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EINTRAGEN

Einträge 1 bis 6 (im dritten Gästebuch) von 138 (in allen drei Gästebüchern)

Netter Prüfer

Eingetragen am Freitag, 18.09.2020 um 10:43 Uhr 

Hallo.

Facebook und Twitter wachsen. Machen da Gästebücher überhaupt noch einen Sinn?

Kommentar von Hubert Brune:


Gästebücher haben noch nie einen Sinn „gemacht“, sondern immer nur einen Sinn gehabt, Herr Prüfer.

Die Frage ist eher, ob Anglizismen überhaupt einen Sinn haben - abgesehen von dem Sinn, die beste Sprache der Welt - Deutsch - herabzusetzen, so wie es mit dem Englischen vor Jahrunderten schon passierte.

Freundliche Grüße.

Hubert Brune

Brauche Information

Eingetragen am Donnerstag, 30.07.2020 um 14:58 Uhr 

Hallo.

Hat das, was Spengler zufolge in Form ist, wirklich mit Sport zu tun?

Gruß.

Kommentar von Hubert Brune:


Danke für Ihren Gästebucheintrag.

Ja, das, was Spengler zufolge „in Form“ ist, hat wirklich auch mit Sport zu tun. Folgendes Beispiel:

„Es sind Daseinsströme »in Form«, um einen Sportausdruck zu gebrauchen, der in die Tiefe dringt. In Form ist ein Feld von Rennpferden, das sicher in den Gelenken mit feinem Schwung über die Hürde geht und sich dann wieder im gleichen Takt der Hufe über die Ebene bewegt. In Form sind Ringer, Fechter und Ballspieler, denen das Gewagteste leicht und selbstverständlich von der Hand geht. In Form ist eine Kunstepoche, für welche die Tradition Natur ist wie der Kontrapunkt für Bach. In Form ist eine Armee, wie sie Napoleon bei Austerlitz und Moltke bei Sedan hatten. So gut wie alles, was in der Weltgeschichte geleistet worden ist, im Krieg und in jener Fortsetzung des Krieges durch geistige Mittel, die wir Politik nennen, alle erfolgreiche Diplomatie, Taktik, Strategie, sei es die von Staaten, Ständen oder Parteien, rührt von lebendigen Einheiten her, die sich in Form befanden.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918-1922, S. 965-966). **

Herrscher und Ball
Das, was „in Form ist“, „hat Rasse“ oder „ist von Rasse“. Es zeugt von Übung, Training, Zucht, Aufopferung, Tiefe, Konzentrationsfähigkeit, etwas, das es heute immer seltener, dafür aber immer öfter in fälschlicher Weise gibt. Wer durch Sport krank wird, macht etwas falsch. Wer sich entspannt und in das Entspannungsprogramm auch Spannungen eingebaut hat, entspannt nicht, sondern verspannt (wieder). Manche können gar nicht anders, als beim Entspannen wieder genau das zu tun, wovon die Entspannung lösen oder gar erlösen soll. Dieses Phänomen gibt es in allen Bereichen. Unsere abendländische Moderne symbolisiert eine Mobilmachung in jeder Hinsicht und zugleich die ständige Suche nach Entspannung. Kein Wunder, daß die Suche nicht selten efolglos bleibt, denn die ständig geforderte Mobilität beansprucht die Modernen auch in ihrer Freizeit. Die Moderne verlangt den Menschen immer mehr ab, weshalb es zwar auch immer mehr Menschen gibt, die meinen, in Form zu sein, aber immer weniger Menschen gibt, die wirklich in Form sind.

Lassen wir Spengler selbst wieder zu Wort kommen:

„Die Schicksalsfrage für wirklich vorhandene und nicht in den Köpfen entworfene Staaten ist aber nicht die ihrer idealen Aufgabe und Gliederung, sondern die ihrer innern Autorität, die auf die Dauer nicht durch materielle Mittel aufrechterhalten wird, sondern durch das Vertrauen selbst der Gegner auf ihre Leistungsfähigkeit. Die entscheidenden Probleme liegen nicht in der Ausarbeitung von Verfassungen, sondern in der Organisation einer gut arbeitenden Regierung; nicht in der Verteilung politischer Rechte nach »gerechten« Grundsätzen, die in der Regel nichts sind als die Vorstellung, welche ein Stand sich von seinen berechtigten Ansprüchen macht, sondern im arbeitenden Takt des Ganzen – arbeiten wieder im Sportsinne verstanden: die Arbeit der Muskeln und Sehnen im gestreckten Galopp eines Pferdes, das sich dem Ziel nähert – in jenem Takt, der starke Begabungen von selbst in seinen Bann zieht; und endlich nicht in einer weltfremden Moral, sondern in der Beständigkeit, Sicherheit und Überlegenheit der politischen Führung. Je selbstverständlicher das alles ist, je weniger man darüber redet oder gar streitet, desto vollkommener ist ein Staat, desto höher ist der Rang, die geschichtliche Leistungsfähigkeit und damit das Schicksal einer Nation. Staatshoheit, Souveränität ist ein Lebenssymbol erster Ordnung. Sie unterscheidet Subjekte und Objekte der politischen Ereignisse nicht nur in der innern, sondern, was sehr viel wichtiger ist, in der äußeren Geschichte. Die Stärke der Führung, die in der klaren Scheidung beider Faktoren zum Ausdruck kommt, ist das unzweideutige Kennzeichen der Lebenskraft einer politischen Einheit, und zwar bis zu dem Grade, daß die Erschütterung der bestehenden Autorität etwa durch die Anhänger eines entgegengesetzten Verfassungsideals so gut wie immer nicht etwa diese Anhängerschaft zum Subjekt der innern, sondern die ganze Nation zum Objekt einer fremden Politik macht, und zwar sehr oft für immer.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918-1922, S. 1015-1016). **

„Aus diesem Grunde ist in jedem gesunden Staat der Buchstabe der geschriebenen Verfassung von geringer Bedeutung gegenüber dem Brauch der lebendigen »Verfassung« im Sportsinne, die sich aus Erfahrungen der Zeit, der Lage und vor allem aus den Rasseeigenschaften der Nation ganz von selbst und unbemerkt entwickelt hat. Je kräftiger diese natürliche Form des Staatskörpers herausgebildet ist, desto sicherer arbeitet er in jeder unvorhergesehenen Lage, wobei es zuletzt ganz gleichgültig wird, ob der tatsächliche Führer den Titel König, Minister, Parteiführer oder überhaupt kein bestimmbares Verhältnis zum Staate besitzt, wie Cecil Rhodes in Südafrika. Die römische Nobilität, welche die Politik im Zeitalter der drei Punischen Kriege beherrscht hat, war staatsrechtlich gar nicht vorhanden. In jedem Falle aber ist der Staat auf eine Minderheit von staatsmännischem Instinkt angewiesen, welche den Rest der Nation im Kampf der Geschichte repräsentiert“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918-1922, S. 1016). **

