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Jahr  S. E. 
 2001 *  1
 2002 *  1
 2003 *  1
 2004 *  3
 2005 *  2
 2006 *  2
2007 2
2008 2
2009 0  
2010 56
2011 80
2012 150
2013 80
2014 230
2015 239
2016 141
2017 150
2018 30
2019 18
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
14
14
70
150
300
380
610
849
990
1140
1170
1188
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
16,67%
 
400%
114,29%
100%
26,67%
60,53%
39,18%
16,61%
15,15%
2,63%
1,54%
 
S.E. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0050
0,0044
0,0198
0,0384
0,0702
0,0819
0,1219
0,1581
0,1726
0,1869
0,1810
0,1734
 
K.  
1
1
1
3
2
2
2
4
0  
158
97
246
169
1614
1579
1950
1102
79
26
 
S.
1
2
3
6
8
10
12
16
16
174
271
517
686
2300
3879
5829
6931
7010
7036
 
P. Z.
 
100%
50%
100%
33,33%
25%
20%
33,33%
 
987,50%
55,75%
90,77%
32,69%
235,28%
68,65%
50,27%
18,91%
1,14%
0,37%
 
  K.  
S. E.
1
1
1
1
1
1
1
2
0
2,82
1,21
1,64
2,11
7,02
6,61
13,83
7,35
2,63
1,44
 
  K.  
T.
0,0039
0,0027
0,0027
0,0082
0,0055
0,0055
0,0055
0,0109
0
0,4328
0,2658
0,6721
0,4630
4,4219
4,3260
5,3279
3,0192
0,2164
0,0712
 
 K. (S.) 
S.E. (S.)
1
1
1
1
1
1
1
1,143
1,143
2,486
1,807
1,723
1,805
3,770
4,569
5,888
6,080
5,991
5,923
 
K. (S.)
T. (S.)
0,0039
0,0032
0,0030
0,0044
0,0047
0,0048
0,0049
0,0057
0,0050
0,0491
0,0693
0,1210
0,1479
0,4596
0,7225
1,0164
1,1362
1,0843
1,0316
* Von 2001 bis 2006 nur Gästebuch, erst ab 2007 auch Webforen und Weblogs.

NACH OBEN 1181) Hubert Brune, 16.07.2019, 21:12 (7029)

7029

Wir waren 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 in Son Bou und beabsichtigen, auch in diesem Jahr (2019) wieder nach Son Bou zu kommen. Warum? Weil wir Sebastian in unser Herz geschlossen haben. Sebastian ist mein Freund. Er ist der beste Kellner der Welt und als Manager und Rettungsschwimmer / Bademeister von La Gondola und seinem Schwimmbecken einfach nicht wegzudenken. Seine Mitarbeiter machen gute Arbeit. Sebastian ist perferkt (perfecto).

Das Essen und die Getränke haben uns immer gut geschmeckt. Die Atmosphäre ist immer gut gewesen. All das ist immer auch Sebastian zu verdanken gewesen.

Ich hoffe sehr, Sebastian und seine Mitarbeiter bald wiedersehen zu können und wünsche ihnen und ihren Familien alles Gute.

Hubert Brune

 

NACH OBEN 1182) Forscher, 16.07.2019, 21:20 (7030)

7030

Danke für diese fundierten Ausführungen.

Problematisch ist die Bekämpfung der Machenschaften in den Medien und besonders in diesem Fall bei Wikipedia und Psiram, weil sie Wirkung einer Ursache sind, die wir die „Kartellursache“ nennen mögen.

 

NACH OBEN 1183) Hubert Brune, 17.07.2019 (7031)

7031


Herr Kein Grieche (**), Sie haben mit Ihrem Eintrag nur den vorhergegangenen Eintrag (**) kommentiert. Darum möchte ich Sie, aber auch alle Griechen und diejenigen, die beabsichtigen, einen Eintrag in diesem Gästebuch zu hinterlassen, daran erinnern, daß ein Gästebuch kein Forum ist.

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN 1184) Anti-Finanzmafia, 10.10.2019, 23:10 (7032)

7032

„Warum schweigen die Medien zur systematischen Manipulation bei Wikipedia?“ **

Lieber Bernd Schmidt.

Es gibt mehrere globale Kartelle. Das größte davon ist das globale Finanzkartell. Dann gibt es noch das globale Kriegskartell und andere globale Kartelle, darunter auch das globale Medienkartell. Die heutigen Medien gehören fast ausschließlich zu diesem globalen Medienkartell. Wikipedia gehört auch dazu. Haben Sie sich noch nie gefragt, in wessen Eigentum Wikipedia ist?

 

NACH OBEN 1185) Hubert Brune, 26.11.2019 (7033)

7033

Danke, Herr Gen-Abfall (**), für Ihren Gästebucheintrag (**).

Ja, Sie haben da ein Zitat sehr gut aus dem textlichen Zusammenhang gerissen. Wenigstens die Sätze hätten Sie doch „heile“ lassen können.

Im folgenden Text werde ich Sie zitieren (in grau) und Ihnen zeigen, daß das auch geht, ohne Texte und Sätze zu zerstören:

ZITAT
nicht mehr geben können - jedenfalls nicht in Europa und nicht zu der Zeit, in der es notwendig war -, weil mit Germanien ja fast ganz Europa römisch geworden wäre, was auch bedeutet, daß die Anzahl der römischen Germanen mit der Zeit aufgrund der römischen Dekadenz stark gesunken wäre. (Demographie beachten!)
ZITAT ENDE
“ (Gen-Abfall).

Dies ist der Text im Zusammenhang:

Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
Arminius (Hermann)
„Die Germanen waren die Gründer der abendländischen Kultur. Ohne die Germanen hätte es die faustische Kultur nie gegeben. Und damit meine ich eben auch schon die Germanen aus der Zeit des Arminius. Warum? Hätte Arminius die Römer nicht besiegt, wäre auch der von ihm befreite Teil Germaniens römisch geworden. Ohne den freien Teil Germaniens hätte es aber eine Alternative zur apollinischen Kultur gar nicht mehr geben können - jedenfalls nicht in Europa und nicht zu der Zeit, in der es notwendig war -, weil mit Germanien ja fast ganz Europa römisch geworden wäre, was auch bedeutet, daß die Anzahl der römischen Germanen mit der Zeit aufgrund der römischen Dekadenz stark gesunken wäre. (Demographie beachten!) Unter der tatsächlichen Bedingung aber konnten zwar nicht die römischen Germanen (also die in den römischen Provinzen Germania superior und Germania inferior sowie dem Dekumatland), wohl aber die nichtrömischen Germanen aus dem freien Teil Germaniens später Rom erobern und gerade aus dem Motiv heraus, Römer werden zu wollen, etwas »Anderes«, nämlich die faustische Kultur, mehr und mehr zur Geltung bringen, obwohl sie schon Arminius - allerdings mehr aus Zufall als aus Absicht - begründet hatte. Das ist bei der geschlechtlichen Zeugung genauso: zuerst entscheidet der Zufall; dieser Zufall wird dann selektiert in dem Sinne, daß der Körper gemäß dem genetischen Programm aufgebaut wird. Dabei spielen Kontrollgene eine Rolle. Das faustische Abendland als die soeben befruchtete »Kultureizelle« mit dem »kulturgenetischen Programm«, aus einem römischen Widersacher (Arminius, der als befruchtende »Kulturspermie« erfolgreich war) einen faustischen Abendländer zu machen, wurde direkt nach seiner Befruchtung von den Germanen als den »Kulturkontrollgenen« gesteuert. Wenn wir von diesem metaphorisch durchsetzten Text wieder zurückübersetzen in den mehr prosaischen Text, können wir sagen: Der Gründervater der faustischen Kultur war kein anderer als Arminius; die Germanen gründeten die faustische Kultur.

