung, Training, Zucht, Aufopferung, Tiefe, Konzentrationsfähigkeit, etwas, das es heute immer seltener, dafür aber immer öfter in fälschlicher Weise gibt. Wer durch Sport krank wird, macht etwas falsch. Wer sich entspannt und in das Entspannungsprogramm auch Spannungen eingebaut hat, entspannt nicht, sondern verspannt (wieder). Manche können gar nicht anders, als beim Entspannen wieder genau das zu tun, wovon die Entspannung lösen oder gar erlösen soll. Dieses Phänomen gibt es in allen Bereichen. Unsere abendländische Moderne symbolisiert eine Mobilmachung in jeder Hinsicht und zugleich die ständige Suche nach Entspannung. Kein Wunder, daß die Suche nicht selten efolglos bleibt, denn die ständig geforderte Mobilität beansprucht die Modernen auch in ihrer Freizeit. Die Moderne verlangt den Menschen immer mehr ab, weshalb es zwar auch immer mehr Menschen gibt, die meinen, in Form zu sein, aber immer weniger Menschen gibt, die wirklich in Form sind.

Lassen wir Spengler selbst wieder zu Wort kommen:

„Die Schicksalsfrage für wirklich vorhandene und nicht in den Köpfen entworfene Staaten ist aber nicht die ihrer idealen Aufgabe und Gliederung, sondern die ihrer innern Autorität, die auf die Dauer nicht durch materielle Mittel aufrechterhalten wird, sondern durch das Vertrauen selbst der Gegner auf ihre Leistungsfähigkeit. Die entscheidenden Probleme liegen nicht in der Ausarbeitung von Verfassungen, sondern in der Organisation einer gut arbeitenden Regierung; nicht in der Verteilung politischer Rechte nach »gerechten« Grundsätzen, die in der Regel nichts sind als die Vorstellung, welche ein Stand sich von seinen berechtigten Ansprüchen macht, sondern im arbeitenden Takt des Ganzen – arbeiten wieder im Sportsinne verstanden: die Arbeit der Muskeln und Sehnen im gestreckten Galopp eines Pferdes, das sich dem Ziel nähert – in jenem Takt, der starke Begabungen von selbst in seinen Bann zieht; und endlich nicht in einer weltfremden Moral, sondern in der Beständigkeit, Sicherheit und Überlegenheit der politischen Führung. Je selbstverständlicher das alles ist, je weniger man darüber redet oder gar streitet, desto vollkommener ist ein Staat, desto höher ist der Rang, die geschichtliche Leistungsfähigkeit und damit das Schicksal einer Nation. Staatshoheit, Souveränität ist ein Lebenssymbol erster Ordnung. Sie unterscheidet Subjekte und Objekte der politischen Ereignisse nicht nur in der innern, sondern, was sehr viel wichtiger ist, in der äußeren Geschichte. Die Stärke der Führung, die in der klaren Scheidung beider Faktoren zum Ausdruck kommt, ist das unzweideutige Kennzeichen der Lebenskraft einer politischen Einheit, und zwar bis zu dem Grade, daß die Erschütterung der bestehenden Autorität etwa durch die Anhänger eines entgegengesetzten Verfassungsideals so gut wie immer nicht etwa diese Anhängerschaft zum Subjekt der innern, sondern die ganze Nation zum Objekt einer fremden Politik macht, und zwar sehr oft für immer.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918-1922, S. 1015-1016). ). **

„Aus diesem Grunde ist in jedem gesunden Staat der Buchstabe der geschriebenen Verfassung von geringer Bedeutung gegenüber dem Brauch der lebendigen »Verfassung« im Sportsinne, die sich aus Erfahrungen der Zeit, der Lage und vor allem aus den Rasseeigenschaften der Nation ganz von selbst und unbemerkt entwickelt hat. Je kräftiger diese natürliche Form des Staatskörpers herausgebildet ist, desto sicherer arbeitet er in jeder unvorhergesehenen Lage, wobei es zuletzt ganz gleichgültig wird, ob der tatsächliche Führer den Titel König, Minister, Parteiführer oder überhaupt kein bestimmbares Verhältnis zum Staate besitzt, wie Cecil Rhodes in Südafrika. Die römische Nobilität, welche die Politik im Zeitalter der drei Punischen Kriege beherrscht hat, war staatsrechtlich gar nicht vorhanden. In jedem Falle aber ist der Staat auf eine Minderheit von staatsmännischem Instinkt angewiesen, welche den Rest der Nation im Kampf der Geschichte repräsentiert“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918-1922, S. 1016). **