Anteile an meiner
quad. Erkenntnistheorie:
Anteile an meiner
Kulturtheorie:
Anteile an meiner
allg. Entwicklungstheorie:
Anteile an meiner quadrialistischen Evolutiunsheorie Anteile an meiner Kulturtheorie Anteile an meiner Kulturtheorie
Nur der blaue Anteil in der mittleren Abbildung zeigt den Einfuß Spenglers auf meine Kulturtheorie; auf meine anderen Theorien hat er gar keinen Einfluß. Spengler hätte außerdem eine Trennung von Erkenntnis-, Kultur- und Entwicklungstheorie so, wie ich sie vorgenommen habe, nicht unterstützt, weil er alles in seine Geschichts- und Kulturphilosophie untergebracht und Kulturen als Monaden verstanden hat. Mein Eigenanteil an den drei Theorien ist in den Abbildungen übrigens schwarz gefärbt. **
Spenglers und meine Philosophie stimmen übrigens nicht völlig überein, auch sind sein und mein „Sosein“ und „Dasein“ bzw. „In-der-Welt-Sein“ unterschiedlich. Trotzdem hat seine Philosophie meine beeinflußt, und zwar seit 2000, denn erst 2000 las ich zum ersten Mal ein Buch von ihm, nämlich sein Hauptwerk (**). Zwar kannte ich auch zuvor schon einige seiner Thesen, doch ich meinte, daß seine von den meisten Wissenschaftlern als „zu unwissenschaftlich“ beurteilte Philosophie oder Weltanschauung für mich nicht in Frage kam, und wußte, daß ich selbst zu sehr der Wissenschaft verpflichtet war. Das änderte sich allmählich, auch und nicht zuletzt durch den Einfluß meiner Ehefrau. Ich hatte mich auch schon vor 2000 innerlich immer weiter von der Wissenschaft getrennt und der Philosophie wieder mehr gewidmet, gewissermaßen an der Prioritätenschraube wieder gedreht, weil ich zu der Erkenntnis gekommen war, daß die Wissenschaft sich immer mehr der Korruption und also dem Geld ausgeliefert hatte. Die Zweifel an der Wissenschaft waren mir sogar schon während meines Studiums an der Universität gekommen, doch sogleich immer wieder von mir beiseite geschoben worden, was sich erst während der letzten Semester meines Studiums änderte und wofür auch und nicht zuletzt private Gründe von entscheidender Bedeutung waren.  –  Zur Geschichte meines Webangebots (**) - so heißt eine meiner Webseiten, die ich nach langem Warten erst 2017 veröffentlichte, denn schließlich braucht Geschichte ja Zeit, und die dieser Geschichte entsprechende Zeit begann im Jahre 1993, als für mich längst klar war, daß dem von mir immer schon anvisierten Thema - ALLES () - mit der Wissenschaft allein nicht beizukommen war, weshalb ich mich seitdem zum einen fachübergreifenden Wissenschaftsdisziplinen und zum anderen philosophischen Themen noch mehr anvertraute als vorher schon, denn eigentlich war das nur während der frühen und mittleren Semester meines Studiums anders, doch diese Zeit war jetzt bereits seit einer gefühlten Ewigkeit vorbei.

Die Schlußfolgerung, zu der ich kam, sobald ich Spenglers Hauptwerk gelesen hatte, läßt aufmerken: Spenglers Philosophie, Weltanschauung oder Theorie ist eine Bereicherung auch, ja sogar ganz besonders für die Wissenschaft. Wer Spenglers Hauptwerk gelesen hat, aber nicht zu dieser Schlußfolgerung gekommen ist, der kann Spengler nicht verstanden haben und sei hiermit aufgefordert, es noch ein- bis viermal zu lesen.

Freundliche Grüße.

Hubert Brune

Simon Käßheimer


www.simon.kaessheimer.de.vu

Eingetragen am Mittwoch, 29.07.2020 um 03:05 Uhr 

Gerne mit Gegeneintrag kurz hier gewesen. Dank für ihren bzw. den Eintrag von Alf.

War gerne zum Gegeneintrag wieder hier!

Kommentar von Hubert Brune:


Danke, lieber Simon, für Deinen erneuten Gästebucheintrag.

Verzeihung dafür, daß ich mich nicht schon zum von mir zugesagten Termin gemeldet habe (**|**). Der Grund lag in der von der „Corona“-Hysterie ausgelösten Verschiebung meines Urlaubs. Zwar habe ich den Urlaub, aber nicht meinen Eintrag in Dein Gästebuch nachgeholt. Diesen Eintrag hat dann Alf für mich nachgeholt (**|**), weil ich am Boden zerstört war ob des versäumten Termins. Gut, das ist jetzt mit etwas Übertreibung gesagt, aber Du sollst schon wissen, daß ich Deine wunderbaren Webseiten mit Interesse gelesen habe, weshalb es um so unverzeihlicher ist, den zugesagten Termin für den Gästebucheintrag versäumt zu haben; doch wie gesagt: Schuld daran hatte die „Corona“-Hysterie.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Freundliche Grüße.

Hubert Brune

Gen-Abfall

Eingetragen am Dienstag, 28.07.2020 um 17:11 Uhr 

ZITAT
„Was Vox Day dazu sagt, ist nicht wichtig.“ ** **
ZITAT-ENDE

Doch, ist es. Denn es geht mir hier um Rasse und Abstammung. Germanen waren nie Römer; sie konnten bloß Römer werden, wie heute ein Türke Deutscher werden kann. Also Staatsbürger werden und die gleichen -- bei den Ausländern eigentlich sogar mehr -- Rechte wie die ethnisch Deutschen haben. Vox Day bzw. mir geht es um die einfache Erkenntnis: nation is people, nation is DNA. Verschwindet das Trägervolk -- und das waren in den USA eben die Angelsachsen, denn die gründeten es schließlich -- dann verschwindet auch die Kultur, die von diesem Volk erschaffen wurde. Spengler hat das auch nicht verstanden, er nahm den Begriff Rasse metaphysisch. Ein großer Irrtum. Das hat auch Wilmot Robertson in „The Dispossessed Majority“ bemängelt, öfter auch in seiner leider antichristlichen Zeitschrift „Instauration“. Dennoch enthält sein Buch wertvolle Tabellen zur ethnischen Zusammensetzung und Ausführungen darüber, daß das US-Staatsvolk nordisch (nordid) ist. Er sagt hier nicht mehr, als Carleton Coon, der die USA als größtes Reservoir an nordischen Genen bezeichnete; vorher haben bereits Madison Grant und Lothrop Stoddard darauf hingewiesen.

Vox Days Persönlichkeit muß einem nicht gefallen: es ist eben die Konsequenz eines IQs um die 150, der natürlich oft zur Arroganz führen kann. Vox Day -- Theodore Beale --: er ist mit dem führenden Militärhistoriker Martin van Creveld befreundet, der in seinem Essay „War and Migration“ (in: „There Will Be War“; Volume X) darauf hinwies, daß Einwanderung und Krieg immer zwei Seiten der selben Medaille waren.

Zur Dichte: ich meinte es wie Sie: die Bevölkerungsdichte war nie so hoch wie heute -- zum Glück. D.h. leider leben wir heute zu einer Zeit, da sich alles ballt und viel zu voll ist. Besonders Deutschland ist hier eines der vollsten Länder, und das wirkt sich negativ auf mein Gemüt aus (ich bin Bodensatz und Unterschicht und kann eben _nicht_ in den Bayerischen Wald o. ä. ziehen).

Birg ist irrelevant -- wie für Sie ja auch Vox Day irrelevant ist. Malthus ist auch nicht widerlegt, denn der technische Vorsprung war das einzige, das uns vor einem Massensterben rettet -- noch. Wenn die Ressourcen verknappen, der mittlere IQ der Welt -- bes. des Westens -- weiter sinkt und damit auch die Fähigkeit, kluge Lösungen zu finden, ja überhaupt die Infrastruktur weiterpflegen zu können, dann wird die Bevölkerung stark dezimiert werden. Das ist im Grunde logisch, sieht auch V. Weiss in „Die Intelligenz und Ihre Feinde“ so. Weiss ist mir ansonsten eigentlich zu beschränkt in seinen Schlußfolgerungen, sieht aber auch ein „Großes Chaos“ um 2030 auf uns zukommen, wie Vox Day ab 2033 den Zusammenbruch der USA vorhersagt.