Cheruskergehöft
Cheruskerhaus
Daß die Motive des Germanen Arminius mit den Motiven der späteren Germanen nicht im Einklang, sondern sogar im Widerspruch standen, ist gerade einer der wichtigsten weiteren Bausteine für die faustische Kultur. Eine Kultur braucht den Zufall und die Auslese, auch und gerade durch Widerspruch. So wird aus »Entstehensunwahrscheinlichkeit Erhaltenswahrscheinlichkeit« (Niklas Luhmann). Durch Zufall bzw. Kontingenz sowie Abweichung und Abweichungsverstärkung kommt es zur Auslese, bei der auch der Widerspruch eine große Rolle spielt. Arminius mußte also etwas tun, was teilweise schon zu seiner Zeit, aber ganz sicher später immer mehr von den meisten Germanen eher verneint als bejaht wurde: Widerstand gegen die Anpassung an Rom. Wäre aber der von Arminius befreite Teil Germaniens auch - und zwar zur Zeit des Arminius - römisch geworden, hätte die Zahl der Germanen aufgrund der römischen Dekadenz, also des Wohlstands und der daraus folgenden Tendenz zur Kinderlosigkeit in den nächsten Jahrhunderten stark abgenommen und dann die Eroberung des bereits größtenteils christlich gewordenen Roms seitens der bereits ebenfalls größtenteils christlich gewordenen Germanen sich nicht ereignen können. (Es gab zu den Germanen keine Alternative!) Diese Germanen wollten ihre Freiheit nicht mehr gegen Rom, sondern mit Rom und in Rom verteidigen. Im Römischen Reich lebten ja zu der Zeit ohnehin kaum noch echte Römer. Aber es gab in Rom eben noch die (Artefakte der) Zivilisation, was anziehend auf die Germanen wirkte.“ (Hubert Brune, 17.11.2018, 22:18 [**]).

Nun, erstens gab es ja nie /römische/ Germanen, wie es ja auch keine schwarzen Amerikaner o. ä. gibt. Der US-Amerikaner ist Angelsachse (WASP). Darauf hat Vox Day in letzter Zeit immer wieder hingwiesen. So konnte man auch nie Römer werden.“ (Gen-Abfall).

Germanen
Guter Witz. Vielen Dank dafür, Herr Gen-Abfall.

Es gab zur Zeit des römischen Kaiserreiches Germanen im freien Germanien (Germania Magna), Germanen in den römischen Provinzen Niedergermanien (Germania Inferior), Obergermanien (Germania Superior), dem Dekumatland (Decumates agri) und bald auch Germanen im restlichen Gebiet des römischen Kaiserreiches, sogar Germanen als römische Kaiser, und all diese Germanen haben sich auch als Germanen verstanden.  –  In Zeiten der Dekadenz ist es eben schick, sich dann zu hassen, wenn man am Untergehen ist, während diejenigen, die neu hinzukommen, noch stolz auf ihre Herkunft sein können - und es auch sind, jedenfalls für eine gewisse Zeit, bevor auch sie die dekadent werden. So war es damals in der Spätantike bei den Römern und den ins Römische Reich „einwandernden“ Nichtrömern wie z.B. den Germanen aus dem freien Teil Germaniens; und so ist es heute mit den Abendländern und den ins Abendland „einwandernden“ Nichtabendländern aus dem unfreien Nichtabendland.

Die Schwarzen in den USA verstehen sich sehr viel anders als die Weißen in den USA und nennen sich auch so, um den Unterschied so deutlich wie möglich erkennen zu lassen. Das gilt auch für alle anderen Ethnien in den USA (**|**). Und dieses nichtweiße „Selbstbewußtsein“ wird immer stärker, je weniger die Weißen werden. Das ist gewollt - und kommt von ganz oben. Es ist nicht so, daß sich „der“ US-Amerikaner als „Angelsachse (WASP)“ versteht - die, die sich so verstehen, sind eine Minderheit (übrigens gehört z.B. George W. Bush zu dieser Minderheit). Was Vox Day dazu sagt, ist nicht wichtig. Wichtig ist nur, daß es die Nation, das Volk oder die Bürger nicht mehr geben soll, daß also hinter der Kulisse all der Scheindebatten eine Vernichtungspolitik im Gange ist.

Der Herkunft nach sind die weitaus meisten US-Amerikaner immer noch Deutsche:

Abstammung des Volkes der USA

Die Formel „Germanen + Römer = Romanen“ bezieht sich übrigens auch nicht nur auf die römische Staatsbürgerschaft, sondern ist auch rein ethnologisch (völkerkundlich) gemeint. Trotzdem sind die in das Römische Reich eingewanderten und eingedrungenen, es sich erobert habenden und darin ihre Macht ausübenden Germanen Römer und danach zwar nicht alle, aber doch viele von ihnen Romanen geworden. Das ist auch rechtshistorisch nicht zu widerlegen. Seit dem Ende des Bundesgennossenkrieges (89 v. Chr.) konnte jeder Italiker, seit dem 2. Jh. n. Chr. jeder im Römischen Reich Lebende römischer Bürger werden - die Vorrechte Roms (bis 89 v. Chr.) und Alt-Italiens (von 89 v. Chr. bis 212 n. Chr.) gab es also nicht mehr. Es folgen nur einige der vielen historischen Fakten zur endgültigen Eroberung des Römischen Reiches im kartographischen Überblick:

Eroberungen des Römischen Imperiums

Was die Demographie betrifft: das glaube ich kaum, die Dichte war -- glücklicherweise! -- nie so hoch wie heute.“ (Gen-Abfall).

Was - bitte - glauben Sie kaum? Das, was die Demographie betrifft? Was betrifft denn die Demographie? Hier wäre es wieder angebracht gewesen, entweder mehr zu zitieren oder den Text so zu formulieren, damit klar zum Ausdruck kommt, was Sie sagen wollten.