Anteile an meiner
quad. Erkenntnistheorie:
Anteile an meiner
Kulturtheorie:
Anteile an meiner
allg. Entwicklungstheorie:
Anteile an meiner quadrialistischen Evolutiunsheorie Anteile an meiner Kulturtheorie Anteile an meiner Kulturtheorie
Nur der blaue Anteil in der mittleren Abbildung zeigt den Einfuß Spenglers auf meine Kulturtheorie; auf meine anderen Theorien hat er gar keinen Einfluß. Spengler hätte außerdem eine Trennung von Erkenntnis-, Kultur- und Entwicklungstheorie so, wie ich sie vorgenommen habe, nicht unterstützt, weil er alles in seine Geschichts- und Kulturphilosophie untergebracht und Kulturen als Monaden verstanden hat. Mein Eigenanteil an den drei Theorien ist in den Abbildungen übrigens schwarz gefärbt. **
Spenglers und meine Philosophie stimmen übrigens nicht völlig überein, auch sind sein und mein „Sosein“ und „Dasein“ bzw. „In-der-Welt-Sein“ unterschiedlich. Trotzdem hat seine Philosophie meine beeinflußt, und zwar seit 2000, denn erst 2000 las ich zum ersten Mal ein Buch von ihm, nämlich sein Hauptwerk (**). Zwar kannte ich auch zuvor schon einige seiner Thesen, doch ich meinte, daß seine von den meisten Wissenschaftlern als „zu unwissenschaftlich“ beurteilte Philosophie oder Weltanschauung für mich nicht in Frage kam, und wußte, daß ich selbst zu sehr der Wissenschaft verpflichtet war. Das änderte sich allmählich, auch und nicht zuletzt durch den Einfluß meiner Ehefrau. Ich hatte mich auch schon vor 2000 innerlich immer weiter von der Wissenschaft getrennt und der Philosophie wieder mehr gewidmet, gewissermaßen an der Prioritätenschraube wieder gedreht, weil ich zu der Erkenntnis gekommen war, daß die Wissenschaft sich immer mehr der Korruption und also dem Geld ausgeliefert hatte. Die Zweifel an der Wissenschaft waren mir sogar schon während meines Studiums an der Universität gekommen, doch sogleich immer wieder von mir beiseite geschoben worden, was sich erst während der letzten Semester meines Studiums änderte und wofür auch und nicht zuletzt private Gründe von entscheidender Bedeutung waren.  –  Zur Geschichte meines Webangebots (**) - so heißt eine meiner Webseiten, die ich nach langem Warten erst 2017 veröffentlichte, denn schließlich braucht Geschichte ja Zeit, und die dieser Geschichte entsprechende Zeit begann im Jahre 1993, als für mich längst klar war, daß dem von mir immer schon anvisierten Thema - ALLES () - mit der Wissenschaft allein nicht beizukommen war, weshalb ich mich seitdem zum einen fachübergreifenden Wissenschaftsdisziplinen und zum anderen philosophischen Themen noch mehr anvertraute als vorher schon, denn eigentlich war das nur während der frühen und mittleren Semester meines Studiums anders, doch diese Zeit war jetzt bereits seit einer gefühlten Ewigkeit vorbei.

Die Schlußfolgerung, zu der ich kam, sobald ich Spenglers Hauptwerk gelesen hatte, läßt aufmerken: Spenglers Philosophie, Weltanschauung oder Theorie ist eine Bereicherung auch, ja sogar ganz besonders für die Wissenschaft. Wer Spenglers Hauptwerk gelesen hat, aber nicht zu dieser Schlußfolgerung gekommen ist, der kann Spengler nicht verstanden haben und sei hiermit aufgefordert, es noch ein- bis viermal zu lesen.

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN 1268) Kathrina, 31.07.2020, 19:49 (7268)

7268

@ Herbert Ludwig:

„Schon Goethe habe auf die tödliche Wirkung mancher von Ärzten verabreichten Medikamente hingewiesen, ließ er doch seinen Faust, den Mediziner, in einem Moment der Selbsterkenntnis klagend ausrufen:

»Hier war die Arzenei, die Patienten starben,
und niemand fragte, wer genas.
So haben wir mit höllischen Latwergen (= sirupartige Arznei)
In diesen Tälern, diesen Bergen
Weit schlimmer als die Pest getobt.
Ich habe selbst das Gift an tausende gegeben:
Sie welkten hin, ich muss erleben,
dass man die frechen Mörder lobt.«
(Johann Wolfgang von Goethe, Faust (I), 1790 bzw. 1808, S. 50-51 [**]).