Zu den „Briten“ aus John R. Bakers „Race“:

„It has been stated that the English were a truly multiracial society because there were Angles, Saxons, Jutes, Normans, Belgics, and flamboyant Celts among their ancestors. The reader should note that all these peoples were not only of one race (Europid) but of one subrace (Nordid). Incidentally it is doubtful whether the Angles and Saxons were different peoples in any sense.

It follows from what has been said that the English are far from being one of the most mongrel strains of the human race. The facts can perhaps be best represented by use of a rough analogy. Let us suppose that a dog-breeder has been specializing in harriers (hounds for hare-hunting, an ancient breed). Let us suppose further that it occurs to him to mate some of his harriers with bloodhounds. He keeps his stock of harriers and makes a new hybrid breed of bloodhound-harriers. He gives some of each stock to a master of foxhounds. The master incorporates them in the breeding stock of his pack, and later introduces some otterhounds as well. Interbreeding for several generations eventually produces a varied but roughly homogeneous pack, all the ancestors of which were hounds of the long-eared group that hunts by scent.

No one, on seeing the pack, would say that these hounds were one of the most mongrel of all the strains of dogs. The man-in-the-street would simply say that they looked rather like foxhounds, while a huntsman would remark on the differences from typical members of the breed. The inexpert and the expert would agree, rightly, in describing a cross between a bull-dog and a greyhound, or between a Pekinese and a beagle, as a genuine specimen of one of the most mongrel of all the strains. Comparable examples could be quoted from mankind, but since the word mongrel is disparaging when applied to man, it is far better to avoid it.

In the analogy just related, the Neolithic (Mediterranid) people are represented by the harriers; the Beaker Folk by the bloodhounds; the Iron Age invaders (Celtae and Belgae) by the foxhounds; and the Anglo-Saxons and other northerners by the otterhounds. Only the Beaker Folk were markedly different from the rest (though of the same race), just as the bloodhounds were among the dogs (though of the same group of breeds).

The people of a large part of Wales would be represented, in an analogy of this sort, by a pack of foxhounds to which the breeder of harriers had made a much bigger contribution of his unhybridized stock to the master of foxhounds than he did in the case just considered.“

Nach Ihrer Antwort gibt es z. B. keine Sklaven: sehr pfiffig. Ob man nun als Bodensatz lebt wie ich -- den nur der christliche Glaube am Leben hält, sonst hätte ich mich schon längst erhängt -- oder ob man durch Erbe o. ä. ruhig und sicher leben kann, soll keinen Unterschied darstellen? Ist es auch egal, ob man bucklig und häßlich und psychisch krank ist oder nicht? Nein, natürlich ist es das nicht.

Die Natur wird eines Tages sowieso nicht mehr existieren. Wieder Gomez Davila:

Unsere Seele hat eine Zukunft. Die Menschheit hat keine.

Der einzige Grund, dieses Leben zu ertragen, ist der Glaube an Jesus Christus, am schönsten ausgedrückt in Reinhold Schneiders „Verhüllter Tag“, auch in seinem Essay „Über den Selbstmord“. Ich war selbst über ein Jahrzehnt Atheist und zog daraus die Konsequenz: Antinatalismus und schließlich Selbstmordversuch. Es ist hier sowieso Hopfen und Malz verloren, wenn man glaubt, Moral müßte nicht objektiv sein. Sie muß. Sie muß entdeckt werden, braucht einen objektiven Gesetzgeber, ansonsten gilt, wie Vox Day schreibt (er ist nicht irrelevant): „Do what thou wilt with due regard for the policeman around the corner.“

Kommentar von Hubert Brune:


Sehr geehrter Herr Gen-Abfall.

Sie werfen in Ihrem Text vieles durcheinander und gehen mit fremden Text um wie die längst zur Mehrheit gewordenen Oberflächlichen (je jünger, desto oberflächlichler).

Unser Gästebuchgespräch begann damit, daß Sie sich mit Ihrem am 26.11.2019 erfolgten Gästebucheintrag (**) auf einen von Ihnen zitierten, also ganz bestimmten Text bezogen (**), noch einmal: auf einen ganz bestimmten Text! In diesem Text geht es um ein rein kulturelles Thema, ich wiederhole: um ein rein kulturelles Thema! Wenn Völker die Staatsangehörigkeit oder, wie in Rom, das Bürgerrecht bekommen, um das es in dem Text ja ganz besonders geht, dann ist das eben nur auf die Kultur bezogen gemeint, also nicht auf die Biologie, z.B. auf die Rasse, wie Sie es falsch verstanden haben.
Augustus_Varus_Thusnelda_Arminius, Thumelicus
Arminius, Karl Martell, Karl der Große
„Die Germanen waren die Gründer der abendländischen Kultur. Ohne die Germanen hätte es die faustische Kultur nie gegeben. Und damit meine ich eben auch schon die Germanen aus der Zeit des Arminius. Warum? Hätte Arminius die Römer nicht besiegt, wäre auch der von ihm befreite Teil Germaniens römisch geworden. Ohne den freien Teil Germaniens hätte es aber eine Alternative zur apollinischen Kultur gar nicht mehr geben können - jedenfalls nicht in Europa und nicht zu der Zeit, in der es notwendig war -, weil mit Germanien ja fast ganz Europa römisch geworden wäre, was auch bedeutet, daß die Anzahl der römischen Germanen mit der Zeit aufgrund der römischen Dekadenz stark gesunken wäre. (Demographie beachten!).“ (Hubert Brune, 17.11.2018, 22:18 [**]). Darum geht es in dem Text. Dieser Text ist auf staatsrechtliche Belange, also auf etwas rein Kulturelles bezogen. Wer der Kulturträger ist, ist eine andere Frage. Darauf bezieht sich mein Text überhaupt nicht, auf den wiederum Sie sich zwar beziehen, allerdings mit einem rassischen bzw. rassistischen, also - allgemeiner gesagt - biologischen bzw. biologistischen Argument, das folglich völlig ins Leere geht, ja gehen muß, denn (noch einmal): Mein Text, auf den Ihr erster Gästebucheintrag sich bezieht, bezieht sich auf die Kultur allein, Ihr Thema aber ist die biologische Rasse. Es sind zwei verschiedene Themen. Mein Thema ist X, Ihr Thema ist Y, mit dem Sie sich zwar auf mein Thema X beziehen, aber damit nur deutlich zeigen, daß Sie es nicht verstanden haben. In der Schule hätte es zu Ihrem „Aufsatz“ jetzt geheißen: „Thema verfehlt! Sechs! Setzen!“ Sie sind zu oberflächlich. Ihre Oberflächlichkeit ist auch der Grund für Ihre Voreiligkeit bei der Beurteilung fremder Texte. Es gibt nicht nur Ihren Text! Warum verstehen Sie das nicht?