Ob es wirklich glücklicherweise so ist, daß heute die Dichte so hoch ist wie nie zuvor, bezweifle ich. Ich glaube eher, daß es gerade die Dichte ist, die denjenigen Teil der Gefahr ausmacht, den die Demographie zum globalen Chaos, zur globalen Anarchie, zur globalen Katastrophe beiträgt. Es gibt andere Bereiche, die einen größeren Beitrag dazu abliefern, aber der Beitrag der Demographie sollte nicht unterschätzt werden.

Wenn auch älter, so gibt es -- um ein Beispiel Vox Days zu benutzen -- heute mehr Briten gibt als zur Zeit des British Empire auf der Höhe seiner Macht.“ (Gen-Abfall).

Es gibt überhaupt keine Briten - weder in den USA noch sonstwo. Noch nie hat es Briten gegeben. Die letzten wenigen Britannier, die es gab, suchten das Weite, als sie davon Kunde bekamen, daß die Angelsachsen die damals noch britannische Insel erobern wollten, und flüchteten in das Gebiet, das sich heute Bretagne nennt.

Das, was sich Herr Day da zusammenreimt, geht offenbar auf seine Ideologie oder/und auf eine gesteuerte (bezahlte) Rolle auf der Scheindebattenbühne zurück, hat jedenfalls mit der Realität nichts zu tun.

Außerdem ist der Name „Großbritannien“ sowieso immer schon eine Kriegserklärung gewesen. Trotz oder doch mehr wegen seiner semantischen Leere!

Gomez Davila dixit:
Das Bevölkerungswachstum beunruhigt den Demographen nur, weil er fürchtet, daß es den ökonomischen Fortschritt stört oder die Ernährung der Massen erschwert.
Aber daß der Mensch Einsamkeit braucht, daß die menschliche Vermehrung grausame Gesellschaften hervorbringt, daß man Abstand zwischen den Menschen benötigt, damit der Geist atme, entgeht seiner Aufmerksamkeit.
Die Qualität des Menschen ist ihm gleichgültig.
“ (Gen-Abfall).

Nichts gegen Gomez Davila, aber: „Der“ Demograph ist nicht notwendigerweise Malthusianer oder gar Malthusianist. Glücklicherweise ist das nicht so. Malthus verstand sich selber als Ökonom, demographische Aussagen kamen von ihm nur aus Angst (**), demnach es der Ökonom ist, den das „»Bevölkerungswachstum beunruhigt ..., weil er fürchtet, daß es den ökonomischen Fortschritt stört oder die Ernährung der Massen erschwert. .... Die Qualität des Menschen ist ihm gleichgültig.«“. Denn tatsächlich braucht der Mensch auch die Einsamkeit, bringt die menschliche Vermehrung fast überall grausame Gesellschaften hervor, benötigt der Mensch den Abstand zu anderen Menschen, „damit der Geist atme“. Hochkulturen - ich nenne sie „Historienkulturen“ (manchmal auch „Hysterienkulturen“) - sind „Stadtkulturen“ (**), die in ihren zivilisatorischen Phasen immer mehr zu Groß- und Weltstadtkulturen werden, wofür insbesondere natürlich die abendländische Kultur ein exemplarisches Beispiel abgibt. Gerade deswegen ist es für den Stadtmenschen notwendig, sich seiner Herkunft zu erinnern und das Land immer wieder aufzusuchen, sowohl körperlich als auch geistig. Wer dieses Existenzphänomen philosophisch intensiv aufarbeiten möchte, der bediene sich der ausgezeichneten Philosophie Heideggers.

Zur „Tragfähigkeit der Erde“:

Der Demograph Herwig Birg in seinem 1996 veröffentlichten Buch „Die Weltbevölkerung“: „Süßmilch (Johann Peter [1707-1767]; HB*) hatte durch empirische Tragfähigkeitsanalysen begründet, daß die Erde mehr als das Zehnfache der Menschenzahl ernähren könne, als zu seiner Zeit lebten. Malthus' Kernthese war, daß die Erde bereits mit der damaligen Bevölkerungszahl von rd. einer Milliarde übervölkert sei und daß ein weiterer Zuwachs die Gesellschaft in den politischen, ökonomischen und moralischen Ruin führen müsse.
Tragfähigkeit der Erde
Heute (1996; HB*) lebt die sechsfache Zahl der Menschen als zu Malthus’ Zeit, wobei ein großer Teil von ihnen - mehr als die gesamte damalige Menschheit - einen unvergleichlich höheren Lebensstandard hat als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte, und dies bei mehr als der doppelten Lebenserwartung. Süßmilchs Ideen haben sich bestätigt, nicht die von Malthus, warum ist dann aber Süßmilch nahezu vergessen und nicht Malthus? Wahrscheinlich kann diese Frage in hundert Jahren genauso gestellt werden wie heute. Die Antwort darauf hat viel mit dem Problem zu tun, warum Menschen Hungers sterben müssen, obwohl das Ernährungspotential der Erde groß genug ist, um eine weitaus größere als die heute lebende Menschenzahl zu ernähren.“ **

Der Demograph Herwig Birg in seinem 2005 veröffentlichten Buch „Die ausgefallene Generation“: „Wie die Menschen sind, wie viele es sind und wie viele auf der Erde leben können - diese Themen hängen miteinander zusammen, sie bilden den Kern von Süßmilchs Frage nach der »Tragfähigkeit der Erde«: »... im folgenden wird die Frage erörtert, ob Krieg und Pest notwendig zum öfteren vorkommen müssen, welches ich verneine. Weil aber der Beweis hiervon nicht hat können gegeben werden, ohne eine Kenntnis von dem Zustande und der Anzahl der Menschen auf der Erde zu haben: so bin ich daher genötigt worden zu untersuchen, wie viel Menschen zu gleicher Zeit auf dem Erdboden leben können und wie viele gegenwärtig wirklich leben mögen, um aus der Vergleichung der möglichen und wirklichen Anzahl zu urteilen, ob die Vermehrung notwendig müsse gehemmet werden oder nicht«. Das Ergebnis der Berechnungen lautet: » ... es ist bewiesen, daß 4000 Millionen zugleich leben können, und daß gegenwärtig höchstens nur tausend Millionen wirklich zugleich leben«. Die Analysen wurden in der unruhigen Zeit nach der Thronbesteigung Friedrich II. unmittelbar vor dem Beginn des ersten Schlesischen Krieges in großer Eile zu Ende gebracht (1740; HB*). An diesem Krieg hatte Süßmilch als Feldprediger teilgenommen, später hatte er neben seiner Tätigkeit als Gelehrter das Amt eines Propstes der brandenburgisch-lutherischen Kirche inne. In dieser Eigenschaft hatte er Zugang zu den Kirchenbüchern der preußischen Gemeinden, deren Eintragungen er für seine bevölkerungsstatistischen Analysen auswertete. Auf dieser Grundlage revidierte er in der zweiten, wesentlich erweiterten Ausgabe von 1762 seine Berechnungen und bezifferte die »Tragfähigkeit der Erde« nicht wie in der ersten Ausgabe auf vier, sondern auf vierzehn Milliarden Menschen.“ **

Wie Sie gerade gesehen haben, Herr Gen-Abfall, ist nicht jeder Demograph notwendigerweise ein Malthusianer oder gar ein Malthusianist.