Wie steht es mit Verantwortung und Selbsterkenntnis bei den Akteuren im heutigen medizinisch-industriellen Komplex?“ **

Ziemlich schlecht. Wenn man dem dann noch die Krone, d.h. die „Hochfinanz“, aufsetzt, ist es so schlecht, wie es schlechter nicht gehen kann. Das Geld verdirbt sie alle. Es wird Zeit, daß das Recht das Geld besiegt.

 

NACH OBEN 1269) Graf Demo, 01.08.2020, 14:02 (7269)

7269

Eine TATSACHE: Afrika ist der Kontinent, auf dem es den meisten Nachwuchs gibt. Nirgendwo sind die Reproduktionsraten so hoch wie in Afrika. Gäbe es in Afrika nicht diese mit weitem Abstand höchste Reproduktionsrate, d.h. hätte Afrika nicht seinen riesigen Bevölkerungszuwachs, könnte die Zahl der Weltbevölkerung nicht steigen, d.h. sie steigt nur wegen Afrikas Bevölkerungszuwachs.

 

NACH OBEN 1270) Kathrina, 02.08.2020, 02:27 (7270)

7270

@ Michael:

„@ Kathrina:

»Es wird Zeit, daß das Recht das Geld besiegt.« ** **

Recht ist doch ohne einen mächtigen Richter, der zur Not durch bewaffnete Leute beschützt wird, die bezahlt werden müssen, nichts weiter als ein Witz, während das Geld eine so ernste Sache ist, daß vor Gerichten darum gestritten wird. Und auch die Beamten, die gemäß Anweisungen des Richters die Verbrecher hinter Schloß und Riegel sperren, tun das nur gegen Bezahlung. Oder irre ich da, und die tun das für »lauwarmen Hundedreck« bzw. Händedruck?“ **

Eine dumme Frage darf man auch mit einer Frage beantworten:

Glauben Sie, daß Sie ein Recht auf Leben haben?

In ganz schlimmen Fällen darf man noch eine zweite Frage hinterherschieben:

Wissen Sie jetzt, was ich mit „Recht“ gemeint habe?

@ Michael:

„Wie haben wir uns Ihrer Auffassung nach den „Sieg über das Geld“ vorzustellen?“ **

Siegreich, ruhmreich, glorreich, glanzvoll. Mit Glanz und Gloria eben.

@ Kalle Möllmann:

„DANKE, Kathrina, daß Sie uns daran erinnern, daß nicht alle Deutschen immer nur blöd waren ...!“ **

Die Deutschen waren bis vor kurzem noch das intelligenteste Volk der Welt. Wegen der Masseneinwanderung sind zwar noch nicht die Deutschen, ist aber die Bevölkerung der Bundesrepublik um einige Rangplätze gesunken. Aber wir reden hier ja allein über die Deutschen, das Volk der Dichter und Denker, der Philosophen und Wissenschaftler, der Erfinder und Techniker, der Musiker und Künstler, der Reformatoren und Faustiker, der Soldaten und Perfektionisten.

Das Ziel der Globalmafiosis ist nicht nur die drastische Minderung der Macht der Nationen und der Mittelschicht, nicht nur die drastische Minderung der Bevölkerung, sondern auch die drastische Minderung der Intelligenz. Um diese drei (es gibt noch mehr) Ziele zu erreichen, müssen sie die Macht, besonders die Wirtschaftsmacht und die Intelligenz der Völker (Nationen) zerstören und die Völker ins Chaos stürzen. Es reicht also nicht, dies mit Ruanda oder Polen oder anderen hierfür unbedeutenden Nationen zu machen, sondern es müssen die Weltmeister her, die Deutschen eben, der Rest wird sich danach von selbst erledigen. Die Geschichte der EU hat es schon gezeigt: alle wollen Mitglied werden, weil Deutschland sie ja bezahlt und dadurch reicher macht; doch daß sie sich damit den Ast absägen, auf dem sie sitzen, bemerken sie nicht; mit anderen Worten: diese Dummen beißen die Hand, die sie füttert.

 

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