Falsch ist auch Ihre Auffassung von „Nationen“. Diejenigen Nationen, die Sie meinen, deren Entstehung Sie aber falsch begründen, gibt es erst seit Beginn der abendländischen Moderne i.e.S. (seit etwa Ende des 18. Jahrhunderts). Das Wort „Nation“ ist zwar sogar älter als die abendländische Moderne i.w.S., bezog sich aber urprünglich und bis zum Ende des 18. Jahrhunderts nicht auf den Staat und die Staatsbürgerschaft.
Nationales
Wäre es anders gewesen, dann hätte z.B. Ludwig XIV. nicht „der Staat bin ich“ („l’etat, c’est moi“), sondern „die Nation bin ich“ („la nation, c’est moi“) gesagt. Zu seiner Zeit bedeutete „Nation“ eben etwas anderes, z.B. das, was es in dem Namen „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ auch bedeutete. Stellen Sie sich einmal vor, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation hätte damals „Heiliges Römisches Reich Deutschen Staates“ geheißen. Der Staat, wie wir ihn heute verstehen, ist eben ein Nationalstaat, d.h.: wie die nationalistisch gemeinte Nation ist auch der nationalistisch gemeinte Nationalstaat ein Phänomen des abendländischen Bürgerzeitalters, sprich der abendländischen Moderne i.e.S.. Darum ist Ihre bzw. Days Gleichung „nation is people, nation is DNA“ (**) kurzsichtig, auch typisch angelsächsisch (englisch). Sie sind nicht der erste Deutsche, der „englisch“ denkt; außerdem gehe ich davon aus, daß Sie zu den heute Unter-50-Jährigen gehören, also ohnehin mit Anglizismen vollgestopft sind. Zu den Anglizismen zähle ich nicht nur die mittlerweile unerträglich gewordenen verbalen, sondern auch die mittlerweile ebenso unerträglich gewordenen nonverbalen Sprachformen wie die unbeschreiblich häßlichen Tätowierungen, die übertriebene Nutzung von Computern, Handys, Smartphones, Fast Food, Fettleibigkeit, Heucheleien („cant“), „Gutmenschelei“, „Political Correctness“, Genderismus, Männerfeindlichkeit, Rassismus gegen Weiße (getarnt als „Antirassismus“), Antinationalismus, Internationalismus, Globalismus, Antihumanismus (getarnt als „Philanthropie“), Transhumanismus, Science Fiction, Matrixbezogenheit und überhaupt jede Hingezogenheit zu extremer Weltflucht und extremer Weltsucht.

„Staaten sind rein politische Einheiten, Einheiten der nach außen wirkenden Macht. Sie sind nicht an Einheiten der Rasse, Sprache oder Religion gebunden, sondern sie stehen darüber. Wenn sie sich mit solchen Einheiten decken oder kreuzen, so wird ihre Kraft infolge des inneren Widerspruches in der Regel geringer, nie größer. Die innere Politik ist nur dazu da, um die Kraft und Einheit der äußeren zu sichern. Wo sie andere, eigene Ziele verfolgt, beginnt der Verfall, das Außer-Form-Geraten des Staates.“ (Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, 1933, S. 24). **
Spengler ... nahm den Begriff Rasse metaphysisch“ (**), sagen Sie, doch Sie scheinen Spenglers Bücher gar nicht gelesen zu haben. Spengler verstand unter „Rasse“ etwas Kulturelles, kannte aber selbstverständlich auch die biologische Bedeutung des Wortes / Begriffes „Rasse“. Wenn jemand, z.B. eine Frau, „Rasse hat“, dann ist mit dem Ausdruck nichts Metaphysisches gemeint, sondern etwas, was biologisch begründet sein mag, oft auch ist, aber nicht sein muß, jedenfalls aber in unserer abendländischen Kultur positiv bewertet wird, also ein Werturteil darstellt, das kultureller Herkunft ist.
„Ein Staat ist das »In Form sein« (im Sinne des modernen Sports: Untergang des Abendlandes, S. 1004 ff. **) einer durch ihn gebildeten und dargestellten völkischen Einheit für wirkliche und mögliche Kriege.“ (Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, 1933, S. 24). **
Wenn eine Kultur, eine Nation, und ein Mensch in Spenglers Sinne „Rasse haben“, dann sind sie „»in Form«, um einen Sportausdruck zu gebrauchen, der in die Tiefe dringt“ (**), ein Ausdruck, der in Spenglers Hauptwerk eine bedeutende Rolle spielt. Aber davon verstehen Sie ja nichts. Für Sie und Day ist eine Nation nur „people“ und „DNA“ (DNS). Herr Gen-Abfall, Sie sind nicht in Form, haben keine Rasse, dringen leider nicht in die Tiefe. Thema verfehlt (siehe oben).

Wenn Sie mehr als nur einige meiner vielen Texte gelesen hätten, wüßten Sie vielleicht, daß ich auch bezüglich der Kulturen selbstverständlich die biologischen Grundlagen berücksichtige. Ich berücksichtige vieles dabei, zu allererst eben die Natur, und zwar in der Reihenfolge (1.) Landschaft als geologische Bedingung, (2.) Genetik als biologische Bedingung. Erst danach kommen andere Aspekte zum Tragen. Aber in dem Text, auf den Sie sich mit Ihrem ersten Gästebucheintrag (**) bezogen, geht es nur um die Kultur allein (**). Und es ist mein gutes Recht, ein Thema um die Kultur allein kreisen zu lassen. Darauf sind Sie mit Ihren Bemerkungen in keinerlei Weise eingegangen, sondern haben es schlichtweg ignoriert, das Thema verfehlt (siehe oben). Wenn AX aus Rasse A und Kultur X das Bürgerrecht der Kultur Y von Rasse B bekommt, dann darf AX sich immer noch AX, aber eben auch AY oder auch AXY, in völlig abgedrehten Zeiten sogar auch AXBY nennen. Wenn AX dann als AY oder AXY sogar noch eine andere Kultur begründet und diese z.B. Z genannt wird, obwohl AXY rassisch immer noch zu A und kulturell immer noch zu X und Y gehört, kann er sich AXYZ nennen. Das ist möglich, kann aber nicht natürlich-evolutiv erklärt, sondern nur kulturell-geschichtlich verstanden werden.

Es kann sein, daß Sie, Herr Gen-Abfall, Thomas Wangenheim sind, doch das ist nicht wichtig.

Thomas Wangenheim geht in seinem Büchlein „Migration und die Kultur Europas“ (2019) von einer „Ausdehnung des Bürgertums auf die Gesamtheit der Europäer“ (S. 33) aus, „die nun in Opposition zu den ... ärmeren Fremden stehen“ (S. 33), so daß sich das „Klassenphänomen in ein ethnisches“ (S.34), d.h. Rassenphänomen wandelt, sich also die Europäer als „Weltmittelschicht“ (S. 34) und der Rest bzw. „das importierte Prekariat“ (S. 34) als die untere „Weltmasse“ (S. 34) treffen, „Klassimsus und Rassismus“ (S. 34) zusammenfallen.
Abendland und Europa
Die „Elite“ schaffe „sich ein neues Volk“ (S. 38), betreibe „im Grunde die Simulation eines gesunden Bevölkerungswachstums“ (S. 38), wobei es die Aufgabe des Europäers sei, „diese Simulation überflüssig zu machen“ (S. 38), d.h. wieder mehr, nämlich genügend oder sogar mehr als genügend Kinder zu produzieren. Wangenheim sieht „in der Jugend Europas beides, unbedarfte Traumtänzer und eine weniger sichtbare, stetig wachsende wache Jugend, die den Verlust der Kultur verspürt und sie neu sich zu erbauen sehnt. Daß sie noch in der Minderheit ist, tut nichts zur Sache. Es waren immer wenige, die zur Kultur gedrängt haben. Diese Wenigen besitzen wir. Nur müssen sie auch leisten, was sie können, mit Körper und Geist.“ (S. 39-40). Es gehe um „Lebenstüchtigkeit, ... Verdrängungswettbewerb der Zahl. So als müßten Söhne für die Front gezeugt werden“ (S. 41), es gehe darum, einem „Können ein gleichwertiges Müssen entgegenzusetzen“ (S. 42), es müsse „wegen dieser Weltnot ... eine neue europäische Not entstehen“ (S. 42), es gehe um „Untergang der abendländischen Kultur oder Wiederaufrichtung derselben““ (S. 43), um den „Kampf um das Pomerium Europas“ (S. 44), nur „die Rückkehr, die Neuschöpfung“ könne „noch Bedeutung haben“ (S. 45) - Rückkehr als Neuschöpfung -, ihm scheine „in unserer jüngsten Generation, die nun das alte Erbe abtreten soll, dieser manchmal künstlerische, dann denkerische, manchmal rein lebendige, manchmal unternehmerische Geist ein Stück mehr wiederzuerwachen“ (S. 45-46).