N.-P. Die „Insel P“ im „Ozean N“.
N.-P.
P = Politische Selektion.
N = Natürliche Selektion.
Malthus’ große Fehler müssen korrigiert werden:
1) Die Nahrungskurve ist eine Exponentialkurve.
2) Beide Exponentialkurven steigen nicht nur.
Darwins’ großer Fehler:
Es gibt nur die natürliche Selektion.
Wahr ist, daß es Selektionen gibt.
Der Hauptfehler beider - Maltus’ und Darwins - war ihre These, daß alle Lebewesen soviel
Nachwuchs wie möglich haben. Wenn man die These auf Menschen bezieht, ist sie falsch.
Malthus wird den Krieg gewinnen.“ (Gen-Abfall).

Nä, ne, nö. Nein, weil es unwahrscheinlich ist. Wir können hier nur mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten, weil wir nicht genau wissen, ob Malthus’ Theorie falsch oder richtig ist. Und nach meinem Dafürhalten ist sie zumindest aus technisch-kulturellen und kulturtechnischen Gründen falsch, weil diesbezüglich die Menschen diejenigen sind, die darüber entscheiden - andere Lebewesen wissen nichts von einem „Bevölkerungsgesetz“ -, ob ihre Kultur, in der ihre Technik eingebettet ist, oder eben der „elitäre“ Malthus „den Krieg“ gewinnen wird, es diesbezüglich also eine Frage der menschlichen Fähighkeiten ist, und darüber nur dann, wenn die Menschen, ob als Techniker oder als Malthusianer, in der Beantwortung dieser Frage letztendlich versagen werden, die Natur „entscheiden“ wird, und wenn sie es tun wird, die Antwort auf die Frage nach dem Kriegsgewinner sich erübrigt haben wird. Die Natur ist letztendlich der „Gewinner“ oder „Gott“, genauer: der Selektierer (Züchter). Der Mensch kann und ist trotzdem auch ein Selektierer (Züchter), allerdings ist sein Selektieren (Züchten) „nur“ kulturell motiviert, während sein Machtstreben ein natürlicher Trieb ist, der wahrscheinlich auf den natürlichen Willen im Sinne Schopenhauers zurückgeht (diese letzte Frage kann die Metaphysik, aber nicht die Physik beantworten). Deswegen ist es auch kein Wunder, daß die menschliche Selektion (Züchtung) der natürlichen widerspricht, vorübergehend auch erfolgreich: wenn sie die Unfitten in das Überleben und die Fitten in den Tod schickt. - Traurig, aber wahr. Das war es auch, was Malthus nicht wahrhaben wollte: das Traurige, Tragische, Schicksalhafte. Malthus war sich selbst überhaupt nicht sicher, ob seine Theorie richtig sein kann oder doch eher falsch sein muß, formulierte sie nur aus Angst und dachte bald sicherheitshalber, daß sie nun doch wohl eher richtig sein muß als falsch sein kann. Die Machthaber haben es ihm gedankt und tun es heute noch.

Wie Sie gerade gesehen haben, Herr Gen-Abfall, sind die Thesen von Malthus und auch die darauf aufbauenden von Darwin zumindest dann, wenn man sie auf Menschen bezieht, falsch.

Im Abendland hat zunächst die Oberschicht, dann die Mittelschicht und zuletzt auch die Unterschicht die Zahl ihrer Nachkommen eingeschränkt, obwohl es genauso oder sogar besser noch möglich gewesen wäre, mehr Nachkommen zu haben als tatsächlich (**|**). Das ist ein Zeichen der Moderne, und weil diese eine abendländische Moderne ist, ist es auch nur den abendländischen und einigen die abendländische Moderne übernommen habenden Menschen möglich, ihren Nachwuchs den Verhältnissen anzupassen. Andere Menschen, z.B. die aus Westasien und besonders die aus Schwarzafrika, können oder/und wollen dies nicht. Über sie müssen wir heute dasjenige Urteil fällen, das Malthus seinerseits über die englische Unterschicht fällte. Aber im Gegensatz zu Malthus liegen wir bisher richtig mit unserem Urteil. Es gibt (1) kulturelle, (2) geographische (3) ökonomische, (4) politische und auch andere Gründe für die Beantwortung der Frage, wie hoch die Zahl der Nachkommen sein soll. (1) Gehöre ich einer Historienkultur an, gehöre ich einer Stadtkultur an (**) und habe soviel Kinder, wie diese Stadtkultur erlaubt, gehöre ich ihr nicht an, habe ich soviel Kinder wie möglich. (2) Wohne ich auf dem Lande, ist die Zahl meiner Kinder davon abhängig, ob ich dennoch Stadtmensch bin bzw. einer Stadtkultur angehöre oder nicht (siehe 1). (3) Bin ich genötigt, für meinen Chef und meine Firma alles zu geben, so daß wenig Platz für Kinder bleibt, ist die Anzahl meiner Kinder, falls ich welche habe, sehr gering, die Wahrscheinlichkeit, daß ich einer Stadtkultur angehöre (siehe 1), sehr hoch, daß ich auf dem Lande lebe (siehe 2), sehr gering, daß ich von der Politik ausgebeutet statt unterstützt werde (siehe 4), sehr hoch. (4) Werde ich von der Politik eher ausgebeutet oder eher unterstützt, hängt die Anzahl meiner Kinder wieder davon ab, ob ich einer Historienkultur (Stadtkultur) angehöre oder nicht (siehe 1) und, wenn ja, ob ich auf dem Lande lebe oder nicht und, wenn ja, ob ich mich dennoch als Stadtmensch verstehe oder nicht (siehe 2), außerdem, ob ich wegen meines Chefs und meiner Firma alles andere vernachlässige oder nicht (siehe 3). Sind die Zeiten modern i.e.S. (**), sehen sich die meisten Angehörigen der abendländischen Kultur oder ihrer Ableger zunehmend aus den eben genannten oder anderen Gründen gezwungen, nur wenige oder gar keine Kinder zu haben. Prekäre Proletarier, die aus dem Nichtabendland ins Abendland gekommen sind (**), gehören zumeist keiner Stadtkultur an (siehe 1), wohnen trotzdem in Städten (siehe 2), haben mit einem Arbeitsverhältnis nichts zu tun (siehe 3), werden von der abendländischen Politik unterstützt (siehe 4) und sind dem modernen Spezifikum gegenüber feindlich eingestellt. Sie wollen nehmen, aber nicht geben. Daraus folgt, daß für diese prekären Proletarier die Frage, ob die Anzahl der Kinder eingeschränkt wird oder nicht, vom Geben der Abendländer und, weil dieses Geben ständig erfolgt, von rein natürlichen, evolutionsbiologischen Faktoren abhängt - also: soviel Kinder wie möglich (siehe 1). ** **

Kein Nutznießer von Sklaven ist Befürworter der Geburtenkontrolle.“ (Gen-Abfall).

Die „Sklaven“ sind per Definition Menschen, also müßten Sie entweder ein anderes Wort für „Sklaven“ verwenden oder genauer sagen, wen oder was Sie mit dem Wort „Sklaven“ meinen. Maschinen mögen unter anthropologischen Gesichtspunkten als Sklaven eingestuft werden, aber wenn das wirklich so geschähe, wäre das falsch, denn Maschinen sind keine Menschen und können deshalb per Definition keine Sklaven sein. Wenn Maschinen wie Sklaven - also Menschen - eingesetzt werden, dann ersetzen sie Menschen, ohne die Bedingungen für die Definition bzw. das semantische Feld des Wortes „Sklaven“ zu erfüllen. Das ist erst einmal eine gute Nachricht. Die schlechte Nachricht aber ist, daß immer mehr Menschen dadurch arbeitslos werden. Da dies gemäß dem heutigen „Stand der Dinge“ jedoch nur abendländische und ostasiatische Menschen betrifft und diese demographisch „abbauen“, kann das doch wieder als „gute“ Nachricht „verkauft“ werden. Es ist aber trotzdem keine.

Vielleicht wollen Sie unter „Sklaven“ auch solche Menschen verstehen, die nicht arbeiten, aber konsumieren. Sind aber Sklaven wirklich als „konsumierende Menschen“ zu verstehen? Ich sage: Nein, weil eben die Bedingungen für die Definition bzw. das semantische Feld des Wortes „Sklaven“ nicht ganz erfüllt sind. Es fehlt z.B. die Bedingung „Arbeit“, es fehlt auch z.B. die Bedingung „rechtliche Unfreiheit“, obwohl ja auch „Freiheit“ immer nur eine „relative Freiheit“ bedeuten kann. Viele andere Bedingungen sind zwar erfüllt, aber eben nicht alle. Die beiden eben genannten Bedingungen sind viel zu wichtig, um ignoriert werden zu können.

Entvölkern und aufforsten -- erste zivilisatorische Regel.“ (Gen-Abfall).

Der Storch bringt ein Kind Moderne
Den folgenden Satz habe ich schon sehr oft gesagt: Wer von Lösungen der Bevölkerungsprobleme nichts wissen will, soll von Lösungen der Umweltprobleme schweigen. **

Ja, jedenfalls muß etwas dahingehend getan werden, daß die Reproduktionsrate sich auf „1“ einspielt, was einer Geburtenrate von 2,13 entspricht. Aber dies muß so geschehen, daß die Gebär-„Maschinen“ in Afrika und Westasien drastisch heruntergefahren und die Gebär-„Gummiboote“ im Abendland und Ostasien nicht drastisch, sondern moderat heraufgefahren werden. Der Storch darf nicht mehr in Afrika überwintern.

Die großen modernen Menschenmassen sind nicht nur ein Problem, sondern überflüssig.“ (Gen-Abfall).

Das ist wohl wahr, darf aber im gegenwärtigen Abendland nicht mehr gesagt werden. Es sind in Wirklichkeit jedoch keine „modernen Menschenmassen“, sondern nurMenschenmassen“, denn die Moderne ist eine abendländische Moderne, und die Abenländer haben es schon seit langem eingesehen, daß es besser ist, demographisch „abzurüsten“. Die Nichtabendländer aber haben, können und werden das nicht einsehen, weil sie eben Nichtabendländer und also auch Nichtmoderne waren, sind und sein werden. Das ist das Problem. Ja, die nichtabendländischen Massen sind „nicht nur ein Problem, sondern überflüssig“. Es gibt sie nur, weil die Abendländer mit ihrer Kultur, ihrer Technik/Wissenschaft (einschließlich Medizin natürlich), ihrer Intelligenz, ihrer Leistung, ihrem Fleiß, eben ihrer Industrie sie erst ermöglicht haben. Diese überflüssigen Nichtabendländer verdanken ihre Existenz ausschließlich den Abendländern. Das wissen wir, dürfen es aber nicht mehr sagen, weil wir nichts mehr zu sagen haben dürfen. Die Nichtabenländer sind die „Lieblinge“ der Politiker und sonstigen Egalitaristen aus dem Abendland. Die Nichtabenländer sind die neuen Proletarier, und jeder weiß oder könnte wissen, wie „lieb“ die Egalitaristen diese neuen Proletarier haben. Im Unterschied zu den Proletarieren des 19. Jahrhunderts sind die nichtabendländischen Proletarier auch noch Prekarier (**). „Farbige Weltrevolution“ heißt das, was die abendländischen Egalitaristen und ihre Lieblinge praktizieren, obschon sie damit scheitern werden, weil jede „Revolutuion“ im Grunde und auf Dauer scheitert, auch wenn sie bis dahin viele Todesopfer mitnimmt (bis heute gehen auf das Konto der Egalitaristen 100-200 Millionen menschliche Todesopfer). Es muß für Wangenheim, auf den Sie sich ja berufen, Herr Gen-Abfall, eine Schmach sein, nun schon wieder von Egalitaristen beherrscht zu werden: die Diktatur als Eurokratie, das Politbüro als EU-Kommission, der Staatsratsvorsitzende als EU-Präsident. Allerdings ist Herr Wangenheim in der glücklichen Lage, mehr oder weniger von der „Gnade der späten Geburt“ betroffen zu sein, so daß er nur noch wenig von der DDR mitgekriegt haben dürfte. Dafür geht es seit 1989/’90 im „neuen Ostblock“, dem egalitaristischen Westblock nämlich, weiter. Die Egalitaristen brauchen ihr Proletariat, und da man es aus eigener Kraft nicht zustandebringen will, kauft man es in Afrika und Westasien ein, importiert es also und zahlt die Importgebühr - das Prekariat - obendrein, erhält somit ein völlig prekäres Proletariat, das mit seinen Herkunftsländern verbunden bleibt und deswegen die Macht der Egalitaristen sowohl von außen als auch von innen garantiert, ob gewollt oder ungewollt. Das ist genau das, was die Egalitaristen am allerbesten gebrauchen können. Schlechteste Qualität und teuer - das Gegenkonzept zum Konzept der beiden Albrecht-Brüder (Aldi). ** **

Das, was Wangenheim als „ingene Spreizung“ beschreibt, ist - abgesehen von einigen Unterschieden (**|**|**|**) - das, was ich schon seit gefühlten Ewigkeiten zunächst erahnt (in den späten 1960er Jahren, als ich noch gar nicht erwachsen war), dann gewußt, danach zu Papier und später auch zu PC gebracht habe: die Ausbeutung und Zerquetschung der Mittelschicht durch die Ober- und die Unterschicht (Sie mögen das jetzt auch den oberschichtigen „Liberalismus“ und den unterschichtigen „Egalitarismus“ nennen: sie haben sich verbündet, „verbrüdert“ zum „Fraternitarismus“) mit Hilfe der „Sandwich-Methode“ (**|**|**|**). Dieses Phänomen gehorcht - wie viele andere Phänomene - tatsächlich einem kulturgeschichtlichen „Gesetz“ der Wiederkehr, des Zyklus.