Obwohl Wangenheim in seinem 2019 veröffentlichten Buch die Abendländer zu Unrecht schon fast ganz „abgeschrieben“ zu haben scheint und im Abendland ein nichtabendländisches Weltprekariat Fuß gefaßt hat, sehr wahrscheinlich bald den Krieg gegen die Abendländer beginnen, ihn mit einer Lüge begründen, d.h. den Abendländern die Schuld für ihn in die Schuhe schieben wird, glaubt er dennoch, daß es den Abendländern möglich sein wird, ihre Kultur zu erneuern, weil sie sonst untergehen. Seiner bzw. Ihrer Aussage zufolge ist ja für diese Neuschöpfung nur eine kleine Minderheit notwendig, was ich gar nicht bestreite, aber ein möglichst homogenes Volk ist dafür ebenfalls wichtig, schon aus dem einfachen Grunde, daß das Weltprekariat fast überall in der Welt seine Herkunft hat und sich deshalb jederzeit der Hilfe der Menschen seiner Herkunftsländer sicher sein kann. Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Neuschöpfung ist noch geringer dann, wenn die von Wangenheim über alles geliebten „Eliten“ etwas ganz anderes vorhaben (z.B. die Weltbevölkerung ins Chaos stürzen, die Zahl der Weltbevölkerung auf unter 500 Millionen, den durchschnittlichen IQ der Weltbevölkerung auf unter 70 senken ) und der nichtabendländische Teil der Welt sowieso das Abendland haßt sowie über militärische Mittel verfügt oder zur Verfügung gestellt bekommt, die ebenfalls diese Neuschöpfung unmöglich machen können. ** **

Es tut mir leid, daß Sie für „ über ein Jahrzehnt Atheist“ sein und „daraus die Konsequenz“ ziehen mußten: „Antinatalismus und schließlich Selbstmordversuch“ (**). Aber warum hatte das denn sein müssen? Es gibt doch schließlich noch viele andere Möglichkeiten, um ein Problem wenigstens im Sinne des eigenen Lebens zu lösen. Gibt es für Sie keinen Sinn im Leben? Hat das Leben für Sie keinen Sinn?

Es tut mir leid, daß Sie für „ über ein Jahrzehnt Atheist“ sein und „daraus die Konsequenz“ ziehen mußten: „Antinatalismus und schließlich Selbstmordversuch“ (**). Aber warum hatte das denn sein müssen? Es gibt doch schließlich noch viele andere Möglichkeiten, um ein Problem wenigstens im Sinne des eigenen Lebens zu lösen. Gibt es für Sie keinen Sinn im Leben? Hat das Leben für Sie keinen Sinn?

Ich werde mit dem folgenden Text auf einige Ihrer Aussagen (in grau) etwas näher eingehen:

Denn es geht mir hier um Rasse und Abstammung.(Gen-Abfall).

Ihnen! Ja. Mir aber nicht! Jedenfalls nicht in dem Text (**), auf den Sie sich mit Ihrem am 26.11.2019 erfolgten Gästebucheintrag (**) bezogen haben! Mir ging es in dem besagten Text nicht um „Rasse und Abstammung“.
Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
Es ging in meinem Text nicht darum, ob es eine Rolle spielte für Arminius (Hermann den Cherusker), als er römischer Bürger wurde, welcher Rasse und Abstammung er war. Denn in meinem Text ging es um die Antwort auf die Frage, welche Folgen es gehabt hätte, wenn nicht nur die linksrheinischen und bestimmte andere Germanen, sondern alle Germanen römisch geworden wären, wobei „römisch geworden“ „römische Einwohner, römische Bürger geworden“ bedeutet. Es wurde dadurch - und nur dadurch -, daß nicht alle Germanen römische Staatsbürger wurden, möglich, daß die freien Germanen die abendländische Kultur begründeten, daß also die Entstehung der abendländischen Kultur sich dieser historischen Tatsache verdankt. Es ging in dem Text ausschließlich um die Entstehung der abendländischen Kultur aus Sicht der Geschichte, speziell der Kulturgeschichte und gerade nicht aus Sicht der Biologie, speziell des Rassissmus.

Trotzdem läßt sich sagen, daß das römische Reich sich z.B. auch mit Arminius als Kaiser hätte erhalten können - es gab ja auch später auch Kaiser germanischer Herkunft -, wie es sich mit bestimmten anderen Führern erhalten konnte, vielleicht sogar noch besser, denn immerhin war Arminius ein Germane, also biogenetisch sehr nah verwandt mit den Römern, während z.B. der Sohn eines arabischen Scheichs, Philippus Arabs, der von 244-249 und damit rund 250 Jahre nach Arminius regierte, mit den Römern biogentisch nicht verwandt war, aber trotzdem das römische Reich nicht grundsätzlich anders regierte als die anderen Soldatenkaiser. „Ja“, könnte Sie jetzt sagen, „die Soldatenkaiser waren ja bereits die Totengräber des römischen Reiches“. Das Interessante daran ist aber, daß gerade eher die von der Herkunft her sogar noch als echte Römer zu bezeichnenden oder doch den Römern nah verwandten Soldatenkaiser dem römischen Reich mehr geschadet haben als die den Römern nicht verwandten Soldatenkaiser.

„Ich sehe statt jenes öden Bildes einer linienförmigen Weltgeschichte, das man nur aufrecht erhält, wenn man vor der überwiegenden Menge der Tatsachen das Auge schließt, das Schauspiel einer Vielzahl mächtiger Kulturen, die mit urweltlicher Kraft aus dem Schoße einer mütterlichen Landschaft, an die jede von ihnen im ganzen Verlauf ihres Daseins streng gebunden bleibt, aufblühen, von denen jede ihrem Stoff, dem Menschentum, ihre eigne Form aufprägt, von denen jede ihre eigne Idee, ihre eignen Leidenschaften, ihr eignes Leben, Wollen, Fühlen, ihren eignen Tod hat.“ (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes, 1918, S. 29). **
Überhaupt ist Ihre rassistische These völlig übertrieben. Die Rasse spielt eine Rolle, ja, und zwar sowohl biologisch als auch kulturell. Aber für den Erhalt einer Kultur ist die Reinrassigkeit, also das zu 100 Prozent anwesende „Biomaterial“ nicht unbedingt erforderlich, jedenfalls nicht so wichtig wie z.B. das In-Form-Sein (**). Und Ihr Argument, daß die USA „angelsächsich“ seien, ist ebenfalls eine vage Behauptung, wenn nicht gar ausgemachter Unsinn. Die Gründerväter der USA waren nicht alle Angelsachsen, und selbst dann, wenn man sie unbedingt so bezeichnen wollte, waren sie es spätestens zu dem Zeitpunkt, als sie die USA gründeten, nicht mehr. Natürlich würde auch ich nicht sagen, daß die USA eine „Indianer-“ oder „Negernation“ seien, obschon die Sklaverei auch bei der Gründung der USA eine maßgebliche, wenn nicht sogar die Hauptrolle gespielt hat. Eine Nation gehört nicht den Gründern allein, Herr Gen-Abfall. Ein Volk gehört auch zur Nation. Ein römischer Bürger gehört auch zu Rom, und Rom hat sogar auch unter rassisch fremden Herrschern und Bürgern fremder Herkunft seinen „Tod“ immerhin für eine gewisse Zeit aufschieben können.