Die zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Welt: demographische Expansion und genetische Degeneration sind unlösbar.“ (Gen-Abfall).

Dabei sind beide doch ganz einfach zu lösen. Entweder löst sie der Mensch, oder (er löst sie nicht - und danach sieht es gegenwärtig auch aus - und) die Natur wird sie für ihn lösen (**). „Die zwei Hauptprobleme der gegenwärtigen Welt“ wird es dann, wenn die Natur sie gelöst haben wird, nicht mehr geben, weil es das Wissen darüber nicht mehr geben wird.

Die liberalen Prinzipien verhindern die Lösung des ersten, die egalitären die des zweiten“ (Gen-Abfall).

Und deshalb sollen sie unlösbar sein? ** **

Die Natur kennt keine „liberalen Prinzipien“ und keine „egalitären Prinzipien“. Die Kultur kann der Natur gegenüber zwar Widerstand und vor allem Widerspruch leisten, aber sie kann sie nicht besiegen. Trotz relativer Freiheit bleibt die Kultur von der Natur abhängig. Die Natur wird es letztlich richten, und die Kultur, falls sie es schaffen wird, wird sich danach ausrichten und mit dem Kampf dagegen erneut weitermachen - es sei denn, daß die Natur sie zuvor schon „verabschiedet“ haben wird. ** **

Freundliche Grüße.

Hubert Brune

 

NACH OBEN 1186) Deutscher Abendländer, 30.11.2019, 20:31 (7034)

7034

Viktor Orbán hätte auch sagen müssen, daß die Ungarn damals von Deutschen christianisiert wurden und bald danach, als der, den sie heute ihren heiligen Staatsgründer nennen, die erste Königsgewalt in Ungarn begründete, Ungarn wiederum nur wegen der Deutschen ein christlicher Staat werden konnte, weil am gegründeten Hofe deutsche Ritter diesen Staat absicherten.

Eine solche Entwicklung gab es damals nicht nur in Ungarn, sondern auch in den Ländern, die sich heute Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien und Rumänien nennen, später auch im gesamten Baltikum, durchgeführt vom Deutschen Orden.

Ich meine, wenn Orbán schon auf abendländische Tradition erpicht ist, dann sollte er auch die abendländische Geschichte kennen und auch diejenigen Abendländer nennen, die es heute noch viel nötiger haben als er, sich daran zu erinnern.

 

NACH OBEN 1187) Hubert Brune, 22.12.2019 (7035)

7035

Danke, Herr Mem-Zufall, für Ihren Gästebucheintrag.

Sie haben recht mit Ihrer Behauptung, daß ich es „nicht gern“ habe, „wenn in einem Gästebucheintrag andere Gästebucheinträge kommentiert werden“, weil es „ja auch um den Schutz der Gäste“ geht (**). Weil Sie Ihre vier Fragen nicht als Kritik an Herrn Gen-Abfalls Gästebucheintrag (**) verstanden haben wollen, sondern einfach nur sich selbst und - wie ich hoffentlich richtig deute - auch mir stellen, möchte ich doch kurz auf Ihre vier Fragen eingehen, aber zuvor mir die Bemerkung erlauben, daß ich die Aussage, auf die Sie sich beziehen (**), einerseits als einen guten Witz (**) verstanden habe (vgl. auch das Zitat auf meiner Seite mit dem Namen „Lustige Sprüche aus dem Globalnetz“ [**]) oder verstanden haben wollte, aber andererseits darauf doch ernsthaft eingegangen bin (**). Haben Sie das gar nicht gelesen, Herr Mem-Zufall?

Zu 1.) „Gab es römische Germanen?“ **

Arminius (Hermann)
Selbstverständlich gab es die. Eines der bekanntesten Beispiele für römische Germanen, d.h. römisch gewordene Germanen, ist der Germane Arminius, der als Kind von den Römern nach Rom verschleppt wurde, dort Karriere machte, gegen die Germanen kämpfte, für seinen Verdienste mit dem römischen Bürgerrecht und der Ritterwürde ausgezeichnet wurde, später, nämlich 7 n. Chr., zurück nach Germanien kam und 9 n. Chr. im Teutoburger Wald, genauer in der Nähe von Kalkriese am Rande des Wiehengebirges, die Römer besiegte, indem er drei römische Legionen vernichtete (**|**|**). Mit Arminius zusammen wurde auch dessen Bruder Flavus von den Römern nach Rom verschleppt und später, weil ebenfalls zum römischen Bürger geworden, ein römischer Germane. Es gibt etliche andere Beispiele.
Arminius (Hermann)
Ich verweise darum auf das, was ich Herrn Gen-Abfall in diesem Zusammenhang bereits geantwortet habe: „Es gab zur Zeit des römischen Kaiserreiches Germanen im freien Germanien (Germania Magna), Germanen in den römischen Provinzen Niedergermanien (Germania Inferior), Obergermanien (Germania Superior), dem Dekumatland (Decumates agri) und bald auch Germanen im restlichen Gebiet des römischen Kaiserreiches, sogar Germanen als römische Kaiser, und all diese Germanen haben sich auch als Germanen verstanden.“ (**). „Die Formel »Germanen + Römer = Romanen« bezieht sich übrigens auch nicht nur auf die römische Staatsbürgerschaft, sondern ist auch rein ethnologisch (völkerkundlich) gemeint. Trotzdem sind die in das Römische Reich eingewanderten und eingedrungenen, es sich erobert habenden und darin ihre Macht ausübenden Germanen Römer und danach zwar nicht alle, aber doch viele von ihnen Romanen geworden. Das ist auch rechtshistorisch nicht zu widerlegen. Seit dem Ende des Bundesgennossenkrieges (89 v. Chr.) konnte jeder Italiker, seit 212 n. Chr. jeder im Römischen Reich Lebende römischer Bürger werden - die Vorrechte Roms (bis 89 v. Chr.) und Alt-Italiens (von 89 v. Chr. bis 212 n. Chr.) gab es also nicht mehr.“ (**). Das heißt, daß z.B. Arminius, der ja von 18/16 v. Chr. bis 19/21 n. Chr. lebte, die römische Bürgerschaft nicht „automatisch“ bekommen konnte, sondern sie sich erst noch verdienen mußte.