In der Nachkommenschaft der Gründer können sich auch Verräter entwickeln, während im Volk, das Ihrer Meinung nach ja überhaupt nichts mit der Gründung zu tun hat, sich glühende Patrioten entwickeln oder schon von Anfang an sein können, auch dann, wenn diese Patrioten biogentisch nicht sehr den Gründervätern entsprechen. Dafür liefert die Geschichte doch auch Beispiele. Sicherlich, das biogenetische „Material“ darf nicht zu sehr „gestreckt“ sein, doch eine „1-zu-1“-Übereinstimmung gibt es ohnehin nicht, weil jede DNS individuell ist, wie Sie vielleicht wissen. Ich bin dennoch vom Herzen her auf Ihrer Seite, kann aber vom Hirn her Ihnen überhaupt nicht zustimmen, weil Ihre Argumenation zu viele Fehler enthält, vieles nicht berücksichtigt und zu sehr von einem Wunschdenken geleitet ist.

Verschwindet das Trägervolk ..., dann verschwindet auch die Kultur, die von diesem Volk erschaffen wurde.(Gen-Abfall).

Das ist weder von mir noch von Herrn Spengler bestritten worden, auch nicht indirekt, nur muß das Trägervolk nicht notwendigerweise ganz genau dem Genpool entsprechen, dem die Kultur oder die Nation zur Zeit der Gründung hatte. Das ist doch völlig klar. Gerade Ihr geliebtes „vereinigtes“ Königreich, zu dem ja hauptsächlich England gehört, ist doch ein „gutes“ Beispiel dafür. Außerdem ist die Gründung oft ein Mythos, so daß die Völker häufig gar nicht genau wissen, auf wen sie sich da eigentlich beziehen, ob die Gründung wirklich so war, wie sie überliefert wird, und ob sie überhaupt eine Gründung war. Ich befürworte uneingeschränkt die Überlieferung, auch die mythische. Ich muß Sie aber schon wieder vorwarnen, da Sie auf ganz auffällige Weise dazu tendieren, einem die gesagten Texte aus dem Zusammenhang zu reißen oder sie gleich zu ignorieren. Wir Menschen brauchen ja gerade deswegen den Mythos, die Überlieferung, weil wir ein Trägervolk haben wollen. Doch dieses Trägervolk hat andererseits auch stets das Volk der jeweiligen Gegenwart zu sein, und wenn es diese Pflicht nicht mehr erfüllen kann, dann ist auch das bis dahin Getragene am Ende. Ob das Volk als Genpool zu 100 Prozent gleichbleibt oder nicht, ist eine Frage der Relativität. Ein Volk kann durchmischt werden, nur nicht zu sehr. Glauben Sie mir ruhig. Genaugenommen unterscheiden sich z.B. Schotten, die keltischen Ursprungs sind, und Engländer, die germanischen Ursprungs sind. Doch es kommt darauf an, wo genau man die Meßlatte anlegt. Schotten und Engländer haben eine lange gemeinsame Geschichte und sich erst 1707 vereint (siehe: „Act of Union“). Sie sind auch biogentisch relativ nah verwandt (es kommt aber immer darauf an, woran man es mißt), trotzdem gibt es viele unter ihnen, die eine solche Einheit als Lüge bezeichnen. Und was ist z.B. mit Ägypten oder China? Eine lange Geschichte, unterschiedliche Völker, eine Kultur! Kann man da wirklich noch von einer „Träger-DNS“ sprechen? Wohl kaum. Wir Abendländer deuten deshalb immer einen Genpool in alle möglichen Völker hinein, weil unser Genpool tatsächlich einheitlich, ziemlich nah an 100 Prozent ist bzw. bis vor noch nicht langer Zeit war, und zwar seit sehr langer Zeit. Bei anderen Völkern ist das anders, teilweise sogar fast genau andersherum, bei den Schwarzafrikanern beispielsweise, deren biogenetische Vielfalt ins Unendliche zu reichen scheint, jedenfalls aus Sicht der Abendländer.

Spengler hat das auch nicht verstanden, er nahm den Begriff Rasse metaphysisch.(Gen-Abfall).

Spengler hat das verstanden und nahm den „Begriff Rassenichtmetaphysisch“, sondern kulturgeschichtlich. (Mehr dazu oben [**|**]). Sie zeigen mit Ihren Aussagen nur, daß Sie ihn nicht verstanden haben.

Militärhistoriker Martin van Creveld ..., der in seinem Essay „War and Migration“ (in: „There Will Be War“; Volume X) darauf hinwies, daß Einwanderung und Krieg immer zwei Seiten der selben Medaille waren.(Gen-Abfall).

Das ist eine Binsenweisheit! Vielleicht nicht mehr für Sie. Fragen Sie ältere Menschen danach, ob „Einwanderung und Krieg immer zwei Seiten der selben Medaille“ sind (und nicht nur „waren“, wie Sie wieder falsch formulieren), dann wird Ihnen jeder, der noch nicht gehirngewaschen ist, sagen, daß diese Aussage richtig ist, weil sie eine Tatsache zum Ausdruck bringt. Einwanderung und Krieg sind immer zwei Seiten derselben Medaille!

Zur Dichte: ... leider leben wir heute zu einer Zeit, da sich alles ballt und viel zu voll ist. Besonders Deutschland ist hier eines der vollsten Länder, und das wirkt sich negativ auf mein Gemüt aus (ich bin Bodensatz und Unterschicht und kann eben _nicht_ in den Bayerischen Wald o. ä. ziehen).(Gen-Abfall).

Können Sie denn dagegen, daß Sie „Bodensatz und Unterschicht“ sind, gar nichts unternehmen? Antworten Sie mir aber nicht wieder mit der „Konsequenz: Antinatalismus und schließlich Selbstmordversuch“.

Birg ist irrelevant -- wie für Sie ja auch Vox Day irrelevant ist. Malthus ist auch nicht widerlegt, , denn der technische Vorsprung war das einzige, das uns vor einem Massensterben rettet....(Gen-Abfall).

Offensichtlich ist, daß Sie überhaupt nicht verstanden haben, warum ich Birg erwähnt habe. Ich habe auch nicht gesagt, daß Vox Day für mich „irrelevant“ sei, wie Sie frech und - wieder - falsch behaupten, sondern ich habe gesagt (es folgt ein Zitat): „Was Vox Day dazu sagt, ist nicht wichtig.“ (**). Ich muß wohl nicht auf Ihre ungenügende Sprachkompetenz näher eingehen. Auch habe ich nicht gesagt, daß Malthus widerlegt sei, sondern ich habe gesagt, daß (es folgt wieder ein Zitat) „wir nicht genau wissen, ob Malthus’ Theorie falsch oder richtig ist“ (**) und zuvor aus Birgs 1996 veröffentlichtem Buch „Die Weltbevölkerung“ zitiert:
„»Süßmilch (Johann Peter [1707-1767]; HB*) hatte durch empirische Tragfähigkeitsanalysen begründet, daß die Erde mehr als das Zehnfache der Menschenzahl ernähren könne, als zu seiner Zeit lebten. Malthus' Kernthese war, daß die Erde bereits mit der damaligen Bevölkerungszahl von rd. einer Milliarde übervölkert sei und daß ein weiterer Zuwachs die Gesellschaft in den politischen, ökonomischen und moralischen Ruin führen müsse. Heute (1996; HB*) lebt die sechsfache Zahl der Menschen als zu Malthus’ Zeit, wobei ein großer Teil von ihnen - mehr als die gesamte damalige Menschheit - einen unvergleichlich höheren Lebensstandard hat als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte, und dies bei mehr als der doppelten Lebenserwartung. Süßmilchs Ideen haben sich bestätigt, nicht die von Malthus, warum ist dann aber Süßmilch nahezu vergessen und nicht Malthus? Wahrscheinlich kann diese Frage in hundert Jahren genauso gestellt werden wie heute. Die Antwort darauf hat viel mit dem Problem zu tun, warum Menschen Hungers sterben müssen, obwohl das Ernährungspotential der Erde groß genug ist, um eine weitaus größere als die heute lebende Menschenzahl zu ernähren.« (**).“ **

Malthus Kernthese ist falsch, ob aber seine Theorie insgesamt falsch ist, ist nicht sicher. Es verhält sich mit Malthus genauso wie mit Darwin, dessen Kernthese ebenfalls falsch ist, obschon nicht sicher ist, ob deswegen auch seine Theorie insgesamt falsch ist. Das ist kein Wunder, denn Darwin bezog sich ja auf Malthus.

Jetzt, in diesem Moment, leben
 
auf unserem Planeten Erde.
Der abendländische Technikerfolg nie zuvor gekannten Ausmaßes sowie die strenge Einhaltung der Hygienemaßnahmen im Abendland brachten zunächst nur im Abendland, später in der ganzen Welt, weil wir Abendländer unsere Technik verraten haben, eine solche Bevölkerungsvermehrung, daß seit der Zeit, seit der die durchschnittliche Intelligenz der Weltbevölkerung abnimmt, weil die Zahl der Nichtabendlandbevölkerung zunimmt und außerdem die Zahl der Abendlandbevölkerung abnimmt, die Gefahr immer größer wird, daß unsere Technik verlorengehen wird, was Spengler übrigens auch vorhergesagt hat (im Hauptwerk [**|**] und im Werk „Der Mensch und die Technik“ [**]). Der „technische Vorsprungist - und nichtwar“, wie Sie geschrieben haben - „das einzige, das uns vor einem Massensterben rettet“. Denn damals verhinderte er nicht ein Massensterben, sondern verursachte immer mehr Massenleben. Diesen Unterschied zu verstehen, ist außerordentlich wichtig, Herr Gen-Abfall. Die Massen müssen ja erst gebildet sein, bevor sie „sterben“. Hätten die faustischen Abendländer ihre Technik nicht ins Leben gebracht, gäbe es heute wahrscheinlich nur 500 Millionen statt tatsächlich 7,7 Milliarden Menschen.

Weiss ist mir ansonsten eigentlich zu beschränkt in seinen Schlußfolgerungen, sieht aber auch ein »Großes Chaos« um 2030 auf uns zukommen, wie Vox Day ab 2033 den Zusammenbruch der USA vorhersagt.(Gen-Abfall).

Weiss ist nichtbeschränkt in seinen Schlußfolgerungen“. Wenn Sie meine Texte zu Weiss gelesen hätten, dann wüßten Sie, daß Weiss ähnlich wie ich über die Zukunft urteilt. Auch könnten Sie dann vielleicht selbst schlußfolgern, daß Ihre Behauptung, für mich sei „Vox Day irrelevant“, gar nicht richtig sein kann. Außerdem habe ich ja nicht gesagt, daß Vox Day für mich „irrelevant“ sei, wie Sie frech und - wieder - falsch behaupten, sondern ich habe gesagt (es folgt ein Zitat): „Was Vox Day dazu sagt, ist nicht wichtig.“ (**). Ich muß wohl nicht auf Ihre ungenügende Sprachkompetenz näher eingehen.

Zu den „Briten“ aus John R. Bakers »Race« ....(Gen-Abfall).
Es gibt keine „Briten“. Es gab einmal Britannier, die nach der Kunde über das Eintreffen der Angeln, Sachsen, Friesen und Jüten (ob Jüten, ist wissenschaftlich jedoch nicht bestätigt) die Insel verlassen haben. „Briten“ jedoch gab und gibt es nicht. Herr Baker plappert hier nur einem typisch „modernen Mythologiesierungsversuch“ nach. Außerdem enthält sein Text noch andere Fehler. Es gibt Angelsachsen, Engländer, zusammengesetzt aus Angeln, Sachsen, Friesen, Jüten (Jüten sind hierfür wissenschaftlich jedoch nicht bestätigt), zu denen sich später auch noch Normannen gesellten, und die Reste verschiedener Keltenvölker wie Waliser, Schotten und Iren (diese wiederum nur auf der Insel Irland). Die Geschichte dieser Völker ist wissenschaftlich eindeutig festgestellt. Also lassen Sie bitte Ihre „Nachmythologisierungsversuche“ sein. Das ist nur peinlich - jedenfalls für einen Historiker!

Nach Ihrer Antwort gibt es z. B. keine Sklaven ....(Gen-Abfall).

Das ist falsch. Außerdem habe ich sowieso nie gesagt, daß es „keine Sklaven“ gibt, wohl aber schon sehr oft, daß man sich nicht zum Sklaven machen soll.

Ob man nun als Bodensatz lebt wie ich -- den nur der christliche Glaube am Leben hält, sonst hätte ich mich schon längst erhängt -- oder ob man durch Erbe o. ä. ruhig und sicher leben kann, soll keinen Unterschied darstellen? Ist es auch egal, ob man bucklig und häßlich und psychisch krank ist oder nicht?(Gen-Abfall).
Ihr Selbstmitleid in Ehren, aber daß Sie dann unmittelbar auf „Erbe“ und darauf, daß man „ruhig und sicher leben kann“, zu sprechen kommen, beides mit der Frage nach dem „Unterschied“ zusammenbringen und natürlich zum Abschluß - wie selbstverständlich - mit der Moralkeule dem auch noch das Adjektiv „egal“ unterschieben müssen, deute ich vorerst als Spott. Und mit Konvertiten habe ich leider immer wieder nur eine Erfahrung gemacht: Kovertiten sind im Umgang mit Menschen schlimmer als Nichtkonvertiten, und am schlimmsten sind diejenigen Konvertiten, die als junge Erwachsene zum Atheismus und später vom Atheismus wieder zurück zum usrprünglichen Glauben(ssystem) wechselten.

Der einzige Grund, dieses Leben zu ertragen, ist der Glaube an Jesus Christus, am schönsten ausgedrückt in Reinhold Schneiders „Verhüllter Tag“, auch in seinem Essay „Über den Selbstmord“. Ich war selbst über ein Jahrzehnt Atheist und zog daraus die Konsequenz: Antinatalismus und schließlich Selbstmordversuch. Es ist hier sowieso Hopfen und Malz verloren, wenn man glaubt, Moral müßte nicht objektiv sein. Sie muß. Sie muß entdeckt werden, braucht einen objektiven Gesetzgeber ....(Gen-Abfall).

Zweite Religiosität“ hat Spengler das Phönomen genannt, das Sie ereilt zu haben scheint. Vorher waren Sie ein Pseudoreligiöser (Sie sagen „Atheist“). Wenn ich Ihre „wiedergewonnene Religisosität“, Ihre „Moral“ als unbedingten „Du-sollst“-Imperativ und Ihre Forderung nach einem „objektiven Gesetzgeber“ aufeinander abzustimmen versuche, dann bin ich geneigt, Ihnen zu sagen, daß Sie eine Religionsgemeinschaft als Moralgemeinschaft haben wollen, wie es sie schon oft gegeben hat. Obendrein haben wir die sowieso schon, nur eben pseudomäßig: eine Pseudoreligion als Pseudomoral (Heuchelei ohne Ende), eine Pseudoobjektivität und einen Pseudogesetzgeber, ... alles in Pseudoform, nichts in echter Form. Und Sie sind nicht in Form, wie Sie hier wieder offen zeigen.

Weil Sie jetzt schon zweimal Ihren Selbstmordversuch angesprochen haben, erlaube ich mir die Frage angesichts der Tatsache, daß es doch technisch überhaupt kein Problem ist, sich zu ermorden: Warum haben Sie es nicht geschafft, sich selbst zu ermorden? In der Wortkomposition „Selbstmordversuch“ steckt das Wort „Versuch“, und im semantischen Feld des Wortes „Versuch“ befindet sich auch das Wort „Absicht“. Es ist überhaupt kein Problem, einen Selbstmordversuch erfolgreich zu beenden. Warum haben Sie es trotz Absicht und Versuch nicht geschafft, sich selbst zu ermorden?