Zu 2.) „Gibt es schwarze Amerikaner?“ **

Selbstverständlich gibt es die. Ich verweise wiederum auf das, was ich Herrn Gen-Abfall in diesem Zusammenhang schon gesagt habe: „Die Schwarzen in den USA verstehen sich sehr viel anders als die Weißen in den USA und nennen sich auch so, um den Unterschied so deutlich wie möglich erkennen zu lassen. Das gilt auch für alle anderen Ethnien in den USA (**|**). Und dieses nichtweiße »Selbstbewußtsein« wird immer stärker, je weniger die Weißen werden. Das ist gewollt - und kommt von ganz oben.“ **

Zu 3.) „Ist der US-Amerikaner Angelsachse?“ **

Abstammung des Volkes der USA Abstammung des Volkes der USA
Selbstverständlich ist er das nicht. Noch einmal verweise ich auf das, was ich Herrn Gen-Abfall in diesem Zusammenhang bereits gesagt habe: „Es ist nicht so, daß sich »der« US-Amerikaner als »Angelsachse (WASP)« (**) versteht - die, die sich so verstehen, sind eine Minderheit (übrigens gehört z.B. George W. Bush zu dieser Minderheit). Was Vox Day dazu sagt, ist nicht wichtig. Wichtig ist nur, daß es die Nation, das Volk oder die Bürger nicht mehr geben soll, daß also hinter der Kulisse all der Scheindebatten eine Vernichtungspolitik im Gange ist. - Der Herkunft nach sind die weitaus meisten US-Amerikaner immer noch Deutsche (**|**).“ **

Zu 4.) „Konnte man Römer werden?“ **

Selbstverständlich konnte man Römer werden. Eines der bekanntesten Beispiele ist der zum römischen Bürger gewordene Jude Saulus, der sich nach seiner Bekehrung Paulus nannte (**|**). Und wie schon gesagt (unter 1.): „Eines der bekanntesten Beispiele für römische Germanen, d.h. römisch gewordene Germanen, ist der Germane Arminius, der als Kind von den Römern nach Rom verschleppt wurde, dort Karriere machte, gegen die Germanen kämpfte, für seinen Verdienste mit dem römischen Bürgerrecht und der Ritterwürde ausgezeichnet wurde, später, nämlich 7 n. Chr., zurück nach Germanien kam und 9 n. Chr. im Teutoburger Wald, genauer in der Nähe von Kalkriese am Rande des Wiehengebirges, die Römer besiegte, indem er drei römische Legionen vernichtete (**|**|**). Mit Arminius zusammen wurde auch dessen Bruder Flavus von den Römern nach Rom verschleppt und später, weil ebenfalls zum römischen Bürger geworden, ein römischer Germane. Es gibt etliche andere Beispiele. Ich verweise darum auf das, was ich Herrn Gen-Abfall in diesem Zusammenhang bereits geantwortet habe: »Es gab zur Zeit des römischen Kaiserreiches Germanen im freien Germanien (Germania Magna), Germanen in den römischen Provinzen Niedergermanien (Germania Inferior), Obergermanien (Germania Superior), dem Dekumatland (Decumates agri) und bald auch Germanen im restlichen Gebiet des römischen Kaiserreiches, sogar Germanen als römische Kaiser, und all diese Germanen haben sich auch als Germanen verstanden.« (**). »Die Formel ›Germanen + Römer = Romanen‹ bezieht sich übrigens auch nicht nur auf die römische Staatsbürgerschaft, sondern ist auch rein ethnologisch (völkerkundlich) gemeint. Trotzdem sind die in das Römische Reich eingewanderten und eingedrungenen, es sich erobert habenden und darin ihre Macht ausübenden Germanen Römer und danach zwar nicht alle, aber doch viele von ihnen Romanen geworden. Das ist auch rechtshistorisch nicht zu widerlegen. Seit dem Ende des Bundesgennossenkrieges (89 v. Chr.) konnte jeder Italiker, seit 212 . n. Chr. jeder im Römischen Reich Lebende römischer Bürger werden - die Vorrechte Roms (bis 89 v. Chr.) und Alt-Italiens (von 89 v. Chr. bis 212 n. Chr.) gab es also nicht mehr.« (**). Das heißt, daß z.B. Arminius, der ja von 18/16 v. Chr. bis 19/21 n. Chr. lebte, die römische Bürgerschaft nicht »automatisch« bekommen konnte, sondern sie sich erst noch verdienen mußte.“ **

Freundliche Grüße.

 

NACH OBEN 1188) Deutscher Abendländer, 31.12.2019, 10:28 (7036)

7036

Ihr Titel heißt: „Jede Menge »Einzelfälle«. Zum Jahresende wieder »Männer«, Morde und Migranten“ (**). Auch wenn Sie das Wort „Männer“ in Anführungsstriche gesetzt haben, sollte Ihnen klar sein, daß es hier nicht um die Männer, sondern um ganz bestimmte Männer geht. Da es Ihnen bei Ihrem Titel offenbar um eine Alliteration ging, hätten Sie doch auch „Migranten, Moslems und Morde“ als Titel wählen können, der trifft ja wenigstens das, worum es geht, und hätte auch die richtige Reihenfolge berücksichtigt, denn es sind (1.) ausschließlich Migranten, (2.) fast ausschließlich Moslems und (3.) nicht ausschließlich Morde, sondern vor allem Vergewaltigungen und erst an zweiter Stelle auch Morde, obwohl ich mit dieser Aussage die Morde nicht verharmlosen will. Und daß diese Morde nur zum Jahresende passieren würden, wie Ihr Titel ebenfalls suggeriert, ist auch nicht richtig. Diese von Migranten verübten Morde geschehen ständig.

 

NACH OBEN 1189) D. Desenberg, 09.01.2020, 19:56 (7037)

7037

Angelika Eberl:

„Das deutsche Volk ist umgeben von zahlreichen Nachbarvölkern. Ein deutscher Staat in der Mitte Europas hat somit das fundamentale Interesse, mit seinen Nachbarstaaten ein gutes Verhältnis zu pflegen, bis hin zu freundschaftlichen Bündnis-Beziehungen – auch und vor allem mit dem größten Nachbarn Rußland. Doch vor einem solchen freundschaftlichen Bündnis zwischen Deutschland und Rußland hatte bereit 1904 der britische Geograph und Geostratege Sir Halford Mackinder die Eliten Englands gewarnt. Er sagte vor der Königlich Geographischen Gesellschaft : »Die Neuordnung des Gleichgewichts der Kräfte zugunsten des Drehpunktstaates (damit ist Rußland gemeint. A.E.), die seine Expansion über die am Rande gelegenen Staaten Eurasiens zur Folge hätte, würde den Einsatz seiner ungeheuren kontinentalen Ressourcen zum Flottenbau ermöglichen und ein Weltimperium hervorbringen. Dazu könnte es beispielsweise kommen, sollte Deutschland ein Bündnis mit Rußland eingehen.«“ **

Hubert Brune:

„Herzland-Theorie“ von 1904
„Der Mackinder-Schüler Spykman formulierte kurz vor dem Eintritt der USA in den 2.Weltkrieg seine »Randland«-These. Wegen seiner Betonung der strategischen Bedeutung maritimer Gebiete und Küsten unterscheidet sich Spykmans Analyse des »Herzlandes« deutlich von der Mackinders. Spykman sah das Herzland nicht als ein Gebiet, das durch Infrastrukturmaßnahmen in naher Zukunft vereint sein werde. Auch wenn dies geschehen würde, würde dieses Gebiet nicht in der Lage sein, mit den USA als Seemacht zu konkurrieren. Er gestand dem Herzland eine einzigartige Verteidigungsposition zu, aber nicht mehr. Obgleich Rußland eine große Landmasse umfaßt, ist sein Hauptgebiet auf einen kleinen Teil beschränkt, der im Westen Rußlands liegt. Auch die Bodenschätze Rußlands liegen meist westlich des Urals. Der politische und materielle Schwerpunkt Rußlands liegt im Westen, so daß Spykman es für eher unmöglich hielt, daß die Sowjetunion in Zentralasien große Macht würde ausüben können. Das »Randland«, umfaßt: Europa (ohne einige seiner östlichen Gebiete), den Nahen und Mittleren Osten und die asiatischen »Monsoon«-Länder. Also grenzt das »Randland« im Nordwesten, Westen, Südwesen, Süden, Südosten, Osten und Nordosten an das Herzland, so daß dieses nur im Norden über Küsten verfügt - allerdings sind diese immer bzw. fast immer vereist. Spykman hielt Europa (ohne einige seiner östlichen Gebiete) sowie den Nahen und Mittleren Osten für sinnvoll definiert, aber lehnte die Gruppierung der asiatischen Länder in ein »Monsoon«-Land ab. Indien, die Küsten des Indischen Ozeans und die Kultur Indiens seien geographisch und kulturell von China deutlich zu trennen (was ja auch richtig ist). Das Unterscheidungsmerkmal »Randland« ist die mittlere Lage zwischen Herzland und den Seemächten am Rand. Als amphibische Pufferzone zwischen den Landmächten und den Seemächten muß es sich gegen beide verteidigen und darin liegt sein grundlegendes Sicherheitsproblem. Spykmans Konzept hat mehr Ähnlichkeit mit Alfred Thayer Mahans »Debated and Debatable Zone« als mit Mackinders »Inner or Marginal Crescent«. Das »Randland« hat durch sein demographisches Gewicht, seine Bodenschätze und die industrielle Entwicklung große Bedeutung. Daher war für Spykman das »Randland« von entscheidender Bedeutung für die Kontrolle des Herzlandes. Eben weil das Randland so bedeutend ist, ist das geopolitische Ziel nicht Ordnung, sondern Chaos, weshalb das Randland auch als »Bogen der Instabilität« (Hegel) bezeichnet werden kann.

Mackinder wußte - hier bezogen auf die Entwicklung der Weltpolitik bis zum Ende des 1. Weltkrieges: Hätte Deutschland seine gesamte Kraft auf die Beherrschung des Ostens, des »Herzlandes«, konzentriert, hätte es von da aus die »Weltinsel« (**) unter seine Kontrolle bringen und die Seemächte von der Landseite her ihrer Stützpunkte berauben können. Er wußte, daß die atlantischen Mächte durch den 1. Weltkrieg nur knapp dieser Gefahr entronnen waren. Mackinder sprach die Prophezeiung aus, daß diese Gefahr nicht für alle Zeiten gebannt sei. Die Kriege in Eurasien betrachtete Mackinder als Auseinandersetzung des Herzlandes gegen die Seemächte um die Kontrolle des Randlandes, was zugleich einen Gegensatz von Land- und Seemächten bedeutet. Diesbezüglich stellte Spykman dagegen fest, daß in der Geschichte Großbritannien entweder (a) mit Hilfe von Alliierten des Randlandes gegen Rußland oder (b) mit Rußland gegen eine dominierende Randland-Macht kämpfte. Demnach ging es nicht um die Kontrolle des Herzlandes durch die Seemächte, sondern um die Vermeidung der Kontrolle über das Randland, für die gekämpft wurde. Spykman erinnerte an Mackinders berühmten Ausspruch:
»Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland; wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel; wer über die Weltinsel herscht, beherrscht die Welt.«
Aber Spykman wandelte Mackinders Ausspruch seinem Verständnis entsprechend um:
»Wer über das Randland herrscht, beherrscht Eurasien; wer Eurasien beherrscht, bestimmt das Schicksal der Welt.«
Spykman war der Auffassung, daß im Interesse der USA Deutschland nach dem 2. Weltkrieg mächtig bleiben solle, um Rußlands Macht auszugleichen. Strategisch gesehen bestehe kein Unterschied zwischen einer Dominanz Deutschlands bis zum Ural und einer Dominanz Rußlands bis an die Grenzen Deutschlands. Beide Szenarien seien für die USA in selbem Maße bedrohlich. Spykman sagte die Niederlage Japans im Krieg um den Pazifik voraus. China und Rußland würden wegen Grenzstreitigkeiten im Konflikt bleiben. Er sagte auch den Aufstieg Chinas zur asiatischen Vormacht voraus, weshalb die USA die Verantwortung für die Verteidigung Japans zu übernehmen hätten. Spykman war ein Gegner der europäischen Integration. Den Interessen der USA entspreche eine Mächtebalance in Europa eher als eine integrierte Macht. Die USA habe gegen Deutschland gekämpft, um Deutschlands Herrschaft über Europa zu beenden. Es habe keinen Sinn, Europa zu föderalisieren und dadurch Europa zu vereinigen, nachdem ein Krieg zur Bewahrung des Mächtegleichgewichts in Europa geführt worden sei. Und tatsächlich: die »Europäische Union« (»EU«) symbolisiert geradezu den Kampf gegen die Einheit Europas, obwohl ihre »Vertreter« (Zertreter) ständig das Gegenteil predigen, also: lügen.

John Foster Dulles und die Urheber der »Containment«-Strategie machten kräftige Anleihen bei Spykman und Mackinder, als sie die Strategie des »Kalten Krieges« entwickelten.“

Meine Frage: Kann es sein, daß die „Strategien“ von Mackinder, Spykman, Dulles u.a. falsch sind?

 

NACH OBEN 1190) D. Desenberg, 13.01.2020, 02:30 (7038)

7038

@ Michel O. Neland. **

Der „Eiserne Vorhang“ fiel aber schon am 9. November 1989 weg. Seitdem hat sich keine Annäherung Westeuropas an das „Herzland“ ergeben - abgesehen von einigen eher harmlosen Versuchen. Statt dessen hat es aber immer wieder Ermahnungen seitens der Herrscher aus dem Yankeeland gegeben. Sie scheinen sich immer noch an Mackinders Theorie oder/und Spykmans Theorie zu orientieren - vgl. auch die am 4. Februar 2015 abgehaltene „Pressekonferenz beim Chicago Council on Global Affairs“ (George Friedman).

Die haben nach wie vor Angst vor einem Bündnis zwischen Deutschland und Rußland.

 

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