Selbstmordversucher sind durchweg solche Menschen, die anderen Menschen ein Verhalten, also Zeichen aberpressen wollen. Ich hoffe, ich konnte Ihren Erpressungsversuchen widerstehen. Denn wenn ja, dann habe ich Ihnen geholfen.

Freundliche Grüße.

Hubert Brune

Privatschüler

Eingetragen am Sonntag, 02.06.2020 um 18:58 Uhr 

Guten Abend, Herr Brune.

Geben Sie Nachhilfe-/Intensivunterricht in den Fächern Mathematik und Physik?
Auch für Privatschüler mit dem Leistungsniveau der gymnasialen 13. Klasse?

Wie kann ich Sie am sichersten erreichen?

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von Hubert Brune:

Unterricht
Danke für den Eintrag.

Ja, ich gebe auch und sogar größtenteils (neben den Sprach- und Wirtschaftsfächern) Nachhilfe-/Intensivunterricht in den Fächern Mathematik und Physik, und zwar auch für Privatschüler und grundsätzlich für alle Jahrgangsstufen des Gymansium, also auch, ja sogar erst recht, weil ebenfalls gößtenteils, für Schüler mit dem Leistungsniveau der gymnasialen 13. Klasse.

Sie können mich am sichersten erreichen per Email: Hubert-Brune@web.de. Den Rest können wir dann auch per Telefon besprechen.

Freundliche Grüße.

Hubert Brune

Grenzmarker

Eingetragen am Sonntag, 20.03.2020 um 04:04 Uhr 

Würden Sie sich für einen Berufspolitiker hergeben, Herr Brune?

Probleme, die dringend gelöst werden müssen, gibt es ja genug.

Ich denke aber, Sie würden sich die Berufspolitik nie antun, oder?

Weiterhin frohes Schaffen.

Kommentar von Hubert Brune:

Regierung der Fähigen und Unbestechlichen:
Ein Kaiser als Letztentscheider, ein Kanzler,
zehn berufliche oder nichtberufliche Minister.
Regierung der Fähigen und Unbestechlichen
Mit Ihrer Vermutung liegen Sie gar nicht so verkehrt, Herr Grenzmarker, denn wenn ich Berufspolitiker wäre, dann wären die meisten Berufspolitiker und Lobbyisten meine Gegner. Mein Gewissen und meine Wählerschaft verlangten ständig und mit vollem Recht von mir, zuerst einmal den Schutz unseres Lebensraumes, unseres Kulturraumes, unserer Überlieferung, unserer Geschichte, ja des gesamten Erbes unserer Vorfahren zu berücksichtigen und in die Politik einzubringen. Ich hätte also eine riesige Aufgabe zu bewältigen. Den Lesern meiner Webseiten dürften meine obersten Werte bekannt sein: Herkunft, Überlieferung, Geschichte, Familie, Heimat, Zukunft (besonders die der Nachkommen), Kultur, Natur, die Umwelt, der Planet als unser und aller Lebewesen Daseinsort. „Mit anderen Worten könnte ich auch sagen, daß genau diejenigen Werte, die derzeit global, aber besonders in unserem Kulturkreis, dem Abendland, mit Füßen getreten oder auf jede andere Art bekämpft, verneint, umgewertet, vernichtet werden, meine obersten Werte sind.“ (Hubert Brune, „ÜBER MICH“, 2001 ff. [**]). Würden meine Werte, würde ich politisch aus einem solchen Kampf in naher Zukunft siegreich hervorgehen können? Oder könnte ich ihn noch nicht einmal biologisch überstehen? Erinnern Sie sich nur z.B. an das, was Jürgen Möllemann 2003 und Jörg Haider 2008 passierte. „Laß es wie ein Unfall aussehen.“ (Der Pate [Marlon Brando]). Unter diesen Umständen werde ich es weiterhin vorziehen, mich für die Berufspolitik nicht herzugeben, um Ihre Frage ganz direkt zu beantworten. Ich werde die Berufspolitik weiterhin beobachten und beurteilen, ja, aber ich werde mich mit Sicherheit auch weiterhin dagegen wehren, ein Teil von ihr zu werden. Ich bin sowieso ein Gegner der Berufspolitik, weil ich mich dafür ausspreche, in der Politik auf einen Monarchen als einen nicht nur mit repräsentativen Aufgaben, sondern vor allem mit „der letzten Entscheidung“ betrauten Präsidenten zu setzen, der nicht aus beruflichen, sondern aus erbschaftsabhängigen Gründen Politik betreibt, während der Kanzler und seine Minister zwar Berufspolitiker sein dürfen, aber strikten Regeln unterworfen sein müssen und auch sein wollen, um Bestechung auszuschließen. Ich gebe zu, daß das eine Idealvorstellung ist, verweise aber sogleich darauf, daß mittlerweile sogar jede Idealvorstellung besser ist als das, was uns heute als Politik präsentiert wird. Eine Regierung muß aus Fähigen und Unbestechlichen bestehen. Ich habe mit den abgebildeten Personen eine solche Regierung darzustellen versucht. Auch ich bin in dieser Regierung vertreten, und zwar als Minister für Forschung, Wissenschaft und Technik (**). Diese Regierung ist eine Idealvorstellung bzw. ein Idealtypus. Unter bestimmten Bedingungen aber - und diese werden kommen - kann diese von mir entworfene Regierung Wirklichkeit werden, und zwar trotz der Tatsache, daß neun der zwölf abgebildeten Personen bereits tot sind, denn alle hier abgebildeten Personen sind ja „nur“ als „Muster“ zu verstehen. Ich gehe von nur zehn Ministerien aus, was auf einen „schlanken“ Staat hindeutet. Mehr Ministerien braucht eine Regierung nicht. Der Monarch ist der Präsident bzw. Letztentscheider, der Kanzler ist der Leiter der Ministerien und alle Richtlinien der Politik Bestimmende, die zehn Minister sorgen für eine möglichst reibungslose Arbeit in ihren Ministerien und können jederzeit abberufen oder auch abgewählt werden, falls sie sich nicht bewähren, wobei für die Bewährung die Fähigkeit und die Unbestechlichkeit als Bemessungsgrundlage dienen. Die Kontrollfunktion dafür liegt bei drei Instanzen: Kanzler, Wähler, Kaiser (Letztentscheider). Der Kanzler kann abberufen, aber nicht abgewählt werden; der Kaiser und die Wähler können weder abberufen noch abgewählt oder sonstwie von der Machtbeteilgung entfernt werden. Für die Zukunft läßt sich vorhersagen, daß entweder eine diesem Modell entsprechende Regierung kommen oder unsere Politik im Sumpf von Inkompetenz und Korruption versinken, nur noch Chaos übrigbleiben wird. Gegenwärtig sind es 100 bis höchstens 100000 Menschen, die auch und besonders durch Chaos reicher und damit mächtiger werden - auf Kosten aller anderen Menschen, die darum immer ärmer und ohmächtiger werden. Die Regierung der Fähigen und Unbestechlichen will Chaos vermeiden.

Freundliche Grüße.

Hubert Brune

Einguterfreund

Eingetragen am Sonntag,01.01.2020 um 13:07 Uhr 
Sehr geehrter Herr Brune,
ich möchte mich bei Ihnen bedanken für die einzigartige Leistung, die Sie Ihren Lesern zur Verfügung stellen. Ich habe dank Ihrer Texte viel gelernt.


- Bisherige Einträge -
Erstes Gästebuch (20.04.2001 bis 11.09.2009)
Zweites Gästebuch (17.01.2010 bis 22.12.2019)
Drittes Gästebuch (01.01.2020 bis ...?...)



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